CH206304A - Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen mittels wenigstens einer Magnetronröhre. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen mittels wenigstens einer Magnetronröhre.

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CH206304A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/50Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field
    • H01J25/52Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode
    • H01J25/54Magnetrons, i.e. tubes with a magnet system producing an H-field crossing the E-field with an electron space having a shape that does not prevent any electron from moving completely around the cathode or guide electrode having only one cavity or other resonator, e.g. neutrode tubes

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Description


  Einrichtung zur Erzeugung von     Hochfrequenzschwingungen    mittels     wenigstens     einer     Nagnetronröhre.       Bei     Magnetronröhren    sind an gegen  phasige Anoden elektrische Schwingungs  systeme mit     möglichst    geringer     Dämpfung     anzuschliessen. Es ist vorgeschlagen worden,  das elektrische     Schwingungssystem        wenig-          tens    zum Teil innerhalb der Röhre anzuord  nen und die gegenphasigen Anoden durch  einen oder mehrere metallische Bügel unter  einander massiv zu verbinden.

   Zur Erhöhung  der zulässigen     Anodenverlustleistung    und zur  besseren Ableitung der erzeugten Wärme  menge werden häufig die als Schwingungs  system wirkenden     metallischen    Bügel     unmit-          telbar    von einem     Kühlmittel    bestrichen. Um  ein unerwünschtes Mitschwingen der Kühl  leitungen und eine von äusseren Einflüssen  abhängige Verstimmung des Schwingungs  systems zu     vermeiden,    sind die Kühlleitun  gen ebenso wie die     Stromzuführung    mög  lichst genau in einem     Spannungsknoten    des  elektrischen Schwingungssystems anzuord  nen.

   Unter Zuhilfenahme solcher Massnahmen    werden hohe     Schwingleistungen    selbst bei  sehr kurzen Wellen erhalten. Zur     Amplitu-          denmodulation    der mit diesen     bekannten     Ausführungsformen der     Magnetronröhren     erzeugten     Hochfrequenzschwingungen    kom  men in Frage:

   die     Modulation        mit    Endplat  ten, die Modulation mit veränderlich schräg  gerichtetem Magnetfeld, sowie die Modula  tion der     gemeinsamen        Anodenspannung    der  einzelnen     Segmente.    Diese     Modulationsver-          fahren    sind     aus    bekannten Gründen für kurze  Wellen und bei hoher Einzelleistung der  Röhre     entweder    wenig wirksam und benöti  gen sehr hohe     Steuerleistungen    oder es     wird     neben der     bezweckten        Amplitudenmodulation     noch eine 

  störende     Frequenzverwerfung    er  halten. Ein weiteres, an sich     einwandfreies          Modulationsverfahren,    welches zwischen     un-          gleichphasigen    Anoden     bezw.    Anodengrup  pen der Röhre     ein        zusätzliches    Gleichfeld  vorsieht, dem die modulierenden Steuervor  gänge überlagert werden, kann für die üb-      liehen wassergekühlten Röhren nicht ver  wendet werden, weil dort die Anoden nicht  mehr massiv miteinander verbunden sein  dürfen.

   Wegen des zu verwendenden Über  brückungskondensators und seiner Zuleitun  gen, welche das zwischen den gegenphasigen  Anodensegmenten befindliche Schwingungs  system abschliessen, wird die Dämpfung in  unerwünschtem Mass erhöht. Es ist ferner  aus konstruktiven Gründen schwierig, die  Stromzuführungen, sowie die Leitungen für  das     Kühlmittel    genau in einem Spannungs  knoten des Schwingungssystems anzuordnen.  Für     Magnetronröhren    hoher Einzelleistung  und zur Erzeugung äusserst kurzer modulier  ter Wellen dürften die an sich bekannten  Einrichtungen kaum genügen, um eine tech  nische Verwendbarkeit sicherzustellen.  



  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zur Erzeugung von     Hochfrequenzschwingun-          gen    mittels wenigstens einer     Magnetronröhre     und bezweckt, das letztgenannte     Modula-          tionsverfahren    verwirklichen zu können,  ohne dass die bei den bekannten Einrichtun  gen kurz skizzierten Nachteile auftreten.  



  Um dies zu ermöglichen, werden erfin  dungsgemäss die     hochfrequenzmässig        gegen-          phasigen    Anoden der     Magnetronröhre    an eine  schleifeiförmig, in sich selbst zurückge  führte     Lecherleitung    angeschlossen. Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung sind in den       Fig.    1 und 2 der Zeichnung schematisch dar  gestellt und werden nachfolgend näher er  läutert.  



  Bei dem in     Fig.    1 dargestellten Magnet  ron ist a die Kathode und b c die Anoden  oberflächen, welche aus den massiven Metall  stücken d e herausgearbeitet sind. Die ein  ander zugekehrten Flächenkanten<I>f g</I> der  Metallstücke bilden ein in sich selbst zurück  geführtes     Lechersystem.    Der gegenseitige  Abstand dieser Flächen<I>f g</I> wird daher mög  lichst gleichmässig gehalten und klein gegen  über der Wellenlänge gewählt, wobei gleich  zeitig für gute Isolation lediglich zwischen  diesen Flächen zu sorgen ist.

   Es     lä.sst    sich  nun     mathematisch    beweisen - und Messun  gen bestätigen diese Ergebnisse --, dass die         Hochfrequenzschwingungen             ausschliesslich  längs den beiden Flächen<I>f g</I> entlang laufen,  während auch schon in kleinen Abständen  von diesen Flächen im Innern der Metall  stücke und auf ihrer restlichen Oberfläche  nennenswerte hochfrequente Ladungsände  rungen nicht mehr festzustellen sind.

   Es kön  nen daher Kühlleitungen     lt    oder Stromzufüh  rungen an beliebigen Stellen, jedoch mit Aus  nahme der Flächen<I>f g,</I> an den beiden Metall  stücken d e angesetzt werden, ohne dass ein  Abfliessen von     Hochfrequenzenergie    oder stö  rende     Kopplungseffekte    zu befürchten sind.  Ebenso ist auch bei der Anordnung von  Kühlkanälen     i    nur darauf zu achten,     da.ss    die  Flächen f g nicht tangiert oder durchbrochen  werden.

   Es ist klar, dass bei dieser Ausbil  dung der Anoden und des angeschlossenen  Schwingungssystems den Anoden verschie  dene Gleichstrompotentiale erteilt werden  können; es genügt zu diesem Zweck, zwi  schen die Speiseleitungen<I>l m</I> und den metal  lischen Kühlstutzen     h.    isolierende Zwischen  stücke k einzufügen und ein Kühlmittel mit  möglichst. geringer     elektrischerLeitfähigkeit.,     wie z. B. destilliertes Wasser, zu verwenden.  



  Es zeigt sich, dass die in sich selbst zu  rückgeführte     Lecherleitung    für bestimmte  Frequenzen ausgesprochene Resonanzerschei  nungen aufweist, und zwar ohne     da.ss    die üb  lichen     Reflexionsbrücken    in einem Strom  bauch angebracht werden müssen. Eine mini  male Dämpfung und möglichst geringe mitt  lere Länge wird dann erhalten, wenn auf  dem Umfang der     Leeherleitung        (2n-1)     Spannungsknoten auftreten und     n    eine belie  bige ganze positive Zahl bedeutet.

   Ein der  artiges     Schwingungssy        stem    erhält man, wenn  zum Beispiel in     Fig.    1 die Fläche f die  Anode b rechts verlässt und, von links kom  mend, unten an die Anode c gelangt. Von  dieser Anode aus geht dieselbe Fläche (g)  unten rechts weiter, um dann, von links kom  mend, oben die Anode b zu erreichen. Das  entstehende Gebilde enthält also nur eine       nichtabwickelbare    Fläche, die unter zwei  maliger Verwindung und zweimaligem Um  lauf die beiden Leiter des     Lechersystems         bildet.

   Obwohl mit einem derartigen Schwin  gungssystem die restliche Dämpfung ein       Minimum    wird, ist es aus konstruktiven  Gründen besser, eine etwas grössere Dämp  fung zuzulassen und die in sich selbst zu  rückgeführte     Lecherleitung    aus zwei     ab-          wickelbaren    und nicht zusammenhängenden  leitenden Flächen aufzubauen, wie dies in       Fig.    1 bereits dargestellt     ist.    Eine solche       Lecherleitung    weist ausgesprochene Reso  nanzerscheinungen bei denjenigen Frequen  zen auf, die eine     2n-fache    Anzahl Span  nungsknoten auf ihrem Umfang erzeugen.

    Durch richtige Wahl der Betriebsbedingun  gen des     Magnetrongenerators    lassen sich  diese Frequenzen für eine in sich selbst zu  rückgeführte     Lecherleitung        gegebenen    Um  fangs     stets        einstellen.    Beispielsweise können  in     Fig.    1 je in der Mitte der beiden nach  unten gerichteten Leiterteile solche Span  nungsknoten liegen, so dass der Scheinwider  stand an diesen Stellen ein Minimum auf  weist.

   Von der Länge des Umfanges abge  sehen, ist für die     Dämpfung    die Beschaffen  heit der einander zugekehrten leitenden Ober  flächen     massgebend.    Vorzugsweise werden  zwecks guter     Wärmeleitung    und grosser       Wärmekapazität    die Metallstücke d e aus  Kupfer     gewählt,    während die Oberflächen  g f poliert und versilbert sind.  



  Wegen der geringen Dämpfung, der zu  vernachlässigenden Strahlung und der Ab  wesenheit von Reflexionsstellen ergibt sich  eine     besonders    vorteilhafte Parallelschaltung  mehrerer Generatoren, wenn die parallel zu  schaltenden     Magnetronröhren    an eine ge  meinsame, in sich zurückgeführte     Lecherlei-          tung    angeschlossen und vorzugsweise in       Spannungsbäuchen    angeordnet sind, wie dies  in     Fig.    2 schematisch für zwei Entladungs  systeme dargestellt ist.

   In     Fig.    2 ist ferner  eine     Modulationseinrichtung    eingetragen, die  im     wesentlichen    aus einem Übertrager s und       einer        zusätzlichen        Spannungsquelle    o be  steht, welche     zwischen    den     gegenphasigen     Anoden ein Hilfsfeld erzeugt, dem die modu  lierenden Steuervorgänge überlagert werden.

    Um die Stabilität der parallelgeschalteten         (eneratoren    während den     1Vlodulationsvot-          gängen    aufrecht zu erhalten und einen Last  ausgleich zu erzielen, wird für die verschie  denen     Entladungssysteme    mit Vorteil das  selbe, etwa axial gerichtete Magnetfeld ver  wendet.     Übersichtlichkeitshalber    sind     in          Fig.    2 die Kühlleitungen weggelassen und  nur die     Kühlkanäle    i angedeutet.

   An das     in.     sich selbst zurückgeführte     Lechersystem     kann in üblicher Weise eine Energieleitung  angeschlossen werden, die beispielsweise  ebenfalls als     Lecherleitung    ausgebildet     ist.     Dabei müssen die beiden angeschlossenen  Leiter     unmittelbar    mit den Flächen<I>f g</I> in       Verbindung    stehen.

   Aus konstruktiven Grün  den und hauptsächlich zur Verhinderung  einer     unerwünschten    Strahlung ist es besser,  eine konzentrische Energieleitung zu verwen  den, deren äusserer Leiter p mit dem Metall  stück e verbunden wird, während der innere  Leiter     q    durch die Bohrung<I>r</I> zur Fläche<I>f</I>  geführt und an diese     angeschlossen    ist. Durch  die entsprechende Wahl des Abstandes dieser       Durchdringung    vom     nächsten    Spannungs  knoten kann eine Anpassung der Wellen  widerstände vorgenommen werden. In     Fig.    1  und 2 ist     ein    verhältnismässig     geringer    Wel  lenwiderstand angenommen.

   Der     äussere    Lei  ter des konzentrischen     Lechersystems    wird  im allgemeinen an dasjenige Metallstück ge  legt, welches bezüglich der     Modulationsspan-          nungen    ein konstantes Potential aufweist,  wie dies in     Fig.    2     eingetragen        ist.     



  Die     Anwendung    des in sich zurückge  führten     Lechersystems    ist nicht     nur    auf       Magnetronröhren    mit zwei Anoden be  schränkt, sondern kann auch bei Röhren mit  vier und noch mehr Anoden     Verwendung     finden. Vorzugsweise sind dann benachbarte  Anoden an     eine    solche     Lecherleitung    zu legen  und diese den verschiedenen Anoden zugeord  neten Schwingungssysteme miteinander     Pha-          senrichtung    zu     koppeln.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einrichtung zur Erzeugung von Hoch frequenzschwingungen mittels wenigstens einer Magnetronröhre, dadurch gekennzeich- net, dass die hochfrequenzmässig gegenphasi- gen Anoden der Magnetronröhre an eine schleifenförmige, in sich selbst zurückge führte Lecherleitung angeschlossen sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in sich selbst zurückgeführte Lecherleitung durch zwei nicht zusammenhängende leitende Flächen gebildet wird. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Länge der in sich selbst zurückgeführten Lecherlei- tung derart bemessen ist, dass eine 2n-fache Anzahl Spannungsknoten der hochfre- quenten Schwingungen längs der Leitung vorhanden sind, wobei (n) eine beliebige ganze positive Zahl bedeutet. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Paral lelschaltung von wenigstens zwei Magnet ronröhren die parallel zu schaltenden Magnetronröhren an eine gemeinsame in sich selbst zurückgeführte Lecherleitung angeschlossen und in Spannungsbäuchen angeordnet sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss die in sich selbst zurückgeführte Lecherleitung durch die sich zugekehrten Flächen von zwei in- einander geschobenen Metallstücl-,en ge bildet wird, aus denen die Anodenober flächen der angeschlossenen Entladungs systeme herausgearbeitet sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zwecks 141odu- lation der erzeugten Hochfrequenzschwin- gungen, zwischen den beiden Metallstücken ein zusätzliches elektrisches Gleichfeld vorgesehen ist, dem die modulierenden Steuervorgänge überlagert werden. 6.
    Einrichtung nach Unteranspiuch 4, da durch gekenzeichnet, dass die Fortführung der erzeugten Hochfrequenzschwingungen mittels eines konzentrischen Lecher- systems erfolgt, dessen äusserer Leiter mit dem äussern Metallstück und dessen innerer Leiter durch eine Bohrung im äussern Metallstück an die das Schwin gungssystem bildende leitende Fläche des innern Metallstückes gelegt isst. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Leiter des konzentrischen Lechersystems und damit auch das äussere Metallstück ein konstantes Potential erhalten, während das das Hilfsfeld erzeugende Potential, sowie die Modulationsspannungen nur auf das innere Metallstück geleitet werden.
CH206304D 1937-09-10 1938-09-06 Einrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenzschwingungen mittels wenigstens einer Magnetronröhre. CH206304A (de)

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