CH206583A - Kupplung für Drahtzüge, insbesondere für Signal- und Weichenstellanlagen. - Google Patents

Kupplung für Drahtzüge, insbesondere für Signal- und Weichenstellanlagen.

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CH206583A
CH206583A CH206583DA CH206583A CH 206583 A CH206583 A CH 206583A CH 206583D A CH206583D A CH 206583DA CH 206583 A CH206583 A CH 206583A
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CH
Switzerland
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wire
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sleeve
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Alfred Wehner Albert
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Alfred Wehner Albert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/024Coupling for wires or traction bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


  Kupplung für Drahtzüge, insbesondere für Signal- und Weichenstellanlagen.    Gegenstand der Erfindung ist eine Kupp  lung, insbesondere für Signal- und Weichen  stellanlagen. Bisher erfolgt die Verbindung  eines Drahtseils mit einem     Volldraht    oder  auch zweier Drahtseile miteinander meist  durch Verlöten der beiden nebeneinanderge  legten Draht- bezw. Drahtseilenden. Da die  Lötung an sich nicht die notwendige Festig  keit besitzt, wird die Lötstelle nachträglich  noch     mit    Draht umwickelt. Der diese Ver  bindung herstellende Arbeiter muss über eine  sehr grosse Geschicklichkeit verfügen und  ausserdem sehr gewissenhaft zu Werke gehen.  



  Zur Vermeidung der vorbeschriebenen  Nachteile ist es bekannt, bei Kupplungen mit  lösbar verbundenen     Kupplungshälften    die  Verbindung durch sogenannte Seilklemmen  herzustellen, wobei auf die zu verbindenden  Draht- und/oder Seilenden Klemmbüchsen  aufgesetzt werden, die an ihrer Aussenseite  konisch gehalten sind und von mit konischer  Bohrung versehener Kupplungshülse aufge  nommen werden. Bei auftretender Belastung  des Drahtes oder des Seils werden dann die    Klemmbüchsen in die Bohrungen der meist  durch     Gewinde    verbundenen Kupplungsmuf  fen gezogen und klemmen dabei das     Draht-          oder    Seilende fest.

   Hierbei ergibt sich aber  der Nachteil, dass einerseits der grösste  Klemmdruck an der Einführungsstelle des  Drahtes oder Seils auftritt, so dass durch       Knickung    und     Klemmung        der        Deaht    oder das  Seil rasch abgekniffen werden, während an  derseits der Klemmdruck vielfach nicht aus  reicht, um den Draht oder das Seil mit un  bedingter Sicherheit in der     Klemmbüchse    zu  halten.  



  Für Seilverbindungen ist daher schon vor  geschlagen worden, die     Klemmbüchse    der       Kupplung    mit einer konischen Bohrung zu  versehen und das Seilende durch Eintreiben  eines konischen Rundkeils in der Büchse zu  befestigen. Hierbei ergibt sich aber fast die       gleiche        Wirkung        wie    bei     der        vorstehend    be  schriebenen Verbindung, da die stärkste Be  anspruchung ebenfalls an der Einführungs  stelle des     Seils        in    die innere Büchse auftritt        und zu einem schnellen Abreissen des Seils  an dieser Stelle führt.  



  Gemäss der die Kupplung eines Drahtseils  mit einem Volldraht mittels     lösbar    verbun  dener Muffen und Klemmbüchsen betreffen  den Erfindung sollen die Nachteile dadurch  vermieden werden, dass beim Volldraht auf  das über die Klemmbüchse hinausgehende  Drahtende Gewinde eingeschnitten ist, das  zur Aufnahme einer im Gebrauch sich gegen  die Klemmbüchse legenden Mutter dient, zu  deren     Sicherung    das Drahtende als Nietkopf  ausgebildet ist, während beim Drahtseil die  Klemmbüchse zur Aufnahme des mittels  konischen Rundkeils in ihr befestigten     Seil-          eiLdes    eine im wesentlichen zylindrische Boh  rung aufweist.

   Dabei kann die Anordnung  getroffen sein, dass bei zusammengebauter  Kupplung zur Verbindung von Volldraht und  Drahtseil der     in        das    Drahtseil eingetriebene  Keil sich am innenliegenden Ende des Voll  drahtes abstützt.  



  Infolge dieser Ausbildung der neuen  Kupplung ist es nun nicht mehr möglich, den  Volldraht aus der Klemmbüchse herauszu  reissen, da die gegen die Klemmbüchse sich  pressende Mutter zwar den Zug auf die  Klemmbüchse überträgt, aber ihrerseits auch  bei     wechselnder    Belastung ein allmähliches  Durchziehen des     Drahtendes    durch die  Klemmbüchse verhindert. Die Befestigung  des Drahtseilendes in einer Klemmbüchse mit  zylindrischer Bohrung hat den Vorteil, dass  der konische Keil einen vom vorderen zum  hinteren Ende der Klemmbüchse allmählich  zunehmenden Druck erzeugt, so dass das Seil  unter grösster Schonung und ohne Knickung,  aber ausserordentlich fest eingepresst wird.

    Die neue Verbindung entspricht bei zweck  mässiger Ausführungsform leistungsmässig  nicht nur den gestellten Anforderungen, son  dern übersteigt diese noch um etwa<B>50%,</B>  so dass durch die Verwendung der neuen  Kupplung, sei es bei einfacher Verbindung  von Drähten und Drahtseilen oder bei ihrer       Verbindung    unter Vermittlung von Spann  schrauben die     bisher    bestehenden Gefahren  beseitigt werden.    Werden in einer     zweckmässigen    Ausfüh  rungsform der Kupplung Volldraht und  Drahtseil verbunden, so kann erreicht wer  den, dass der in das Drahtseilende eingetrie  bene Keil sieh am innenliegenden Ende des  Volldrahtes abstützt und dadurch für den  Rundkeil eine Sicherung gegen ungewolltes  Lockern geschaffen ist.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in  einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und  zwar zeigen:  Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine fer  tig zusammengebaute Kupplung,  Fig. 2 die obere Kupplungsmuffe nach       Fig.    1 in Ansicht und Grundriss,       Fig.    3 einen Konus zum Einspannen eines  Volldrahtes in Ansicht und     Grundriss,          Fig.    4 eine auf das Drahtende aufzu  schraubende Gegenmutter in Ansicht und  G     rundriss,          Fig.    5 den untern Konus nach     Fig.    1 in  Seitenansicht und       Fig.    6 die untere Kupplungsmuffe in An  sicht und Grundriss.  



  In dem dargestellten Ausführungsbeispiel  ist 1 ein mit einem Drahtseil 2 zu verbinden  des Drahtende. Über das letztere ist hier ein  mit einem durchgehenden Längsschlitz 3 und  einer tiefen Längsnut 4 versehener Konus 5  gezogen. Um das Abrutschen desselben zu  verhindern, ist in das Drahtende auf ein kur  zes Stück Gewinde, vorzugsweise Kordel  gewinde 6 eingeschnitten, auf das eine mit  entsprechendem     Innengewinde    versehene Ge  genmutter 7 aufgeschraubt ist, die zur besse  ren Betätigung zwei gegenüberliegende ebene  Flächen 8 aufweist.

   Das ungewollte Lösen  der Gegenmutter ist durch einen an dem un  tern Ende des Drahtes 1     angestalichten    Niet  kopf 9 unmöglich gemacht. Über dem Ganzen  sitzt eine mit einer     entsprechenden,    in ihrem  untern Teil konischen     Innenbohrung    10 ver  sehene Kupplungsmuffe 11, die in ihrem un  tern, gegenüber der Kupplung zurücksprin  genden Teil 12 ein Aussengewinde 13 trägt.  Um das Festhalten der Kupplungsmuffe<B>11</B>  zu     erleichtern,    sind an ihrem Umfang zwei  sich gegenüberliegende Abflachungen 14 an-      geordnet. Der obere Teil 15 der Kupplungs  muffe 11 ist nach oben zu verjüngt, um der  ganzen Kupplung ein besseres Aussehen zu  geben und an Werkstoff zu sparen.  



  Das Drahtseil 2 ist in eine mit innerem  Linkskordelgewinde versehene Klemmbüchse  16 eingeschraubt, deren unterer Teil 17  konisch zugespitzt ist. Die innere, mit Ge  winde versehene Bohrung 18 ist in     ihrem     untern Teil 19 konisch aufgeweitet, um das       Einführen.    des     Seilendes    zu     erleichtern.    Im  Klemmzustand wird der Teil 19 zusammen  gedrückt, so dass die Bohrung<B>18</B> im wesent  lichen zylindrisch wird.

   Oben ist     die    Klemm  büchse 16 mit zwei sich     gegenüberliegenden          Abflachungen    20 versehen, die ein sicheres  Erfassen der Büchse mit dem     Schrauben-          s-chlüssel        gewährleisten.    Bis zum Ansatz die  ser Abflachungen ist die Klemmbüchse 16  bei 26 geschlitzt.

   Um das in die Büchse hin  eingeschraubte     Seil    tief und fest: in die Ge  windegänge zu pressen und so besonders gut  zu halten, ist in die     Mitte    des Seils ein spitz  zulaufender Rundkeil 21 eingetrieben. Über  diese Klemmbüchse greift eine Kupplungs  muffe 22, die in ihrem     untern    Teil 23a eine  dem     konischen    Teil 17 der Klemmbüchse 16  angepasste konische     Bohrung    24 aufweist und  in ihrem     obern,    zylindrisch     gebohrten        Teil     23b mit einem auf     da,;

          Aussengewinde    13 der  Muffe 11     passenden        Innengewinde    25 ver  sehen ist. Wie die Muffe 11, so ist auch die  Muffe 22 nach aussen zu     verjüngt.     



  Die     Verbindung        eines    Drahtes mit einem  Drahtseil unter     Verwendung    der neuen  Kupplung geht nun folgendermassen vor sich:  In das untere Ende des Drahtes 1 wird ein  Gewinde, vorzugsweise ein Kordelgewinde 6       eingeschnitten.    Dann wird die Muffe 11, und  zwar mit ihrem verjüngten Teil 15 voraus  auf das Drahtende aufgeschoben. Danach  wird der Konus 5 ebenfalls mit seinem spit  zen Ende voraus aufgebracht     und    durch die  auf das eingeschnittene Gewinde 6 aufge  schraubte, kegelstumpfförmige, an zwei ge  genüberliegenden Seiten 8 ihres Umfanges  abgeflachte Mutter 7 gesichert, deren Lö  sung durch ein leichtes Vernieten des über    sie hinausstehenden Drahtstückes zu einem  Kopf 9 unmöglich gemacht wird.

   Nachdem  so der Volldraht mit seinem Kupplungsteil  fest verbunden ist, wird das Drahtseil, nach  dem die Kupplungsmuffe 22     darübergescho-          ben    wurde, in die mit     Innenlinksgewinde    18  versehene     Klemmbüchse    16 eingeschraubt,  bis es über die Büchse um     einen    geringen  Betrag übersteht. Darauf wird von oben     in     das Seilende ein spitz zulaufender Rundkeil  21 getrieben, der das Seil 2     fea'#,    in das Ge  winde der Bohrung 18 presst und so gegen  jedes Verdrehen und Herausziehen sichert.

    Beim Eintreiben des Keils wird gleichzeitig  das über die Klemmbüchse 16 herausstehende  Seilstück umgebördelt und so das Seil weiter  gegen     Herausziehen    gesichert. Ist auf die vor  beschriebene Weise auch das Seil mit seinem       Kupplungsteil    fest verbunden, dann werden  die beiden Kupplungsmuffen 11 und 22 zu  sammengeschraubt. Wenn die Verschraubung  fertig ist, dann drückt das untere,     vernietete     Ende des Drahtes 1 gegen den Kopf des  Rundkeils 21, ihn so in seiner Lage festhal  tend.

   Wird nun die Verbindung unter Span  nung gesetzt, dann werden die beiden koni  schen Büchsen 5, 16 fest in die in den Kupp  lungsmuffen 11, 22 befindlichen     Konen    hin  eingezogen und     kommen    so infolge     ihrer     durch die Schlitze 3, 4 und 26 erzeugten  Nachgiebigkeit zur festen Anlage an den  Draht und an das Drahtseil, wodurch diese  über die Wirkung der Schraube     bezw.    des       Keils        hinaus    noch zusätzlich gehalten wer  den.  



  Die neue Kupplung ist in ihrer Gesamt  heit     eine    ausserordentlich brauchbare Vor  richtung, die es ermöglicht, zwei Drahtzüge  in 5 Minuten sicherer zu verbinden als es  früher in mehr als der fünffachen Zeit mög  lich war.  



  Selbstverständlich beschränkt sich die  Erfindung nicht auf das dargestellte und be  schriebene Ausführungsbeispiel, sondern es       sind    in ihrem Rahmen noch mancherlei Ab  änderungen und andere     Ausführungen    mög  lich; so können die beiden Hälften der Kupp  lung, anstatt unmittelbar auch über eine Seil-      spannvorrichtung beliebiger Art miteinander       verbunden    werden, wodurch in an sich be  kannter Weise eine nachstellbare Verbindung       zwischen    dem Drahtseil und dem Volldraht  erreicht ist. Auch können die Kupplungs  muffen je nach der Art der Benutzung mit  Innen- oder Aussengewinde versehen sein, um  nach Bedarf zwei unterschiedliche Muffen  (eine Draht- und eine Drahtseilmuffe) mit  einander verbinden zu können.

   An Stelle der  Gewinde in den Muffen kann     mach    eine an  dere Befestigungsart, z. B. ein Bajonettver  schluss oder etwas ähnliches, vorgesehen wer  den.     Ferner        ist    die neue Kupplung nicht nur  für Drahtzüge von Signal- und Weichenstell  vorrichtungen anwendbar, sie kann vielmehr  auch überall dort mit dem gleichen Erfolg  benutzt werden, wo     ähnliche    Verbindungen  für andere Zwecke erfolgen,     zumal    die Kupp  lungen auch in ihren Abmessungen den An  forderungen entsprechend gestaltet werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung für Drahtzüge, insbesondere für Signal- und Weichenstellanlagen, mit zwei. lösbar miteinander verbundenen Kupp lungsmuffen mit Klemmbüchsen, durch welche ein Drahtseil und ein Volldraht ver bunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass beim Volldraht auf das über die Klemm büchse hinausgehende Drahtende Gewinde eingeschnitten ist, das zur Aufnahme einer im Gebrauch sieh gegen die Klemmbüchse legenden Mutter dient, zu deren Sicherung das Drahtende als Nietkopf ausgebildet ist,
    während beim Drahtseil die Klemmbüchse zur Aufnahme des mittels konischen Rund keils in ihr befestigten Seilendes eine im wesentlichen zylindrische Bohrung aufweist. UNTERANSPRUCH: Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekenn.zeiehnet, dass bei zusammengebauter Kupplung zur Verbindung von Volldraht und Drahtseil der in das Drahtseilende eingetrie bene Keil sich am innenliegenden Ende des Volldrahtes abstützt.
CH206583D 1938-12-14 1938-12-14 Kupplung für Drahtzüge, insbesondere für Signal- und Weichenstellanlagen. CH206583A (de)

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CH206583D CH206583A (de) 1938-12-14 1938-12-14 Kupplung für Drahtzüge, insbesondere für Signal- und Weichenstellanlagen.

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