CH206730A - Verfahren zur Beseitigung des Nigrosinen und Indulinen anhaftenden unangenehmen Geruchs. - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung des Nigrosinen und Indulinen anhaftenden unangenehmen Geruchs.

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CH206730A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B17/00Azine dyes
    • C09B17/02Azine dyes of the benzene series

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Description


  Verfahren zur Beseitigung des     Nigrosinen    und     Indulinen    anhaftenden  unangenehmen Geruchs.    Es ist bekannt, dass den     Nigrosinen    und       Indul±'uen    ein mehr oder weniger starker un  angenehmer Geruch anhaftet. Dieser ist zu  meist     bedingt    durch geringe Anteile darin  enthaltener oder sich zum Teil erst mit der  Zeit bildender     basischer        Bestandteile.    Beson  ders für den Gebrauch     ,solcher    Farbstoffe  zum Färben von Lebensmitteln wirkt sieh  dieser     Übelstand    oft so nachteilig     aus,    dass  ihre Verwendung in Frage gestellt ist.

   Man  hat schon versucht, .diesem     Übelstand    da  durch abzuhelfen, dass man en     Nigrosinen     und     Indulinen,    um ihren Eigengeruch zu  überdecken,     Geruchstoffe    zusetzte. Dies führt  aber nur zu einem vorübergehenden Erfolg,  da sich einerseits die     Geruchstoffe,    die nur  in geringen Mengen zugesetzt werden kön  nen, verflüchtigen und     sich    anderseits die den  Eigengeruch der     Nigrosine    und     Induline    be  dingenden basischen     Bestandteile    vermehren.  



       Es    wurde nun gefunden,     dass    man den         Nigrosinen    und     Indulinen    anhaftenden Ge  ruch dauernd     beseitigen    kann, wenn man den  Farbstoffen     Carbonsäuren    zusetzt.  



  Als geeignete     Carbonsäuren    erweisen     sich     zum- Beispiel Zitronensäure,     Weinsäure,     Zuckersäure,     Zimtsäure,        Benzoesäure,    sowie  auch     substituierte        Carbonsäuren,    wie     0$y-,          Amino-,        Sulfobenzoesäure        usw.     



  Die Menge der zugesetzten Säure kann  in weiten Grenzen schwanken, jedoch kommt  man im allgemeinen mit Zusätzen von 2 bis  5 % (bezogen auf den Farbstoff) aus.  



  Das Verfahren wird     vorteilhaft    so durch  geführt,     dass    man im Falle der     wasserlös-          liohen    Farbstoffe die Zusätze im letzten  Fabrikationsgang zugibt, z. B. beim Ein  dampfen der nach     der        Sulfierung    und Neu  tralisierung einzudampfenden wässerigen Lö  sung. Im Falle der     spritlöslichen    Farbstoffe  löst man diese zweckmässig in einem geeig  neten     Lösungsmittel,    welches man     nach    er-           folbter    Zuhabe der Zusätze und gutem  Durchmischen wieder verdampft.  



  <I>Beispiel 1:</I>  Zu der nach     Sulfieren    und     Neutralisieren     von 100 Teilen     Nibrosin        spritlöslieh        I        Schultz,          Farbstofftabellen,        VII.    Auflage, Nr. 985)  einzudampfenden     wässeribeu        Lösung    werden  3,5 Teile Weinsäure     zugegeben    und die  Mischung unter Rühren langsam zur Trockne  einbedampft.

   Man erhält auf     diese    Weise       Nibrosin    von der Eigenschaft     des        Nibro-          sin    WL     (.Schultz,        Fa.rbstofftabellen.        VII.    Auf  lage, Nr. 98G), welches in der     Kälte    vollkom  men     beruchfrei    und auch beim Aufkochen  mit Wasser keinerlei basische Nebengerüche  mehr erkennen lässt.  



  Statt Weinsäure lassen sich ebenso gut  Zitronen-,     Salicylsäure,        p-OQybenzoesäure,          Aminosulfosalicvlsäure    u. a.     verwenden.     



  <I>Beispiel 2:</I>  In bleicher Weise wie im     Beispiel    1 be  schrieben, erhält man durch     Zusatz    von  4 Teilen Zimtsäure zu einer     wässerioen,    neu  tralisierten     Sulfierungsbrühe    von 100 Teilen       Indulin    Base B bläulich (Schultz, Farbstoff  tabellen,     VII.    Auflage, Nr. 98?) nach dem  Trocknen ein     beruchfreies        Indulin    von der  Eigenschaft des     Indulin        grünlich        (Sehuliz.          Farbstofftabellen,        VII.    Auflage, Nr. 984.)    <I>Beispiel 3:

  </I>    100 Teile     NigTosin        spritlöslich    (Schultz.       Farbstofftabellen,        VII.    Auflage, Nr. 985)  werden unter Rühren in 1000 Teilen Alkohol  durch Erwärmen gelöst. Hierauf gibt man    zu dieser     Lösung    5 Teile Zitronensäure und  destilliert den Alkohol ab. Es     hinterbleibt     ein     Nibrosin    von den     bekannten    Eigenschaf  ten, welches auch nach     Wiederauflösen    in  Lösungsmitteln oder     selbst    beim Aufkochen       mitWasser    keinen nachteiligen Geruch wahr  nehmen lässt.  



  Statt Alkohol eignen sich in     bleicher          \reise    andere     Lösungsmittel    für die Kom  ponenten, wie z. B. Aceton,     Essigester    u. a.  <I>Beispiel 4:</I>  In der bleichen Weise wie im Beispiel 3       beschrieben    erhält man durch einen Zusatz       von    8 Teilen     Benzoesäure    zu 100 Teilen       Indulin        spritlöslieh    (Schultz, Farbstoff  tabellen,     VII.    Auflage, Nr. 982) einen     ge-          ruchfreien    Farbstoff.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII '\",erfahren zur Beseitigung des Nibrosinen und Indulinen anhaftenden unangenehmen Geruchs. dadurch gekennzeichnet, dass man diesen Farbstoffen, die unangenehm rie- ehende basische Verunreinigungen enthalten bezw. beim Labern oder Verarbeiten ent wickeln. Carbonsäuren zusetzt.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch. dadurch bekennzeiehnet, dass man die Carbonsäuren zu Lösungen der Farbstoffe zusetzt und die so erhältlichen Lösungen zur Trockne ver dampft.
CH206730D 1937-06-19 1938-06-09 Verfahren zur Beseitigung des Nigrosinen und Indulinen anhaftenden unangenehmen Geruchs. CH206730A (de)

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