CH206198A - Papierführungseinrichtung an Schreibmaschinen. - Google Patents

Papierführungseinrichtung an Schreibmaschinen.

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CH206198A
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Eibert Fritz
Naumann Aktiengesellsch Seidel
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Eibert Fritz
Seidel & Naumann Ag
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    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/10Sheet holders, retainers, movable guides, or stationary guides
    • B41J13/22Clamps or grippers
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  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description


  Papierführungseinrichtung an     Schreibmasehinen.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine Papierführungseinrichtung an Schreib  maschinen.  



  Bei Schreibmaschinen wird bekanntlich  das Papier zwischen dem Anlegeblech und  der Schreibwalze eingezogen und gelangt  durch Drehen der Schreibwalze zwischen  diese und die Andruckwalzen. Durch die Rei  bung, die das Papier durch den Druck der  Andruckwalzen erfährt, wird es beim Drehen  der Schreibwalze weiter transportiert, bis es  an der Vorderseite der Walze zum Vorschein  kommt. Bei bekannten Konstruktionen macht  sich aber ein wesentlicher     Nachteil    bemerk  bar, welcher darin besteht, dass das Papier  vor dem Einführen in die Maschine     und    oft  auch nach dem Durchdrehen ausgerichtet       werden    muss.

   Die Andruckwalzen erfassen  nämlich das Papier nicht immer gleichmässig  und verschieben es leicht,     insbesondere    dann,  wenn mehrere Papierbogen und Durchschlag  papiere     eingeführt    werden, Es ist mit be-         kannten        Papiereinführungseinrichtungen    oft  <I>s</I>     'hwierig    eine dickere, aus mehreren Bogen  Schreib- und Durchschlagpapier bestehende  Papierlage     in    die Maschine so einzuspannen,  dass dieselbe einwandfrei Kante genau hinter  Kante an der Vorderseite der Walze wieder  zum Vorschein kommt.

   Ein weiterer Mangel  besteht bei     bekannten    Schreibmaschinen da  rin, dass sich manchmal beim Durchdrehen  des Papiers     zwischen    den Andruckrollen und  der Schreibwalze das Kohlepapier sowie       dünne    Durchschlagpapiere zusammenschie  ben     und    knittern, wodurch die Durchschläge       ein        unschönes        Aussehen    erhalten.  



  Bei der den Gegenstand der     Erfindung     betreffenden     Einrichtung    sind diese Nach  teile zu vermeiden gesucht. Diese     Einrichtung     ist gekennzeichnet durch eine am Papier  wagen angeordnete     Papieraufnahmevorrich-          tung,.    welche Mittel zum Ausrichten des ein  gelegten Papiers     Kante    hinter Kante besitzt  und durch eine mit der Schreibwalze kuppel-      bare     Papieranpressvorrzchtung,    mittels wel  cher das ausgerichtete Papier von der Papier  aufnahmevorrichtung weggenommen und ge  gen die genannte Walze gepresst werden  kann, wodurch     bewirkt    wird,

       da.ss    dasselbe  beim Drehen der Schreibwalze mitgenommen  wird.  



  Auf der Zeichnung sind vier Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die     Schreibwalze    einer Schreib  maschine in Ansicht von oben nebst einigen  Teilen des ersten Ausführungsbeispiels,       Fig.        \2    eine Seitenansicht dieses Ausfüh  rungsbeispiels       Fig.    3 stellt ein zweites Ausführungsbei  spiel in Seitenansicht dar;       Fig.    4 zeigt einige Teile desselben in der  Lage, die sie nach dem Einspannen des Pa  piers einnehmen, und       Fig.    5 zeigt eine Einzelheit;

         Fig.    6 zeigt ein drittes Ausführungsbei  spiel von der rechten Stirnseite gesehen in  einer Stellung vor der Papieraufnahme;       Fig.    7 zeigt dasselbe Ausführungsbeispiel.  jedoch in der Lage, die es nach dem Einspan  nen des Papierbogens einnimmt, und       Fig.    8 zeigt die rechte Seite dieses Aus  führungsbeispiels in schaubildlicher Darstel  lung;       Fig.    9 zeigt ein weiteres Ausführungsbei  spiel in einer Schreibmaschine eingebaut, und  zwar im Schnitt durch die letztere;       Fig.    10 stellt eine Ansicht auf Teile  dieses Ausführungsbeispiels in Richtung des  Pfeils A der     Fig.    9 gesehen dar;

         Fig.    11     zeigt    eine     Seitenansicht    dieses  Ausführungsbeispiels in der Stellung, die es  beim Einführen des Papierbogens einnimmt:       Fig.    19 ist eine Ansicht wie     Fig.    11., je  doch nach dem Festspannen der Papierbogen;       Fig.    13 zeigt eine Ansieht auf den rech  ten Teil dieses Ausführungsbeispiels in Rich  tung des Pfeils A der     Fig.    9 gesehen, und       Fig.    14 ist eine weitere Seitenansicht  dieses Ausführungsbeispiels.  



  In     Fig.    1 ist mit 21 die     Schreibmaschi-          nenwalze    bezeichnet, wie sie bei den ge-         bräuchlichen    Schreibmaschinen zur Anwen  dung gelangt. Diese Schreibwalze ist von  einer Halteschiene ?? an ihrer hintern Seite  umfasst, die bei 23 und     \?4    auf der Achse 25  der     Schreibwalze    drehbar gelagert ist. Jeder  Arm der Schiene 22 besitzt zur Lagerung       derselben        einen    Schlitz 26, so dass sich die  Halteschiene     ??    näher an die Schreibwalze  heran oder weiter von ihr wegschieben lässt.  



  Hinter der Schreibwalze 21 befindet. sieh  ein     Papieranlegebleeh    ? 7     (Fig.    ?), das auf  einer Achse 28 drehbar gelagert ist. Auf der  Achse 28     befinden    sieh ferner noch Federn  39, welche den untern Teil 30 des     Anlege-          bleches    27 gegen die Schreibwalze 21     drül-          hen.    Dieser untere Teil des     Papieranlege-          bleclies        \?7,    der als     Papieiaufna.hmevorrich-          tung        dient,    besitzt im Querschnitt die Form  eines Hakens,

   der als Anschlag zum selbst  ständigen Ausrichten des in die     3laschine     einzuführenden Papiers Kante hinter Kante  dient und liegt mit seinem vordern Ende an  der Schreibwalze 21 an. An der     letzteren    ist  an beiden Stirnseiten eine spiralförmige  Schiene 3? angeordnet, welche in Aussparun  gen 33 der Lagerarme 34 und 35 der Halte  schiene ?? eingreifen können. Am Lagerarm  34 befindet sich noch     eine    Erhöhung 36, die  gegen einen Sperrstift 37 des Papierwagen  rahmens 38 stösst. Vor der Schreibwalze be  findet sich ein Anschlag 39.  



  Die     'N#@Tirkungsweise    dieser Einrichtung ist  folgende  Man führt die in die Maschine einzufüh  renden     Papierblätter    und Durchschlagblätter  zwischen     dein        Papieranlegeblech        \?7    und der  Schreibwalze 27 ein und stösst sie mit ihren  Kauten auf den hakenförmigen, abgebogenen  Teil 30 des     Papieranlegebleches    27. An  schliessend dreht man. die Schreibwalze in  Richtung des     Pfeils        4(-).    Dabei gelangen die  spiralförmigen Schienen 32 in die Ausspa  rungen 33 der Lagerarme 34 und 35 und zie  hen diese     letzteren    beim Weiterdrehen nach  vorn.

   Dadurch wird auch die Halteschiene 92  in Richtung auf die Schreibwalze zu ver  schoben und erfasst dabei die     obern    Kanten der  auf dem Teil 30 aufliegenden Papierbogen      und klemmt diese     zwischen    die Schreibwalze  21 und die Halteschiene 22 fest. Nachdem die  Halteschiene 22 die Papierbogen festge  klemmt hat, dreht sie sich zusammen mit der  Schreibwalze 21 in Richtung des     Pfeils    40,  wodurch die festgeklemmten Papierbogen  mitgenommen werden. Dabei rutscht die  Halteschiene unter Überwindung der Federn  29 vor der Kante 31 des Teils 30 des     Papier-          anlegebleches    27 vorbei und schwenkt dieses  etwa um die Achse 28. Die Halteschienen 22  dreht sich, bis sie auf den Anschlag 39 stösst.  



  Das Vorbeigehen der Erhöhung 36 an  dem Sperrstift 37 wird dadurch ermöglicht,       dass    der Sperrstift 37 federnd: am Lagerarm 34  angeordnet ist. Diese Anordnung hat zur  Folge, dass beim Vorbeigehen der Erhöhung  36 am Sperrstift 37 dieser entgegen der  Kraft der nicht gezeichneten Feder zurück  gedrückt wird und nach beendigtem Vorbei  gang der Erhöhung 36 wieder     vorspringt.     



  Beim Weitergehen der Walze gleiten die  spiralförmigen Schienen 32 durch die Aus  sparungen     33    der Lagerarme 34 und 35 durch  und lüften dadurch die     Klemmung    zwischen  Schreibwalze 21 und Halteschiene 22. Diese  Vorrichtung bewirkt somit, dass das Papier  während seines ganzen Durchganges um den  untern Teil der Schreibwalze 21 fest zwi  schen die letztere und die Halteschiene 22  eingeklemmt ist und sich nach keiner Rich  tung hin verschieben kann. Nachdem die  Schienen 32 aus den Aussparungen 33 ausge  treten sind, wird die Halteschiene 22 in ihre  Ruhelage zurückgeführt. Zu diesem Zweck  kann eine nicht dargestellte, am Wagenrah  men befestigte Spiralfeder vorgesehen sein.  



  Die Halteschiene 22 besteht aus einem  dünnen Blech. Sie gibt demzufolge bei einem  einigermassen starken Zug an den Lager  armen 34 und 35     etwas    nach. Dadurch ist  eine     übermässige    Pressung des Papierstapels  verhindert. Nach den gemachten Erfahrungen       genügt    die Nachgiebigkeit der Halteschiene,  um eine zu starke Pressung eines dicken  Papierstapels auszuschalten, wenn die Ein  richtung für einen dünnen Papierstapel aus  gebildet ist.    Zu demselben Zwecke könnten auch nach  giebige,     zwischen    den Lagerarmen und der  Halteschiene angeordnete Glieder, beispiels  weise Gummischichten, vorgesehen sein.

   Fer  ner könnte auch je eine Feder zwischen den  Lagerarmen 34 und 35 und der zugehörigen  Schiene 32 angeordnet sein, die zwar beim       Einspannen    des Papierstapels etwas zusam  mengedrückt würden, so dass der Papierstapel  für das Herumführen um den untern Bogen  der Schreibwalze fest genug sitzen würde,  welche     Federn    sich aber noch weiter zusam  mendrücken lassen, damit die Schienen 32  ganz durchgedreht werden können.  



  In den     Fig.    3 bis 5, in denen eine weitere  Einrichtung dargestellt ist, ist die Schreib  walze wieder mit 21     bezeichnet.    Die Halte  schiene ist hier     mit    41 bezeichnet und hat       zinkenförmige    Greifer 42, welche in entspre  chend ausgebildete Aussparungen 43 des     Pa-          pieranlegebleches    44 eingreifen können. Die  seitlich der Schreibwalze 21 liegenden Lager  arme 45 der Halteschiene 41 sind vermittelst  Schlitze 46 auf der Achse 25 der Schreib  walze 21     gelagert.    An jedem Lagerarm be  findet sich ein Stift 47, an den ein Hebel 48  anliegt, der auf einer Achse 49 fest gelagert  ist.

   Ebenfalls fest auf der Achse 49 ist ein  Bedienungshebel 50 angeordnet, der aber nur  an einer Seite der     Schreibwalze    vorhanden zu  sein braucht.     Weiterhin    sind an den Lager  armen Hebel 51 angeordnet, die auf Bolzen  52 drehbar gelagert sind. Kleine Federn 53  sind bestrebt die Hebel 51 gegen Anschläge  54 zu ziehen. Mit 55 ist das     Papierführungs-          blech,    das an der untern     Seite    der Schreib  walze vorgesehen     ist,        bezeichnet    und 56 stel  len die     Andruckrollen    auf der Achse 57 dar.  



  Die in die Aussparungen 43 des     Papier-          auflagebleches    44 eingreifenden Greifer 42  der Halteschiene 41 sind derart     abgefedert,     dass sie dünnere oder dickere Blattstapel mit  Sicherheit festzuhalten vermögen.  



  Die Wirkungsweise dieser Einrichtung  ist folgende:  Die Schreibbogen und das Kohlepapier  werden zwischen die Schreibwalze 21 und das           Papieranlegeblech    44 eingeführt und auf den  hakenförmigen Teil 58 des letzteren mit  ihrem obern Rande aufgestossen. Dann wird  der Bedienungshebel 50 in Richtung des  Pfeils 59     (Fiu.    3) bewegt und dadurch erfas  sen die Hebel 48 die Stifte 47,     \welche    fest  auf den seitlichen Lagerarmen 45 sitzen und  schieben diese nach vorn.

   Dabei werden die  Hebel 51 frei gegeben und die     Federn    53     ver-          schwenken    sie in die in     Fig.    4 gezeichnete  Lage, in der sie die Arme 45 gegen ein Ver  schieben nach     rückwärts    sperren. Bei     dieser     Bewegung hat sich die mit den seitlichen  Lagerarmen 45 aus einem     Stück    bestehende  Halteschiene 41 an die Schreibwalze 21 an  gelegt und die     zinkenförmigen    Greifer 42  haben den obern Rand der eingeführten       Schreibbogen    zwischen der Schreibwalze 21  und sich selbst festgeklemmt.

   Nunmehr kann  die Walze in Richtung des Pfeils 6<B>0</B> gedreht  werden, wobei die eingeführten Schreibbogen  zusammen mit den     zwischen    ihnen eingeleg  ten     gohlebogen        unverschiebbar    festgehalten  werden, bis sie an der Vorderseite der  Schreibwalze wieder zum Vorschein kommen.  



  Das Zurückführen der Halteschiene 41  wird durch die Kraft einer nicht gezeichneten  Feder bewirkt, die     einerends    am feststehen  den     Schreibwalzenrahmen    festgemacht und       anderends    au die Halteschiene 41 ange  schlossen ist. Sowie die Halteschiene 41 ihren       Einführweg,    das heisst eine Drehung um den  halben Walzenumfang     zurückgelegt    hat, ver  mag die nunmehr gespannte Feder die wieder  frei gegebene Halteschiene in ihre Ausgangs  stellung zurückzuziehen.

   Das Entriegeln der  Lagerarme 45 nach vollendetem     Einziehen     der Papierbogen geschieht in einfacher Weise  dadurch, dass das freie Ende jedes Hebels 51  an einen festen, nicht gezeichneten Anschlag  des     Schreibwalzenrahmens    anstösst und da  durch um den zugehörigen Bolzen 5 2 v     er-          schwenkt    wird, so dass die     Papierhaltescbiene     41 wieder aus der     angepressten    Stellung frei  wird.  



  In den     Fig.    6 -bis 8, in denen eine weitere  Einrichtung dargestellt ist, bezeichnet \3l.  wiederum die Schreibwalze. Die Halteschiene  
EMI0004.0028     
  
    61 <SEP> ist <SEP> genau <SEP> wie <SEP> die <SEP> Halteschiene <SEP> 41, <SEP> mit
<tb>  ziukenartigen <SEP> (Treifei-n <SEP> 6? <SEP> ausgestattet, <SEP> wel  che <SEP> in <SEP> entsprechende <SEP> Aussparuijgen <SEP> des <SEP> Pa  pieranlegebleches <SEP> 63 <SEP> greifen. <SEP> Die <SEP> zu <SEP> beiden
<tb>  Seiten <SEP> der <SEP> Schreibwalze <SEP> vorgesehenen <SEP> Lager  arme <SEP> 64 <SEP> besitzen <SEP> Schlitze <SEP> 65 <SEP> mittels <SEP> deren
<tb>  sie <SEP> auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 2:

  5 <SEP> der <SEP> Schreibwalze <SEP> ver  schiebbar <SEP> gelagert <SEP> sind. <SEP> An <SEP> den <SEP> Lagerarmen
<tb>  64 <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> je <SEP> ein <SEP> Haken <SEP> 66, <SEP> welche
<tb>  Hallen <SEP> auf <SEP> den <SEP> Bolzen. <SEP> 67 <SEP> drehbar <SEP> gelagert
<tb>  sind. <SEP> In <SEP> ihrer <SEP> Ruhestellung <SEP> liegen <SEP> diese <SEP> Sa  hen <SEP> auf <SEP> Köpfen <SEP> von <SEP> Schrauben <SEP> 68 <SEP> auf.

   <SEP> Diese
<tb>  Schrauben <SEP> 68 <SEP> sind <SEP> in <SEP> Laschen <SEP> 69 <SEP> einge  schraubt, <SEP> die <SEP> vor <SEP> den <SEP> Lagerurinen <SEP> 61 <SEP> liegen.
<tb>  Diese <SEP> Laschen <SEP> 69 <SEP> dienen <SEP> als <SEP> seitliche <SEP> An  schläge <SEP> für <SEP> die <SEP> Arme <SEP> 64 <SEP> sowie <SEP> zur <SEP> Aufnahme
<tb>  der <SEP> Schrauben <SEP> 68, <SEP> welche <SEP> ein <SEP> Herabfallen <SEP> der
<tb>  Haken <SEP> 66 <SEP> verhindern.

   <SEP> Mit <SEP> Stiften <SEP> 70, <SEP> die
<tb>  ebenfalls <SEP> in <SEP> den <SEP> Lagerarmen <SEP> befestigt <SEP> sind,
<tb>  werden <SEP> diese <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Ruhestellung <SEP> gehalten,
<tb>  indem <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> 70 <SEP> auf <SEP> -NVinl@el.n <SEP> 71, <SEP> die <SEP> fest
<tb>  im <SEP> Wagenrahmen <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> aufliegen
<tb>  und <SEP> dadureli <SEP> die <SEP> Lagerurine <SEP> gegen <SEP> Verdre  hung <SEP> sichern. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> unter <SEP> der <SEP> Schreib  walze <SEP> liegenden <SEP> Aclise <SEP> 7 <SEP> \? <SEP> sind <SEP> kurze <SEP> Hebel
<tb>  73 <SEP> befestigt <SEP> und <SEP> ebenso <SEP> ein <SEP> Bedienungshebel
<tb>  74.

   <SEP> Eine <SEP> Feder <SEP> <B>75,</B> <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Hebel
<tb>  74 <SEP> und <SEP> dem <SEP> Wagenrahmen <SEP> bespannt <SEP> ist, <SEP> ist
<tb>  bestrebt <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 7 <SEP> 4 <SEP> dauernd <SEP> nach <SEP> rück  wärts <SEP> zu <SEP> ziehen. <SEP> Das <SEP> Papieranlegeblech <SEP> 63.
<tb>  das <SEP> an <SEP> seiner <SEP> Unterseite <SEP> wiederum <SEP> Haken <SEP> 76
<tb>  aufweist, <SEP> ist <SEP> um <SEP> eine <SEP> Achse <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> schwenlLbar,
<tb>  die <SEP> im <SEP> Wagenrahmen <SEP> fest <SEP> gelagert <SEP> ist. <SEP> Eine
<tb>  kleine, <SEP> nicht <SEP> dargestellte <SEP> Feder <SEP> dient <SEP> dazu,
<tb>  das <SEP> Papieranlegeblech <SEP> 63 <SEP> mit <SEP> seinem <SEP> Haken
<tb>  7 <SEP> 6 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Sehre <SEP> ihwalze <SEP> ? <SEP> 1 <SEP> zii <SEP> drücken.

   <SEP> Zu
<tb>  beiden <SEP> Seiten <SEP> des <SEP> Papieranlegebleches <SEP> 63 <SEP> ist
<tb>  auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 77 <SEP> ein <SEP> Hebel <SEP> 79 <SEP> verschiebbar
<tb>  gelagert, <SEP> der <SEP> -,in <SEP> seinem <SEP> freien <SEP> Ende <SEP> einen
<tb>  Anschlag <SEP> 80 <SEP> aufweist <SEP> und <SEP> mit <SEP> einer <SEP> abgebo  genen <SEP> Nase <SEP> 81 <SEP> über <SEP> den <SEP> untern <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Pa  piera.nlegehleelies <SEP> 63 <SEP> hinweggreifen <SEP> kann.
<tb>  Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> dieser <SEP> durch <SEP> die
<tb>  Fig. <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 8 <SEP> dargestellten <SEP> Ausführungsform
<tb>  ist <SEP> folgende:

  
<tb>  Die <SEP> Schreib- <SEP> und <SEP> Kohlebogen <SEP> werden <SEP> zwi  schen <SEP> die <SEP> Schreibwalze <SEP> 21 <SEP> Lind <SEP> das <SEP> Papieran  legeblech <SEP> 63 <SEP> eingeführt <SEP> und <SEP> auf <SEP> die <SEP> Haken.         76 des     Papieranlegebleches    aufgestossen. Hier  auf wird der     Bedienungshebel    74 in Richtung  des Pfeils 82     (Fig.    7), also nach vorn ge  zogen, wobei die Hebel 73 eine entsprechende  Drehung ausführen.

   Diese Hebel 73 kommen  mit ihren freien Enden an die Haken 66 zu  liegen, erfassen diese und     verschwenken    sie,  so dass ihre Gleitflächen 83 mit der Achse  25 in Eingriff kommen, wobei die Halte  schiene 61 in die Sperrlage gegen die Schreib  salze 21 gezogen wird und die     zinkenartigen     Greifer 62 den     obern    Rand der Papierbogen  zwischen .sich und die Walze 21 festklemmen.  In der     verschwenkten    Stellung bleiben die  Haken 66 von selbst, da ja, wie bei der Vor  richtung nach     Fig.    3 bis 5, die Greifer 62  der Halteschiene 61 federnd ausgebildet sind  und bei eingespannter Papierlage die Gleit  flächen 83 an die Achse 25 anpressen.

   Es  kann also der Bedienungshebel 74 ohne wei  teres losgelassen werden und unter der Ein  wirkung der Feder 75 zusammen mit den       Hebeln    73 in die Ruhestellung zurückkehren,  da die Hebel 66     in    ihrer     verschwenkten    Lage  bleiben und die Halteschiene in ihrer Klemm  lage halten.  



  Beim     Heranbewegen    der Halteschiene 61  an die Schreibwalze 21 sind gleichzeitig die  Stifte 70 von den Winkeln 71 abgeglitten  und die Schreibwalze kann mit den festge  klemmten Papierbogen leicht gedreht werden.  Beim     Zurückschwenken    des Hebels 74 werden  die zu beiden Seiten des     Papieranlegebleches     63 angeordneten Hebel 79 dadurch     ver-          schwenkt,    dass die in ihre Ausgangsstellung  zurückkehrenden Hebel 73 auf in ihrer Be  wegungsbahn liegende Anschläge 80 stossen,  wobei die Nasen 81 das     Papieränlegeblech    63  von der Walze 21     wegschwenken,

      so dass für  die Papierbogen freier Durchgang zwischen  den Haken 76 des     Papieranlegebleches    63  und der Schreibwalze 21 hergestellt ist. Das       Heranschwenken    des     Papieranlegebleches    an  die Walze geschieht durch nicht gezeichnete  Federn, nachdem der Hebel 74 wieder nach  vorn in Richtung des Pfeils 82     (Fig.    7) ge  zogen wird, so dass die Hebel 73 die An  schläge 80 wieder     ferigeben.       Ein weiteres Ausführungsbeispiel der       Einrichtung    ist in den     Fig.    9 bis 14 darge  stellt.

   In diesen Figuren ist mit 21 die  Schreibwalze bezeichnet.     Hinter    dieser  Schreibwalze ist das     Papierführungsblech    85  fest am Wagenrahmen gelagert. Seine untere       gante    ist     mittelst    eines     Scharniers    86 mit der  obern Kante eines beweglichen     Papierfüh-          rungsbleches    87 verbunden. Dieses Papier  führungsblech 87 besitzt an seinem     untern     Ende Haken 88     und    Aussparungen 89 (Figur  10).

   Seitlich am beweglichen     Papierführungs-          blech    87 befinden sich Ansätze 90, deren  Zweck weiter unten beschrieben ist. An den  Stirnseiten der     Schreibwalze    21 sind     Gleit-          ringe    91     (Fig.    11, 12) aufgesetzt, welche eine  über die Schreibwalze reichende und an ihr  anliegende Schiene 92 tragen. An dieser  Schiene 92 ist in seitlichen Lagern 93 die  Halteschiene 94 schwenkbar gelagert.

   Die  Halteschiene 94 ist wiederum mit     zinkenähn-          lichen    Greifern 95     (Fig.    10)     ausgestattet.     Ausserdem trägt sie zu beiden Seiten der  Walze die     Gleitringe    91     überdeckende    Blatt  federn 96. Auf den Gleitringen 91 sind  Sperrhaken 97     (Fig.    14) aufgesetzt, die sich  um die     Bolzenschrauben    98 drehen können  und von denen jeder durch eine kleine Feder  99 gegen einen Anschlag 100 gedrückt wird.

    Auf     einer    Achse 101, die unter der Schreib  walze 21 liegt und im Wagenrahmen 102       (Fig.    9) gelagert ist, befindet sich auf jeder  Seite der Schreibwalze ein Bedienungshebel  103. Jeder Hebel 103 weist eine     Nocke    104  auf, die in der Ruhestellung des Hebels 103  hinter der zugehörigen Feder 96 liegt. Wei  terhin ist an jedem     Bedienungshebel    103 ein  zweiter     Bedienungshebel    105 angeordnet, der  sich um     einen    Bolzen -106 drehen kann, wel  cher in den Bedienungshebel 103 eingeschraubt  ist.

   Jeder zweite Bedienungshebel 105 hat  zwei Anschläge 107 und 108 und eine Nase  109, welche sich gegen den zugehörigen Be  dienungshebel 103 legt, weil jeder Bedie  nungshebel 105 durch eine kleine Feder 110  gegen den zugehörigen Bedienungshebel 103  gedrückt wird. Vor der Walze 21 sind seit  lich am     Wagenrahmen    feste Anschläge 111      angeordnet. Von den     Gleitringen    aus ragt  noch je ein     l@leiner    Anschlag 11?     (Fig.    11  und 12) in die Bewegungsbahn der Anschläge  107 der Hebel 105.  



  Die Wirkungsweise     dieses    vierten, durch  die     Fig.    9 bis 14 dargestellten     Ausführiin;s-          beispiels    ist folgende:  Das Papier wird zwischen die     Sehreib-          wa.lze    21 und das     Papiereinführungsblech    85  eingeführt und auf die Haken 88 des  schwenkbaren     Papierführungsbleches    8 7 auf  gestossen. Nachdem auf diese Weise die Kan  ten des Papiers genau     gerichtet    sind,     wird    ein  Bedienungshebel 103 im Sinne des Pfeif 113       verschwenkt,    der gleichzeitig den auf ihm be  festigten Bedienungshebel 105 mitnimmt.

    Beim     Verschwenken    des Bedienungshebels  103 in     Richtung    des Pfeils 113     gelangen    die       Nocken    104 auf die Blattfedern 96 und  drücken diese fest an die     Gleitringe    91 an.  wo diese durch die Sperrhaken 97     festgehal-          ten    werden. Gleichzeitig sind die Anschläge  108 der Hebel 105, auf denen vorher die seit  lichen Ansätze 90 des beweglichen Papier  führungsbleclies 87 aufgelegen sind, vor die  ses     Papierführungsblech    87 gerutscht.

   Beim       Verschwenken    eines Bedienungshebels 103  gegen den     Sinn    des Pfeils 113 stossen     null     diese Ansätze der Hebel 105 gegen die An  sätze 90 des beweglichen     Papierführungs-          bleches    87 und drücken dieses     zurück,    so dass  das Papier, welches von der durch die anlie  genden Blattfedern fest an der Walze     lie;en-          den    Halteschiene 94 festgehalten wird, einen  freien     Durchgang        zwischenWalze    und dem un  tern     Papierführungsblech    erhält. Das Papier  wird nun durch Drehen der Walze mitgenom  men.

   Nachdem es bereits über den     Zeilenhölie-          anzeiger        hinweggebracht    ist, stossen die klei  nen Sperrhaken 97 an die vordern Anschläge  111 und heben dadurch die     Sperrung    der  Blattfedern 96 auf, so dass diese     zuriicl#:-          schnellen    können und die Halteschiene 94 das  Papier     wieder    freigibt.

   Die Halteschiene 94  wird beim weiteren Drehen der Walze durch  Reibung der Gleitringe 91 auf der     -Walze     mitgenommen, bis die an den     Gleitringen    an  gebrachten Anschläge 112 gegen die An-         schläge    107 der Hebel     105    stossen. In dieser       Stellti)ib    bleibt die Halteschiene 94 stellen,  bis der Bogen vollständig beschrieben wieder  aus der Maschine     ausgespannt    wird.

   Durch  einen Druck auf einen Hebel 115 entfernen  sich die Anschläge 107 von den Anschlägen  113 der     Gleitringe    91     und    durch ihr eigenes  Gewicht fällt die     Schiene    93 mit der Halte  schiene 94 in die     Ausgangsstellung        zurück.     Gleichzeitig verlassen die Anschläge 108 der  Hebel 105 die Ansätze 90 des     beweglichen          Papierführungsbleclies    87 und dieses     gelangt     ebenfalls      -leder    in. seine     Ausgangsstellung     zurück.  



  Es hat sieh als     zweel@inässib    erwiesen     vor     der Schreibwalze ein oder mehrere     Papieran-          drüekbleche    11.4     anzuordnen        (Fig.    9), damit  die durchgezogenen und von der Halteschiene  94 festgehaltenen     Schreibmascbinenpapier-          bogen    gespannt werden. Diese     Andrüekbleclie     111 können mit der Achse<B>115</B> der Andruck  rollen 116 verbunden sein. so dass sie beim  Lüften dieser Rollen     gleichzeitig        mitgelüftet     werden.  



  Durch die beschriebenen     Einriehtun;en     wird das in die Maschine einzuführende Pa  pier zuverlässig ausgerichtet und     verschiebt     sich beim Drehen der Walze nicht mehr. Fer  ner wird es unter die     Papierhalteschiene    ge  bracht, so dass diese vom     11aschinenschreiber     nicht mehr wie bis     anhin        zum    Durchziehen  des Papiers     abgehoben     -erden muss.

   Die Ein  richtun-en ermöglichen ferner ein Beschrei  ben des     obern    Randes von     Schriftstücken     ohne irgendwelche     Schwierigkeiten.    und es  erscheinen die Blätter stets genau ausgerich  tet, Kante hinter Kante, an der Vorderseite  der     Schreibmaschinenwalze.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Papierführungseinrichtung an Schreib maschinen, gekennzeiebnet durch eine am Papierwagen angeordnete Papieraufliahme- v orrichtung, welche Mittel zum Ausrichten des eingelegten Papiers Kante hinter Kante besitzt und durch eine mit der Schreibwalze kuppelba.re Papieranpressvorriclltung,
    vermit telst welcher das ausgerichtete Papier von der Papieraufnahmevarrichtung weggenommen und gegen die genannte Walze gepresst wer den kann, wodurch bewirkt wird, dass das selbe beim Drehen der Schreibwalze mitge nommen wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Papier aufnahmevorrichtung mit in ihrer Ruhe lage die Schreibwalze berührenden hakenförmigen Zähnen ausgestattet ist, durch deren Zwischenräume zinkenartige Greifer der mit der Schreibwalze kup- pelbaren Papieranpressvorrichtung grei fen, wenn diese Greifer aus ihrer hinter der Papieraufnahmevorrichtung liegen den Ruhestellung in die an der Walze liegende Anpressstellung gebracht wer den. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Papieraufnahmevorrichtung schwenkbar am Papierwagenrahmen ge lagert ist. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Teile der Papieraufnahmevor- richtung schwenkbar am Papierwagen rahmen gelagert sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Papieranpressvorrichtung eine über die ganze Länge der Schreib walze reichende Schiene besitzt, deren Abstand von der Schreibwalzenoberfläche durch am Schreibwalzenwagen seitlich angeordnete Bedienungshebel veränder bar ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass durch eine Sperrvor richtung die Papieranpressvorrichtung der Wirkung ihrer Bedienungshebel ent ziehbar und mit der Schreibwalze kup- pelbar ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung an der Schreibwalze angeordnet ist. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung an den Trägern der Papieranpressvorrich- tung angeordnet ist.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplung zwi schen Schreibwalze und Papieranpressvor- richtung durch Auftreffen der mit der Walze sich drehenden Sperrvorrichtung an am Papierwagen ortsfesten An schlägen gelöst wird. 9.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Papieraufnahmevorrichtung durch seitlich am Papierwagen angeord nete Bedienungshebel während des Schreibens auf der Maschine in einem Abstande von der Schreibwalze gehalten werden kann, um dem Papier freien Durchgang zu sichern.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, mittels .deren die von der Schreibwalze losgekuppelte Papieranpressvorrichtung in einer Zwischenstellung- gehalten wer den kann, wobei das Ganze derart ausge bildet ist, dass dabei die Schreibwalze zum Weiterschalten der Papierbogen ge dreht werden kann.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Anpres sen der Papieranpressvorrichtung an die Schreibwalze exzentrisch ausgebildete Steuerorgane vorgesehen sind. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass zum Anpressen der Papieranpressvorrichtung an die Schreib walze Klemmfedern vorgesehen sind.
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