CH206510A - Einrichtung zur Brennstoffvergasung an Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zur Brennstoffvergasung an Brennkraftmaschinen.

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CH206510A
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fuel
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heating
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Klopfenstein Ernst
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Klopfenstein Ernst
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M15/00Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture
    • F02M15/02Carburettors with heating, cooling or thermal insulating means for combustion-air, fuel, or fuel-air mixture with heating means, e.g. to combat ice-formation

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Description


  Einrichtung zur     Brennstoffvergasung    an     Brennkraftmaschinen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zur Brennstoffvergasung an       Brennkraftmaschinen,    mit welcher bezweckt  wird, den zur Speisung der Maschine verwen  deten Brennstoff unter solchen Bedingungen  zu verdampfen, dass nicht nur Benzin, son  dern auch schwerer flüchtige Brennstoffe     wie          Petrol    und Schweröle zur     Brenngemisch-          bildung    benützt werden können.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zeich  net sich aus durch einen ein flüssiges     Heiz-          medium    enthaltenden Behälter, durch den  wenigstens ein mit einem Brennstoffbehälter       verbundenes    Brennstoffrohr und eine mit der  Atmosphäre in     Verbindung    stehende Luftlei  tung aufwärtsführend     hindurchgeführt    sind,  welche ausserhalb des das Heizmedium ent  haltenden Behälters in eine mit der     Ausaug-          leitung    der Maschine verbundene Mischkam  mer münden, durch eine     Vorrichtung,    um das  Brennstoffniveau im Brennstoffrohr ständig  auf einer bestimmten Höhe zu halten,

   und  durch eine     Heizvorrichtung,    um das im Be  hälter befindliche Heizmedium zu erhitzen,    zum Zwecke, den durch das Brennstoffrohr  zu     fliessenden    Brennstoff durch     Übertragung     der Wärme des     Heizmediums    auf denselben  zu erhitzen und zu verdampfen und mit der  durch das Heizmedium hindurchgeführten  Luft als vorgewärmtes     Gasluftgemisch    zur       Speisung    der Maschine zu benützen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Gesamtansicht einer für einen  Fahrzeugmotor     bestimmten        Einrichtung,    und       Fig.    2 einen Schnitt längs der Linie       II-II    der     Fig.    1.  



  Mit 1 ist die zu den Zylindern führende       Ansaugleitung    bezeichnet. Die Auspuffgase  werden vom     Sammelkanal    2 aufgenommen  und durch das Auspuffrohr S ins Freie ge  leitet. 4 bezeichnet die Schwimmerkammer  eines     Spritzvergasers,    an die das Brennstoff  zufuhrrohr 5     angeschlosen    ist. Eine     Leitung     6 führt zur Vergaserdüse 7, die im     Luftzu-          fuhrrohr    8 mündet, welches in     bekannter     Weise mit einer Klappe 9 zum Regulieren      der Luftzufuhr versehen ist.

   Die Teile 7-9  gehören zu dem     Spritzvergaser.    Das Rohr 8  mündet in den Teil 10 der Ansaugleitung, in  welcher die vom Fusspedal gesteuerte     Einlass-          klappe    11 angeordnet ist.  



  Das Auspuffrohr 3 durchdringt einen Be  hälter 12, welcher ein flüssiges Heizmedium,  zum Beispiel Öl, enthält und einen     Einfnll-          stutzen    13 aufweist. Durch den Behälter 12  dringt aufwärtsführend eine Leitung 14,  welche unten an ein das Auspuffrohr 3 um  gebendes Rohrstück 15 angeschlossen ist. An  derjenigen Stelle, an der die Leitung 14 oben  zum Behälter 12 austritt, ist ein das Leitungs  ende umgebender Gewindestutzen 16 auf den  Behälter 12 angeschweisst. Eine auf den  Stutzen     aufgeschraubteVerbindungsmuffe    17  ist an eine Leitung 18 angeschlossen.

   Der  Stutzen 16 und die Muffe 17 bilden eine das  Ende der Leitung 14 umgebende, ausserhalb  des Behälters 12 gelegene Mischkammer, in  welche eine Anzahl um die Leitung 14 her  um angeordnete Brennstoffrohre 19 und die  Leitung 14 münden. Diese durchdringen  ebenfalls aufwärtsführend den Behälter 12  und sind mit ihren untern Enden an eine ge  meinsame     Brennstoffzufuhrleitung    20 ange  schlossen, welche über das Rohr 21 mit der  Schwimmerkammer 4 in Verbindung steht.  Der in die Schwimmerkammer gelangende  Brennstoff fliesst daher ebenfalls in die Rohre  19 und füllt diese Rohre nach Art der kom  munizierenden Gefässe bis zu dem durch den  Schwimmer in der Kammer 4 eingestellten  Niveau.  



  Die Leitung 18 führt zu einem nicht dar  gestellten Behälter zur Aufnahme des Ge  misches und ein Rohr 22 verbindet diesen Be  hälter mit der Ansaugleitung 10. In diesem  Rohr 22 ist eine regulierbare Klappe 23 an  geordnet.  



  Die beschriebene Einrichtung arbeitet in  folgender Weise: Zum Anlassen des Motors,  wenn dieser noch kalt ist, wird die Klappe 23  geschlossen,     w=ährend    die vom Pedal ge  steuerte     Klappa    11 sowie die Klappe 9 offen  sind. Durch die Ansaugwirkung des Motors  wird, wie es in Motorfahrzeugen allgemein    üblich ist. Luft durch das Rohr 8 angesogen,  welche sich beim     Vorbeistreichen    an der Düse  7 mit.

   Brennstoff anreichert. und als Brenn  gemisch durch das Rohr 10 und den Kanal 1  zu den Zylindern     geführt.    Durch die heissen  Auspuffgase wird das Rohr 3 nach kurzer  Zeit auf einige Hundert Grad erhitzt: es über  trägt seine      'ärnie    an das im Behälter 12 be  findliche Heizmedium     bezw.    01, das seiner  seits die Rohre 19 sowie das Luftrohr 14 er  hitzt. Der in den Rohren 19 befindliche  Brennstoff beginnt zu verdampfen und  Brennstoffdampf strömt aus den Rohren in  die     Leittmg    18.

   Nachdem der Motor einige  Zeit gelaufen ist, wird die Klappe 23 ein  wenig geöffnet, womit die Saugwirkung des       Motors    sich in der Leitung 22, dem nicht. dar  gestellten Gasbehälter und der Leitung 1.8  auswirkt und der aus den Rohren 19 ver  dampfende Brennstoff zusammen mit durch  die Leitung 14 und den Teil 15 eintretender  Frischluft in den Gasbehälter und von diesem  durch die Leitung 22 ebenfalls in die An  saugleitung 7 strömt. Sobald die Erhitzung  der Rohre 19 so stark ist, dass genügend  Brennstoffdampf zum Unterhalt des Motors  gebildet wird, kann die Klappe 23 ganz ge  öffnet und die Klappe 9 geschlossen werden.

    Der Spritzvergaser ist dann ausser Betrieb  gesetzt und das zum Betrieb des Motors er  forderliche Gemisch wird ausschliesslich  durch den aus dem Rohr 19 verdampfenden  Brennstoff und der durch das Rohr 15 zu  fliessenden Frischluft gebildet. Diese Frisch  luft wird in dem das Auspuffrohr umgeben  den Rohr 15 vorgewärmt und im Rohr 14  durch     Wärmeübertragung    aus dem heissen 01  erhitzt, so dass der Motor ein stark vorge  wärmtes     Gasluftgemiseb    erhält.

   Durch Ver  dampfung des Brennstoffes und starke Vor  wärmung des Gemisches wird eine viel bes  sere     Brennstoffausnützung    erzielt und der  Motor     arbeitet    mit. höherem Wirkungsgrad  als wenn die Brennluft, wie üblich, nur mit  flüssigem Brennstoff aus der Vergaserdüse  angereichert wird.  



  Alle oder ein Teil der Rohre<B>19</B> können  mit Hahnen versehen sein, um die in die      Rohre zufliessende Brennstoffmenge zu regu  lieren und die Brennstoffverdampfung dem  erforderlichen Verbrauch des Motors anzu  passen.  



  Die Vergaserdüse 7 kann während des Be  triebes     mittelst    Brennstoffdampf durch eine  Kappe 24 geschlossen werden, die durch ein  zum Schaltbrett des Fahrzeuges führendes  Kabel 25 betätigt werden kann. Wenn die  Düse verdeckt ist, kann die Klappe 9 geöff  net werden, um erforderlichenfalls zusätz  liche Verbrennungsluft in die Ansaugleitung  10 zu führen.  



  Wird der Motor abgestellt, so bleibt der  nicht dargestellte Gasbehälter mit     Gasluftge-          misch    gefüllt. Beim nächsten Anfahren ist es  daher nicht nötig, den Spritzvergaser mit der  Düse 7 zur Bildung des Brenngemisches zu  benützen, da im Gasbehälter genügend     Brenn-          gemisch    vorhanden ist, um den Motor wäh  rend der kurzen Zeit laufen zu lassen, die  nötig ist, um die Ölfüllung des Behälters 12  so stark zu erhitzen, dass die Brennstoffver  dampfung in dem Rohr 19 beginnt.  



  Mit der beschriebenen Einrichtung kann  ein Fahrzeugmotor nicht nur mit Benzin be  trieben werden, sondern auch mit     Petrol    oder  Schweröl, da die im Behälter 12 gebildete  Hitze genügt, um auch schwerer flüchtige  Brennstoffe zu verdampfen. Der     Ausfluss-          querschnitt    der Rohre 19, sowie die Anzahl  der Rohre kann dem jeweils verwendeten  Brennstoff und dem Brennstoffverbrauch des  Motors angepasst werden, damit gerade die  erforderliche Brennstoffmenge verdampft.  



  Anstatt den Behälter 12 durch die Aus  puffgase zu heizen, ist es natürlich auch mög  lich, die     Ollfüllung    elektrisch zu heizen, wo  bei gegebenenfalls Heizwiderstände um die  Rohre 19 herum angeordnet werden     können.     Der Behälter 12 kann dann an beliebiger  Stelle, unabhängig vom Auspuffrohr, ange  ordnet werden. In diesem Falle wäre es nicht  mehr nötig, einen Spritzvergaser zum Anfah  ren zu benützen, da der Brennstoff sofort  nach     Ingangsetzen    der     Heizvorrichtung    ver  dampft. Zur     Konstanthaltung    des Brennstoff  niveaus in den Rohren 19 würde dann ein    Schwimmer zum Beispiel in     einem    ebenfalls  im Behälter 12 untergebrachten Brennstoff  behälter angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Brennstoffvergasung an Brennkraftmaschinen, gekennzeichnet durch einen ein flüssiges Heizmedium enthaltenden Behälter, durch den wenigstens ein mit einem Brennstoffbehälter verbundenes Brennstoff rohr und eine mit der Atmosphäre in Verbin dung stehende Luftleitung aufwärtsführend hindurchgeführt sind, welche ausserhalb des das Heizmedium enthaltenden Behälters in eine mit der Ansaugleitung der Maschine ver bundene Mischkammer münden, durch eine Vorrichtung, um das Brennstoffniveau im Brennstoffrohr ständig auf einer bestimmten Höhe zu halten, und durch eine Heizvorrich- tung,
    um das im Behälter befindliche Heiz- medium zu erhitzen, zum Zwecke, den durch das Brennstoffrohr zufliessenden Brennstoff durch Übertragung der Wärme des Heiz- mediums auf denselben zu erhitzen und zu verdampfen und mit der durch das Heiz- medium hindurchgeführten Luft als vorge wärmtes Gasluftgemisch zur Speisung der Maschine zu benützen. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Auspuffrohr der Maschine durch das Heizmedium des Be hälters hindurchgeführt ist, um dasselbe durch die Wärme der Auspuffgase zu er hitzen. 2. Einrichtung nach Patentanspruch mit mehreren Brennstoffrohren, dadurch ge kennzeichnet, dass die Brennstoffrohre um die Luftleitung herum angeordnet und mit ihrem untern Ende an eine gemein same Brennstoffzufuhrleitung angeschlos sen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mischkam mer durch eine Leitung mit einem Behäl ter zur Aufnahme des Gemisches verbun- den ist, welcher seinerseits an die Ansaug leitung der Maschine angeschlossen ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine im das Heizmedium enthaltenden Behälter angeordnete elek trische Heizvorrichtung zur Erhitzung des Heizmediums. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anfahren der Ma schine ein Spritzvergaser vorhanden ist, der nach Erhitzung des Heizmediums im Behälter und beginnender Verdampfung des Brennstoffes im Brennstoffrohr ausser Betrieb gesetzt werden kann. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Verschliessen der Vergaserdüse des Spritzvergasers nach seiner Ausserbetriebsetzung vorhanden ist, zum Zwecke, den zum Betrieb des Spritz- vergasers benützten Lufteinlass zum Zu führen von zusätzlicher Luft beim Nor malbetrieb benützen zu können. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzufuhr in die Brennstoffrohre vorgesehen ist.
CH206510D 1938-10-06 1938-10-06 Einrichtung zur Brennstoffvergasung an Brennkraftmaschinen. CH206510A (de)

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