CH206707A - Verfahren und Einrichtung zur Lagerung und zum Transport verflüssigter Gase mit tiefliegendem Siedepunkt und zur Erzeugung von Druckgasen aus diesen verflüssigten Gasen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Lagerung und zum Transport verflüssigter Gase mit tiefliegendem Siedepunkt und zur Erzeugung von Druckgasen aus diesen verflüssigten Gasen.

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CH206707A
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Industriegasverwertung Ak Fuer
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Industriegasverwertung Ag F
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  Verfahren und Einrichtung zur Lagerung und zum Transport     verflüssigter    Gase mit  tiefliegendem Siedepunkt und zur Erzeugung von Druckgasen  aus diesen     verflüssigten    Gasen.    Die Erfindung bezieht     sieh        auf    ein Ver  fahren     und    eine     Einrichtung    zur Lagerung  und zum     Transport    verflüssigter Gase mit  tiefliegendem Siedepunkt     uüd    zur Erzeugung  von     Druckgasen    aus diesen verflüssigten       Gasen.     



  .Der Zweck ,der Erfindung     besteht    darin,  die auftretenden     Gasverluste        geringer    zu hal  ten, als     dies    bei .den bisher     bekannt    :gewor  denen Verfahrender Fall ist, und gefährliche       Drucksteigerungen    zu     vermeiden.     



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zeich  net sich dadurch aus, dass     durch        das    Ab  saugen der Dämpfe eine solche Kühlwirkung  erzielt wird,     dass    die Temperatur des verflüs  sigten Gases während der     Lagerungs-    und  Transportdauer     .stets    kleiner ist als die dem       Atmosphärendruck    entsprechende :

  Siedetem  peratur und ferner, dass     das        verflüssigte    Gas    nach dem Transport und der     Lagerung        unter     Druck     mindestens    teilweise in einen Ver  gaser umgefüllt     wird.     



  Die Erfindung bezieht sich,     wie    erläu  tert, noch auf eine Einrichtung zur     Aus-          übung,dieses        Verfahrens.        Diese    zeichnet sich  aus durch eine     Aufnahmevorrichtung    mit  Gefässen für     verflüssigtes        Gas    mit     tief    lie  gendem Siedepunkt, eine     Tramportvorrich-          tung    mit     wärmeisoliertem    Gefäss zur Auf  nahme     @    und     Aufbewahrung    einer Füllung  verflüssigten Gases,

   durch     Leitungen    und       Ventile    zum Umfüllen einer Füllung aus  der     Aufnahmevorrichtung    in die     Transport-          vorrichtung,    sowie     durch    Mittel zur Ent  nahme von Gas und verflüssigtem Gas aus  der Transportvorrichtung,     ferner    durch einen  Vergaser, sowie     eine        Vorrichtung    zur Auf  bewahrung des aus dem Vergaser kommen  den Gases.

        Auf der     beiliegenden        Zeichnunsind    ein       Ausführungsbeispiel    der erfindungsgemässen  Einrichtung und Varianten     veranschaulicht,     und zwar     zeigt:          Fig.    1 den Längsschnitt eines Teils der  Ausführungsform,       Fig.    2 den Längsschnitt des andern Teils  der Ausführungsform;       Fig.3    bis 6 zeigen je eine andere     Au,s-          führunbsart    des in     Fig.    2 dargestellten Teils  der     Ausführunäsform.     



  In der     Fig.    1     ist    ein Teil der     Ausfüh-          rungsfoini    der Einrichtung dargestellt, bei  der verschiedene betriebsmässig miteinander  vereinigte     Ausrüstungsteile    in Verbindung  mit     einer        Flüs.sigsauerstoffa.nlage    angeordnet  sind.

   Mit 10 ist ein     Trennapparat    bezeichnet,  in dem der     flüssige    Sauerstoff von     verhält-          nismässig    hoher Reinheit erzeugt wird und  von dem aus die Flüssigkeit in eine mit<B>11.</B>  bezeichnete Aufbewahrungsvorrichtung ge  langt. 12 ist eine Transportvorrichtung für  verflüssigten Sauerstoff, der von der Auf  nahmevorrichtung 11 aus mit einer     Flüssi_-          keitsladung    gefüllt wird.

   38 ist eine Pumpe,  vermittelst welcher die     Verdampfungspro-          dukte    des     verflüssigten        Gases    in Aufbewah  rungsgefässe 46     gedrii:cld    werden. Der Trenn  apparat 10 wird mit der zu behandelnden  komprimierten Luft durch Leitungen 14 ge  speist, während der bei der Trennung er  zeugte, gasförmige Stickstoff durch 15 ent  weicht und der gereinigte flüssige     Sauerstoff     durch die Leitung 16     abgeführt    wird.

   Ein  Teil des     Trennapparatgehäuses        ist.    abgebro  ehen     veranschaulicht,    um eine Leitung 17  kenntlich zu machen, die das Gas aus dem  untern Teil der Säule des     Apparates    10 in  den obern Teil der Säule     leitet.    Das Strömen  durch die Leitung 17 wird durch ein Ventil       1,3    geregelt, das am obern Ende der     Leitun        t-          17    angeordnet ist und in die     Düse        einei-          Saugvorriehtung    19 mündet, die Gas aus  dem Rohr 20 ansaugt.

   Die vereinigten Gas  mengen werden in die Säule durch den Ent  leerungsteil der Saugvorrichtung<B>19</B>     geleitet.     der in Verbindung mit dem Innern der Säule  steht.    Die Aufnahmevorrichtung 11     besteht    aus  einem innern Gefäss 21 und einem kleineren  Gefäss 23, das oberhalb des     ersteren    angeord  net ist,     während    beide von einer gemein  samen     Isolierhülle    23 umgeben sind, die von  einem Gehäuse 24 eingeschlossen ist.

   Die  Poren und     Zwischenräume    der Isolation wer  den mit     @Stiekstoff    angefüllt, der in das Ge  häuse 294 .durch die Leitung 15' gelangt, die  eine freie Verbindung zwischen dem     Ge-          häuse    und der     Stickstoffentleerungsleitung     15 bildet. so dass in dem Masse.     wie    das Gas  infolge von Temperaturänderungen sich aus  dehnt oder zusammenzieht, trockener Stick  stoff in das     Gehäuse    ein- oder aus demsel  ben     herausströmen    kann.

   Die Gefässe 22 und       2l    sind durch ein Rohr miteinander verbun  den, das in den     Boden    des Gefässes 22 und  in die höchste Stelle des     Gefässes    21 mündet  und mit einem     Absperrventil    25 versehen ist.  Die mit Ventil 26     a.usgrüstete    Leitung 16  mündet in den obern Teil des Gefässes 22, um  den erzeugten     flüssigen    Sauerstoff in das  selbe zu leiten.

   Die Gasräume der beiden Ge  fässe sind durch eine Leitung<B>'27</B> miteinander  verbunden, durch die das Gas aus dem     obern     Teil des Gefässes 21 abzieht, und durch eine  innerhalb der     Isolierhülle    23 gelagerte. das  Gefäss 21 umschliessende Rohrschlange in den  obern Teil des Gefässes 22 geleitet wird.  Diese Ströme werden durch ein Ventil 28 ge  regelt, das in dem in unmittelbarer Nähe des  Gefässes     22    sich befindenden Teil der Lei  tung 27 angeordnet ist.

   Eine Vorrichtung,  um durch eine zeitweilige Steigerung des  oberhalb der im Gefäss 21 befindlichen Flüs  sigkeit herrschenden Druckes eine schnelle  Verdampfung zu bewirken, besteht aus einer  Leitung 29, von der ein Teil 30 durch die  Atmosphäre führt und damit. der Temperatur  der     Atmosphäre        an.,gesetzt    ist und die an  oberhalb und     unterhalb    der Oberfläche der  Flüssigkeit     befinclliehen    Stellen in das Gefäss  21 einmündet. Das Strömen der Flüssigkeit  durch die     Leitung    hindurch ist durch ein       Ventil    31 geregelt, das in unmittelbarer Nähe  des Gefässes angeordnet ist.  



  Uni Gas dem     obern    Teil     des    Gefässes 22      zu entnehmen, ist ein Ventilator 32 vor  gesehen, der durch einen elektrischen Motor  33 angetrieben wird. Der Einlass des Ven  tilators steht mit dem obern     Teil    des Gefässes  22 durch eine Leitung 34 und sein     Austritt     mit der Leitung 20     in    Verbindung, in der ein  Ventil 35 angeordnet ist und die eine mit  Ventil 37 versehene Zweigleitung 36 besitzt.  die mit dem     zwischen    Ventil 35 und dem  Austrittsende des     Ventilators    32 befindlichen  Teil verbunden ist.

   Der     Ventilator    32 kann  ein- oder mehrstufig sein, solange mit dem  selben der     gewünschte    Druckunterschied zwi  schen Einlass und     Auslass    erzielt werden  kann. Durch die Zweigleitung 36 wird Gas,  falls erwünscht, in einen     Niederdruckbehälter,          beispielsweise        einen    Gasometer geleitet, der  in der Zeichnung nicht gezeichnet ist.  



  Ein anderes Mittel zum Abziehen von  Gas ist die schematisch angedeutete, einstu  fige Pumpe 38, die jedoch auch     mehrstufig     sein kann, falls es erwünscht ist, das Gas auf  einen verhältnismässig hohen Druck zu kom  primieren. Das Gas gelangt in die Pumpe<B>38</B>  durch die Leitung 39, die mit der Leitung  34 in Verbindung steht und mit einem Ven  til 40     ausgerüstet    ist. Die Leitung 39 be  sitzt in der Verlängerung eine Schlange, die  in eine im Gefäss 41 befindliche Heizflüssig  keit taucht. Eine Flüssigkeit zum     Schmierer.     des Kolbens und der Packung der Pumpe  wird dem zum Zylinder strömenden Gas ver  mittels einer mit der     Leitung    39 in Verbin  dung stehenden     Schmiervorrichtung    42 bei  gemischt.

   Da bei dem angeführten Beispiel  das Gas aus Sauerstoff besteht, wird das  selbe zweckmässig mit einer nicht brennbaren  Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, gemischt.  die Pumpe 38- entleert sich durch eine Lei  tung 43, die einen Topf oder eine zum Tren  nen des Schmiermittels von dem komprimier  ten Gas dienende Trennvorrichtung 44 mün  det.     Erwünschtenfalls    kann die in Dampf  form vorhandene Feuchtigkeit dadurch ent  fernt werden, dass das Gas in Berührung mit  den in dem Topf 44' befindlichen hygrosko  pischen Chemikalien gebracht wird. Das       komprimierte    Gas steigt     aus    dem Topf 44'    durch eine     Sammelleitung    45 in die damit  verbundenen Hochdruckzylinder 46.

   Auf  diese Weise kann Gas dem Gefäss 22 durch       Leitungen    34 und 39     entnommen    werden, um  komprimiert und unter hohem Druck in dem  Zylinder 46 aufbewahrt zu werden.  



  Um das verflüssigte Gas an eine entfernt  liegende Verwendungsstelle zu schaffen, wird  es in eine Transportvorrichtung 12 umgefüllt.  Diese wird durch ein Lastauto 47 gebildet,  auf dem     ein    Flüssigkeitsgefäss 48 und die er  forderliche     Hilfsausrüstung    angeordnet sind.  Die Flüssigkeit ist in dem geschlossenen Ge  fäss 48 enthalten,     und    zwar innerhalb einer       Wärmeisolierung    49, die von einem Aussen  gehäuse 50 umgeben ist.

   Die Flüssigkeit ge  langt in das Gefäss 48 durch ein Füllrohr 51,  das auf eine nahe dem Boden des Gefässes  befindliche Stelle     herabreicht    und mit einem  Absperrventil 52 und     einer        ausserhalb    des Ge  häuses und nahe desselben gelegenen Stelle  befindlichen Kupplung 53 versehen ist.

   Diese  Kupplung steht durch ein biegsames Lei  tungsrohr 54 mit einer ähnlichen Kupplung  55 in Verbindung, die ausserhalb der Leitung  56 nahe der     Aufbewahrungsvorrichtung    11  angeordnet ist, wobei die Leitung 56 bis nahe  dem Boden des Gefässes 21     herabreicht.    Das  Strömen des flüssigen Gases durch die Lei  tung 56 wird durch ein Ventil 57 geregelt,  das in die Leitung nahe der     Kupplung    55  eingeschaltet ist. Auf diese Weise können  die Flüssigkeitsräume der Gefässe 21 und 48  durch     Leitungen    56, 54 und 51     miteinander          verbunden    werden.

   Ausserdem ist eine Vor  richtung zur schnellen Entwicklung des  Druckes im Gefäss 48 vorgesehen und diese  besteht     aus    einer Rohrleitung 58, von der ein  Teil der Atmosphärenwärme ausgesetzt ist  und in Verbindung mit dem     Flüssigkeits-          und    Gasraum des Gefässes 48 steht. Das Ge  fäss 48 ist ausserdem mit dem erforderlichen       Sicherheitsventil    und     Flüssigkeitsstandanzei-          ger    ausgerüstet. Das Strömen der Flüssig  keit in die Leitung 58 wird durch ein Ventil  59 geregelt, das mit einer verlängerten     Be-          tätigungsspindel    ausgerüstet ist.

   Eine Zweig  leitung der     Rohrleitung    58 führt zu einer      Kupplung 60, die am     hintern    Ende des Wa  gens angeordnet ist und abgeschlossen ist,  normalerweise durch einen Deckel. In die       Leitung    58 ist auch noch ein Ventil 61 ein  geschaltet, das geschlossen wird, wenn Flüs  sigkeit nur durch die zur Kupplung 60 füh  rende Zweigleitung strömen soll. Zur Ent  nahme von Gas aus dem Gefäss 48 ist eine  Leitung 62 vorgesehen, die vom Gasraum des  Gefässes 48 zum Einlass eines Ventilators 63  führt, dessen Drehkörper mit einem elektri  schen Motor 64 verbunden ist. und durch die  sen angetrieben wird. Der Motor erhält seine  elektrische Energie aus einer geeigneten  Quelle, beispielsweise von einem auf dem  Vagen befindlichen Akkumulator.

   Es kann  jedoch auch der Ventilator mit einem von der  Propellerwelle des Wagens angetriebenen  Zahnradgetriebe gekuppelt oder von einer  Zwischenwelle aus angetrieben werden. Die  Leitung 62     ist    mit einer in die     Isolation    49  verlegten Schlange versehen, so dass das aus  dem Gefäss 48 strömende Gas die Isolation  kühlen     und    Wärme ans derselben absorbieren  kann.

   Der Ventilator 63 entleert durch eine       Leitung    65, die vermittels einer Kupplung  67 an eine biegsame Leitung 66 angeschlos  sen     ist.    Das Strömen des Gases durch die  Leitung 65 wird durch ein Ventil 68 geregelt  und es ist eine mit. einem Ventil 69     aus-          geriistete    Umleitung von     Leitung    62 nach  Leitung 65 vorgesehen, die geöffnet wird.  wenn es     erwünscht    ist. dass das     ausströmende     Gas den Ventilator 63 nicht passieren soll.  Eine durch Ventil 72 geregelte und mit Lei  tung 27 verbundene Rohrleitung 71 ist ver  mittels der Kupplung 70 mit der Leitung 66  gekuppelt.

   Eine mit Ventil 74 versehene  Zweigleitung 73 steht mit der Leitung 71. an  einer zwischen Ventil 7 2 und Kupplung 70  befindlichen Stelle und mit der Leitung 34  in Verbindung,     und    diese Leitungen sind so  angeordnet.     da.ss    das den Ventilator 63 ver  lassende Gas nach Belieben in verschiedener       Weise    nutzbar gemacht werden kann.  



  Im nachfolgenden ist die Wirkungsweise  des in     Fig.    1 dargestellten, an der     Erzeu-          g¯ungsanlage    aufgestellten Teils des Beispiels    beschrieben. Wenn keine Flüssigkeit in die  Transportvorrichtung 12 umgefüllt wird, fin  det ein Strömen des     Gasmaterials    wie folgt  statt: Der Ventilator 32 wird in Tätigkeit  gesetzt und alle Ventile mit Ausnahme der  unten genannten sind geschlossen. Das Ven  til 35 ist geöffnet, so dass das aus dem     obern     Teil des Gefässes 22 vermittels des Ventila  tors abgezogene Gas durch die Leitung 34  und Leitung 20 in die Saugkammer des     In-          jektors    19 entleert wird.

   Das Ventil 18 ist  so eingestellt, dass der Strom des durch Lei  tung 17 von der Hochdruckkammer der Säule  des Apparates 10 kommenden Gases auf die  gewünschte Geschwindigkeit beschränkt ist.  Das in die Säule durch Leitung 20 einge  saugte Gas wird in bekannter Weise vermit  tels hinreichenden Überschusses an Kühl  wirkung in der Säule wieder verflüssigt.  Wenn es ei-wünscht ist, das aus dem Ven  tilator 32 tretende Gas nicht wieder zu ver  flüssigen. kann es durch Schliessen des Ven  tils 35 und Offnen des Ventils 37 in einen  Gasbehälter, der nicht dargestellt ist, entleert  werden.  



  Durch diese Vorrichtung wird erzielt, dass  ein     Teil    des flüssigen     urgekühlten    Gases in  eine Aufnahmevorrichtung 11 und durch  Entziehung gasförmigen Gases aus dieser  Aufnahmevorrichtung weitergekühlt wird,  wonach die     abgesogenen    Gase teilweise in  einem Gasometer aufgespeichert, teilweise  mit Pumpe 38 in Zylindern 46 komprimiert  und aufbewahrt werden.  



  Ein weiteres Mittel zur Abgabe des dem  obern Teil des Gefässes 22 entnommenen  Gases ist die Pumpe 38, die bei geöffnetem  Ventil 40 durch Leitung 39 Gas absaugt,  dasselbe auf eine oberhalb des Gefrierpunk  tes des Schmiermittels liegende Temperatur  erwärmt und zwecks Lagerung in den Zy  lindern 46 auf den gewünschten Druck kom  primiert. Durch dieses Hilfsmittel wird der  Druck im Gefäss 22 auf der verhältnismässig  niedrigen Stufe gehalten, die dem der ge  wünschten niederen Temperatur der Flüssig  keit entsprechenden     Gleichgewichtsdruck    ent-      spricht.

   Die in dem     Trennapparat    10 er  zeugte     Fl4ssigkeit    wird durch Leitung 16,  weil durch Absaugen mit dem Ventilator 32  oder der Pumpe 38 Unterdruck erzeugt wor  den ist,     in    das Gefäss     @22    entleert, wobei die       Strömungsgeschwindigkeit    durch das Ventil  26 geregelt wird, das als ein Drossel- oder  Expansionsventil wirkt, da     die    in dem  Trennapparat 10 befindliche Flüssigkeit ge  wöhnlich unter einem höheren Druck steht.  Beim     Durchströmen    des Expansionsventils  26 wandelt sich ein Teil der Flüssigkeit  augenblicklich in Dampf um, während der  verbleibende Teil durch diese Dampfbildung  gekühlt wird.

   Das beim Ventil 26 gebildete  Gas wird     in    der beschriebenen Weise abge  zogen und die Flüssigkeit fällt in den untern       Teil    des Gefässes 22, von dem sie in das Ge  fäss 21 gelangt, wenn die Ventile 25 und 28  geöffnet sind. Der flüssige Sauerstoff weist  bei     Atmosphärendruck    eine     Siedetemperatur     von<B>90,15'</B>     K    auf, und er wird beim Ventil  26 auf 77,5       K    abgekühlt, wobei ungefähr       '/1o    zur Verdampfung gelangt.

   Das Gas, das  sich in dieser Weise     entwickelt,    enthält einen  grösseren     Prozentsatz    von Verunreinigungen  mit niederem     Siedepunkt,    wie beispielsweise       Stickstoff,    wodurch der Reinheitsgrad der  Flüssigkeit erhöht wird. Dieses Verfahren  der     Kühlung    des verflüssigten Gases hat so  mit den Vorteil einer Steigerung der Rein  heit des Produktes.

   Die in der Aufnahmevor  richtung 11 befindliche, gekühlte Flüssigkeit  hat die Fähigkeit, eine grosse Menge der  durch die Isolation 23 eindringenden     Wärme     zu absorbieren, bevor ihre Temperatur atü  angenähert<B>90'</B>     K    gelangt.     Wenn    es er  wünscht ist, das Gefäss 48 der Transportvor  richtung 12 mit einer Ladung zu füllen,     wird     die     Transportvorrichtung    in die Lage gemäss       Fig.    1 gebracht. Dann werden die biegsamen       Leitungen    54 und 66 durch die Kupplungen  53 und 55 und 6 7 und 70 verbunden, die  Ventile 25 und 28 geschlossen und der Ven  tilator 63 wird in Betrieb gesetzt.

   Bei ge  öffneten Ventilen 68 und 72 wird das im  Gefäss 48     befindliche    Gas     ausgetrieben    und  durch die Leitungen 65, 66, 71     in    den Gas-    rauen des Gefässes 21 entleert, bis der     darin     herrschende Druck auf die gewünschte Höhe  gestiegen ist, so dass, wenn die     Ventile    57  und 52 geöffnet werden, ein rasches Aus  strömen der' Flüssigkeit aus dem Gefäss 21 in  das Gefäss 48 durch die     Leitungen    56, 54 und  51 erfolgt.     Wenn    der im Gefäss 21 herr  schende Druck genügend hoch geworden ist,  wird Ventil 72 geschlossen und Ventil 74  geöffnet, damit Gas, wie im Vorhergehenden  beschrieben, zu den andern Verwendungs  stellen, z.

   B.     Druckgaserzeugern,    gelangen  kann.  



  Wenn der in der Aufbewahrungsvorrich  tung 11     befindliche    flüssige Sauerstoff auf  eine oberhalb 77,5       K    liegende Temperatur  erwärmt wird,     wird    das verflüssigte Gas wie  der gekühlt, da die dem     Atmosphärendruck     entsprechende Siedetemperatur nicht erreicht  werden darf. Dieses Kühlen kann entweder  während des Umfüllens der Flüssigkeit in  das Gefäss 48 oder nach erfolgtem Umfüllen  bewirkt werden.  



  Das Kühlen während des Umfüllens er  folgt durch Abziehen von Gas aus dem obern       Teil    des Gefässes 48,     in    dem das Umfüllen  in der vorgeschriebenen Weise bewirkt wird.  Das beim     Einströmen    der Flüssigkeit     in    das  Gefäss 48 sich     entwickelnde    Gas wird aus  dem obern Teil des Gefässes durch     Leitung     62     vermittels    des Ventilators 63 abgezogen.,  mit dem das Gas durch Leitung 65, 66, 71  und 73 geleitet     wird.        Wenn    das Gefäss 48  mit gekühltem Sauerstoff gefüllt ist, werden  die Ventile 52, 68, 57, 72 und 74 geschlossen  und die Ventile 28, 25 geöffnet,

   so dass das  im Gefäss 21 sich unter Druck befindende  Gas durch die     Leitungen    27 und 34 den Ver  wendungsvorrichtungen zugeführt werden  kann, während die im Gefäss 22 angesam  melte Flüssigkeit in das Gefäss 21 herunter  tropft. Die biegsamen Leitungen 54     und    66  werden     nun    abgeschaltet, damit die Trans  portvorrichtung 12 nach der Stelle gebracht  werden kann, wo das Gas zur     Entleerung    ge  langt.

   Die     gekühlte    Flüssigkeit kann wäh  rend einer verhältnismässig langen Spanne  transportiert werden, ehe die in die Isolation           eindringende        )ZTärme    ihre Temperatur bis in  die Nähe der der Atmosphäre entsprechenden  Siedetemperatur erhöht hat. Die Kühlung ist  eine solche, dass diese Siedetemperatur nicht  erreicht wird.

   Wenn beispielsweise die ein  strömende Wärme so gross war, dass Sauer  stoff, der beim Füllen die einer Atmosphäre  entsprechenden Siedetemperatur von 90   K  entsprach, innerhalb 24 Stunden ungefähr       2,C#,'    des Inhaltes verdampft, dann braucht  derselbe Behälter, wenn er mit flüssigem  Sauerstoff von<B>77j5</B> "     K    gefüllt ist, 5 Tage,  ehe die     Temperatur    auf 90   K gestiegen  ist. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit  über lange Entfernungen transportiert wer  den, ehe sich eine Entlüftung als erforder  lich     erweist,    um die     Ent-,vicklung    von     über-          athmosphärischen    Drücken zu vermeiden.  



  Die Kühlung des verflüssigten Gases bei  der Durchführung des Beispiels ist eine sol  che, dass während der     Lagerungs-    und Trans  portdauer die dem Atmosphärendruck ent  sprechende Temperatur<B>90'</B>     K    nicht erreicht.       wird.     



  Das in der     gekühlten    Flüssigkeit auf  gespeicherte Kältepotential ist weiter nutzbar  gemacht, um Verluste zu vermeiden,     -wenn     das verflüssigte Gas in Vergaser     uni#,;cfiill!     und in Gas von gewünschtem hohem Druck  für Lagerung und Verbrauch an der     Verwen-          dungsstelle    umgewandelt wird, wie dies aus  der Beschreibung der Wirkungsweise der  übrigen Figuren hervorgeht.  



  In     Fig.    2 ist die erwähnte Transportvor  richtung 12 mit angegliedertem fahrbarem  Vergaser 75 gezeigt. Die     Transportvorrich-          tung    12 ist nach dem Transport in der in       Fig.    2 ersichtlichen Weise mit dem Vergaser  7 5     verbunden    worden. Mit diesem Vergaser  wird ein Teil des flüssigen gekühlten Gases  dem Gefäss 48     unter    Anwendung eines       Strahlapparates    90 entnommen, in einer Ver  gaserschlange 81 vergast und in Zylinder 86  abgefüllt.

   Der Vergaser dient zur     Umwand-          lung        eines    gewünschten Teils des verflüssig  ten Gases in Gas von dem gewünschten Druck       und    ist hier auf einem     ZXTagen    76 des An-         hängertypes    angeordnet veranschaulicht, der  durch den     Motorlastwagen    47, mit dem er  durch eine Zugstange 77 gekuppelt ist, vor  wärts bewegt wird. Der Vergaser weist ein  Gefäss 78 auf, das am Boden mit einer Flüs  sigkeitsleitung 79     und    am     obern    Teil mit  einer Gasleitung 80 verbunden ist.

   Die  untere Leitung 79 leitet die Flüssigkeit in  eine     Verdampferschlange    81, die in eine in  einem Behälter 82 enthaltene Heizflüssigkeit,  z. B. Wasser,     eintaueht.    Die Verdampfer  schlange 81 trägt an ihrem obern Ende eine  Kupplung 83, an die sich ein biegsames Rohr  84 anschliesst, das seinerseits mit einer Ver  teilungsleitung 85 verbunden ist, durch die  das verdampfte Gas einer Anzahl von Zylin  dern 86     zugeleitet    wird.

   Ein     Druckreduzier-          ventil    87 verbindet die Verteilungsleitung 85  mit einer Rohrleitung 88, durch die das     auf     einen gewünschten konstanten Druck     heral,-          geminderte    Gas an die nicht dargestellten  Verbrauchsapparate abgegeben wird. Am  entgegengesetzten Ende der Verteilungs  leitung 85 ist in diese ein Ventil 89 einge  schaltet.  



  Über die biegsame Leitung 54, die mit  dem Gefäss 48 verbunden ist, gelangt die  Flüssigkeit in die zu dem die mechanischen       Hilfsmittel    bildenden     Strahlapparat    90 füh  rende Leitung 91.  



  Das Gas wird in das Gefäss 78 durch  ein Ventil 93 gedrückt, das mit der Leitung  79 in Verbindung steht. Das die erforder  liche     Förderenergie    enthaltende Gas wird der  Düse des     Strahlapparates    90 durch Leitung  94 zugeführt, die von der Verbindungsleitung  80 abgeht und in der ein Ventil 95 angeord  net ist. Das Gefäss 78 und der     Strahlapparat     90 sind von einem Isoliermantel 96 umgeben,  um den Zutritt von Wärme zu diesen Teilen  nach Möglichkeit zu verhindern.

   Ein mit       Ventil    98 ausgerüstetes und mit dem Gas  deckel zwischen der     Verbindungsröhre    des       Strahlapparates    90 und dem Ventil 93 in  Verbindung stehendes Umlaufrohr 9 7 steht  mit der     Verdampferschlange    81 in Verbin  dung. Bei der Vereinigungsstelle der Lei  tung 9 7 mit der Leitung 81 ist in der Lei-           iung    79 ein Regelventil 99 eingeschaltet. Von  einer Stelle der     Verdampferschlange    81 geht  eine Leitung 100 aus, die eine Verbindung       zwischen    den     Leitungen    80, 81 und 94 her  stellt.

   Das Strömen des Gases durch die Lei  tung 100     wird    durch ein     Ventil    101 geregelt,  das zwischen der     Verdampferschlange    und  der Stelle angeordnet ist, wo sich eine mit       Ventil    102 ausgerüstete Leitung abzweigt,  um Gas an die Betätigungsdüse des     Injek-          tors    103 abzugeben. Gas wird der Saug  kammer des     Injektors    durch Leitung 104 zu  geführt, die durch eine     Kupplung    105 mit  der biegsamen Rohrleitung 66 verbunden ist.

    Der     Injektor    wird durch     Leitung    106 ent  leert, in die ein     Ventil    107 eingeschaltet     ist     und mit der Leitung 81 an einer Stelle ver  bunden ist, die in     unmittelbarer    Nähe der       Kupplung    83 sich befindet, und zwar, wie  veranschaulicht,     zwischen        Kupplung    83 und  einem Ventil 108, durch das die Schlange 81  entleert wird.  



  Die Arbeitsweise des     Einrichtungsteils     gemäss     Fig.    2 ist wie folgt: Wenn aus dem  an die     Verwertungsstelle        transportierten    ver  flüssigten Gas Druckgas erzeugt werden soll,       wird    der Ventilator 63 angelassen.

   Die     Ven-          tile    68, 107 und 89 sind dabei geöffnet, so  dass Gas von dem     obern    Teil des Gefässes 48  abgezogen und durch die     Leitungen    65, 66,  104, 106, 84, 85 den Zylindern 86 zugeleitet  werden kann, die frei von Gas     sind.        Einiges     Gas, das noch aus der vorhergehenden     Be-          tätigung    der Einrichtung herrührt,     wird    in  dem Gefäss 78 unter einem so hohen Druck  zurückgehalten, dass dieses Gas nach Öffnen  des Ventils 102 zur Betätigung des Strahl  apparates 103 dienen kann,

   um den Ven  tilator 63 durch Erzielen einer zusätzlichen       Kompressorstufe    zu     unterstützen.    Dieses vor  läufige Umfüllen von Gas aus dem Gefäss 48  in die Zylinder 86 wird nach einer gewissen  Zeit eingestellt und das Ventil 102 geschlos  sen,     wenn    sich ein genügender Druck in den  Zylindern 86     entwickelt    und die im Gefäss  48 befindliche Flüssigkeit in genügendem  Masse     abgekühlt    hat.

   Da sich das verflüssigte  Gas während des Transportes wieder erwärmt    hat, wird es von neuem     abgekühlt,    um zu     vef-          hindern,    dass es auf die dem Atmosphären  druck entsprechende     Siedetemperatur    gelangt.  Es ist erwünscht, zwecks     Anlassens    des       Strahlapparates    90     einen    Vorrat an Gas von  höherem Druck im Gefäss 78 als dem Druck  des in den Zylindern 86     befindlichen    Gases  zu halten. Es ist deshalb erforderlich, dass  sich die Gasdrucke im Gefäss 78 und in den       Zylindern    86 nicht ausgleichen.

   Das voran  gehende Umfüllen von Gas dient, wie er  wähnt, dazu, die im Gefäss 48 befindliche  Flüssigkeit zu kühlen, um die während der  Fahrt     eingedrungene    Wärme zu entfernen  und sie für die nächsten Schritte des Verfah  rens vorzubereiten. Bevor die weitere Durch  führung des Verfahrens einsetzen kann, muss  nunmehr die Flüssigkeit im Gefäss 48 einen  höheren Anfangsdruck     ausgesetzt    werden.

    Dies wird durch Öffnen des Ventils 69 für       eine    genügende     Zeitspanne        bewirkt,    um ein  Rückströmen von Gas aus den Zylindern 86  zwecks     Erzielens    des     gewünschten    Gas  druckes in dem Gasraum oberhalb der Flüs  sigkeit im Gefäss 48 zu     bewirken.    Dieser  Druck beträgt ungefähr 2     atm    absolut.

   Die  Ventile 69. 68, 102 und 107 werden     nunmehr     geschlossen.     Wenn    der Druck innerhalb des  Gefässes 48 nicht genügend hoch ist, ist eine  weitere     Drucksteigerung    durch die Verwen  dung der     Rohrleitung    58, welche durch die  atmosphärische Luft führt, möglich, wodurch  flüssiges Gas verdampft wird. Zu diesem  Zwecke werden     die    Ventile 61 und 59 geöff  net, so dass Flüssigkeit in die     Leitung    58 strö  men und verdampfen kann, um in den Gas  raum des Gefässes 48 zu treten und den darin  herrschenden Druck zu steigern, ohne den  Hauptteil der     Flüssigkeit    in dem Gefäss 48  aufzuheizen.

   Der     Wärmeaustausch        zwischen     dem ausgetriebenen Gas und der Flüssigkeit  geht sehr langsam vor sich, so dass der Druck  für eine beträchtliche Zeitspanne aufrecht  erhalten werden kann, ehe die Gleich  gewichtsverhältnisse wieder hergestellt sind.  



  Dann wird     durch    Öffnen der Ventile 52,  98 und<B>108</B> Flüssigkeit     aus    der     Transportvor-          richtung    in die     Verdampferschlange    einge-           füllt.     wird das Ventil 95 ge  öffnet, um den     Strahlappa.rat        9()    aus dem  Gefäss 78 mit Gas zu versorgen, wobei der       Strahlapparat    Flüssigkeit aus dem Gefäss 48  durch die Leitungen<B>51,</B> 54 und 91. absaugt,  die mit dem Gas aus dein Zylinder 78 in  dem Vereinigungsrohr eingeschlossen wird.

    Gemisch wird durch die Leitung 97 in die       Verdampferschlange    81 entleert, wo es in  Dampf umgewandelt und darnach in die Zy  linder 86 geleitet wird. Sobald der     Strahl-          a.pparat    90 in befriedigender Weise arbeitet,  wird das Ventil 98 geschlossen und die Flüs  sigkeit durch Ventil 93 ins Gefäss 78 ge  drückt. Das Ventil 101 ist nunmehr geöffnet,  so dass sich die im Gefäss 78 und in der       Verdampferschlange    81 herrschenden     Drücke     ausgleichen. Wenn sich das Gefäss 78 mit  Flüssigkeit gefüllt hat, wird das Ventil 98  wieder geöffnet, um die     Flüssigkeit    in die       Verdampferschlange    81 zu leiten.

   Das Ar  beiten des     Injektors    hört mit dem Versagen  desselben auf, und zwar erfolgt dies bei  einem Druck, bei dem das Arbeiten des       Strahlapparates    so viel oder mehr Gas ge  braucht, als durch die sich im Gefäss 78 be  findende Flüssigkeit kondensiert werden  kann, so dass nach Erreichung dieses Druckes  die     Ventile    95 und 98 geschlossen werden  und Ventil 99 geöffnet wird. Die Flüssig  keit im Gefäss 78 strömt dann durch ihr sta  tisches Moment in die Leitung 79 und     Ver-          dampferschlange    81, wo sie durch das Was  ser des Behälters 82 aufgeheizt wird, so dass  der Druck schliesslich eine Höhe erreicht, die  oberhalb des kritischen Druckes liegt.

   Wenn  das Strömen aufhört, werden die Ventile ge  schlossen, Leitung 84 wird von der Kupplung  83 gelöst und die     Transportvorrichtung    12  und der Vergaser 75 abtransportiert. Es sei  darauf hingewiesen,     dass    eine vollständige     In-          jektorwirkung    möglich ist, da der flüssige  Sauerstoff eine Temperatur besitzt, welche in  genügendem Masse niedriger als die Siede  temperatur bei einem Druck ist, mit dem er  in die Saugkammer des     Injektors    gelangt, so  dass der von der Düse gelieferte gasförmige  Sauerstoff in dem Vereinigungsrohr mit der         c@rforderlieben        CTesch\@,indiakeit    kondensiert  wird.  



  In der     Fig.    3 ist die Flüssigkeitstrans  portvorrichtung 12 mit einem fahrbaren Ver  gaser 110 gekuppelt veranschaulicht, der dem  in     Fig.    2 veranschaulichten Vergaser 75     ähn-          lieh    ist, sich jedoch dadurch unterscheidet,  dass er zwei Gefässe 111, 112 aufweist, und  dass die     Flüssigkeit    in den     Strahlapparat    90  durch ihr statisches Moment und einen Über  druck strömt.

   Der auf dem Anhänger 76 an  geordnete Vergaser 110 besteht unter an  derem aus den zwei Gefässen 111 und 112,  die mit Flüssigkeitsleitungen 113, 114 ver  sehen sind, die von ihren am tiefsten ge  legenen Stellen in die Entleerungsleitung 115  des     Strahlapparates    90 führen und obere Gas  entleerungsleitungen 116, 117 besitzen, die  eine Verbindung zwischen den Gefässen 111  und 112 und dem Teil 94' besitzen, der Gas  der     Arbeitsdüse    des     Strahlapparates    90 zu  führt. In die Leitungen 113 und 114 sind       Ventile    118, 119 eingeschaltet, während die  Leitungen 116 und 117 mit Ventilen 120  und 121 ausgerüstet sind.

   Die     zwischen    den  Gefässen und Regelungsventilen 120 und 121  liegenden Teile der Leitungen 116 und 117  sind miteinander durch eine Leitung 123 ver  bunden, die Regelungsventile 124 und 125  besitzt und mit der Leitung 100 in Verbin  dung steht, die durch Rohr 100' einen zwi  schen den Ventilen 124 und 125 befindlichen  Teil mit der     Verdampferschlange    81 ver  bindet. In     ähnlicher    Weise verbindet eine  Leitung 126 die     Flüssigkeitsleitungen    113  und 114     in    den zwischen den Ventilen 118  und 119 und den Gefässen 111 und 112 be  findlichen Teilen. Die     Verlängerung    der  Leitung<B>100</B> steht zwischen den Absperr  ventilen 95 und 95' in Verbindung mit der  Leitung 94.

   Die Leitung 126 besitzt Ventile  <B>127</B> und 128, zwischen denen sie mit dem  Einlass der     Verdampferschlange    81 in Ver  bindung steht. Die     Verdampferschlange    81  ist in die Heizflüssigkeit des Behälters<B>129</B>  eingetaucht. Die zur Düse des     Strahlappa-          rates    103 führende Verlängerung 94' der Lei  tung 94 ist mit einem     Ventil    102 ausgerüstet.

        Bei dieser     Ausführungsform    der     Apparatur     strömt die     Flüssigkeit        in    die     Injektor-          hammer    90 durch die zur Kupplung 60 füh  rende     Verlängerung    der Leitung 58. Diese  Verlängerung ist     mit    einem Ventil 60' aus  gerüstet und steht     mit    der     Zuströmungs-          leitung    91 durch eine biegsame Rohrleitung  <B>130</B> in Verbindung, die     zwischen    den Kupp  lungen 60 und 92 angeordnet ist.

   Die Lei  tung 91 ist mit     einem    Ventil 91' versehen.  



  Hier wird das eine der Gefässe 111, 112  durch die     Injektorwirkung    mit Flüssigkeit  angefüllt, während der Inhalt des andern in  die     Verdampferschlange    81 entleert     wird.          Nachdem,    die Flüssigkeit im Gefäss 48 auf  die gewünschte Temperatur gekühlt worden  ist, wie dies     in    Verbindung mit der in     Fig.    2  dargestellten Apparatur beschrieben wurde,  und der Gasdruck in den Gefässen 111 und  112 auf ein verhältnismässig niedriges Mass       herabgemindert    worden ist, wird die Ver  gasung von Flüssigkeit in Gas durch Öffnen  der     Ventile    59, 60', 91', 118, und 119, 127  und 128, 124 und 125, 121, 102,

   68 und 69       eingeleitet.    Die Flüssigkeit strömt alsdann  infolge ihres statischen Momentes durch Lei  tung 130, 91, 115, 113 und 114 und 126 zur       Verdampferschlange    81, wo die Flüssigkeit  verdampft wird, während das bereits in den  Gefässen 111, 112 befindliche Gas durch Lei  tungen 100, 100', 123, 117, 94', 104, 66, 65  den mit Ventil 69     versehenen    Umlauf und  durch Leitung 62 in     den    oberhalb der Flüs  sigkeit des Behälters 48     befindlichen    Gas  raum strömt.  



  Diese Tätigkeit wird fortgesetzt, bis der  im Gefäss 48 befindliche Druck auf die ge  wünschte Höhe gestiegen ist. Alle Ventile,       ausgenommen    die Ventile 59, 60', 91' und  7.18, sind jetzt geschlossen. Dann werden die  Ventile 125 und 95 und die Ventile 120 und  102, 107     und    89 geöffnet, wodurch durch  die Energie des durch die Leitung 94 aus der  Kammer 112 gelieferten Gases, das durch den       Strahlapparat    90 nach der Leitung 113  dringt, Gas auch aus Leitung 58 mitgerissen  wird, das dann in den Zylinder 111 gelangt  und das dort     befindliche    Gas durch die Lei-         tungen    116, 94', 106, 84,

   85 in     die    Zylin  der 86     verdrängt.        Wenn    das Gefäss 111     in     hinreichendem Mass gefüllt ist, oder wenn das  Zuströmen aufhört, werden die Ventile wie  folgt umgestellt: Die     Ventile    118, 125 wer  den geschlossen und die Ventile 124, 127 und  108 geöffnet. Die Flüssigkeitsfüllung des  Gefässes 111 fliesst durch ihr statisches  Moment in die     Verdampferschlange    81, bis  die Flüssigkeit verdampft und der     in    den       Zylindern    86 herrschende Druck weiter ge  steigert worden ist.

   Der     Sirahlapparat    wird       nunmehr    so     betätigt,    dass Flüssigkeit un  unterbrochen in das Gefäss 112 und die     Ver-          dampferschlange    gedrückt     wird,    bis die     In-          jektorwirkung    bei     einem    unterhalb des kri  tischen Druckes des Gases liegenden Druck  aufhört. Zu diesem Zwecke wird das Ventil  119 geöffnet, wodurch die Flüssigkeit durch  die Leitungen 115 und 114 hindurch     in    die  Kammer 112 strömt.

   Sobald der Strahl  apparat gleichmässig arbeitet und der     in.    dem  Gefäss 112 herrschende Druck so gesteigert  worden ist, dass er dem in der Schlange 81  und     in    den Zylindern 86 herrschenden Druck  gleich ist, wird das     Ventil    125 geöffnet.

    Durch gleichfalls erfolgendes Öffnen des  Ventils 118 erhalten die Gefässe 111     und    112  Flüssigkeit, und wenn sie gefüllt sind, wer  den die Ventile 127 und 128 gerade so viel  geöffnet, dass Flüssigkeit     in    die Verdampfer  schlange 81 mit     einer        Geschwindigkeit    strö  men kann, die gleich der     Entleerungsge-          schwindigkeit    des     Strahlapparates    90 ist.

         Wenn    der     Sirahlapparat    aufhört,     Flüssigkeit     abzugeben,     werden    die     Ventile    95, 118 und  119 geschlossen und die     Ventile    127 und 128  voll geöffnet, so dass Flüssigkeit     in    die Ver  gaserschlange fliesst und in Gas von hohem  Druck     umgewandelt    wird.  



  Gemäss     einer    andern Betätigungsweise  dieser Ausführungsform wird ein Gefäss ge  füllt, während das andere, beispielsweise das  Gefäss 111,     in    die     Verdampfschlange    ent  leert wird, wobei Ventil 124 und 127 ge  öffnet und     Ventil    118 und 120 geschlossen  sind und Gefäss 112 gefüllt wird, indem die       Ventile    119, 95, 102, 107 und 121 offen und      die Ventile 95', 125, 108 und 128     g(SCh10s-          sen    sind. Wenn das Gefäss 112 gefüllt ist,  werden die     Ventile    umgestellt. indem die  Ventile 119, 121, 124 und<B>127</B> geschlossen  und die Ventile 118, 120, 125 und 128 ge  öffnet werden.

   Diese     Wechselwirkung    wird  fortgesetzt, bis die gewünschte Flüssigkeits  menge in Gas verwandelt und in die Zylinder  86 unter verhältnismässig hohem Druck ein  geführt ist.  



  Bei der Variante gemäss     Fig.    4 ist. die       Transportvorrichtung    12 mit einem Vergaser  131 gekuppelt veranschaulicht, der einen  nicht isolierten Mantel 132 des starkwan  digen Typs aufweist, in dessen Inneren ein  dünnwandiges Gefäss<B>133</B> angeordnet und mit  einem     Zwischenraum    133' umgeben ist, dass  die Wärmeübertragung aus dem Mantel<B>132</B>  auf das Gefäss 133 auf ein möglichst geringes  Mass beschränkt ist. Der Mantel 132 ist an  seinem obern Teil mit der Gasverbindung 80  und an seinem untern Teil mit einer Flüssig  keitsleitung 134 versehen, die mit dem Flüs  sigkeitsraum des Gefässes 133 an ihrem     obern     Ende und mit der Entnahmekammer des Ven  tils 135 an ihrem untern Ende verbunden ist.

    Das Ventil 135 verhindert. ein Rückströmen  der Flüssigkeit in die     Entleerungskammer     136 des     Strahlapparates    137. Die mit einem  Ventil 95 ausgerüstete Leitung 94 geht: von  der Verbindung 80 ab, um den     Strahlapparat     mit Flüssigkeit und Gas zu versehen. Flüs  sigkeit und Gas werden in den     Strahlapparat     durch eine     Rotationspumpe    138, und zwar  durch ihre mit Ventil 139     ausgeriistete    Ent  leerungsleitung geleitet. Der Pumpe 138 wird  Flüssigkeit durch ihren Einlass zugeführt.  wobei das Einströmen durch Ventil 110 ge  regelt wird und der Einlass in einem Kupp  lungsteil 141 endet, der mit dem Kupplungs  teil<B>130</B> verbunden wird.

   Der Antrieb der  Pumpe erfolgt direkt durch einen elektri  schen Motor 142 vermittels der verlängerten  Welle 143. Die     Verdampferschlange    81 steht  in Verbindung mit der     FIüstigheitsleil.ung     134 und ist mit dem nahe der Vereinigungs  stelle angeordneten Ventil 99 versehen. Die  Verbindung der Kammer 136 mit der    Schlange 81 wird durch die mit Ventil 145       ausgerüstete    Leitung     14-1    hergestellt.

   Uni ein       Zuströmen    von     Flüssigkeit    zum     Strahlappa-          ra,t    gleichmässig zu gestalten, ist eine Kam  mer 146 an ihrem untern Ende mit der In  jektorkammer 137 und an ihrem obern Ende  mit einer ein Ventil 148 besitzenden Leitung  147 vorgesehen. Die Leitung 147 steht an  ihrem andern Ende zwischen dem Ventil 145  und der     Leitung    81 mit der Leitung 144 in  Verbindung. Nur die Pumpe, der Strahl  apparat, die Kammer 146 und die Flüssigkeit  leitende Rühre brauchen mit einer Isolierung  gegen Wärmestrahlung     isoliert.    zu werden.

    Die Leitung 1.50 steht durch Kupplung 151  mit der bisherigen Leitung 66 und mit der       Leitung    81 zwischen dem Ventil<B>108</B> und  der Kupplung 83 in Verbindung. Die Strö  mungsregelung; erfolgt durch Ventil 107.  Eine mit Ventil 153     ausgeriistete    Entlüf  tungsleitung 152 verbindet sich zwischen dem  Ventil<B>101</B> und der Rohrverbindung 80 mit  der Leitung<B>100</B> und dient zum Abblasen  von Gas in die Atmosphäre.  



  Wenn diese     Ausführungsform    in der dar  gestellten Meise angeschlossen ist, erfolgt  die Beschickung der Zylinder 86 mit Gas von       gessünselitem    Hochdreck durch     Offnen    der  Ventile 59, 60', 140. 139, 148, 108 und 89,  sowie durch Anlassen der Pumpe<B>138.</B> Die  Flüssigkeit wird     alsdann    aus dem Gefäss 48  durch die Leitung<B>130</B> in die Pumpe und  durch diese durch die     Injektorkammer    137  und     Saugkammer    146. sowie durch     Leitungen     147, 144 und die     Verdampferschlange    81 und  von dort aus durch die Leitung 85 in die  Zylinder 86 gedrückt.

   wobei die Flüssigkeit  auf ihrem Wege durch die Schlange 81 in  Gas umgewandelt wird. Wenn die Kammern  137 und 146 durch     Abfüllen    von Gasen auf  die     gewünschte        Temperatur    abgekühlt wor  den sind, wird     das    Ventil 145 geöffnet und  das Ventil 148 geschlossen, so dass die Flüs  sigkeit alsdann durch die In je     ktorkammer          1.37    in die     Verbindungsleitung    136 in das       Rolir    144     gedrückt    wird.

   Dieser Vorgang       wird    fortgesetzt,<B>bi</B>s im Gefäss     12)2    ein Druck      erreicht ist, der nahe an den Höchstdruck  herankommt, gegen den die Pumpe 138 noch  fördern kann. Das Ventil 95 wird alsdann  geöffnet, um den     Strahlapparat    in     Tätigkeit     zu setzen, und das in dem Gefäss 132 auf  gespeicherte Druckgas strömt zur     Injektor-          düse,    um diese zu betätigen und das durch  die     Strahldüse    und aus der Pumpe geförderte  Gemisch aus der Verbindungsleitung 136  durch die Rohrleitung 144 zu drücken,

   wäh  rend die Pumpe     weiterhin    die     Injektor-          kammer    137 mit Flüssigkeit versorgt. Der  in dem Gefäss 132 herrschende Druck ver  mindert sich alsbald, um sich mit dem in der       Schlange    81 herrschenden Druck auszuglei  chen. Wenn dies eintritt, wird das     Ventil    101  geöffnet, so dass warmes Gas aus der  Schlange 81 austreten kann, um den Strahl  apparat zu     betätigen.    Alsdann erfolgt das  Absperren des Ventils 145, bis das Gefäss 133  mit Flüssigkeit gefüllt ist, worauf das Ventil  in genügender Weise geöffnet wird, damit  alle in die Schlange 81 gepumpte Flüssig  keit ausströmen kann.

   Dieser Vorgang wird  fortgesetzt, bis der Druck im Gefäss 132 zu  hoch geworden ist, um den     Strahlapparat     weiter zu betätigen, worauf die Ventile 145  und 95 geschlossen werden, die Pumpe 138  stillgelegt und das Ventil 99 geöffnet wor  den ist. Die in dem Gefäss<B>133</B> befindliche  Flüssigkeit strömt alsdann durch ihr sta  tisches Moment in die Schlange 81, um in  Gas von einem noch höheren Druck umge  wandelt zu werden. Wenn es erwünscht sein  sollte, den Druck des in den Zylindern 86 be  findlichen Gases auf eine noch höhere Stufe  zu bringen, wird das Gefäss 133 mehrere Male  abwechselnd mit Flüssigkeit gefüllt und der  Inhalt in der Vergaserschlange entleert.

    Wenn dies geschehen soll, werden die Ventile  145, 99 und 101 geschlossen und durch Ab  lassen einer gewissen Gasmenge durch Lei  tung 152 der Druck in dem Gefäss 133 auf  eine angemessene Stufe verringert, der unter  halb des kritischen Druckes des Gases liegt.  Die Pumpe wird angelassen und das Ventil  95 geöffnet.     Wenn    das Gefäss 133 gefüllt       ist,    wird das Ventil 95 geschlossen und die    Ventile 99 und 101 werden geöffnet, damit  die Füllung in die     Schlange    81 strömen und  dort verdampfen kann.  



  In der     Ausführungsform    der Transport  vorrichtung gemäss     Fig.    5 ist die     Flüssig-          keitstransportvorrichtung    in     Verbindung    mit       einem    mit 210 bezeichneten Warmvergaser  veranschaulicht, der mit Bezug auf die Trans  porteinrichtung 12 so angeordnet ist, dass er  durch das statische Moment der Flüssigkeit  aus dem Gefäss 48 gefüllt werden kann. Der  Warmvergaser besteht aus einem starkwan  digen, mit gasdichtem Deckel     versehenen    Be  hälter und aus einem innerhalb     desselben    be  findlichen, dünnwandigen Gefäss 211.

   Durch  den Deckel des Vergasers sind drei Leitungen  eingeführt, und zwar steht die erste Leitung  212     mit    einer     Leitung    130 in     Verbindung,     um Flüssigkeit in das Gefäss des Behälters  zu leiten, wobei das Strömen der Flüssigkeit  durch die Leitung 212 mittels des Ventils 213  geregelt wird. Durch     eine    zweite     Leitung    214  erfolgt ein Entleeren des Gases. Diese Lei  tung geht in den Vergaser hinein, und zwar       bis    unterhalb eines Lochkranzes, der sich am       obern    Rande des Einsatzes befindet, und  zwar endet dieses Rohr in einem Abstand  vom Deckel, bis zu dem es erwünscht ist, das  Gefäss zu füllen.

   Die Leitung 214 besitzt  eine Zweigleitung 215, an die sich ein bieg  sames Rohr 216 anschliesst, Zu beiden Seiten  der     Einmündung    des Zweigrohres     sind    in der       Leitung    214 Absperrventile 217 und 218 vor  gesehen. Eine mit dem Gasraum oberhalb  des Flüssigkeitsspiegels im Gefäss 48 in Ver  bindung stehende und ausserhalb mit der  Leitung 216 sich vereinigende Leitung 219  dient dazu, Gas aus dem Vergaser in das Ge  fäss 48 oberhalb der darin befindlichen Flüs  sigkeit zu leiten. Die Leitung 219 besitzt ein  Ventil 220.

   Die dritte     in    den Deckel mün  dende Leitung 221 stellt die gewöhnliche       Gasentleerungsleitung    dar, doch sie ist bei  dieser     Ausführungsform    noch mit einer bieg  samen     Leitung    66     verbunden        veranschaulicht.     Die Leitung 221 besitzt     ausserdem    zwei Ab  sperrventile 222 und 223.

   Zwischen dem Ven  til 222 und dem Vergaser     ist        eine    Zweig-           leitung    224 angeordnet, die mit einem Sicher  heitsventil 225 versehen ist, so dass (las Gas       entweichen    kann, wenn der Druck in der Lei  tung 221 einen vorher bestimmten Betriebs  druck überschreitet. Die     Sammelleitung    85'       zweigt    von der     Leitung    221 an einer Stelle  ab, die zwischen den Ventilen 222 und 223  liegt und Gas zu den Zylindern 86 leitet.  



  Die in der     Fig.    5 dargestellte Variante  arbeitet in der folgenden Weise:  Es     wird    vorausgesetzt,     da.ss        das        rin    Ver  gaser zurückgebliebene Gas, das sogenannte  Restgas. auf den in der Leitung 88' herr  schenden. niedrigsten Druck     herabgesetzt     worden ist. Das Ventil ?22 wird geschlossen  und der Ventilator 63 in Tätigkeit. gesetzt.  worauf die Ventile 68 und 223 geöffnet wer  den, so dass Gaden Gefäss 48 entnommen  und in die Zylinder 85 entleert     werden    kann.

    Die Ventile 217 und 220 "-erden allmählich  geöffnet, so     da.ss    Gas aus dem Vergaser in  das Gefäss 48 strömen und durch den Ven  tilator wieder     entnommen    werden kann. Der  Ventilator wird betätigt. bis der     Entleerungs-          höchstdruck        erreiebt    ist, wonach die Ventile  213 und 59 geöffnet werden, und da die in  dem Vergaser und dem Gefäss 48     h#,i-rschen-          den    Drücke sich auf einer verhältnismässig  niederen Höhe ausgleichen, strömt Flüssig  keit durch ihr statisches Moment aus     dein     Gefäss 48 in den Vergaser.

   Der erzielte  Druckausgleich wird jedoch im allgemeinen  grösser sein als der Druckausgleich zwischen  den Flüssigkeiten. Da die eintretende Flüs  sigkeit sich im gekühlten Zustand     befindet,     wird die in dem Metall des Gefässes 211. auf  gespeicherte Wärme durch die Flüssigkeit. ab  sorbiert, ohne dass eine übermässige Stei  gerung des Druckes eintritt und ausserdem  wird das Mischen der     Flüssigkeit    mit dem in  dem Vergaser befindlichen Gas einen gewis  sen Wärmeaustausch zwischen Gas     undlFlüs-          sigkeit        bewirken,    was zur Folge hat,     class    ein  Teil des Gases verflüssigt wird.

   Falls der im  Vergaser herrschende Druck zu gross gewor  den ist. um gefahrlos im     CTefäss    48 auf  gespeichert zu     werden,    wird während     einer       bestimmten Zeitdauer durch     Offnen    des     Z-en-          tils    218 Gas abgeblasen. Die auf diese      '##@'c-ise     freigegebene Gasmenge wird jedoch erheblich  geringer sein als die. welche bei früherem  Umfüllen von Flüssigkeit in die Warmver  gaser an die Atmosphäre abgegeben werden  musste. Der Ventilator wird zum Stillstand  gebracht und die Ventile 68 und 223 werden  geschlossen. Wenn     daGefäss    gefüllt ist.

    was dadurch kenntlich wird, dass     Flüssigilieit     heim Öffnen     des    Ventils 218     austritt,    werden       rlie    Ventile 59, 213, 217 und 220 geschlossen  und das Ventil 222 wird geöffnet. Die Ver  bindung des Transportfahrzeuges mit dem  Vergaser     wird    gelöst und ersteres kann fort  bewegt werden. während die     Vergasun-    der  Flüssigkeit in dem Vergaser in dem Masse  vor sich geht. wie Wärme von der     Ileizflüz;-          sigkeit    durch die. Wandung in den Behälter  211 des Vergasers eindringt.  



  Bei der in     Fig.    6 dargestellten Variante  ist die Transportvorrichtung 12 mit einer  fahrbaren Pumpe und einem Vergaser 230       ;,gekuppelt.    Pumpe     lind        Vergaser    sind auf  einem Anhänger 231 angeordnet, der durch  eine     Zugstange    232 mit dem Transportfahr  zeug 12 gekuppelt ist. Die Kammer 233 der  Pumpe mit dein hin- und     herbeweglichen     Kolben ist sehr     druckwiderständig    und mit       Einlasskanälen    233' versehen, die durch einen  in der     Pumpenkammer    laufenden Kolben  234 freigelegt werden.

   Der mit     R.ückschlag-          ventil    235 ausgerüstete Entleerungskanal  steht mit der Kammer 233 in ihrem untern  Teil und mit einer innerhalb eines     Heizbehäl-          ters    237     angeordnetneten        Verdampferschlange     236 in Verbindung. Die Pumpenkammer 233  befindet sich innerhalb eines Isolierbehälters  238. der mit     Fliissigkeitseinlass-        und        Gasaus-          la.ssverbindungen    versehen ist, die an mit Ab  sperrventilen 239, 240     ausgerüsteten    Leitun  gen 130 und 216 angeschlossen sind.

   U m den  Widerstand gegen     Wä        rmeübertra,gung    auf  die Pumpenkammer zu erhöhen, ist der Kol  ben 234 verlängert und durch eine verhältnis  mässig lange Stopfbüchse 241 hindurchge  führt. Derselbe wird durch die Kurbelscheibe  242 und     Verbindungsstange    243 bewegt, wo-      bei erstere durch einen langsam laufenden  elektrischen Motor 244 angetrieben wird.  



  Die     Verdampferschlange    236 steht an  ihrem     äusseren    Ende mit der Rohrleitung 84.  in Verbindung und besitzt ein     Ventil    245,  das nach dem Austritt der Schlange aus ihrem  Behälter angeordnet ist. Vor dem Austritt  der     Schlange    236 aus dem Behälter geht eine       Rohrleitung    246 ab, die vor der Verbindung  mit dem biegsamen Rohr 66 mit einem     Ventil     247 versehen ist.  



  Wenn die Teile 12 und 230 in der in       Fig.    6 dargestellten Weise gekuppelt sind,  wird die Flüssigkeit im Gefäss 48 durch An  lassen des Ventilators 63     und    Öffnen der  Ventile 68, 247, 245     und    89 gekühlt, wobei  das dem Gefäss 48     entnommene    Gas in die  Zylinder 86 gedrückt worden ist, die vorher  durch Abblasen des Gases auf einen verhält  nismässig niederen Druck     heruntergebracht     worden sind.

   Dieses Gas wird beim Durch  strömen der Schlange der     Leitung    246 auf  die gewünschte Temperatur gebracht. \Wenn,  die gewünschte     Kühlung    erreicht ist, oder  wenn der Druck des Gases in den Zylindern  86 zu hoch ist, um von dem Ventilator 63       überwunden    werden zu können, wird der  Ventilator angehalten und das Ventil 69 ge  öffnet, damit ein     Rückströmen    des Gases in  das Gefäss 48 in genügendem Masse erfolgen  kann, um darin den gewünschten vorüber  gehenden Druck erzeugen zu können, worauf  die     Ventile    69, 247     und    68 geschlossen wer  den.

   Alsdann werden die     Ventile    59, 239 ge  schlossen, worauf Flüssigkeit unter dem Ein  fluss der Schwere in den Behälter 238 strömt,  wobei das daraus verdrängte Gas durch die  Leitungen 216, 219     in    das Gefäss 48 gelangt.  Die mit     Ventil    240 ausgerüstete     Verbindungs-          leitung    ist so angeordnet, dass die Flüssig  keit im Behälter 238 so weit ansteigen kann,  um die     Einlasskanäle    233'     auf    ein gewisses  Mass zu überdecken und das Gas in dem ober  halb des Spiegels befindlichen     Raum    fest  zuhalten.

   Der Motor 244 wird durch Schlie  ssen des elektrischen Kreislaufes von einer       geeigneten        Stromversorgungsstelle    aus mit  Kraft gespeist, oder aber der Strom wird    einem auf der     Transportvorrichtung    12 ange  ordneten Akkumulator entnommen.

   Durch  die     Aufwärtsbewegung    des Kolbens 234 wer  den die     Einlasskanäle    233' freigelegt, so dass  Flüssigkeit durch ihr statisches Moment in  die Pumpenkammer gelangen kann, wobei  Gas verdrängt wird, während bei einem Nie  dergehen des Kolbens die Flüssigkeit     durch     das Ventil 235 heraus in die Schlange 236  gedrückt wird, wo die Flüssigkeit verdampft       und    in Gas von dem     gewünschten    Druck um  gewandelt wird. Dieses Gas strömt durch die  Leitung 84 und die     Sammelleitung    85 in die  Zylinder 86, wo es aufgespeichert wird, um  nach Bedarf die Verbrauchsapparate zu ver  sorgen.

   Die gekühlte Flüssigkeit hat weiter  hin das grosse Bestreben, das Metall der     Pum-          peneinrichtung    zu kühlen, ohne dass insbeson  dere     beim    Anlassen der     Pumpe        eine    ausser  gewöhnlich starke     Verdampfung    einsetzt.

   Das  in der     Pumpe    verdampfte Gas strömt in das  Gefäss 48, wo es dazu dient, um oberhalb der  Flüssigkeit einen     Druckunterschied    hervor  zurufen und aufrecht zu erhalten,     wodurch     ein plötzlich erfolgendes Umwandeln in  Dampf     und    eine Strömungsstörung in der  Pumpe in bedeutendem Masse     verringert        wird.     Das im Gefäss 48 zurückbleibende Gas     wird     durch     Wärmeaustausch    mit der nach Ent  leerung der gewünschten Menge zurückblei  benden gekühlten Flüssigkeit allmählich ver  dichtet.

   Wenn die Zylinder 86 die ge  wünschte Gasmenge     aufgenommen    haben, ist  das Ventil 59 .zunächst geschlossen und die       Pumpentätigkeit    wird eine     kurze    Zeit lang  fortgesetzt, um so viel als möglich Flüssig  keit aus dem Behälter 238     fortzuleiten,     worauf die     Pumpe    angehalten wird und ein       Schliessen    der andern     Ventile    erfolgt.  



  Beim Beispiel wird durch Absaugen der  Dämpfe     eine    solche Kühlwirkung erzielt, dass  die Temperatur des flüssigen Sauerstoffes  während der     Lagerungs-    und Transportdauer  nie die dem Atmosphärendruck entsprechende       Siedetemperatur    erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Lagerung und zum Trans port verflüssigter Gase mit tiefliegendem Siedepunkt und zur Erzeugung von Druck gasen aus diesen verflüssigten Gasen. bei dem durch Absaugen der in das verflüssigte Ga aufweisenden Behältern vorhandenen Dämpfe das verflüssigte Gas gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Absaugen der Dämpfe eine solche Kühlwirkung erzielt wird, dass die Temperatur des verflüssigten Gases während der Lagering:
    - und Trans portdauer stets kleiner ist als die dein Atmosphärendruck entsprechende Siedetem peratur, und dass ferner das verflüssigte Gas nach dem Transport und der Lagerung unter Druck mindestens teilweise in einen Vergaser umgefüllt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I. da durch gekennzeichnet, dass das verflüs sigte, gekühlte Gas in eine.
    Aufnahme vorrichtung (11) geleitet und in dieser Aufnahmevorrichtung (11) weiterge kühlt wird, wobei die aus dieser Vorrich tung (11) abgesogenen Gase teilweise i!; einem Gasometer aufgespeichert, teil weise mit einer Pumpe (38) komprimiert und in Zylindern (46) aufbewahrt wer den. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Steige- rung des Druckes in den Gefässen (21. 48) Rohrleitungen (29, 58) verwendet werden, die durch die atmosphärische Luft führen, wodurch durch dieselben geführtes, verflüssigtes Gas verdampft wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das verflüs sigte, gekühlte Gas aus einer Aufnahme- v orriehtung (11) in eine Transportv or- riehtung, (12) umgefüllt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das verflüs sigte gekühlte Gas an der Verwendungs stelle nach Bedarf in den Vergaser (7:) bezw. 110, bezw. 131 bezw. 230) um gefüllt wird. 5.
    Verfahren nach Paltentanspruch I, da durch gekennzeichnet. class ein Teil des verflüssigten, gekühlten Gases an der Verwendungsstelle durch Anwendung der durch Verdampfung entstandenen Gassäule durch einen Strahlapparat (90 bezw. 137) der Vergaserschlange (81')
    zugeführt und in dieser verdampft wird und der andere Teil zwecks späterer Ver dampfung aufgespeichert wird. f. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass verflüssigtes, gekühltes Gas durch Öffnen entspre chender Ventile nach dem Transport dem Gefäss (48) der Transportvorrichtung (12) entnommen, unter Anwendung eines Strahlapparates (90) in die Vergaser schlange (81) gefördert und dort vergast lind zum Teil in einem Gefäss (78)
    bezw. in Gefässen (111. 112) aufgespeichert, zum Teil in Zylinder (86) abgefüllt. -wird, wobei durch Entziehen von Gas der flüs sig bleibende Teil des verflüssigten Gases weiter < -ekiihlt wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das verflüs sigte. gekühlte Gas nach dem Transport durch Elffron ent.prE#@l@ender Ventile aus: dem Gefäss (48) der Transportvorrich tung (12) durch sein Eigengewicht einer Pumpe (138) des Vergasers (131) zu fliesst.
    durch die das verflüssigte Gas in den Strahlapp@iratraum (l37) gedrückt wird, wora n f Cla.S verflüssigte Gas in die Vergaserschlange (81) gelangt und ver gast, während bereits aus-eaehiedene Gase in das Gefäss (733) entweichen. B.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das verflüs sigte und gekühlte Gas in einen statio nären Vergaser (210) abgefüllt wird, in dessen Gefäss (21l) da., verflüssigte Gas aufbewahrt und durch Wärmeeinwir kung nach Bedarf verdampft und in Zy linder (86) abgefüllt werden kann. 9. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aus dem Ge fäss (48) der Transportvorrichtung (12) verflüssigtes Gas in einen Plungerpum- penraum fliesst und durch den Pumpen kolben (234) über ein Rückschlagventil (235) in die Vergaserschlange (236) ge drückt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass durch Erwär mung gebildete, aus dem verflüssigten Gas entstehende Gase in einem Gefäss (78 bezw. 133) bezw. in Gefässen (111, 112) aufgefangen werden und von diesen in Zylinder (86) geleitet werden. 11. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die in einem Gefäss aufgespeicherten Gase zur Betäti- gung eines Strahlapparates verwendet werden.
    PATENTANSPRUCH II: Einrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Aufnahmevorrichtung (11) mit Gefässen (21, 22) für verflüssigtes Gas mit tiefliegendem Siedepunkt, eine Transport- vorrichtung (12) mit wärmeisoliertem Gefäss (48) zur Aufnahme und Aufbewahrung einer Füllung verflüssigten Gases,
    durch Leitun- gen und Ventile zum Umfüllen einer Füllung aus der Aufnahmevorrichtung (11) in die Transportvorrichtung (12), sowie durch Mit- tel zur Entnahme von Gas und verflüssigtem Gas aus der Transportvorrichtung (12), fer ner durch einen Vergaser, sowie eine Vor richtung zur Aufbewahrung des aus dem Vergaser kommenden Gases.
    UNTERANSPRüCHE 12. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Gefässe zur Auf nahme der sich aus .dem flüssigen Gas entwickelnden Gase. 13. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Verdamp- f erschlange in eine Flüssigkeit taucht, deren Temperatur regulierbar ist.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Verdamp fer (210) ein von einer Flüssigkeit um spültes, stationäres-Gefäss (211) aufweist, in welchem verflüssigtes Gas aufgespei chert, verdampft und dann in Zylinder (86) abgefüllt werden kann. 15. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Vergaser als Anhänger der fahrbaren Transport- vorrichtung (12) ausgebildet ist.
    16. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine mecha nisch getriebene Pumpe vorgesehen ist, mittelst welcher das verflüssigte Gas in die Vergaserschlange gedrückt wird. 17. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Ventile und Leitungen vorgesehen sind, um das sich aus dem verflüssigten Gas ausscheidende Gas direkt in Zylinder (46 bezw. 86) zu leiten. 18.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Ventile, Lei- tungen und ein mechanischer Druck erzeuger vorgesehen sind, um das Gas teilweise direkt in Zylinder pressen und teilweise als Arbeitsmittel für einen das verflüssigte Gas in den Vergaser fördern den Strahlapparat verwenden zu können.
    19. Einrichtung nach Patentanspruch ]EI, da durch gekennzeichnet, dass Ventile vor gesehen sind, um überschüssiges Gas in die Atmosphäre leiten zu können.
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