CH206053A - Stützvorrichtung für Warenschaustellungs- und Dekorationszwecke. - Google Patents
Stützvorrichtung für Warenschaustellungs- und Dekorationszwecke.Info
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Description
Stützvorrichtung für Warenschaustellungs- und Dekorationszwecke. Die vorliegende Erfindung ist eine Stütz vorrichtu. , die die Herstellung von Ständern und Tiscl:an für Warenschaustellungs- und Dekorationszwecke, beispielsweise in Läden und Schaufenstern, bezweckt.
Es sind verschiedene Arten von Aufbau säulen bekannt, die unter Verwendung von Tablaren; wie Glasplatten, beliebig geformte Aufbauten, auch solche mit mehreren Tablaren übereinander ermöglichen. Die Tablare wer den dabei in entsprechende Aussparungen der Aufbausäulen gelegt und mittels Klemm schrauben festgehalten. Der Aufbau eines viereckigen Tisches kann zum Beispiel so erfolgen, dass an den Ecken einer rechtecki gen Glasplatte je eine Aufbausäule festge klemmt wird; letztere stellen somit die Tisch beine dar.
Soll der Tisch eine zweite Etage erhalten, also ein zweites Tablar über dem ersten angebracht werden, so wird ein zweiter Satz Aufbausäulen, beim genannten Beispiel also weitere vier, auf die bereits vorhandenen montiert und ein zweites Tablar eingeschoben. Auf die gleiche Art kann der Aufbau noch weiter erhöht werden.
Das Aufeinanderreihen der Aufbausäulen erfolgt auf verschiedene Art, beispielsweise mittels Schrauben oder Zapfen. Die Aufbau- Säule, die sich stets aus mehreren Teilen zu sammensetzt, bildet also ein Bauelement; durch Befestigen mehrerer Elemente an einem Tablar oder durch Überein andermontieren meh rerer Elemente in derselben Vertikalachse, entsteht der Aufbau.
Diebisherbekannten Aufbausäulensysteme weisen alle eine erhebliche Anzahl von Ein zelteilen auf, und es ergeben sich als Folge davon Vorsprünge, Ecken und ganten, die nicht nur unschön wirken, sondern auch, da die Einzelteile meist ineinander verlötet sind, die nachherige Oberflächenbearbeitung, z. B. durch Verchromen, erheblich erschweren. Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verein fachung der Konstruktion und der äussern Form der Aufbausäule.
Auf der Zeichnung stellen Fig. 1-4 ver- schiedene Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes, Fig. 5 und 6 zwei An- wendungsbeispiele@ dar.
Die Aufbausäule nach Fig. 1 besteht aus dem Säulenstück 1, das vorteilhaft aus einem Rohrstück hergestellt werden kann, und aus einem mit Deckel 8 versehenen Verbindungs stück 2, das ebenfalls aus einem Rohrstück angefertigt werden kann. Im obern Ende des Säulenstückes 1 befindet sich ein Schlitz 3, der durch Fräsen hergestellt werden kann und in welchen ein Tablar 4, das der Deut lichkeit halber in Fig.2 eingezeichnet ist, eingeschoben wird, sowie ein Innengewinde 5, in welches das Verbindungsstück 2 geschraubt wird, um das Tablar damit festzuklemmen.
Die obere Hälfte des Verbindungsstückes 2 ist zu einem glatten Zapfen 6 ausgebildet, der in das entere Ende 7 des Säulenstückes 1 leicht eingesteckt werden kann. Soll nun ein Aufbau erstellt werden, so wird zum Bei spiel zunächst ein Tablar 4 in den Schlitz 3 des Säulenstückes der einen Aufbausäule geschoben und mittels des Verbindungsstückes 2 festgeklemmt. Sodann wird auf den Zapfen 6 das Säulenstück der nächst obern Aufbau säule mit seinem Ende 7 aufgesteckt, wieder ein Tablar im Schlitze 3 festgeklemmt und so fort, bis der Aufbau die gewünschte Höhe erreicht hat. Um einen sauberen Abschluss zu erzielen, wird zuoberst der Deckel 8, der den gleichen Aussendurchmesser haben kann wie ein Säulenstück 1, auf den Zapfen 6 ge steckt.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, übernimmt je das Verbindungsstück 2 nicht nur die Verbindung der einzelnen Säulen stücke und damit der einzelnen Aufbausäulen untereinander, sondern auch die Festklem- mung der Tablare, was eine Vereinfachung der Konstruktion ergibt: die Aufbausäule be steht demnach nur aus zwei, mit dem Deckel 8, der je bei der oberster) Aufbausäule ver wendet wird, aus drei Einzelteilen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbei spiel, bei dem beide Enden des Verbindungs stückes 2 mit einem Gewinde versehen sind. Dementsprechend weist auch das untere Ende 7 des Säulenstückes 1 ein Gewinde auf. Der Aufbau dieser Aufbausäulen geschieht wie bei Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1, jedoch werden dieselben nicbt aufeinander gesteckt, sondern geschraubt. Bei jeder obersten Auf bausäule eines Aufbaues erfolgt das Fest klemmen der Tablare mittels des Zapfens 9, der zugleich als Abschluss dient.
Bei den in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen wird je das Tablar zwischen den einzelnen Säulenstücken fest geklemmt. Der- Schlitz 3 befindet sich je in dein Verbirrdurrgsstücl,:e 2. Die Säulen stücke 1 sind bei diesen Ausführungsarten einfache Rohrstücke mit Gewinde an beiden Enden. Bei dein Beispiel nach Fig. 3 besitzt das Säulenstück 1 beiderseits ein Innenge winde. In das obere Gewinde wird das Ver- bindungsstück 2 eingeschraubt.
Das Tablar wird hierauf in den Schlitz 3 gelegt und das Säulenstück der- nächst obern Aufbausäule aufgeschraubt, wodurch die Festklemmung des Tablars erfolgt. Bei jeder obersten Auf bausäule eines Aufbaues wird der Deckel 10 auf das Verbindungsstück 2 geschraubt, der nun an Stelle eines weiteren Säulenstückes die Klemmung des Tablars übernimmt und zugleich als Abschluss dient.
Die Ausführung nach Fig. 4 unterscheidet sich von der vorhergehenden darin, dass das Säulenstück 1 beiderseits ein Aussengewinde trägt, das Verbindungsstück 2, das wiederum den Schlitz 3 aufweist, als Hülse mit Innen gewinde ausgebildet ist, und dass der Ab schlussdeckel einen Zapfen 11 mit Aussen gewinde darstellt. Soll bei dieser Ausführungs art auch unten ein glatter Absehluss erzielt werden, so kann ein Deckel 10 (gemäss Fig. 3) auf das untere Gewinde geschraubt werden.
Zweckmässigerweise bleiben beim Gebrauch der Aufbausäule die beiden Hauptteile, Säulen stück und Verbindungsstück, stets ineinander geschraubt, während der Deckel je nach Be darf angebracht wird.
Um bei allen Ausführungsarten einen wei chen und gleichmässigen Spanndruck zu er zielen, der ein sicheres Festklemmen des Tablars 4 ergibt, sind die Spannflächen der Verbindungsstücke 2 (Fig. 1 und 2), bezw. der Säulenstücke 1 und der Abschlussdeckel 10 und 11 (Fig. 3 und 4) mit einer zum Bei spiel aufgeklebten weichen Zwischenlage 13, die beispielsweise aus Gummi oder Stoff be stehen kann, versehen.
In Fig. 5 ist ein Anwendungsbeispiel der Aufbausäule mit der in Fig. 2 gezeigten Kon struktion von der Seite und von oben dar gestellt. Die Säulenstücke 1, untereinander verbunden durch Verbindungsstücke 2, tragen die Tablare 4. Als oberster Abschluss und zugleich Spannmittel für das obere Tablar dienen die Zapfen 9. Die Anordnung der Aufbausäulen erfolgt beispielsweise in der Nähe der vier Ecken des Tablars.
Wird, wie Fig. 6 zeigt, das Säulenstück 1 der untern Aufbausäule unter Verwendung eines Verbindungsstückes 2 (angenommen sei Ausführungsbeispiel 2) auf einem Fuss 12 montiert, so ist es möglich, zweibeinige Waren- schaustellungs- und Dekorationsaufbauten aus zuführen, da die Füsse das Umfallen verhin dern. Ebenso ist es möglich, nur eine einzige Aufbausäulenreihe als freistehenden Ständer zu verwenden. Wird die Aufbausäule in grö sserem Durchmesser, etwa von 800 mm, aus geführt, so kann ein solcher freistehender Ständer auch lediglich als Ladengestell, bei spielsweise zur Warenauslage, Verwendung finden.
Der Fuss 12 kann aus einer runden oder eckigen Metallplatte, einem Rohrbogen oder aus einem beliebig geformten, geeigneten Stück, das genügend Standfestigkeit auf weist, bestehen.
Es sei hervorgehoben, dass die erwähnten Anwendungsbeispiele gemäss Fig. 5 und 6 mittels allen auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsarten hergestellt werden können.
Soll ein noch weicheres Spannen des Ta- blars 4, beispielsweise bei Verwendung von Glasplatten, erzielt werden, so können auch die der Zwischenlage 13 gegenüberliegenden Berührungsflächen zwischen Tablar und Me tall mit einer weiteren Zwischenlage versehen werden. Als Tablare 4 können platten aus anlas, Bakelit, Marmor oder aus andern geeigneten Materialien Verwendung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stützvorrichtung für W arenschaustellungs- und Dekorationszwecke, die zur Herstellung von Ständern und Tischen, zum Beispiel in Läden oder Schaufenstern, bestimmt ist;ge kennzeichnet dadurch, dass die einzelnen Teile einer mindestens aus einem Säulenstück und einem Verbindungsstückbestehenden, im Quer schnitt runden Aufbausäule so ausgebildet sind, dass sie sowohl zum Aufbau der Stütz vorrichtung, wie auch zum Festklemmen min destens eines Tablars verwendbar sind, wobei die festklemmende Kraft durch ein Gewinde hervorgerufen wird und zwecks Erzeugung eines weichen und gleichmässigen Spann druckes wenigstens die eine Spannfläche für das Tablar mit einem-Belag aus weichem Material versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass Säulenstücke am untern Ende eine glatte Bohrung aufweisen, am obern Ende einen Schlitz, in den ein Tablar einschiebbar ist, und ein Gewinde, in welches ein Verbindungsstück, das auf der einen Seite zu einem in das Säulen stück passenden Gewinde, auf der andern Seite zu einem in die Bohrung am untern Säulenstückende passenden Zapfen ausge bildet ist, einschraubbar ist, so dass dabei je das Tablar festgeklemmt werden kann,wobei zum Aufbau das Säulenstück der obern Aufbausäule auf den Zapfen des Ver bindungsstückes der untern Aufbausäule gesteckt und bei der obersten Aufbausäule ein zugehöriger Deckel über den Zapfen des obersten Verbindungsstückes gesteckt werden kann, um einen sauberen Abschluss zu erzielen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass sowohl Säulenstücke, als auch Verbindungsstücke an beiden En den mit ineinander passenden Gewinden versehen sind und der Aufbau durch Auf schrauben jedes Säulenstückes der obern Aufbausäule auf das im Säulenstück der untern Aufbausäule eingeschraubte und ein in einen Schlitz des Säulenstückes ein schiebbares Tablarfestzuklemmen bestimmte Verbindungsstück erfolgt, wobei in das Säulenstück der obersten Aufbausäule ein zugehöriger Gewindezapfen einschraubbar ist, um ein Tablar festklemmen und zu gleich einen sauberen Abschluss herstellen zu können. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass Verbindungsstücke je einen Schlitz, der zur Aufnahme eines Tablars dient, und beidseitig ein Aussen gewinde aufweisen, und dass ein Tablar durch beidseitiges Aufschrauben von an beiden Enden mit Innengewinde versehenen Säulenstücken, von denen das obere zur nächstobern Aufbausäule gehört, festge klemmt werden und durch dieses Auf schrauben zugleich der Aufbau der Auf bausäulen erfolgen kann, wobei bei der obersten Aufbausäule ein zugehöriger Deckel auf das Verbindungsstück schraubbar ist,um ein Tahlar festzuklemmen und den Aufbau sauber abzuschliessen. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass Verbindungsstücke je als Hülse mit Innengewinde ausgebildet sind, während Säulenstücke an beiden En den ein Aussengewinde tragen, womit sie in das Verbindungsstück schraubbar sind und dadurch ein in einem Schlitz desselben liegendes Tablar festklemmen können, wobei in das Verbindungsstück der obersten Auf bausäule ein zugehöriger Gewindezapfen von oben her einschraubbar ist, um das Tablar festzuklemmen und um einen sau beren Abschluss zu erzielen,zu welchem Zwecke auch am untern Ende des Säulen stückes der untersten Aufbausäule ein zu gehöriger Deckel aufgeschraubt werden kann, um das Gewinde zu verdecken. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet dadurch, dass das Säulenstück einer untern Aufbausäule auf einem zugehörigen Fuss montiert ist, um bei genügender Stand sicherheit ein- und zweibeinige Aufbauten zu ermöglichen.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1058354B (de) * | 1954-12-01 | 1959-05-27 | Gepar S A | Warenschaugestell |
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1939
- 1939-03-22 CH CH206053D patent/CH206053A/de unknown
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