Papierführungseinrichtung an Schreibmasehinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Papierführungseinrichtung an Schreib maschinen.
Bei Schreibmaschinen wird bekanntlich das Papier zwischen dem Anlegeblech und der Schreibwalze eingezogen und gelangt durch Drehen der Schreibwalze zwischen diese und die Andruckwalzen. Durch die Rei bung, die das Papier durch den Druck der Andruckwalzen erfährt, wird es beim Drehen der Schreibwalze weiter transportiert, bis es an der Vorderseite der Walze zum Vorschein kommt. Bei bekannten Konstruktionen macht sich aber ein wesentlicher Nachteil bemerk bar, welcher darin besteht, dass das Papier vor dem Einführen in die Maschine und oft auch nach dem Durchdrehen ausgerichtet werden muss.
Die Andruckwalzen erfassen nämlich das Papier nicht immer gleichmässig und verschieben es leicht, insbesondere dann, wenn mehrere Papierbogen und Durchschlag papiere eingeführt werden, Es ist mit be- kannten Papiereinführungseinrichtungen oft <I>s</I> 'hwierig eine dickere, aus mehreren Bogen Schreib- und Durchschlagpapier bestehende Papierlage in die Maschine so einzuspannen, dass dieselbe einwandfrei Kante genau hinter Kante an der Vorderseite der Walze wieder zum Vorschein kommt.
Ein weiterer Mangel besteht bei bekannten Schreibmaschinen da rin, dass sich manchmal beim Durchdrehen des Papiers zwischen den Andruckrollen und der Schreibwalze das Kohlepapier sowie dünne Durchschlagpapiere zusammenschie ben und knittern, wodurch die Durchschläge ein unschönes Aussehen erhalten.
Bei der den Gegenstand der Erfindung betreffenden Einrichtung sind diese Nach teile zu vermeiden gesucht. Diese Einrichtung ist gekennzeichnet durch eine am Papier wagen angeordnete Papieraufnahmevorrich- tung,. welche Mittel zum Ausrichten des ein gelegten Papiers Kante hinter Kante besitzt und durch eine mit der Schreibwalze kuppel- bare Papieranpressvorrzchtung, mittels wel cher das ausgerichtete Papier von der Papier aufnahmevorrichtung weggenommen und ge gen die genannte Walze gepresst werden kann, wodurch bewirkt wird,
da.ss dasselbe beim Drehen der Schreibwalze mitgenommen wird.
Auf der Zeichnung sind vier Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Schreibwalze einer Schreib maschine in Ansicht von oben nebst einigen Teilen des ersten Ausführungsbeispiels, Fig. \2 eine Seitenansicht dieses Ausfüh rungsbeispiels Fig. 3 stellt ein zweites Ausführungsbei spiel in Seitenansicht dar; Fig. 4 zeigt einige Teile desselben in der Lage, die sie nach dem Einspannen des Pa piers einnehmen, und Fig. 5 zeigt eine Einzelheit;
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbei spiel von der rechten Stirnseite gesehen in einer Stellung vor der Papieraufnahme; Fig. 7 zeigt dasselbe Ausführungsbeispiel. jedoch in der Lage, die es nach dem Einspan nen des Papierbogens einnimmt, und Fig. 8 zeigt die rechte Seite dieses Aus führungsbeispiels in schaubildlicher Darstel lung; Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbei spiel in einer Schreibmaschine eingebaut, und zwar im Schnitt durch die letztere; Fig. 10 stellt eine Ansicht auf Teile dieses Ausführungsbeispiels in Richtung des Pfeils A der Fig. 9 gesehen dar;
Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht dieses Ausführungsbeispiels in der Stellung, die es beim Einführen des Papierbogens einnimmt: Fig. 19 ist eine Ansicht wie Fig. 11., je doch nach dem Festspannen der Papierbogen; Fig. 13 zeigt eine Ansieht auf den rech ten Teil dieses Ausführungsbeispiels in Rich tung des Pfeils A der Fig. 9 gesehen, und Fig. 14 ist eine weitere Seitenansicht dieses Ausführungsbeispiels.
In Fig. 1 ist mit 21 die Schreibmaschi- nenwalze bezeichnet, wie sie bei den ge- bräuchlichen Schreibmaschinen zur Anwen dung gelangt. Diese Schreibwalze ist von einer Halteschiene ?? an ihrer hintern Seite umfasst, die bei 23 und \?4 auf der Achse 25 der Schreibwalze drehbar gelagert ist. Jeder Arm der Schiene 22 besitzt zur Lagerung derselben einen Schlitz 26, so dass sich die Halteschiene ?? näher an die Schreibwalze heran oder weiter von ihr wegschieben lässt.
Hinter der Schreibwalze 21 befindet. sieh ein Papieranlegebleeh ? 7 (Fig. ?), das auf einer Achse 28 drehbar gelagert ist. Auf der Achse 28 befinden sieh ferner noch Federn 39, welche den untern Teil 30 des Anlege- bleches 27 gegen die Schreibwalze 21 drül- hen. Dieser untere Teil des Papieranlege- bleclies \?7, der als Papieiaufna.hmevorrich- tung dient, besitzt im Querschnitt die Form eines Hakens,
der als Anschlag zum selbst ständigen Ausrichten des in die 3laschine einzuführenden Papiers Kante hinter Kante dient und liegt mit seinem vordern Ende an der Schreibwalze 21 an. An der letzteren ist an beiden Stirnseiten eine spiralförmige Schiene 3? angeordnet, welche in Aussparun gen 33 der Lagerarme 34 und 35 der Halte schiene ?? eingreifen können. Am Lagerarm 34 befindet sich noch eine Erhöhung 36, die gegen einen Sperrstift 37 des Papierwagen rahmens 38 stösst. Vor der Schreibwalze be findet sich ein Anschlag 39.
Die 'N#@Tirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende Man führt die in die Maschine einzufüh renden Papierblätter und Durchschlagblätter zwischen dein Papieranlegeblech \?7 und der Schreibwalze 27 ein und stösst sie mit ihren Kauten auf den hakenförmigen, abgebogenen Teil 30 des Papieranlegebleches 27. An schliessend dreht man. die Schreibwalze in Richtung des Pfeils 4(-). Dabei gelangen die spiralförmigen Schienen 32 in die Ausspa rungen 33 der Lagerarme 34 und 35 und zie hen diese letzteren beim Weiterdrehen nach vorn.
Dadurch wird auch die Halteschiene 92 in Richtung auf die Schreibwalze zu ver schoben und erfasst dabei die obern Kanten der auf dem Teil 30 aufliegenden Papierbogen und klemmt diese zwischen die Schreibwalze 21 und die Halteschiene 22 fest. Nachdem die Halteschiene 22 die Papierbogen festge klemmt hat, dreht sie sich zusammen mit der Schreibwalze 21 in Richtung des Pfeils 40, wodurch die festgeklemmten Papierbogen mitgenommen werden. Dabei rutscht die Halteschiene unter Überwindung der Federn 29 vor der Kante 31 des Teils 30 des Papier- anlegebleches 27 vorbei und schwenkt dieses etwa um die Achse 28. Die Halteschienen 22 dreht sich, bis sie auf den Anschlag 39 stösst.
Das Vorbeigehen der Erhöhung 36 an dem Sperrstift 37 wird dadurch ermöglicht, dass der Sperrstift 37 federnd: am Lagerarm 34 angeordnet ist. Diese Anordnung hat zur Folge, dass beim Vorbeigehen der Erhöhung 36 am Sperrstift 37 dieser entgegen der Kraft der nicht gezeichneten Feder zurück gedrückt wird und nach beendigtem Vorbei gang der Erhöhung 36 wieder vorspringt.
Beim Weitergehen der Walze gleiten die spiralförmigen Schienen 32 durch die Aus sparungen 33 der Lagerarme 34 und 35 durch und lüften dadurch die Klemmung zwischen Schreibwalze 21 und Halteschiene 22. Diese Vorrichtung bewirkt somit, dass das Papier während seines ganzen Durchganges um den untern Teil der Schreibwalze 21 fest zwi schen die letztere und die Halteschiene 22 eingeklemmt ist und sich nach keiner Rich tung hin verschieben kann. Nachdem die Schienen 32 aus den Aussparungen 33 ausge treten sind, wird die Halteschiene 22 in ihre Ruhelage zurückgeführt. Zu diesem Zweck kann eine nicht dargestellte, am Wagenrah men befestigte Spiralfeder vorgesehen sein.
Die Halteschiene 22 besteht aus einem dünnen Blech. Sie gibt demzufolge bei einem einigermassen starken Zug an den Lager armen 34 und 35 etwas nach. Dadurch ist eine übermässige Pressung des Papierstapels verhindert. Nach den gemachten Erfahrungen genügt die Nachgiebigkeit der Halteschiene, um eine zu starke Pressung eines dicken Papierstapels auszuschalten, wenn die Ein richtung für einen dünnen Papierstapel aus gebildet ist. Zu demselben Zwecke könnten auch nach giebige, zwischen den Lagerarmen und der Halteschiene angeordnete Glieder, beispiels weise Gummischichten, vorgesehen sein.
Fer ner könnte auch je eine Feder zwischen den Lagerarmen 34 und 35 und der zugehörigen Schiene 32 angeordnet sein, die zwar beim Einspannen des Papierstapels etwas zusam mengedrückt würden, so dass der Papierstapel für das Herumführen um den untern Bogen der Schreibwalze fest genug sitzen würde, welche Federn sich aber noch weiter zusam mendrücken lassen, damit die Schienen 32 ganz durchgedreht werden können.
In den Fig. 3 bis 5, in denen eine weitere Einrichtung dargestellt ist, ist die Schreib walze wieder mit 21 bezeichnet. Die Halte schiene ist hier mit 41 bezeichnet und hat zinkenförmige Greifer 42, welche in entspre chend ausgebildete Aussparungen 43 des Pa- pieranlegebleches 44 eingreifen können. Die seitlich der Schreibwalze 21 liegenden Lager arme 45 der Halteschiene 41 sind vermittelst Schlitze 46 auf der Achse 25 der Schreib walze 21 gelagert. An jedem Lagerarm be findet sich ein Stift 47, an den ein Hebel 48 anliegt, der auf einer Achse 49 fest gelagert ist.
Ebenfalls fest auf der Achse 49 ist ein Bedienungshebel 50 angeordnet, der aber nur an einer Seite der Schreibwalze vorhanden zu sein braucht. Weiterhin sind an den Lager armen Hebel 51 angeordnet, die auf Bolzen 52 drehbar gelagert sind. Kleine Federn 53 sind bestrebt die Hebel 51 gegen Anschläge 54 zu ziehen. Mit 55 ist das Papierführungs- blech, das an der untern Seite der Schreib walze vorgesehen ist, bezeichnet und 56 stel len die Andruckrollen auf der Achse 57 dar.
Die in die Aussparungen 43 des Papier- auflagebleches 44 eingreifenden Greifer 42 der Halteschiene 41 sind derart abgefedert, dass sie dünnere oder dickere Blattstapel mit Sicherheit festzuhalten vermögen.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Die Schreibbogen und das Kohlepapier werden zwischen die Schreibwalze 21 und das Papieranlegeblech 44 eingeführt und auf den hakenförmigen Teil 58 des letzteren mit ihrem obern Rande aufgestossen. Dann wird der Bedienungshebel 50 in Richtung des Pfeils 59 (Fiu. 3) bewegt und dadurch erfas sen die Hebel 48 die Stifte 47, \welche fest auf den seitlichen Lagerarmen 45 sitzen und schieben diese nach vorn.
Dabei werden die Hebel 51 frei gegeben und die Federn 53 ver- schwenken sie in die in Fig. 4 gezeichnete Lage, in der sie die Arme 45 gegen ein Ver schieben nach rückwärts sperren. Bei dieser Bewegung hat sich die mit den seitlichen Lagerarmen 45 aus einem Stück bestehende Halteschiene 41 an die Schreibwalze 21 an gelegt und die zinkenförmigen Greifer 42 haben den obern Rand der eingeführten Schreibbogen zwischen der Schreibwalze 21 und sich selbst festgeklemmt.
Nunmehr kann die Walze in Richtung des Pfeils 6<B>0</B> gedreht werden, wobei die eingeführten Schreibbogen zusammen mit den zwischen ihnen eingeleg ten gohlebogen unverschiebbar festgehalten werden, bis sie an der Vorderseite der Schreibwalze wieder zum Vorschein kommen.
Das Zurückführen der Halteschiene 41 wird durch die Kraft einer nicht gezeichneten Feder bewirkt, die einerends am feststehen den Schreibwalzenrahmen festgemacht und anderends au die Halteschiene 41 ange schlossen ist. Sowie die Halteschiene 41 ihren Einführweg, das heisst eine Drehung um den halben Walzenumfang zurückgelegt hat, ver mag die nunmehr gespannte Feder die wieder frei gegebene Halteschiene in ihre Ausgangs stellung zurückzuziehen.
Das Entriegeln der Lagerarme 45 nach vollendetem Einziehen der Papierbogen geschieht in einfacher Weise dadurch, dass das freie Ende jedes Hebels 51 an einen festen, nicht gezeichneten Anschlag des Schreibwalzenrahmens anstösst und da durch um den zugehörigen Bolzen 5 2 v er- schwenkt wird, so dass die Papierhaltescbiene 41 wieder aus der angepressten Stellung frei wird.
In den Fig. 6 -bis 8, in denen eine weitere Einrichtung dargestellt ist, bezeichnet \3l. wiederum die Schreibwalze. Die Halteschiene
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61 <SEP> ist <SEP> genau <SEP> wie <SEP> die <SEP> Halteschiene <SEP> 41, <SEP> mit
<tb> ziukenartigen <SEP> (Treifei-n <SEP> 6? <SEP> ausgestattet, <SEP> wel che <SEP> in <SEP> entsprechende <SEP> Aussparuijgen <SEP> des <SEP> Pa pieranlegebleches <SEP> 63 <SEP> greifen. <SEP> Die <SEP> zu <SEP> beiden
<tb> Seiten <SEP> der <SEP> Schreibwalze <SEP> vorgesehenen <SEP> Lager arme <SEP> 64 <SEP> besitzen <SEP> Schlitze <SEP> 65 <SEP> mittels <SEP> deren
<tb> sie <SEP> auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 2:
5 <SEP> der <SEP> Schreibwalze <SEP> ver schiebbar <SEP> gelagert <SEP> sind. <SEP> An <SEP> den <SEP> Lagerarmen
<tb> 64 <SEP> befindet <SEP> sich <SEP> je <SEP> ein <SEP> Haken <SEP> 66, <SEP> welche
<tb> Hallen <SEP> auf <SEP> den <SEP> Bolzen. <SEP> 67 <SEP> drehbar <SEP> gelagert
<tb> sind. <SEP> In <SEP> ihrer <SEP> Ruhestellung <SEP> liegen <SEP> diese <SEP> Sa hen <SEP> auf <SEP> Köpfen <SEP> von <SEP> Schrauben <SEP> 68 <SEP> auf.
<SEP> Diese
<tb> Schrauben <SEP> 68 <SEP> sind <SEP> in <SEP> Laschen <SEP> 69 <SEP> einge schraubt, <SEP> die <SEP> vor <SEP> den <SEP> Lagerurinen <SEP> 61 <SEP> liegen.
<tb> Diese <SEP> Laschen <SEP> 69 <SEP> dienen <SEP> als <SEP> seitliche <SEP> An schläge <SEP> für <SEP> die <SEP> Arme <SEP> 64 <SEP> sowie <SEP> zur <SEP> Aufnahme
<tb> der <SEP> Schrauben <SEP> 68, <SEP> welche <SEP> ein <SEP> Herabfallen <SEP> der
<tb> Haken <SEP> 66 <SEP> verhindern.
<SEP> Mit <SEP> Stiften <SEP> 70, <SEP> die
<tb> ebenfalls <SEP> in <SEP> den <SEP> Lagerarmen <SEP> befestigt <SEP> sind,
<tb> werden <SEP> diese <SEP> in <SEP> ihrer <SEP> Ruhestellung <SEP> gehalten,
<tb> indem <SEP> die <SEP> Stifte <SEP> 70 <SEP> auf <SEP> -NVinl@el.n <SEP> 71, <SEP> die <SEP> fest
<tb> im <SEP> Wagenrahmen <SEP> angeordnet <SEP> sind, <SEP> aufliegen
<tb> und <SEP> dadureli <SEP> die <SEP> Lagerurine <SEP> gegen <SEP> Verdre hung <SEP> sichern. <SEP> Auf <SEP> der <SEP> unter <SEP> der <SEP> Schreib walze <SEP> liegenden <SEP> Aclise <SEP> 7 <SEP> \? <SEP> sind <SEP> kurze <SEP> Hebel
<tb> 73 <SEP> befestigt <SEP> und <SEP> ebenso <SEP> ein <SEP> Bedienungshebel
<tb> 74.
<SEP> Eine <SEP> Feder <SEP> <B>75,</B> <SEP> die <SEP> zwischen <SEP> dem <SEP> Hebel
<tb> 74 <SEP> und <SEP> dem <SEP> Wagenrahmen <SEP> bespannt <SEP> ist, <SEP> ist
<tb> bestrebt <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 7 <SEP> 4 <SEP> dauernd <SEP> nach <SEP> rück wärts <SEP> zu <SEP> ziehen. <SEP> Das <SEP> Papieranlegeblech <SEP> 63.
<tb> das <SEP> an <SEP> seiner <SEP> Unterseite <SEP> wiederum <SEP> Haken <SEP> 76
<tb> aufweist, <SEP> ist <SEP> um <SEP> eine <SEP> Achse <SEP> 7 <SEP> 7 <SEP> schwenlLbar,
<tb> die <SEP> im <SEP> Wagenrahmen <SEP> fest <SEP> gelagert <SEP> ist. <SEP> Eine
<tb> kleine, <SEP> nicht <SEP> dargestellte <SEP> Feder <SEP> dient <SEP> dazu,
<tb> das <SEP> Papieranlegeblech <SEP> 63 <SEP> mit <SEP> seinem <SEP> Haken
<tb> 7 <SEP> 6 <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Sehre <SEP> ihwalze <SEP> ? <SEP> 1 <SEP> zii <SEP> drücken.
<SEP> Zu
<tb> beiden <SEP> Seiten <SEP> des <SEP> Papieranlegebleches <SEP> 63 <SEP> ist
<tb> auf <SEP> der <SEP> Achse <SEP> 77 <SEP> ein <SEP> Hebel <SEP> 79 <SEP> verschiebbar
<tb> gelagert, <SEP> der <SEP> -,in <SEP> seinem <SEP> freien <SEP> Ende <SEP> einen
<tb> Anschlag <SEP> 80 <SEP> aufweist <SEP> und <SEP> mit <SEP> einer <SEP> abgebo genen <SEP> Nase <SEP> 81 <SEP> über <SEP> den <SEP> untern <SEP> Teil <SEP> des <SEP> Pa piera.nlegehleelies <SEP> 63 <SEP> hinweggreifen <SEP> kann.
<tb> Die <SEP> Wirkungsweise <SEP> dieser <SEP> durch <SEP> die
<tb> Fig. <SEP> 6 <SEP> bis <SEP> 8 <SEP> dargestellten <SEP> Ausführungsform
<tb> ist <SEP> folgende:
<tb> Die <SEP> Schreib- <SEP> und <SEP> Kohlebogen <SEP> werden <SEP> zwi schen <SEP> die <SEP> Schreibwalze <SEP> 21 <SEP> Lind <SEP> das <SEP> Papieran legeblech <SEP> 63 <SEP> eingeführt <SEP> und <SEP> auf <SEP> die <SEP> Haken. 76 des Papieranlegebleches aufgestossen. Hier auf wird der Bedienungshebel 74 in Richtung des Pfeils 82 (Fig. 7), also nach vorn ge zogen, wobei die Hebel 73 eine entsprechende Drehung ausführen.
Diese Hebel 73 kommen mit ihren freien Enden an die Haken 66 zu liegen, erfassen diese und verschwenken sie, so dass ihre Gleitflächen 83 mit der Achse 25 in Eingriff kommen, wobei die Halte schiene 61 in die Sperrlage gegen die Schreib salze 21 gezogen wird und die zinkenartigen Greifer 62 den obern Rand der Papierbogen zwischen .sich und die Walze 21 festklemmen. In der verschwenkten Stellung bleiben die Haken 66 von selbst, da ja, wie bei der Vor richtung nach Fig. 3 bis 5, die Greifer 62 der Halteschiene 61 federnd ausgebildet sind und bei eingespannter Papierlage die Gleit flächen 83 an die Achse 25 anpressen.
Es kann also der Bedienungshebel 74 ohne wei teres losgelassen werden und unter der Ein wirkung der Feder 75 zusammen mit den Hebeln 73 in die Ruhestellung zurückkehren, da die Hebel 66 in ihrer verschwenkten Lage bleiben und die Halteschiene in ihrer Klemm lage halten.
Beim Heranbewegen der Halteschiene 61 an die Schreibwalze 21 sind gleichzeitig die Stifte 70 von den Winkeln 71 abgeglitten und die Schreibwalze kann mit den festge klemmten Papierbogen leicht gedreht werden. Beim Zurückschwenken des Hebels 74 werden die zu beiden Seiten des Papieranlegebleches 63 angeordneten Hebel 79 dadurch ver- schwenkt, dass die in ihre Ausgangsstellung zurückkehrenden Hebel 73 auf in ihrer Be wegungsbahn liegende Anschläge 80 stossen, wobei die Nasen 81 das Papieränlegeblech 63 von der Walze 21 wegschwenken,
so dass für die Papierbogen freier Durchgang zwischen den Haken 76 des Papieranlegebleches 63 und der Schreibwalze 21 hergestellt ist. Das Heranschwenken des Papieranlegebleches an die Walze geschieht durch nicht gezeichnete Federn, nachdem der Hebel 74 wieder nach vorn in Richtung des Pfeils 82 (Fig. 7) ge zogen wird, so dass die Hebel 73 die An schläge 80 wieder ferigeben. Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Einrichtung ist in den Fig. 9 bis 14 darge stellt.
In diesen Figuren ist mit 21 die Schreibwalze bezeichnet. Hinter dieser Schreibwalze ist das Papierführungsblech 85 fest am Wagenrahmen gelagert. Seine untere gante ist mittelst eines Scharniers 86 mit der obern Kante eines beweglichen Papierfüh- rungsbleches 87 verbunden. Dieses Papier führungsblech 87 besitzt an seinem untern Ende Haken 88 und Aussparungen 89 (Figur 10).
Seitlich am beweglichen Papierführungs- blech 87 befinden sich Ansätze 90, deren Zweck weiter unten beschrieben ist. An den Stirnseiten der Schreibwalze 21 sind Gleit- ringe 91 (Fig. 11, 12) aufgesetzt, welche eine über die Schreibwalze reichende und an ihr anliegende Schiene 92 tragen. An dieser Schiene 92 ist in seitlichen Lagern 93 die Halteschiene 94 schwenkbar gelagert.
Die Halteschiene 94 ist wiederum mit zinkenähn- lichen Greifern 95 (Fig. 10) ausgestattet. Ausserdem trägt sie zu beiden Seiten der Walze die Gleitringe 91 überdeckende Blatt federn 96. Auf den Gleitringen 91 sind Sperrhaken 97 (Fig. 14) aufgesetzt, die sich um die Bolzenschrauben 98 drehen können und von denen jeder durch eine kleine Feder 99 gegen einen Anschlag 100 gedrückt wird.
Auf einer Achse 101, die unter der Schreib walze 21 liegt und im Wagenrahmen 102 (Fig. 9) gelagert ist, befindet sich auf jeder Seite der Schreibwalze ein Bedienungshebel 103. Jeder Hebel 103 weist eine Nocke 104 auf, die in der Ruhestellung des Hebels 103 hinter der zugehörigen Feder 96 liegt. Wei terhin ist an jedem Bedienungshebel 103 ein zweiter Bedienungshebel 105 angeordnet, der sich um einen Bolzen -106 drehen kann, wel cher in den Bedienungshebel 103 eingeschraubt ist.
Jeder zweite Bedienungshebel 105 hat zwei Anschläge 107 und 108 und eine Nase 109, welche sich gegen den zugehörigen Be dienungshebel 103 legt, weil jeder Bedie nungshebel 105 durch eine kleine Feder 110 gegen den zugehörigen Bedienungshebel 103 gedrückt wird. Vor der Walze 21 sind seit lich am Wagenrahmen feste Anschläge 111 angeordnet. Von den Gleitringen aus ragt noch je ein l@leiner Anschlag 11? (Fig. 11 und 12) in die Bewegungsbahn der Anschläge 107 der Hebel 105.
Die Wirkungsweise dieses vierten, durch die Fig. 9 bis 14 dargestellten Ausführiin;s- beispiels ist folgende: Das Papier wird zwischen die Sehreib- wa.lze 21 und das Papiereinführungsblech 85 eingeführt und auf die Haken 88 des schwenkbaren Papierführungsbleches 8 7 auf gestossen. Nachdem auf diese Weise die Kan ten des Papiers genau gerichtet sind, wird ein Bedienungshebel 103 im Sinne des Pfeif 113 verschwenkt, der gleichzeitig den auf ihm be festigten Bedienungshebel 105 mitnimmt.
Beim Verschwenken des Bedienungshebels 103 in Richtung des Pfeils 113 gelangen die Nocken 104 auf die Blattfedern 96 und drücken diese fest an die Gleitringe 91 an. wo diese durch die Sperrhaken 97 festgehal- ten werden. Gleichzeitig sind die Anschläge 108 der Hebel 105, auf denen vorher die seit lichen Ansätze 90 des beweglichen Papier führungsbleclies 87 aufgelegen sind, vor die ses Papierführungsblech 87 gerutscht.
Beim Verschwenken eines Bedienungshebels 103 gegen den Sinn des Pfeils 113 stossen null diese Ansätze der Hebel 105 gegen die An sätze 90 des beweglichen Papierführungs- bleches 87 und drücken dieses zurück, so dass das Papier, welches von der durch die anlie genden Blattfedern fest an der Walze lie;en- den Halteschiene 94 festgehalten wird, einen freien Durchgang zwischenWalze und dem un tern Papierführungsblech erhält. Das Papier wird nun durch Drehen der Walze mitgenom men.
Nachdem es bereits über den Zeilenhölie- anzeiger hinweggebracht ist, stossen die klei nen Sperrhaken 97 an die vordern Anschläge 111 und heben dadurch die Sperrung der Blattfedern 96 auf, so dass diese zuriicl#:- schnellen können und die Halteschiene 94 das Papier wieder freigibt.
Die Halteschiene 94 wird beim weiteren Drehen der Walze durch Reibung der Gleitringe 91 auf der -Walze mitgenommen, bis die an den Gleitringen an gebrachten Anschläge 112 gegen die An- schläge 107 der Hebel 105 stossen. In dieser Stellti)ib bleibt die Halteschiene 94 stellen, bis der Bogen vollständig beschrieben wieder aus der Maschine ausgespannt wird.
Durch einen Druck auf einen Hebel 115 entfernen sich die Anschläge 107 von den Anschlägen 113 der Gleitringe 91 und durch ihr eigenes Gewicht fällt die Schiene 93 mit der Halte schiene 94 in die Ausgangsstellung zurück. Gleichzeitig verlassen die Anschläge 108 der Hebel 105 die Ansätze 90 des beweglichen Papierführungsbleclies 87 und dieses gelangt ebenfalls -leder in. seine Ausgangsstellung zurück.
Es hat sieh als zweel@inässib erwiesen vor der Schreibwalze ein oder mehrere Papieran- drüekbleche 11.4 anzuordnen (Fig. 9), damit die durchgezogenen und von der Halteschiene 94 festgehaltenen Schreibmascbinenpapier- bogen gespannt werden. Diese Andrüekbleclie 111 können mit der Achse<B>115</B> der Andruck rollen 116 verbunden sein. so dass sie beim Lüften dieser Rollen gleichzeitig mitgelüftet werden.
Durch die beschriebenen Einriehtun;en wird das in die Maschine einzuführende Pa pier zuverlässig ausgerichtet und verschiebt sich beim Drehen der Walze nicht mehr. Fer ner wird es unter die Papierhalteschiene ge bracht, so dass diese vom 11aschinenschreiber nicht mehr wie bis anhin zum Durchziehen des Papiers abgehoben -erden muss.
Die Ein richtun-en ermöglichen ferner ein Beschrei ben des obern Randes von Schriftstücken ohne irgendwelche Schwierigkeiten. und es erscheinen die Blätter stets genau ausgerich tet, Kante hinter Kante, an der Vorderseite der Schreibmaschinenwalze.