CH206493A - Schlagwerkzeug. - Google Patents
Schlagwerkzeug.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B11/00—Artists' hand tools for sculpturing, kneading, carving, engraving, guilloching or embossing; Accessories therefor
Landscapes
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
Schlagwerkzeug. Die Erfindung betrifft ein Schlagwerk zeug, insbesondere solche Schlagwerkzeuge, die für Bildhauer und Steinmetzen geeignet sind.
Es ist auf dem Gebiet der Herstellung von spanabhebenden Werkzeugen bekannt, die Schneiden derselben aus Hartmetall her zustellen. Letzteres ist ein Metall, das meist gesintert, bisweilen gegossen wird aus Metall pulvern, bei denen die Carbide des Wolframs, Titans, Molybdäns vorherrschen, gemischt mit einem kleineren Anteil eines Metalles mit niedrigerem Schmelzpunkt. Für letzteres wer den Metalle der Eisengruppe, vornehmlich Cobalt verwendet.
Hartmetall ist gegen Druck und Reibung sehr widerstandsfähig, und deshalb ist es auch bisher bei Werkzeugen, die die Auf gabe haben, einen Span von dem Werkzeug abzuheben, verwendet worden.
Anderseits aber hat das Hartmetall auch die Eigenschaft, gegen Schläge verhältnis mässig empfindlich zu sein. Deshalb hat man es bisher nicht gewagt, es für solche Werk zeuge zu verwenden, die Schlägen ausgesetzt sind.
Es wurde aber nun gefunden, dass sich das Hartmetall für solche Werkzeuge sehr gut eignet, die zur Schlagübertragung dienen, wenn nur die Schlagkraft eine gewisse Höhe nicht überschreitet. Dies ist der Fall bei den Werkzeugen, die von den Bildhauern und Steinmetzen verwendet werden.
Demgemässbetrifft dieErfindungein Schlag werkzeug, insbesondere einen Bildhauer- und Steinmetzmeissel, das dadurch gekennzeichnet ist, dass seine Schneide aus Hartmetall be steht. Vorzugsweise ist die Hartmetallschneide in den Schaft des Schlagwerkzeuges eingesetzt und durch Löten oder dergl. befestigt.
Ferner kann das Lötmittel zum Befesti gen der Hartmetallsehneide im Schaft in einer solchen Menge eingetragen sein, dass es ein Polster zwischen der Hartmetallschneide und dem Schaft bildet. Die Form des Schlagwerkzeuges ist an sich für die Erfindung ohne Bedeutung, denn es gibt sehr viele Schlagwerkzeuge, bei denen die Erfindung angewendet werden kann, bei spielsweise Flachmeissel, Spitzmeissel, Hand schlagbohrer, Rundcneissel, Schriftenmeihel, Scharriereisen, Schlageisen, Beizeisen, Häm mer für die Fliesenleger, Anreissnadeln zum Körnen u. s. w.
Derartige Schlagwerkzeuge, die selbstver ständlich auch nachgeschliffen werden kön nen, sind bedeutend haltbarer als Schlag werkzeuge ohne Hartmetallschcieide. Sie be sitzen eine 70-100fache Stanzdauer gegen über den bekannten Schlagwerkzeugen. Das hat auch den Vorteil, dass der Bildhauer oder Steinmetz, wenn er an einem Ort arbeitet, wo er die Werkzeuge nicht nachschleifen kann, nur eine geringere Anzahl Werkzeuge bei sich führen muss.
Auf der Zeichnung sind einige Beispiele von Schlagwerkzeugen gemäss der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 zwei aus um 90 versetz ten Richtungen gesehene Ansichten eines Steinmeissels, Fig. 3 die Ansicht eines Spitzmeissels, Fig. 4 die Ansicht eines Rundmeissels, Fig. 5 die Ansicht eines Handschlagbohrers, Fig. 6 die Ansieht einer Anreissnadel zum Körnen.
Mit a ist jeweils der Schaft und mit b die Hartmetallschneide bezeichnet.
In der Fig. 1 ist. auch das zwischen der Hartmetallschneide und dem Schaft vorge sehene Polster dargestellt und mit e bezeichnet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schlagwerkzeug, insbesondere Bildhauer und Steinmetzmeissel, dadurch gekennzeich net, dass seine Schneide aus Hartmetall be steht. 1r -N TERA--\-SPRüCHE 1. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hartmetall schneide in den Schaft des Werkzeuges eingesetzt und durch Löten befestigt ist. 2.Schlagwerkzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lötmittel zum Befestigen der Hartmetallschneide im Schaft in solcher Menge eingetragen ist, dass es ein Polster zwischen der Hartmetallschneide und dem Schaft bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH206493T | 1938-12-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH206493A true CH206493A (de) | 1939-08-15 |
Family
ID=4445080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH206493D CH206493A (de) | 1938-12-09 | 1938-12-09 | Schlagwerkzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH206493A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090598B (de) * | 1958-04-18 | 1960-10-06 | Ernst Doering | Handschlagwerkzeug mit einem durchgehaerteten Stahlkern und einer Huelle |
| DE3317441A1 (de) * | 1983-03-23 | 1984-09-27 | Santrade Ltd., Luzern | Ausfoerderwerkzeug |
-
1938
- 1938-12-09 CH CH206493D patent/CH206493A/de unknown
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| DE3317441A1 (de) * | 1983-03-23 | 1984-09-27 | Santrade Ltd., Luzern | Ausfoerderwerkzeug |
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