CH206203A - Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Schriftwiedergaben. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Schriftwiedergaben.

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CH206203A
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Description


      Verfahren    und Einrichtung zum Herstellen von Schriftwiedergaben.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Einrichtung zum Herstel  len von Schriftwiedergaben.  



  Wenn Namen und Adressen und     dergl.     Ausweise und     Angaben,    wie zum Beispiel  zahlenmässige Angaben, nach Vorlagen ge  druckt werden, die einerseits durch Druck  vorrichtungen hergestellt worden sind und  anderseits aus einzelnen Kartenvorlagen be  stehen, um daraus eine einzige Schriftwieder  gabe     bezw.    einen     Aufdruck    herzustellen, ist  gründliches Nachprüfen und Vergleichen not  wendig, um sicher zu sein, dass der Teil des  Aufdruckes, der von der     Druckvorrichtung     herstammt, mit dem entsprechenden, von der  Kartenvorlage herstammenden Teil des herzu  stellenden Aufdruckes richtig zusammenpasst.

    Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden,  die Druckvorrichtungen und Kartenvorlagen  in bezug auf ihre Zusammengehörigkeit zu  prüfen und das     Drucken    zu unterbrechen,  falls die Druckvorrichtung mit der Karten  vorlange nicht     richtig    zusammenpasst, was je-    doch eine Zeitverschwendung bedeutet und  auch sonst nicht gänzlich zufriedenstellend  ist.  



  Um diesen Nachteil zu beheben, wird  nach dem Verfahren gemäss der     Erfindung     so vorgegangen, dass ein Teil     eines        Aufdruk-          kes    durch direktes Drucken     mittels    einer  Druck- und Wählervorrichtung hergestellt  und ein weiterer Teil des Aufdruckes durch  wahlweise Auslege mindestens eines einer  Anzahl Organe durch     mindestens    eine     öff-          nung    in     einer    auswechselbaren Wählerplatte  hergestellt wird, die derart in der Vorrich  tung gelagert ist,

   dass ihre Öffnung     bezw.    ihre  Öffnungen in gleicher Flucht mit je einer       entsprechenden    Öffnung einer Gruppe von       Öffnungen    liegen, die in der Vorrichtung  zwecks     Auswahl    entsprechend     eines    zu ver  wendenden     Kodex    angeordnet sind.

   Demzu  folge muss der Teil des Aufdruckes, der di  rekt mit der Druckvorrichtung     bezw.    einer  daran angebrachten auswechselbaren Druck  platte hergestellt worden ist, unfehlbar dem      Teil des Aufdruckes entsprechen, der indirekt  durch die     'Wahlwirkung    der mit Öffnungen  versehenen Platte hergestellt worden ist, die  dazu dienen, mindestens eines der genannten  Organe auszuwählen, um einen der Anord  nung dieser Öffnungen entsprechenden Wie  dergabeeffekt hervorzubringen.  



  Die Druck- und Wählervorrichtungen  werden zweckmässig erweise aus Blech herge  stellt. Falls     auswechselbare    Druckplatten  vorgesehen sind, können dieselben ebenfalls  aus Metall bestehen. Wenn die Vorrichtungen  jedoch in Verbindung mit einem elektrischen       System    zur Auswahl der indirekten Wieder  gabebetätigungen verwendet werden, zum  Beispiel zum Drucken von zahlenmässigen  Angaben, zum Herstellen von Perforationen  für derartige Zahlen usw., kann es von Vor  teil sein, die Wählerplatten aus nicht leiten  dem     Material,    wie zum Beispiel Karton her  zustellen.

   Wenn dann die Öffnung     benv.    jede  Öffnung in der Wählerplatte kleiner ist als  die entsprechende, mit ihr in gleicher Flucht  liegende Öffnung der Vorrichtung, so wird  das zum Durchtritt durch die übereinstim  menden Öffnungen ausgewählte Organ gegen  die Metallteile der Vorrichtung isoliert, um  ein fehlerhaftes Arbeiten infolge     Erdschlus-          ses    oder Kurzschlusses zu vermeiden.  



       Vorteilhafterweise    können eine Anzahl  Wählerstellen in vorbestimmter Verteilung in  einer     Druck-    und Wählervorrichtung vorge  sehen sein, wobei die letztere so beschaffen ist,  dass nur die ausgewählten Wählerstellen  wirksam sind, und die Auswahl entsprechend  einem     Kodex    zur     Herbeiführung    einer vor  bestimmten Betätigung erfolgt, wie zum Bei  spiel das Drucken von besonderen zahlen  mässigen Angaben, die Herstellung von Per  forationen für besondere wiederzugebende  Zahlen usw.

   Mit andern     "'orten    wird durch  diese Anordnung eine Druck- und     'Vihler-          vorrichtung    vorgesehen, welche eine Anzahl  Öffnungen in einer vorbestimmten Anord  nung aufweist, wobei die ausgewählten Öff  nungen geschlossen      -erden,    um ein     Arbeiten     nach --Massgabe der Öffnungen in einer vorbe  stimmten Weise herbeizuführen.

      Weiter kann eine     Druck-    und Wählervor  richtung, die zu den v     orbeschriebenen    Arbei  ten bestimmt ist, mit einem Ausschnitt ver  sehen sein, der zum Eintreten eines entspre  chenden Teils einer     Druckmaschine    bestimmt  ist, um eine     genaue    Übereinstimmung der  Lage der Vorrichtung in bezug auf die in  der     Maschine    enthaltenen     Mittel    zum Zusam  menarbeiten     rnit    der Vorrichtung herbeizu  führen.

       Vorteilhafterweise    kann dieser Aus  schnitt     V-förmig    und so angeordnet sein, dass  ein von der Maschine zwangsläufig bewegter  Teil in den     Ausschnitt    eintreten kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  Es zeigt:       Fig.    1. einen Aufriss einer     Druck-    und  Wählervorrichtung,       Fig.    2 eine     teilweise    Vorderansicht mit  von der Vorrichtung abgenommenen     Anzeige-          und    Wählerkarten,       Fig.    3 eine teilweise Vorderansicht in  grösserem Massstab der in     Fig.    1     dargestellten     Druck- und     _Wählervorrichtung,    und zwar be  sonders des obern rechten Teils derselben.  



       Fig.    4 eine Schnittdarstellung eines De  tails nach Linie 4-4 der     Fig.    3 im gleichen  Massstab wie diese Figur,       Fig.    5 eine teilweise Draufsicht. auf die       hauptsächlichsten    Teile einer Druckmaschine,  mit welcher die Druck- und Wählervorrich  tung zum Zusammenarbeiten bestimmt ist,  wobei. einzelne Teile weggedacht sind,       Fig.    6 eine teilweise Ansicht einzelner  in     Fig.    5 dargestellter Teile, jedoch in ande  rer Lage derselben, und       Fig.    7 ein teilweiser Vertikalschnitt nach  Linie 7-7 der     Fig.    5.  



  Das in der Zeichnung dargestellte Aus  führungsbeispiel besitzt einen Rahmen D von  annähernd     rechteel@igem    L:     mriss,    der aus  Blech besteht. Die Längsseiten des Rahmens  bilden die     obern    und untern Kanten der  Druck- und Wählervorrichtung, und es     sind          Randleisl;en    8     und    9 längs dieser Kanten vor  gesehen. Diese Leisten stehen mit ihren En  den in     einem    bestimmten Abstand von den      Schmalseiten des Rahmens, und die Teile des  Rahmens, welche sich ausserhalb der Enden  der Leisten befinden, bilden vortretende  Flächenteile 10 und 11.

   Die     Schmalseiten    des  Rahmens sind umgebogen, so dass sie     Distan-          zierungsrippen    12 (Fix. 4) auf der Rückseite  des Rahmens bilden, und bei     aufeinanderlie-          genden    Druckvorrichtungen ruhen diese     Di-          stanzierungsrippen    12 auf den vortretenden  Flächenteilen 10 und 11 auf und halten die  Druckvorrichtungen in einem Abstand von  einander.  



  Eine Platte 14 ist mit dem Ende voran  auf die Oberfläche des Rahmens zwischen  Anschläge 13 und die Leiste 9     geschoben,     und diese Anschläge und die Leiste wirken  mit nachgiebigen Sperrzungen 15 zum Fest  halten der Platte auf dem Rahmen in einer  Weise zusammen, wie dies in der britischen  Patentschrift Nr. 409779 näher beschrieben  ist. Es sind Drucktypen aus der Platte 14       herausgepresst,    mit denen zum Beispiel mittels  eines Farbbandes direktes Drucken auf Rech  nungen, Scheckformularen, Briefumschlägen  und     dergl.    vorgenommen werden kann.

   An  derseits kann die Anordnung auch so getrof  fen sein, dass die Drucktypen direkt aus dem  Rahmen     herausgepresst    sind, und es ist eine  derartige Vorrichtung in der britischen Pa  tentschrift Nr. 341<B>339</B>     beschrieben.     



       Oberhalb    der Anschläge 13     sind    weitere  Anschläge 16 und 17 vorgesehen, welche mit  der Leiste 8 und einem Anschlag 19 zum  Festhalten einer     Anzeigekarte    20 auf dem  Rahmen dienen. Diese     Anzeigekarte    kann mit  einem Abdruck von den Drucktypen auf der  Platte 14 zur Erleichterung des     Einordnens     und ähnlicher     Hantierungen    mit den Druck  vorrichtungen versehen sein.

   Der Anschlag  19 ist     annähernd    in der Mitte zwischen den  Schmalseiten des Rahmens angeordnet und  die Anschläge 16 und 17 sind am Rahmen  zwischen der linken Schmalseite und der  mittleren Partie des Rahmens     angeordnet,    so  dass die     Anzeigekarte    20 in der     obern    linken  Ecke des Rahmens festgehalten ist.  



  Längs des Randes der     obern    Seite des  Rahmens an einer Stelle, die von der An  s         zeigekarte    20 bedeckt     wird,    ist eine Anzahl  Halter 21' vorgesehen, an welchen Anzeige  mittel, wie zum Beispiel das     Schildchen    T,  befestigt werden können, wie dies zum Bei  spiel     in    der     britischen    Patentschrift Nummer  268 873 zwecks     Klassifizierens    der     Druckvor-          richtungen    beschrieben ist.  



  In gleicher Flucht mit den     Anschlägen     16 und 17 sind auf der Oberfläche des Rah  mens Anschläge 21 und 22 vorgesehen, die  zusammen mit der Leiste 8, dem Anschlag 19  und einem Anschlag 23, der sich in der Nähe  der rechten Schmalseite des Rahmens befin  det, eine Wählerkarte 24 in ihrer Lage hal  ten. Demzufolge ist diese Wählerkarte 24 in  der obern rechten Ecke des Rahmens befe  stigt.  



  In der Fläche des Rahmens D .unterhalb  der Wählerkarte 24     sind    neun Reihen Öff  nungen angeordnet, die sowohl in der     Quer-          als    auch in der Längsrichtung in gleicher  Flucht liegen. Falls erforderlich, könnte eine  grössere oder kleinere Anzahl Öffnungsreihen  und in denselben eine grössere oder kleinere  Zahl Öffnungen vorgesehen sein. Fünf Öff  nungen in jeder Reihe bilden Wählerstellen  für einen sogenannten     Kodex    mit fünf Ein  heiten, und es würden mehr oder weniger  Öffnungen vorgesehen sein, falls ein     Kodex     mit einer andern Anzahl     Einheiten    verwendet  würde.  



  Die Öffnungen 25     sind    an     vorbestimmten     Stellen angeordnet, und um auf jeder     Druck-          und        Wählervorrichtung        einen    gewissen Teil  einer     besonderen    Wiedergabe in Druckbereit  schaft zu     bringen,    das heisst     um    die Vorrich  tung so herzurichten, dass sie nur eine vor  bestimmte Arbeit ausführt, wie zum Beispiel  das Drucken von gewissen     zahlenmässigen     Angaben oder die     Perforierung    von vorbe  stimmten wiederzugebenden Zahlen,

   ist die  Mehrzahl der     Öffnungen    25 von der garte  24 zugedeckt. Im vorliegenden Fall sind für  einen     Kodex    mit fünf     Einheiten    in der garte  Öffnungen 26 in Übereinstimmung mit den  ausgewählten Öffnungen 25 angeordnet, und  es     bilden    diese übereinstimmenden Öffnungen  den Teil der Wiedergabe, der     von,    den, Druck-      typen der Mittel zum direkten Drucken nicht  hergestellt wird.

   Daraus geht hervor, dass in  der Druck- und Wählervorrichtung zur Aus  führung einer bestimmten Arbeit Öffnungen  in solcher Lage und Anordnung vorgesehen  sind, dass diese     Öffnungen    den Stellen des an  dern, das heisst weiteren Teils des     Aufdruckes     entsprechen.

   Wenn eine Vorrichtung wie die  jenige nach     Fig.    1 durch eine Maschine ge  führt wird, welche mechanische Mittel zum  Drucken von zahlenmässigen Angaben oder  Perforieren von wiederzugebenden Zahlen  und     dergl.    besitzt, oder wenn ein Detektor  zum Zusammenarbeiten mit der Druck- und  Wählervorrichtung nicht in einen elektri  schen Stromkreis eingeschlossen ist, können  die Öffnungen 26 ungefähr gleich gross sein  wie die Öffnungen 25 oder auch so wie dar  gestellt;

   wenn aber eine Druckvorrichtung  durch eine Maschine geführt wird, welche zu  diesem     Zweck.    elektrisch gesteuerte Mittel be  sitzt, können die Teile     bezw.    der Teil von sol  chen Mitteln, welcher mit der Druckvorrich  tung direkt zusammenwirkt, an Erde gelegt  oder durch Anschluss an den metallischen  Rahmen der Vorrichtung kurz geschlossen  sein, falls dieser Teil     bezw.    diese Teile in  den Stromkreis dieser     elektrischen    Mittel ein  geschlossen sind. Wenn daher die Vorrichtun  gen in Verbindung mit einem elektrischen  System verwendet werden, werden die Öff  nungen 26 kleiner gemacht als die Öffnungen  25, und die Karte 24 besteht dann aus nicht  leitendem Material.  



  Ein Detektor zum Zusammenarbeiten mit  der Druck- und Wählervorrichtung, der in  ein elektrisches System eingeschaltet ist, ist  in den     Fig.    5, 6 und 7 dargestellt. Derselbe  besitzt ein Gehäuse 27 aus isolierendem Ma  terial, in welchem eine Mehrzahl federbe  lasteter Stifte 28 angeordnet ist. Diese Stifte  befinden sich mit entsprechenden Kontakten  in gleicher Flucht. Das Gehäuse 27 ist vor  teilhafterweise so in der Maschine angeord  net, dass die Druck- und Wählervorrich  tungen unter demselben vorbeigehen, und es  sind die Kontakte 29 so angeordnet, dass die  Vorrichtungen oberhalb derselben vorbei-    gehen.

   Das Gehäuse 2 7 ist auf einem Rah  men 80 abgestützt, der sich in vertikaler  Richtung hin und her bewegt, um die Stifte  28 in Eingriff und wieder ausser Eingriff mit  der Druck- und     @,#Tählervorrichtung    zu brin  gen, die unterhalb dieser Stifte durch Klin  ken an Ketten C in Stellung gebracht wird,  wobei den Ketten in     wohlbeka.nnter    Weise  eine     schrittweise    Bewegung erteilt wird.

   Die  Stifte 28 werden gegen die unter ihnen lie  gende Druck- und Wählervorrichtung wäh  rend einer Ruhepause dieser schrittweisen Be  wegung     vorbewegt.       Beim     Vorbewegen    der Stifte 28 gegen die  Druck- und Wählervorrichtung werden die  jenigen Stifte, welche in die Karte 24 eingrei  fen, daran verhindert, mit den Kontakten 29  in Berührung zu gelangen; diejenigen Stifte  aber, welche mit Öffnungen     \?6    in gleicher  Flucht liegen, treten durch diese Öffnungen  und die mit ihnen übereinstimmenden Öff  nungen 25 hindurch, so dass sie die Kontakte  29 berühren und dadurch einen elektrischen       Stromkreis    schliessen.

   Aus     Fig.    7 ist ersicht  lich, dass die die Öffnungen 26 durchtreten  den Stifte 28 mit dem Rahmen der     Druck-          und    Wählervorrichtung nicht. in Berührung  kommen, weshalb eine Erdung     bezw.    ein  Kurzschliessen dieser Stifte verhindert ist.  Demzufolge bewirkt die dargestellte Ausbil  dung der Öffnungen 26, dass ein fehlerhaftes  Arbeiten des elektrischen Systems, wovon der  Detektor einen Teil bildet, verhindert wird.

      Die Grösse der Druck- und     Z'Vählervor-          richtungen    ist beschränkt,     iv        eshalb    darin vor  gesehene Wähleröffnungen verhältnismässig  klein sein müssen, und da die Öffnungen 26  in der Wählerkarte 24 kleiner sind als die  Wähleröffnungen des Rahmens, ist es erfor  derlich, dass die Druck- und Wählervorrich  tungen eine genaue Lage gegenüber dem De  tektor einnehmen, und zwar sowohl gegen  über einem mechanisch als einem elektrisch  arbeitenden Detektor,

   um einen sicheren  Durchgang der     Fühlorgane    des Detektors  durch übereinstimmende Öffnungen in der  Druck- und     Wählervorrichtung    zu gewährlei-           sten.    Eine solche genaue     tagenübereinstim-          mung    zwischen einer Druck- und Wählervor  richtung und einem Detektor oder ähnlichen  mit solchen Vorrichtungen zusammenarbei  tenden Mitteln wird durch Anbringen eines  Ausschnittes 31 in der einen Schmalseite des  Rahmens in sicherer Weise zustande ge  bracht. Die gegenseitige Lage zwischen dem  Ausschnitt 31 und den Öffnungen 25 ist in  jeder Vorrichtung genau übereinstimmend.

    Wenn daher in der Druckmaschine Mittel  vorgesehen sind, welche gegenüber dem De  tektor eine genaue Lage einnehmen, und diese  Mittel dann mit dem Ausschnitt 31 in Ein  griff gebracht werden, so nehmen die Öff  nungen 25 und die Öffnungen 26, welche  miteinander in gleicher Flucht liegen, eine  genaue gegenseitige Lage gegenüber dem De  tektor oder     dergl.    ein.  



  In den     Fig.    5 und 6 sind zu diesem Zweck  verwendbare Mittel dargestellt. Dieselben  umfassen einen keilförmigen Körper 32 und  einen entsprechenden     Ausschnitt    31. Dabei  ist vorausgesetzt, dass die in der Maschine an  geordneten, mit den Mitteln der Druck- und  Wählervorrichtungen zusammenarbeitenden  Mittel ähnlich ausgebildet sind wie die Mittel  der Vorrichtungen, um einen guten Eingriff  zu gewährleisten. Der Körper 32 ist auf einer  Blattfeder 33 befestigt, an welcher eine  Platte 34 angeordnet ist, die mit einem ko  nischen Vorsprung 35 des. Rahmens 30 in  Eingriff gelangen kann.

   Während der     Vorbe-          wegung    einer Druck- und Wählervorrichtung  unterhalb des Detektors in die Wirkungsstel  lung nimmt der Vorsprung     seine    obere Lage  ein; wenn dagegen die Vorrichtung sich un  terhalb des Detektors befindet, bewegt sich  der Rahmen 30 abwärts, wobei der Vor  sprung 35 mit der Platte 34 in Eingriff ge  langt und dadurch den keilförmigen     Körper     32 in den Ausschnitt 31 der Druck- und  Wählervorrichtung, die mit dem Detektor  ausgerichtet ist, hineindrückt.

   Nach erfolg  tem Eingriff des Körpers 32 in den Aus  schnitt 31 nehmen die Vorrichtung und be  sonders die     darin-befindlichen    Wähleröffnun  gen eine genaue Lage gegenüber dem Detek-         tor        bezw.    den andern in der     Maschine    vorge  sehenen Mitteln zum Zusammenarbeiten mit  der Vorrichtung     ein.     



  Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass  die Druck- und Wählervorrichtung dazu ge  eignet ist, Abdrücke direkt auf Rechnungen,  Scheckformularen, Briefumschlägen und       dergl.    herzustellen, und dass sie auch dazu  befähigt ist, andere Arbeitsverrichtungen der  Maschine, wie das Drucken von zahlenmässi  gen Angaben, Perforieren von wiederzu  gebenden Zahlen und     dergl.        wahlweise    zu be  herrschen.     Demzufolge    kann eine vollständige  Wiedergabe einer aus zwei Teilen bestehen  den Schrift mittels einer einzigen Einrich  tung mit den beschriebenen Vorteilen hervor  gebracht werden.

   Ein besonderer Vorteil be  steht darin, dass die Drucktypen, mit wel  chen     ein    Ausweis direkt auf eine Rechnung,  ein Scheckformular oder     dergl.    gedruckt  wird, in dergleichen Einrichtung angebracht  sind wie die Mittel zum wahlweisen Ausfüh  ren anderer Arbeitsverrichtungen auf dieser  Rechnung, Scheckformular oder     dergl.,    wo  durch verhindert wird, dass das Drucken  eines Ausweises der Personalien einer Person  auf einer Rechnung, einem Scheckformular  oder     dergl.,    und das Drucken von zahlen  mässigen     Angaben    oder Perforieren einer wie  derzugebenden Zahl für eine andere Person  auf der gleichen Rechnung, Scheckformular  oder     dergl.    erfolgen kann.

   Diese Anordnung  beseitigt zugleich die Notwendigkeit des       Nachprüfens    der     Druckvorrichtungen    zum  Drucken von Ausweisen oder ähnlichen An  gaben im Vergleich zu Kartenvorlagen oder       dergl.    zur Ausführung des Druckes von zah  lenmässigen Angaben oder des     Perforierens     von wiederzugebenden Zahlen oder     dergl.,     wodurch die Möglichkeit der Entstehung von  Fehlern beim Nachprüfen vermieden und  volle Genauigkeit zwangsläufig sicherge  stellt ist.  



  Statt aus Blech,     könnte    die beschriebene  Druck- und Wählervorrichtung auch aus  einem     andern    brauchbaren Material bestehen,  und es ist auch nicht durchaus erforderlich,  dass die     Drucktypen    aus Metall     herausgepresst              werden;    sondern sie könnten     ebensogut    in je  der im Fachgebiet üblichen Weise hergestellt  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Herstellen von Schrift wiedergaben, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil eines Aufdruckes durch direktes Drucken mittels einer Druck- und -\Wähler vorrichtung hergestellt und ein weiterer Teil des Aufdruckes durch wahlweise Auslese mindestens eines einer Anzahl Organe dureli mindestens eine Öffnung in einer ausweelisel- baren Wählerplatte hergestellt wird, die der art in der Vorrichtung gelagert ist, dass ihre Öffnung bezw. ihre Öffnungen in gleicher Flucht mit je einer entsprechenden Öffnung einer Gruppe von Öffnungen liegen,
    die in der Vorrichtung zwecks Auswahl entspre chend eines zu verwendenden Kodex ange ordnet sind. UNTERANSPRUCH: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Teil des Aufdruckes mit einer mit der Druclz- und Wählervorrichtung auswechselbar verbundenen Druckplatte hergestellt wird. PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, wobei die Wäh lerplatte mit mindestens einer Öffnung ge mäss den Stellen des weiteren Teils des Auf druckes versehen ist.
    UNTERANSPRüCHE: 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass jede Öffnung der Wählerplatte kleiner ist als die mit ihr in gleicher Flueht liegende ausgewählte Öffnung. 3.
    Einrichtung nach Patenta,nsprueh II, da durch gekennzeichnet, dass die Druck- und Wählervorrichtung einen Ausschnitt auf weist, der dazu bestimmt ist, mit einem Teil einer Druchinaschine in Eingriff zu gelangen, um die Lage der Vorrichtung in bezug auf die in der Maschine vorgesehe nen Mittel zum Zusammenwirken mit der Vorrichtung genau zu bestimmen. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ausschnitt V-förmig und so angeordnet. ist, dass er mit einem in der Maschine zwangsläufig bewegten V-förmigen Glied in Eingriff gelangen kann. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch eine auf der Druck- und Wählervorrichtung auswechselbar an gebrachte Anzeigekarte zur Aufnahme eines Abdruckes von den 31itteln zum di rekten Drucken.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Anzeige karte und die Wählerkarte neben einan der längs einer Kante einer mit erhabenen Stellen versehenen Platte angeordnet sind, welche die Mittel zum direkten Drucken bildet. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Druck- und Wählervorrichtung zur Aufnahme eines auswechselbaren Anzeigeschildchens ein gerichtet ist.
CH206203D 1938-08-25 1938-08-25 Verfahren und Einrichtung zum Herstellen von Schriftwiedergaben. CH206203A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933805C (de) * 1952-04-04 1955-10-06 Edeltraut Fache Druckplatte zur Herstellung von die Personalien usw. angebenden Abdrucken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE933805C (de) * 1952-04-04 1955-10-06 Edeltraut Fache Druckplatte zur Herstellung von die Personalien usw. angebenden Abdrucken

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