CH206673A - Einrichtung zur Herstellung einer Milchkaffee-Mischung. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung einer Milchkaffee-Mischung.

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CH206673A
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coffee
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Beier Walter
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Beier Walter
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/40Beverage-making apparatus with dispensing means for adding a measured quantity of ingredients, e.g. coffee, water, sugar, cocoa, milk, tea
    • A47J31/402Liquid dosing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


  Einrichtung zur Herstellung einer Milchkaffee-Mischung.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine Einrichtung zur Herstellung einer  Milchkaffee-Mischung, die sich erfindungs  gemäss dadurch auszeichnet, dass eine mit sol  chen Angaben versehene Tabelle vorgesehen  ist, dass der Konsument mittelst dieser Ta  belle eine bestimmte Milchkaffee-Mischung       auswählen    kann und dass eine Mischvorrich  tung vorgesehen ist, mit welcher die aus  gewählte Milehkaffee-Mischung hergestellt  werden kann.  



  Die Mischvorrichtung kann aus einem mit  einer Skala versehenen Gefäss bestehen.  



  Es kann eine Vorrichtung vorhanden sein ,  mittelst welcher durch Anzeigeorgane die  Bedienung von der gewünschten Mischung  verständigt wird. Weiterhin kann der Kon  sument sich selbst die Mischung bereiten bei  einer als Automat     ausgebildeten    Ausfüh  rungsform, welche Kaffee und Milch ge  trennt in eine Tasse im gewünschten  Mischungsverhältnis einfliessen lässt. Es kann  aber der Automat auch so     eingerichtet    sein,    dass er Milch und Kaffee zusammen in die  Tasse befördert.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in verschiedenen beispielsweisen Ausfüh  rungsformen und eine Variante in beifolgen  der Zeiehnung dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 die Skala des ersten Beispiels,       Fig.2    die Mischvorrichtung dieses Bei  spiels,       Fig.3    eine die Variante bildende An  zeigevorrichtung für die gewählte     Mischung;          Fig.    4 einen Automaten, bei welchem  Milch und Kaffee getrennt     in.    die     Tasse    des  Konsumenten fliessen,       Fig.    5 einen     Automaten,    bei welchem  Milch und Kaffee zusammen in die Tasse  des Konsumenten fliessen,       Fig.    6 ein Detail :

  des Automaten gemäss       Fig.    4 in grösserem Massstab.  



  Die Tabelle 1 für die     Milchkaffee-          Mischungen    weist verschiedenen Mischungen       entsprechend    schattierte Felder auf, denen  Nummern zugefügt sind. Hat der Konsu  ment seine     Mischung    laut der Tabelle ge-      wählt, so gibt er dem Personal die entspre  chende Nummer an, wobei die entsprechende  Mischung mit der Mischvorrichtung, die aus  einem mit Skala versehenen Gefäss 2 besteht,  durch das Personal hergestellt wird.  



  Nach Fig. 3 ist auf den Trommeln 4, 7,  welche mittels nicht gezeichneter Spiral  federn die auf ihnen aufgebrachte Schnur 76  straff halten, aufgewickelt. An der Schnur  ist der Zeiger 5 angebracht. Die Schnur 76  wird durch die Rolle 6 geführt. Mit der  Rolle 7 ist ein     Zeiger    8 verbunden, der auf  einer Skala 9 die Einstellung des     Zeigers    5  angibt. Der Konsument stellt den Zeiger 5  auf der Tabelle 3 gemäss der zu wünschenden  Mischung ein, und das die Mischung her  stellende Personal liest an der Skala 9 die  Mischung ab.  



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 4  weist das Kaffeegefäss 11 eine durch den  Schieber 14 beherrschte Ausflussöffnung auf.  Der Schieber kann von Hand am Griffe 2 7  betätigt werden. Ausserdem aber kann der  Schieber noch betätigt werden durch die  Spule 25 mit dem Eisenkern 26. Das Milch  gefäss 10 wird durch den Schieber 13 be  herrscht, der mittels der Spule 24 und Eisen  kern 12 betätigt wird, der von der Feder 77  beeinflusst wird. Die Tasse 15 des Konsu  menten steht auf dem Balken 16 einer  Waage, der den Drehpunkt 17 aufweist. Der  eine Arm trägt die Kontaktplatten 33, 78,  welche Kontakt machen mit den     Kontakten     34, 35, 79, 80 bei einer bestimmten Lage des  Balkens 16.

   Am Balken 16 ist noch ein An  satz 36 angebracht, der bei tiefster Stellung  des Balkens mit dem Hebel 39 in Berührung  kommt, der die Kontakte 37, 38 beherrscht.  Der andere Arm des Balkens 16 weist das  durch Hebel 41 einstellbare Gewicht 18 auf,  das an einem Eisenkern 19, der von einer  Spule 23 beeinflusst wird, angeschlossen ist.  An dem Arm ist noch die Kontaktplatte 20  für die Kontakte 21, 22 angebracht. Auf der  Mischungstabelle 40 ist ein Zeiger vor  gesehen, der seine Einstellung durch Stange  81 auf den Hebel 41 überträgt. Die Spulen  der     Magnete    28, 29 sind an dem Kontakt 93    und die positive Seite des Stromes an  geschlossen. Die Kontaktplatten 30, 91 wer  den durch die eingeworfene Münze 82 be  einflusst. Die Betätigung dieser als Automat.

    ausgebildeten Vorrichtung ist folgende:  Der Konsument wirft das Geldstück 82  in die Öffnung des Automaten,     wobei    mit  tels des Ansatzes 83 die Kontaktplatten 30,  91 gegen die Kontakte 31, 32, 92, 93 ge  drückt werden. Im selben Momente werden  die Magnete 28, 29 erregt, und die Platten  30, 91, die aus Eisen bestehen, werden auf  den Kontakten 31, 92, 93, 32 festgehalten.  Der Strom geht hierbei von der positiven  Seite durch die Spulen der Magnete 28, 29  durch die entsprechenden Kontakte 93, 32,  38, 3 7 nach deren negativen Seite. Hierbei  ist die positive Seite der Stromquelle durch  die Kontakte 31, 92 geschlossen. Der Kon  sument scbiebt Griff 27 nach rechts, nach  dem er     entsprechend    der Stellung des Zeigers  a a uf der Mischungstabelle 40 mittels Hebel 41  das Gewicht 18 eingestellt hat.

   Die Ausfluss  öffnung des Kaffeegefässes 11 ist geöffnet,  und Kaffee fliesst in die Tasse 15, bis der  Balken 16     waa-recht    steht. Die Stellung des       Gewichtes    18 hat die Kaffeemenge bestimmt.  In waagrechter Stellung des Balkens 16 ver  bindet die Kontaktplatte 33 die     Kontakte        3.1,     35, und es .geht der Strom von der positiven  Seite durch die Kontakte 35, 34 durch Spule  25 nach der negativen Seite.

   Der durch den       Konsumenten    aus der Mitte der Spule aus  gerückte Eisenkern wird durch Erregung in  die Mitte der Spule zurückgeführt, und die       Ausflussöffnung    des Kaffeegefässes 11 ist     ge-          sehlosseri.    Weiterhin aber werden bei waag  rechter Stellung des Balkens 16 die Kon  takte 79, 80 durch die Platte 78 geschlossen  und bleiben bei der weiteren     Bewegung    des  Balkens 16 geschlossen. Es wird die Spule  24 erregt, und der Eisenkern 12 wird in die  Mitte der Spule 24 gezogen, so dass die Aus  flussöffnung des     3tilchgefiisses    10 geöffnet  wird.

   Der Strom geht von der     positiven        iSeite     durch die Kontakte 80.<B>19.</B> Spule 24 nach  der negativen Seite. Ferner verbindet bei       waagrechter    Stellung des Balkens 16 die      Platte 20 die Kontakte 21, 22, wodurch der  Eisenkern 19 samt Gewicht 18 mittels der  erregten Spule in eine Lage gebracht wird,  dass, wenn die Tasse 15 mit der     Milchkaffee-          Mischung    vollgefüllt ist, der sich senkende  Balken mit dem Ansatz 36 auf den     Hebel     39 auftrifft und die Kontakte<B>37,</B> 38 unter  bricht. Das ganze System ist jetzt stromlos,  da die Platte 30 die Kontakte 31, 92 verlässt,  welche die positive Seite geschlossen hatten.

    Der Schieber 13 geht unter dem Einfluss der  Feder 77 in seine Anfangsstellung zurück,  und die Ausflussöffnung des Milchgefässes 10  ist geschlossen. Der Konsument nimmt die  gefüllte Tasse in Empfang.  



  Bei dem Automat nach Fig.5 wird das  Milchgefäss 42 durch den Schieber 48 und  das Kaffeegefäss 43 durch den Schieber 47  in derselben Weise beherrscht, wie vorher be  schrieben. Auch das Schliessen der positiven  Seite des Stromes durch Einwerfen einer  Münze ist dasselbe wie vorher     angegeben.     Unterschiedlich ist, dass zunächst die Milch  in ein Gefäss 45, das auf dem Waagebalken  53 mit dem Drehpunkt 52     steht,    befördert  wird. Aus dem Kaffeegefäss 43 fliesst der  Kaffee in das Gefäss 46, das auf einem mit  dem Drehpunkt 51 versehenen Balken 54  steht. Die Ausflussöffnungen der beiden Ge  fässe werden durch die Schieber 49, 50 in  gleicher Weise wie die andern Schieber be  herrscht. Die Balken sind mit den einstell  baren Gewichten 68, 69 versehen.

   Nach der  Mischsk ala 63 wird der Hebel 64 mit dem  Drehpunkt 65 eingestellt. Der Hebel 64  schiebt die Gewichte 68, 69 mittels des He  bels 84 mit dem Drehpunkt 66 und der  Stange 67 in die entsprechende Lage. Der  Balken 53 trägt die Platte 71 zum Schliessen  der Kontakte 57, 58, und der Balken 54 trägt  die Platte 70 zum Schliessen der Kontakte  55, 56. Die Hebel 85, 75, 86 beherrschen  die Kontakte 59, 60, 73, 74, 61, 62. Eine  Platte 87, welche die Tasse des     Konsumenten     aufnimmt, ist an der Stange 72 befestigt,  welche eine Feder trägt.  



  Der Automat wird in folgender Weise  betätigt:    In gleicher Weise, wie oben beschrieben,  vird die positive Seite des Stromes beim  Einwerfen einer Münze geschlossen. Nach  dem der Konsument den Hebel 64 auf der  Skala 63 entsprechend der gewünschten  Mischung eingestellt hat, werden die Ge  wichte 68, 69 bei diesem Einstellen in die  richtige Lage gebracht. Bei Stromschluss  durch Einwerfen der Münze werden die  Schieber 47, 48 eingestellt, und Milch und  Kaffee fliessen getrennt in die Gefässe 45,  46. Der Strom geht     hierbei    von der posi  tiven Seite durch die Kontakte 60, 59 nach  Spule 94 zur negativen Seite. Der andere  Strom geht von der positiven     Seite    durch  die Kontakte 61, 62 nach Spule 88     zur    nega  tiven Seite.

   Ist so viel Milch aus Gefäss 42       in    .das Gefäss 45 geflossen, dass der     Balken     53 waagrecht     steht,    so schlägt der Balken 53  auf Hebel 85 auf und     unterbricht    die Kon  takte 59, 60. Hierbei schliesst der     Schieber     48 unter Federdruck die     Ausflussöffnung     vom Milchgefäss 42, indem die Spule 94  stromlos ist.

   Der gleiche     Vorgang    findet  mit Balken     @54        statt,    indem derselbe bei       waagrechter        Zage    die Kontakte 61, 62 öffnet  und die     -Spule    88     stromlos    macht. Bei bei  den Balken 53, 54 werden in waagrechter  Lage zugleich die Kontakte 57, 5.8 durch       Platte    71 und die     Kontakte    55, 56 durch  die Platte 70 geschlossen. Hierbei geht: der  eine Strom von der     positiven    Seite nach  Spule 89,     Kontakte    58, 5 7     zur        negativen     Seite.

   Der andere Strom geht von der posi  tiven Seite durch     iSpule    90, Kontakte 55, 56  zur     negativen        Seite.    Die Spulen 89, 90 wer  den erregt, und die Schieber 49, 50 öffnen  die     Ausflussöffnungen    der Gefässe 45, 46.  Milch und Kaffee fliessen gleichzeitig in die  Tasse 44 des     Konsumenten.    Hierbei senkt  sich die Platte 87 mit der Tasse entgegen  dem Federdruck, und sobald die Stange 72  auf den Hebel 75 auftrifft, ist die     Tasse    44  richtig gefüllt, und die Kontakte 73, 74 wer  den von der Stange 72 geöffnet.

   Das     ,ganze     System ist stromlos, da die positive Seite       unterbrochen    ist,     wie    oben bereits beschrie  ben.

Claims (1)

  1. UNTERANSPRÜCHE. Einrichtung zur Herstellung einer Milch kaffee-Mischung, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit solchen Angaben versehene Tabelle vorgesehen ist, dass der Konsument mittels dieser Tabelle eine bestimmte Milch kaffee-Mischung auswählen kann, und dass eine Mischvorrichtung vorgesehen ist, mit wel cher die ausgewählte Milchkaffee-Misehung hergestellt werden kann. UNTERANSPRÜCHE I. Einrichtung nach Patentanspruch, da- duroh gekennzeichnet, dass die Mischvor richtung aus einem mit einer Skala ver- sehenen Gefäss besteht. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie als Auto mat ausgebildet ist, bei welchem nach Einwerfen eines Geldstückes und nach Einstellen eines Zeigers an der Tabelle zuerst die eine Flüssigkeit und dann die andere Flüssigkeit in eine Tasse gefördert wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, lass sie als Auto mat ausgebildet ist, bei welchem nach Einwerfen eines Geldstückes und nach Einstellen eines Zeigers an der Tabelle beide Flüssigkeiten zur gleichen Zeit in eine Tasse gefördert werden.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch, wie in Fig.4 der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf be:sohrieben. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, wie in Fig. 5 der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH206673D 1938-05-07 1938-05-07 Einrichtung zur Herstellung einer Milchkaffee-Mischung. CH206673A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2580069A1 (de) * 1985-04-03 1986-10-10 Seb Sa
EP0104447A3 (de) * 1982-08-27 1986-11-12 Alan M. King Zeitgebermechanismus

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