Einrichtung zur Herstellung einer Milchkaffee-Mischung. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung zur Herstellung einer Milchkaffee-Mischung, die sich erfindungs gemäss dadurch auszeichnet, dass eine mit sol chen Angaben versehene Tabelle vorgesehen ist, dass der Konsument mittelst dieser Ta belle eine bestimmte Milchkaffee-Mischung auswählen kann und dass eine Mischvorrich tung vorgesehen ist, mit welcher die aus gewählte Milehkaffee-Mischung hergestellt werden kann.
Die Mischvorrichtung kann aus einem mit einer Skala versehenen Gefäss bestehen.
Es kann eine Vorrichtung vorhanden sein , mittelst welcher durch Anzeigeorgane die Bedienung von der gewünschten Mischung verständigt wird. Weiterhin kann der Kon sument sich selbst die Mischung bereiten bei einer als Automat ausgebildeten Ausfüh rungsform, welche Kaffee und Milch ge trennt in eine Tasse im gewünschten Mischungsverhältnis einfliessen lässt. Es kann aber der Automat auch so eingerichtet sein, dass er Milch und Kaffee zusammen in die Tasse befördert.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in verschiedenen beispielsweisen Ausfüh rungsformen und eine Variante in beifolgen der Zeiehnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die Skala des ersten Beispiels, Fig.2 die Mischvorrichtung dieses Bei spiels, Fig.3 eine die Variante bildende An zeigevorrichtung für die gewählte Mischung; Fig. 4 einen Automaten, bei welchem Milch und Kaffee getrennt in. die Tasse des Konsumenten fliessen, Fig. 5 einen Automaten, bei welchem Milch und Kaffee zusammen in die Tasse des Konsumenten fliessen, Fig. 6 ein Detail :
des Automaten gemäss Fig. 4 in grösserem Massstab.
Die Tabelle 1 für die Milchkaffee- Mischungen weist verschiedenen Mischungen entsprechend schattierte Felder auf, denen Nummern zugefügt sind. Hat der Konsu ment seine Mischung laut der Tabelle ge- wählt, so gibt er dem Personal die entspre chende Nummer an, wobei die entsprechende Mischung mit der Mischvorrichtung, die aus einem mit Skala versehenen Gefäss 2 besteht, durch das Personal hergestellt wird.
Nach Fig. 3 ist auf den Trommeln 4, 7, welche mittels nicht gezeichneter Spiral federn die auf ihnen aufgebrachte Schnur 76 straff halten, aufgewickelt. An der Schnur ist der Zeiger 5 angebracht. Die Schnur 76 wird durch die Rolle 6 geführt. Mit der Rolle 7 ist ein Zeiger 8 verbunden, der auf einer Skala 9 die Einstellung des Zeigers 5 angibt. Der Konsument stellt den Zeiger 5 auf der Tabelle 3 gemäss der zu wünschenden Mischung ein, und das die Mischung her stellende Personal liest an der Skala 9 die Mischung ab.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 weist das Kaffeegefäss 11 eine durch den Schieber 14 beherrschte Ausflussöffnung auf. Der Schieber kann von Hand am Griffe 2 7 betätigt werden. Ausserdem aber kann der Schieber noch betätigt werden durch die Spule 25 mit dem Eisenkern 26. Das Milch gefäss 10 wird durch den Schieber 13 be herrscht, der mittels der Spule 24 und Eisen kern 12 betätigt wird, der von der Feder 77 beeinflusst wird. Die Tasse 15 des Konsu menten steht auf dem Balken 16 einer Waage, der den Drehpunkt 17 aufweist. Der eine Arm trägt die Kontaktplatten 33, 78, welche Kontakt machen mit den Kontakten 34, 35, 79, 80 bei einer bestimmten Lage des Balkens 16.
Am Balken 16 ist noch ein An satz 36 angebracht, der bei tiefster Stellung des Balkens mit dem Hebel 39 in Berührung kommt, der die Kontakte 37, 38 beherrscht. Der andere Arm des Balkens 16 weist das durch Hebel 41 einstellbare Gewicht 18 auf, das an einem Eisenkern 19, der von einer Spule 23 beeinflusst wird, angeschlossen ist. An dem Arm ist noch die Kontaktplatte 20 für die Kontakte 21, 22 angebracht. Auf der Mischungstabelle 40 ist ein Zeiger vor gesehen, der seine Einstellung durch Stange 81 auf den Hebel 41 überträgt. Die Spulen der Magnete 28, 29 sind an dem Kontakt 93 und die positive Seite des Stromes an geschlossen. Die Kontaktplatten 30, 91 wer den durch die eingeworfene Münze 82 be einflusst. Die Betätigung dieser als Automat.
ausgebildeten Vorrichtung ist folgende: Der Konsument wirft das Geldstück 82 in die Öffnung des Automaten, wobei mit tels des Ansatzes 83 die Kontaktplatten 30, 91 gegen die Kontakte 31, 32, 92, 93 ge drückt werden. Im selben Momente werden die Magnete 28, 29 erregt, und die Platten 30, 91, die aus Eisen bestehen, werden auf den Kontakten 31, 92, 93, 32 festgehalten. Der Strom geht hierbei von der positiven Seite durch die Spulen der Magnete 28, 29 durch die entsprechenden Kontakte 93, 32, 38, 3 7 nach deren negativen Seite. Hierbei ist die positive Seite der Stromquelle durch die Kontakte 31, 92 geschlossen. Der Kon sument scbiebt Griff 27 nach rechts, nach dem er entsprechend der Stellung des Zeigers a a uf der Mischungstabelle 40 mittels Hebel 41 das Gewicht 18 eingestellt hat.
Die Ausfluss öffnung des Kaffeegefässes 11 ist geöffnet, und Kaffee fliesst in die Tasse 15, bis der Balken 16 waa-recht steht. Die Stellung des Gewichtes 18 hat die Kaffeemenge bestimmt. In waagrechter Stellung des Balkens 16 ver bindet die Kontaktplatte 33 die Kontakte 3.1, 35, und es .geht der Strom von der positiven Seite durch die Kontakte 35, 34 durch Spule 25 nach der negativen Seite.
Der durch den Konsumenten aus der Mitte der Spule aus gerückte Eisenkern wird durch Erregung in die Mitte der Spule zurückgeführt, und die Ausflussöffnung des Kaffeegefässes 11 ist ge- sehlosseri. Weiterhin aber werden bei waag rechter Stellung des Balkens 16 die Kon takte 79, 80 durch die Platte 78 geschlossen und bleiben bei der weiteren Bewegung des Balkens 16 geschlossen. Es wird die Spule 24 erregt, und der Eisenkern 12 wird in die Mitte der Spule 24 gezogen, so dass die Aus flussöffnung des 3tilchgefiisses 10 geöffnet wird.
Der Strom geht von der positiven iSeite durch die Kontakte 80.<B>19.</B> Spule 24 nach der negativen Seite. Ferner verbindet bei waagrechter Stellung des Balkens 16 die Platte 20 die Kontakte 21, 22, wodurch der Eisenkern 19 samt Gewicht 18 mittels der erregten Spule in eine Lage gebracht wird, dass, wenn die Tasse 15 mit der Milchkaffee- Mischung vollgefüllt ist, der sich senkende Balken mit dem Ansatz 36 auf den Hebel 39 auftrifft und die Kontakte<B>37,</B> 38 unter bricht. Das ganze System ist jetzt stromlos, da die Platte 30 die Kontakte 31, 92 verlässt, welche die positive Seite geschlossen hatten.
Der Schieber 13 geht unter dem Einfluss der Feder 77 in seine Anfangsstellung zurück, und die Ausflussöffnung des Milchgefässes 10 ist geschlossen. Der Konsument nimmt die gefüllte Tasse in Empfang.
Bei dem Automat nach Fig.5 wird das Milchgefäss 42 durch den Schieber 48 und das Kaffeegefäss 43 durch den Schieber 47 in derselben Weise beherrscht, wie vorher be schrieben. Auch das Schliessen der positiven Seite des Stromes durch Einwerfen einer Münze ist dasselbe wie vorher angegeben. Unterschiedlich ist, dass zunächst die Milch in ein Gefäss 45, das auf dem Waagebalken 53 mit dem Drehpunkt 52 steht, befördert wird. Aus dem Kaffeegefäss 43 fliesst der Kaffee in das Gefäss 46, das auf einem mit dem Drehpunkt 51 versehenen Balken 54 steht. Die Ausflussöffnungen der beiden Ge fässe werden durch die Schieber 49, 50 in gleicher Weise wie die andern Schieber be herrscht. Die Balken sind mit den einstell baren Gewichten 68, 69 versehen.
Nach der Mischsk ala 63 wird der Hebel 64 mit dem Drehpunkt 65 eingestellt. Der Hebel 64 schiebt die Gewichte 68, 69 mittels des He bels 84 mit dem Drehpunkt 66 und der Stange 67 in die entsprechende Lage. Der Balken 53 trägt die Platte 71 zum Schliessen der Kontakte 57, 58, und der Balken 54 trägt die Platte 70 zum Schliessen der Kontakte 55, 56. Die Hebel 85, 75, 86 beherrschen die Kontakte 59, 60, 73, 74, 61, 62. Eine Platte 87, welche die Tasse des Konsumenten aufnimmt, ist an der Stange 72 befestigt, welche eine Feder trägt.
Der Automat wird in folgender Weise betätigt: In gleicher Weise, wie oben beschrieben, vird die positive Seite des Stromes beim Einwerfen einer Münze geschlossen. Nach dem der Konsument den Hebel 64 auf der Skala 63 entsprechend der gewünschten Mischung eingestellt hat, werden die Ge wichte 68, 69 bei diesem Einstellen in die richtige Lage gebracht. Bei Stromschluss durch Einwerfen der Münze werden die Schieber 47, 48 eingestellt, und Milch und Kaffee fliessen getrennt in die Gefässe 45, 46. Der Strom geht hierbei von der posi tiven Seite durch die Kontakte 60, 59 nach Spule 94 zur negativen Seite. Der andere Strom geht von der positiven Seite durch die Kontakte 61, 62 nach Spule 88 zur nega tiven Seite.
Ist so viel Milch aus Gefäss 42 in .das Gefäss 45 geflossen, dass der Balken 53 waagrecht steht, so schlägt der Balken 53 auf Hebel 85 auf und unterbricht die Kon takte 59, 60. Hierbei schliesst der Schieber 48 unter Federdruck die Ausflussöffnung vom Milchgefäss 42, indem die Spule 94 stromlos ist.
Der gleiche Vorgang findet mit Balken @54 statt, indem derselbe bei waagrechter Zage die Kontakte 61, 62 öffnet und die -Spule 88 stromlos macht. Bei bei den Balken 53, 54 werden in waagrechter Lage zugleich die Kontakte 57, 5.8 durch Platte 71 und die Kontakte 55, 56 durch die Platte 70 geschlossen. Hierbei geht: der eine Strom von der positiven Seite nach Spule 89, Kontakte 58, 5 7 zur negativen Seite.
Der andere Strom geht von der posi tiven Seite durch iSpule 90, Kontakte 55, 56 zur negativen Seite. Die Spulen 89, 90 wer den erregt, und die Schieber 49, 50 öffnen die Ausflussöffnungen der Gefässe 45, 46. Milch und Kaffee fliessen gleichzeitig in die Tasse 44 des Konsumenten. Hierbei senkt sich die Platte 87 mit der Tasse entgegen dem Federdruck, und sobald die Stange 72 auf den Hebel 75 auftrifft, ist die Tasse 44 richtig gefüllt, und die Kontakte 73, 74 wer den von der Stange 72 geöffnet.
Das ,ganze System ist stromlos, da die positive Seite unterbrochen ist, wie oben bereits beschrie ben.