CH206142A - Einrichtung an Heberspülvorrichtungen zur Spülung mit unterschiedlichen Wassermengen. - Google Patents

Einrichtung an Heberspülvorrichtungen zur Spülung mit unterschiedlichen Wassermengen.

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CH206142A
CH206142A CH206142DA CH206142A CH 206142 A CH206142 A CH 206142A CH 206142D A CH206142D A CH 206142DA CH 206142 A CH206142 A CH 206142A
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CH
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flushing
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Medek Leopold
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Medek Leopold
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves
    • E03D1/141Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves in cisterns with tube siphons and with tube siphons in combination with flushing valves

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Description


  Einrichtung an     Heberspülvorrichtungen    zur Spülung mit unterschiedlichen  Wassermengen.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ein  richtung an     Heberspülvorrichtungen    zur Spü  lung mit unterschiedlichen Wassermengen,  bei der zwecks Vermeidung besonderer Steuer  mittel zur Unterbrechung der Spülwirkung  im Falle der Spülung mit der geringeren  Wassermenge zwischen dem Innenraum des  Hebers und dem     Spülwasserraum    eine Ver  bindung vorgesehen ist, deren gegen den       Spülwasserraum    offene     Mündung    in einem  geringen Abstand unter dem höchsten Wasser  spiegel des     Spülwasserraumes    liegt,

   so dass  die     Heberwirkung    selbsttätig unterbrochen  wird, wenn das sinkende Wasser die Mün  dung freigibt und den Eintritt von Luft in  den Heber gestattet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht den Erfin  dungsgegenstand beispielsweise.     Fig.    1 und 2  zeigen die gesamte Vorrichtung in     Vorder-          bezw.    Seitenansicht, den Wasserbehälter im  Schnitt;     Fig.    3 und 4 geben im Schnitt Ein  zelheiten besonderer Ausbildungen des Er  findungsgegenstandes wieder.    An die Unterseite des Wasserbehälters F  ist das Ablaufrohr     E    angeschlossen, dessen  oberes Ende für gewöhnlich durch das Ventil  D verschlossen ist. Das Ventil ist durch den  Doppelhebel C mit der Zugkette B und dem  Handgriff A verbunden.

   Unterhalb des Ventils  ist an das Ablaufrohr     E    der Heber     G    ange  schlossen, dessen oberer Teil den Wasser  spiegel Z des gefüllten Behälters in bekannter  Weise überragt. Durch die Wand     0i    dieses  obern Teils des Hebers     G    ist als Verbindung  zwischen dem     Heberinnern    und dem Spül  wasserraume das gekrümmte Rohrstück     H     durchgeführt, dessen freies Ende     .g    unter  den Wasserspiegel Z reicht, wenn der Be  hälter F gefüllt ist.  



  Wird nun bei Betätigung der Spülvor  richtung der     Handgriff   <B>A</B> nur kurzzeitig ab  wärts gezogen, dann wird über die Kette B  und den Hebel C das Ventil D gehoben,  so dass eine kleine Wassermenge aus dem  Behälter F in das Rohr     E    abfliesst, worauf  der Heber G wirksam wird. Er saugt so lange      Wasser aus dem Behälter in das Rohr E,  bis der Wasserspiegel I auf die Höhe     h    ge  sunken ist, wobei die Öffnung K des Rohres  H freigegeben wird und dadurch das Innere  des Hebers mit der Aussenluft verbunden wird.  



  Wird das Ventil D dagegen durch     Zielten     am Handgriff<B>A</B> weiter hochgehalten, so dass  der Wasserspiegel unter die Höhe     Il    ge  sunken ist, dann     fliesst    der Behälterinhalt  unter Ausschaltung der     Heberwirkung    un  mittelbar unter dem Ventil D durch     das    Rohr  E so lange ab, als der Handgriff gezogen  wird und Wasser über dem Ventilsitz vor  handen ist.  



  Durch die Wirkung des die Behälter  füllung bewirkenden Schwimmerventils der  Spülvorrichtung steigt der Wasserspiegel im  Behälter F wieder auf die Höhe Z, so dass  bei Betätigung der Vorrichtung die Heber  wirkung wieder eintritt.  



  Die Menge des bei der Teilspülung ab  fliessenden Wassers hängt davon ab, wie tief  die Mündung K des Rohres H unter den  Höchstwasserspiegel     Ireicht.    Um diese Menge  dem örtlichen Bedarf anzupassen, genügt es,  das in die Wand     Gi    eingeschraubte Rohr  durch Verdrehen etwa vertikal oder     geneigt,     zu stellen. Es kann aber auch in an sich  bekannter Weise am     untern    Rohrende ein       Verlängerungsstück        Bi    vorgesehen sein, das  auf einem Gewindestück     In    des Rohres<I>H</I>       verschraubbar        (Fig.    4) oder verschiebbar ist.

    Auch genügt es, auf das Rohrende ein mehr  oder weniger langes Schlauchstück aufzu  stecken und am Rohrende zu verschieben,  um die Teilwassermenge zu verändern.  



  Um zu verhindern, dass das plötzliche  Einströmen der Luft starkes Geräusch ver  ursacht, empfiehlt es sich, das Ende K des  Rohres oder dergleichen abzuschrägen     (Fig.    3).  wodurch ein grösserer     Querschnitt    erreicht  wird.  



  Es ist ohne weiteres auch möglich, das  Rohr H durch ein anderes gerades oder ge  krümmtes Rohr zu ersetzen, das nach Be  lieben von der     Heberwand    auswärts, einwärts  oder nach beiden Seiten reichen kann. Auch  kann das Rohr durch eine einfache Öffnung    in der     Heberwand    unter dem Höchstwasser  spiegel ersetzt werden.

   Diesen Ausführungs  möglichkeiten ist jedoch die nach den     Fig.    3  und 4 der     Zeichnung    darin überlegen, dass  sie, sei es durch Verdrehen des Rohres H       (Fig.    3), sei     e5    durch Verschieben des Ver  längerungsstückes     Ei        (Fig.    4), eine Regelung  der Wassermenge für Teilspülung ermöglicht.  



       Besonderen    Vorteil bietet die erfindungs  gemässe     Einrichtung    in allen möglichen Aus  führungsformen, weil sie, wie bereits erwähnt,  mit einem Aufwand geringer Mittel ermög  licht, bestehende     Spülvorrichtungen    ohne wei  teres umzubauen. Es kann aber auch bei neu  erzeugten Vorrichtungen der Heber mit einem  Rohr, Rohransatz oder einer Öffnung vorge  sehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Heberspülvorrichtungen zur Spülung mit unterschiedlichen Wassermengen, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermei dung besonderer Steuermittel zur Unterbre chung der Spülwirkung im Falle der Spülung mit der geringeren Wassermenge zwischen dem Innenraum des Hebers (G) und dem Spülwasserraum eine Verbindung vorgesehen ist, deren gegen den Spülwasserraum offene Mündung in einem geringen Abstand unter dem höchsten Wasserspiegel (I) des Spül- wasserraunies liegt, so dass die Heberwirkung selbsttätig unterbrochen wird,
    wenn das sin kende Wasser die Mündung freigibt und den Eintritt von Luft in den Heber gestattet. UN TERAN SPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da[.') die Verbindung aus einer Öffnung in der Heberwand besteht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung aus einem aus dem Heber austretenden Rohr (H) besteht, dessen äusseres Ende unter den höchsten Wasserspiegel des Spülbe hälters reicht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung aus einem Schlauch besteht. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein die .Verbin dung bildendes Rohr von der Heberwand auswärts erstreckt. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Verbindung bildendes Rohr (H) um die Achse des an den Heber angeschlossenen Rohrteils ver- drehbar ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die Ver- bindung bildenden Rohr (H) ein verstell bares Verlängerungsstück (Hi) vorgesehen ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet; dass das freie Ende (.K) der Verbindung gegen die Waagrechte abgeschrägt ist.
CH206142D 1938-09-14 1938-09-14 Einrichtung an Heberspülvorrichtungen zur Spülung mit unterschiedlichen Wassermengen. CH206142A (de)

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