CH206345A - Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Diesellokomotiven, mit Kraftübertragung durch ein Strömungsgetriebe. - Google Patents

Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Diesellokomotiven, mit Kraftübertragung durch ein Strömungsgetriebe.

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CH206345A
CH206345A CH206345DA CH206345A CH 206345 A CH206345 A CH 206345A CH 206345D A CH206345D A CH 206345DA CH 206345 A CH206345 A CH 206345A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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Description


  Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Diesellokomotiven,  mit     Kraftübertragung    durch ein Strömungsgetriebe.    Die Erfindung bezieht sich auf Regelvor  richtungen für Kraftfahrzeuge, insbesondere  für Diesellokomotiven, bei denen die Kraft  übertragung durch Strömungsgetriebe mit  verstellbaren Schaufeln erfolgt. Die Erfin  dung besteht darin, dass die Schaufelverstel  lung in Abhängigkeit von     einem    Impuls er  folgt, der durch den Unterschied zwischen  einer eingestellten und der entsprechenden  tatsächlichen Grösse (z. B. Brennstoffmenge)  hervorgerufen wird und der jeweils die Ein  stellung der Motorleistung und des Motor  drehmomentes auf vorher festgelegte Beträge  bewirkt.

   Diese Beträge sind so festgelegt, dass  sich trotz der vielfachen, wechselseitigen Be  ziehungen zwischen den die Wirkungsgrade  des Motors und des hydraulischen Getriebes  beeinflussenden Grössen bei allen Fahrge  schwindigkeiten und Leistungen eine gute  Gesamtwirtschaftlichkeit des Fahrbetriebes  ergibt.  



  Fig. 1 der Zeichnung zeigt in grund-    zügiger Darstellung beispielsweise     eine    Re  gelvorrichtung nach der     Erfindung.     



  Die Fig. 2 und 3 bringen Schaubilder zur  Erläuterung der Wirkungsweise der Vorrich  tung nach Fig. 1.  



  Die Kurbelwelle 1 (Fig. 1) eines Verbren  nungsmotors 2 ist mit einem Strömungs  getriebe 3 gekuppelt, von dem die den An  trieb des Fahrzeuges     vermittelnde    Welle 4  ausgeht.  



  Auf einer am Motor 2 gelagerten, vom  Führerstand aus zum Beispiel von Hand be  einflussbaren Verstellwelle 5 sitzen gegen  über dieser     urdrehbar    zwei     Kurvenscheiben     6 und 7, gegen die Stangen 8 und 9 mittels  nicht dargestellter Federn über Rollen 10 und  11 gedrückt     werden.    Die Stange 8 greift am  Ende 12 eines. Hebels 13 an, der seinerseits  mit der nicht dargestellten     Drehzahlverstell-          einrichtung        eines    Drehzahlreglers 14 üblicher  Bauart in     Verbindung    steht.

   Die mit L be  zeichnete Lage des Hebelendes 12 entspricht      der Leerlaufdrehzahl, während der Punkt     t'     die Lage des Endes 12 bei voller Drehzahl  bezeichnet. Mit der vom Regler 14 beein  flussten Vorrichtung zur Brennstoffregelung  ist ein Hebel 15 in der Weise verbunden, dass  bei steigendem Motordrehmoment, wenn also  der Regler 14 die Brennstoffzufuhr zum Mo  tor 2 vergrössert, sich das Ende 16 des Hebels  15 nach oben bewegt. Mit L' ist die Lage des  Endes 16 bei Leerlauf-, mit Y' seine Lage  bei Vollastbrennstoffmenge bezeichnet. Das  Ende 16 ist durch einen Lenker 17 mit dem  einen Ende eines Hebels 18 verbunden, dessen  anderes Ende an die Stange 9 angelenkt ist.

    In der Mitte des Hebels 18 greift ein Steuer  kolben 19 an, der mit drei, in gleichem Ab  stand voneinander angeordneten Bunden 20,  21, 22 in einem Zylinder 23 geführt ist. Von  dem untern Teil dieses Zylinders geht eine  Leitung 24 aus, die in einen Ölbehälter 25  mündet. An diesen     ist    eine Zahnradpumpe 26  angeschlossen, von der eine Leitung 27 nach  dem obern Teil des Steuerzylinders 23 führt.  Die Leitungen 24 und 27 sind     übet        ein    Sicher  heitsventil 28 miteinander verbunden.

   In der       Mitte    zwischen den Mündungen der Leitun  gen 24     und    27 zweigt von dem Zylinder 23  eine Leitung 29 ab, die in der dargestellten  Mittellage des Steuerkolbens 19 durch dessen       mittleren    Bund 21 abgeschlossen wird. Die  Leitung 29 mündet in einen an dem Strö  mungsgetriebe 3 befestigten Arbeitszylinder  30. An einem in diesem Zylinder geführten  Kolben 31 sitzt eine Stange 32, die durch  einen Lenker 33 mit dem Ende 34 eines um  eine Achse 35 schwenkbaren Verstellhebels  36 verbunden     ist.    Auf die der Mündung der  Leitung 29 abgewandte Seite des Kolbens 31  wirkt eine im Zylinder 30 gelagerte Druck  feder 37.

   Das Strömungsgetriebe 3 besitzt  nicht dargestellte, verstellbare Pumpenschau  feln, die durch ebenfalls nicht dargestellte  Verstellglieder mit der Achse 35 gekuppelt  sind. Mit A ist diejenige     Stellung    des Hebel  endes 34 bezeichnet, bei der die Schaufeln  die grösste Öffnung geben; der Punkt Z ent  spricht der Schliessstellung der Schaufeln.  



  Das Schaubild nach Fig. 2 hat als Ab-    szisse die Sekundärdrehzahl des Strömungs  getriebes 3 bezw. die Fahrgeschwindigkeit  W. Die gestriehelten Kurven 38 bis 42 stel  len den Verlauf des am     Primärteil    des Strö  mungsgetriebes 3 auftretenden Drehmomen  tes (Primärdrehmomentes) bezw. des vom  Motor aufzubringenden Drehmomentes<I>Min</I>  bei einer bestimmten, gleichbleibenden Pri  märdrehzahl für fünf verschiedene Schaufel  stellungen dar. Die     Kurve    43 gibt den Ver  lauf der Schaufelstellungen wieder, die bei  den verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten  eingestellt werden müssen, um das durch die  Waagrechte 44 bezeichnete, gleichbleibende  Motordrehmoment zu verwirklichen.

   Grosse  Ordinatenwerte der Kurve 43 entsprechen  grossen Öffnungen zwischen den Schaufeln,  kleine Ordinatenwerte kleinen Öffnungen.  Die Abszissen 45 bezw. 46 stellen diejenigen       Fahrgeschwindigkeiten    dar, bei denen sich  mit der Schaufeleinstellung gemäss Kurve 40  bezw. 41 das Motordrehmoment 44 ergibt. Die  Ordinate 47 bezeichnet dasjenige Motordreh  moment, das sich bei der Fahrgeschwindig  keit 46 und der Schaufelstellung gemäss  Kurve 40     einstellt.     



  In dem Schaubild nach Fig. 3 stellt die  Kurve 48 den Verlauf des vom Motor ab  gegebenen Drehmomentes und Kurve 49 den  Verlauf der Motordrehzahl in     Abhängigkeit     von der vom Motor     abgegebenen    Leistung  Nm dar. Die Linie 50 bezeichnet den Leer  laufbetrieb, die Linie 51 den Vollastbetrieb.  Die Linie 52 entspricht der kleinsten über  haupt möglichen Nutzleistung, die Linie 53  der Höchstleistung.  



  Es sei vorausgesetzt, dass sich die Regel  vorrichtung bei der in     Fig.    1 dargestellten  Einstellung im Beharrungszustand befindet.  Die Stellung des     Hebels    13 und die des He  bels 15 entsprechen einer     bestimmten        Motor-          drellzahl,    einem bestimmten Motordrehmo  ment und einer bestimmten     Motorleistung     zwischen Leerlauf- und     Vollastbetrieb.    Das  eingestellte Motordrehmoment möge durch  die Waagrechte 44 in     Fig.    2 gekennzeichnet  sein.

   Bei der dargestellten Lage des Arbeits  kolbens 31 geben die verstellbaren Schaufeln      des Strömungsgetriebes 3 eine bestimmte       (Öffnung    frei. Es sei dies die der Kurve 40 in  Fig. 2 zugrunde liegende Schaufelstellung.  Dieser entspricht bei dem eingestellten Motor  drehmoment eine bestimmte Drehzahl des  Sekundärteils des Strömungsgetriebes 3 und  damit eine bestimmte, nämlich die in Fig. 2  mit 45     bezeichnete    Fahrgeschwindigkeit. Bei  der dargestellten Mittellage des Steuerkolbens  19 kann kein 01 nach dem Arbeitszylinder  30     hinfliessen    oder von diesem wegfliessen.  Die Stellung des Kolbens 31 und damit die  Stellung der Schaufeln des Strömungsgetrie  bes 3 bleibt daher unverändert.

   Hierbei för  dert die Zahnradpumpe 26 das aus dem Be  hälter 25 angesaugte 01 unter Umgehung des  Steuerzylinders 23 über das Sicherheitsventil  28 in den Behälter 25 zurück.  



  Erhöht sich die Fahrgeschwindigkeit bei  unveränderter Stellung der Welle 5 und da  mit des Hebels 13 - etwa infolge einer Ver  ringerung der Steigung der Fahrstrecke   beispielsweise bis zur Geschwindigkeit 46,  so sinkt bei unveränderter Schaufelstellung  das     Motordrehmoment    auf den Wert 47. In  folgedessen verringert, der Regler 14 die  Brennstoffzufuhr zum Motor 2 und das Ende  16 des Hebels 15 bewegt sich nach     unten.     Gleichzeitig senkt sich das rechte Ende des  Hebels 18 und damit der Steuerkolben 19,  so dass der Bund 21 die     Mündung    der     Leitung     29 freigibt.

   Infolgedessen strömt Drucköl  aus der     Leitung    27 über die Leitung. 29 in  den Arbeitszylinder 30 und schiebt den Kol  ben 31 gegen den Widerstand der Feder 37  nach links, wodurch unter Vermittlung der  Teile 32 bis 36 die von den Schaufeln frei  gegebene Öffnung vergrössert wird. Dies hat  eine Erhöhung des Primärdrehmomentes zur  Folge, bis der     Beharrungszustand    bei Fahr  geschwindigkeit 46 erreicht ist.

   Das     tritt     dann ein,     wenn.    die Schaufeln     eine        _    solche       Stellung    - nämlich die der Kurve 41 zu  grunde liegende Stellung -     eingenommen     haben, die das ursprüngliche Primär-     bezw.          Motordrehmoment    44 ergibt.

       Gleichlaufend     mit der     Steigerung    des Primär-     bezw.    Motor  drehmomentes vergrössert der Regler 14 die    Brennstoffzufuhr zum Motor, bis die dem  Primär-     bezw.    Motordrehmoment 44 entspre  chende Brennstoffzufuhr gleichzeitig mit  diesem Drehmoment erreicht ist. Der Hebel  15 befindet sich dann wieder in seiner an  fänglichen, in     Fig.    1 dargestellten Lage. Der  mit dem Hebelende 16 gekoppelte Steuerkol  ben 19 befindet sich wieder in der Mittel  lage gemäss     Fig.    1, so     dass    eine weitere Ver  schiebung des Kolbens 31 verhindert ist.

   Die  neue     Schaufelstellung    bleibt also unverän  dert, solange keine Laständerung erfolgt.  



  Nimmt die Fahrgeschwindigkeit bei un  veränderter Stellung der Welle 5     infolge    star  ker Belastung ab, so spielen sich die beschrie  benen Vorgänge im umgekehrten Sinne ab:  das Motordrehmoment steigt, der Regler 14  vergrössert die Brennstoffzufuhr zum Motor  2, das Hebelende 16 und der Steuerkolben 19  bewegen sich nach oben, so dass zwischen den       Leitungen    29 und 24 eine     Verbindung    her  gestellt wird. Aus dem     Zylinder    30 fliesst  daher 01 nach dem Behälter 25, und der Kol  ben 31 bewegt sich unter dem Einfluss der  Feder 37 nach rechts. Infolgedessen wird die  von den Schaufeln freigegebene Öffnung ver  kleinert.

   Hiernach wird das Primärdrehmo  ment wieder bis     auf    den ursprünglichen Wert  (44) erniedrigt, während gleichzeitig der  Regler 14 die     Brennstoffzufuhr    zum Motor 2  wieder auf den zugehörigen Wert verringert.  Dadurch nehmen der Hebel 15 und der Steuer  kolben 19 wieder ihre ursprüngliche Lage  ein, so dass die neue     Schaufelstellung    unver  ändert bleibt.  



  Will man die Motorleistung erhöhen, so  dreht man die     Verstellwelle    5 und damit die  Kurvenscheiben 6 und 7 in dem Sinne, dass  eine     Aufwärtsbewegung    der Stange 8 und       eine    Abwärtsbewegung der Stange 9 erfolgt.  Hierbei wird das mit der Stange 8 verbun  dene Ende 12 des Hebels 13 angehoben und  damit der Regler 1.4 auf eine höhere Dreh  zahl eingestellt. Da zunächst die Motordreh  zahl     geringer        ist    als die eingestellte Dreh  zahl, vermehrt der Regler 14 die Brennstoff  zufuhr zum Motor 2 über den der eingestell  ten     Leistung        entsprechenden    Betrag hinaus      um eine zusätzliche Brennstoffmenge.

   Hier  bei bewegt sich das Hebelende 16 gleichfalls  um eine grössere Strecke, als dem angestreb  ten Beharrungszustand entspricht nach oben.  Gleichzeitig wird das an dem Hebelende 16  aasgelenkte Ende des Hebels 18 angehoben,  dessen anderes Ende durch die Abwärtsbewe  gung der Stange 9 gesenkt worden ist. Da der  Weg des Endes 16 -- infolge der Bewegung  über die dem Beharrungszustand entspre  chende Stellung     hinaus    - grösser ist als die  Verschiebung der Stange 9, bewegt sich der  Steuerkolben 19 nach oben und stellt     eine     Verbindung zwischen den Leitungen 29 und  24 her.

   Infolgedessen fliesst 01 aus dem Zylin  der 30 ab; der Kolben 31 bewegt sich daher  nach rechts, wodurch die von den Schaufeln  des Strömungsgetriebes 3 freigegebene Öff  nung verkleinert und damit das Primärdreh  moment verringert wird. Diese Entlastung  des Motors und die     erwähnte    Erhöhung der  Brennstoffzufuhr bewirken ein Steigen der  Motordrehzahl     bis    zu der am Regler 14 ein  gestellten Drehzahl. Da die von den Schau  feln des Strömungsgetriebes 3 freigegebene  Öffnung während der Steigerung der Motor  drehzahl verkleinert wurde, wird, nachdem  durch Erreichen der neuen Drehzahl eine zu  sätzliche Leistung für die Beschleunigung  der Motormassen nicht mehr nötig ist, das  Motordrehmoment infolge der verminderten  Schaufelöffnung kleiner, als es dem Behar  rungszustand entspricht.

   Daher vermindert  der Regler 14 die Brennstoffzufuhr zum Mo  tor 2 bis unter den der eingestellten Leistung  entsprechenden Betrag. Infolgedessen sinkt  das Hebelende 16 bis unter die Stellung, die  dem angestrebten Beharrungszustand ent  spricht. Gleichzeitig bewegen sich das an dem  Hebelende 16 aasgelenkte Ende des Hebels 18  und der Steuerkolben 19 bis unter die dem  Beharrungszustand entsprechende Stellung.  Hierdurch wird Druckölzufluss zum Zylinder  30 eingestellt, der Kolben 31 bewegt sich  nach links und die Schaufeln geben eine grö  ssere Öffnung frei, so dass sich das Primär  drehmoment so lange erhöht, bis das dem     Be-          harrungszustand        entsprechende    Primärdreh-    moment erreicht ist.

   Gleichlaufend mit der       Steigerung    des Primärdrehmomentes vergrö  ssert der Regler 14 die Brennstoffzufuhr zum  Motor 2 so lange, bis gleichzeitig mit den  Schaufeln des Strömungsgetriebes 3 auch das  Hebelende 16 und der     Steuerkolben    19 in die  dem Beharrungszustand entsprechenden Stel  lungen gelangen. Es befindet sich dann der  Steuerkolben 19 in seiner Mittellage.

   Dem  zufolge bleibt die neue Stellung des Kolbens  31, die gegenüber der in Fig. 1 dargestellten  Ausgangslage nach links verschoben ist, und  damit die neue Schaufelstellung, die eine ver  grösserte Öffnung ergibt,     unverändert.    Da der  Anlenkpunkt des Steuerkolbens 19 an dem  Hebel 18 wieder die ursprüngliche, in Fig. 1  dargestellte Lage einnimmt, hat sich das He  belende 16 um dieselbe Strecke gehoben, um  die sich die Stange 9 infolge der Drehung der       Kurvenscheibe    7 gesenkt hat. Jeder Einstel  lung der Welle: 5 ist demnach im Beharrungs  zustand eine bestimmte Einstellung der  Brennstoffzufuhr zugeordnet. Anderseits ent  spricht der durch die     Kurvenscheibe    6 be  wirkten Einstellung des Hebels 13 im Behar  rungszustand eine bestimmte Motordrehzahl.  



  Dreht man die Verstellwelle 5 in dem  Sinne, dass eine Abwärtsbewegung der Stange  8 und eine Aufwärtsbewegung der Stange 9  erfolgt, so spielen sich die im Vorstehenden  beschriebenen Vorgänge im     umgekehrten     Sinne ab; es ergibt sich eine Verkleinerung  der Motorleistung.  



  Bei jeder Stellung der Welle 5 stellt sich  demnach eine bestimmte Motordrehzahl, so  wie eine bestimmte Brennstoffzufuhr und da  mit eine bestimmte     iVIotorleistung        und    ein  bestimmtes Motordrehmoment ein. Durch  Wahl der Gestalt und Anordnung der Kur  venscheibe 6 und 7 kann man die Gesetz  mässigkeit, nach der sich das     lblotordrehmo-          ment    und die Motordrehzahl in Abhängigkeit  von der Motorleistung ändern, beliebig ge  stalten, z. B. entsprechend den     Kurven    48  und 49 in     Fig.    3.

   Es ist selbstverständlich,  dass man den Verlauf von Motordrehzahl und  Motordrehmoment in Abhängigkeit von der  Motorleistung so festlegen wird,     dass    sich ein      möglichst niedriger spezifischer Brennstoff  verbrauch des Motors bei gutem Wirkungs  grad des hydraulischen Getriebes bei allen  Fahrgeschwindigkeiten und Leistungen er  gibt.  



  Der Übergang vom Leerlaufbetrieb - bei  dem die Schaufeln des     Strömungsgetriebes     in Schliessstellung stehen und daher entspre  chend der Linie 50 in Fig. 3 kein Drehmo  ment übertragen wird - auf Betrieb mit Be  lastung geschieht grundsätzlich in derselben       Weise    wie der oben beschriebene Übergang  auf erhöhte     Leistung.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelvorrichtung für ]Kraftfahrzeuge, insbesondere für Diesellokomotiven, mit Kraftübertragung durch ein Strömungsge triebe mit verstellbaren Schaufeln, die selbst tätig verstellt werden, dadurch gekennzeich net, dass, die Schaufelverstellung in Abhän gigkeit von einem Impuls erfolgt, der durch den Unterschied zwischen einer eingestellten und der entsprechenden tatsächlichen Grösse hervorgerufen wird und der jeweils die Ein stellung der Motorleistung und des Motor drehmomentes auf vorher festgelegte Beträge bewirkt, die so gewählt werden, dass sich trotz der vielfachen,
    wechselseitigen Bezie hungen zwischen den die Wirkungsgrade des Motors und des hydraulischen Getriebes be einflussenden Grössen bei allen Fahrgeschwin digkeiten und Leistungen eine gute Gesamt wirtschaftlichkeit des Fahrbetriebes ergibt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Regelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dreh- zahlregler nicht nur die Verstellung der Schaufeln, sondern auch den Betriebszu stand des Motors beeinflusst. 2. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei miteinander gekup- pelte Einstellglieder (6, 7) vorhanden sind, von denen das eine den Drehzahl regler (14) einstellt, während das andere mit der Vorrichtung (19 bis 37) zur Ein stellung der Schaufeln verbunden ist. 3.
    Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Einstellung der Schaufeln durch einen Servomotor (19 bis 37) gebildet wird, dessen Steuerkolben (19) einerseits von dem einen Einstellglied (7), anderseits von dem Drehzahlregler (14) beeinflusst wird.
    4. Regelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellglieder aus zwei auf einer gemeinsamen Welle (5) sitzenden Kurvenscheiben (6 bezw. 7) bestehen, von denen die eine mit der Drehzahlverstelleinrichtung des Reglers (14) verbunden ist, während die andere mit dem einen Ende eines Hebels (18) zusammenwirkt, dessen anderes Ende mit der Vorrichtung zur Brennstoffregelung in Verbindung steht und an dessen Mit telteil der Steuerkolben (19) des Servo motors (19 bis 37) angelenkt ist.
CH206345D 1937-08-21 1938-08-17 Regelvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Diesellokomotiven, mit Kraftübertragung durch ein Strömungsgetriebe. CH206345A (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875925C (de) * 1941-12-19 1953-05-07 Maybach Motorenbau G M B H Regeleinrichtung fuer eine Kraftuebertragung mit einem hydraulischen Stroemungsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE956311C (de) * 1953-12-31 1957-01-17 Schweizerische Lokomotiv Steuereinrichtung fuer Triebfahrzeuge, die mittels Brennkraftmaschine und kontinuierlich verstellbarem Reibraedergetriebe angetrieben werden
DE1058536B (de) * 1955-02-17 1959-06-04 Eisen & Stahlind Ag Verfahren und Vorrichtung zum Regeln von dieselhydraulischen Antrieben fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
DE1086507B (de) * 1957-08-15 1960-08-04 Leipzig Inst Foerdertech Selbsttaetige Regelung des UEbersetzungs-verhaeltnisses zwischen dem Antriebsmotor und dem die Fortbewegungsmittel, z. B. Raeder, Gleisketten antreibenden Fluessigkeitsgetriebe
DE1256024B (de) * 1958-12-02 1967-12-07 Dowty Hydraulic Units Ltd Steuergeraet fuer ein aus einer Kraftmaschine und einem hydrostatischen Getriebe gebildetes Antriebsaggregat

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