CH206821A - Drucknippel für wasserdichte Kabelverschraubungen, insbesondere an elektrischem Installationsmaterial aus Isolierstoff. - Google Patents

Drucknippel für wasserdichte Kabelverschraubungen, insbesondere an elektrischem Installationsmaterial aus Isolierstoff.

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CH206821A
CH206821A CH206821DA CH206821A CH 206821 A CH206821 A CH 206821A CH 206821D A CH206821D A CH 206821DA CH 206821 A CH206821 A CH 206821A
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CH
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pressure nipple
nipple
grooves
pressure
tool
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English (en)
Inventor
Mulsow Hoppmann
Original Assignee
Hoppmann & Mulsow
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0616Joints for connecting tubing to casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description


  Drucknippel für wasserdichte     Nabelverschraubungen,    insbesondere an elektrischem  Installationsmaterial aus Isolier     Stoff.       Die vorliegende     Erfindung    bezieht 'sich  auf einen Drucknippel für wasserdichte       Kabelverschraubungen.,    insbesondere an elek  trischem Installationsmaterial aus Isolier  stoff.  



  Bei der Einführung von     Leitungen        in     elektrische Einrichtungsteile, wie Schalter  dosen, Leuchten usw.,     verwendet    man be  kanntlich     stopfbuchsenartige    Verschraubun  gen, die aus einer Buchse mit     Gewinde,    in  welche ein Drucknippel mit einer Durchboh  rung entsprechend dem Kabel eingeschraubt  wird, besteht. Durch     Dichtungsmaterial,    bei  spielsweise eine Gummischeibe, wird beim  Einschrauben des Drucknippels ein sicherer  Abschluss erhalten.  



  Vorzugsweise werden die Teile der Ver  schraubungen aus einem Isolierstoff, insbe  sondere     Pressstoff,    hergestellt, welcher ver  hältnismässig spröde ist. Bei nicht vorsich  tiger Montage     bezw.    bei     Überlastung    beim  Einschrauben können daher die Schraub  nippel oder sogar die gesamte Verschraubung    leicht zerstört werden.

   Die bei der Verlegung       auftretenden    Zerstörungen     bezw.    der Mehr  verbrauch an Einrichtungsteilen sind zwar  im     Hinblick    auf die Sicherung der verlegten       Leitungen    ohne Nachteil, da ohne weiteres  ein Auswechseln erfolgen     kann.    Ein unrich  tiges Einschrauben der Drucknippel, welches  nicht zu     einer    Zerstörung führt,

       kann    jedoch  noch ausserordentlich     nachteilig        sein.    Ein zu  festes     Anziehen    führt bei der     Elastizität    des       Pressstoffes    im allgemeinen nicht     unbedingt     zu     einem        sofortigen    Bruch;

   die betreffende  Verschraubung steht jedoch unter einer über  starken     Spannung.    Durch     Einflüsse    verschie  dener Art,     Temperaturschwankungen,    me  chanische     Schwingungsvorgänge    usw. können  diese     Spannungszustände    später, oft sogar  erst nach einer     verhältnismässig    langen Zeit,  zu Brucherscheinungen führen. Es bilden sich  hierbei dann unter     Umständen    nur feine  Haarrisse, die selbst bei einer Kontrolle der       Leitung    nicht entdeckt werden.

   Selbst feinste       Öffnungen        verursachen    aber infolge der Ka-           pillarwirkung    Feuchtigkeitsniederschläge in  den empfindlichen Schalt- und     Klemmenräu-          men,    wodurch Stromübergänge und Kurz  schlüsseverursacht werden und somit schwere  Schädigungen auftreten können. Diese Er  scheinungen sind besonders gefährlich, weil  sie bei der Abnahme der Leitung noch nicht  feststellbar sind, sondern erst nach längerer  Zeit auftreten und dann auch nur     schwer    auf  zufinden sind.

      Da weiterhin bekanntlich diese Einrich  tungsteile im allgemeinen an weniger Zugang  liehen Stellen verlegt werden, ist sehr oft ein  Anziehen der Nippel, welche im allgemeinen  einen Sechskant aufweisen, mit den üblichen  Werkzeugen mit     Schwierigkeiten    verbunden  oder überhaupt nicht möglich. Auch werden  für die verschiedenen Grössen     bezw.    für die  verschiedenen Drucknippel     Werkzeuge    von  entsprechender Ausbildung benötigt     bezw.     man     muss    verstellbare Werkzeuge oder Zan  gen verwenden. Sehr oft werden daher diese  Drucknippel nur von Hand aus angedreht,  so dass sich dann nur eine unzureichende Ab  dichtung ergibt.  



  Die Erfindung ermöglicht. diese Nachteile  durch eine besondere Ausbildung des Druck  nippels zu vermeiden. Der Drucknippel wird  auf dem gewindelosen äussern Teil seines Um  fanges, auf welchen das Werkzeug zum An  schrauben eingreift, mit in der Längsrichtung  des Nippels verlaufenden Rillen versehen.  Der Kopfteil des Drucknippels kann auf  diese Weise eine     zahnkranzartige    Ausbildung  erhalten.    Ein derartiger Drucknippel kann nun  mittels eines besonderen Werkzeuges an  Stelle eines Schraubenschlüssels eingeschraubt  werden. Vorzugsweise wird hierzu ein Haken  schlüssel verwendet, da ein derartiges Werk  zeug den Vorteil besitzt, dass es auch an un  zugänglichen Stellen leichter angewendet  werden kann.

   Es ist zum Beispiel ausser  ordentlich schwierig. bei Doppelstutzen oder  Doppeleinführungen jede Verschraubung ge  nügend mit einem üblichen Werkzeug anzu  ziehen. Weiterhin ermöglicht auch das An-    bringen von Rillen, dass zur Montage von ver  schiedenen Kabelstutzen von verschiedener  Grösse nur ein einziges Werkzeug in Form  eines Hakenschlüssels erforderlich ist. Ein  derartiger Hakenschlüssel kann unabhängig  von dem     Durchmesser    des Drucknippels für  verschiedene Grössen verwendet werden, da er  auf Grund seiner Ausbildung immer den er  forderlichen Angriffspunkt in den Rillen und  entsprechenden     Stützpunkt    auf der Umfangs  fläche des Drucknippels findet.

   Bei der Ver  legung von Leitungen dürfte wohl kaum ein  Fall auftreten, in dem im Gegensatz zu einem  Schraubenschlüssel ein solcher Hakenschlüssel  nicht verwendet werden kann. Er ermöglicht,  dass     eine    Verschraubung bei der Verlegung  auch dann angezogen werden kann, wo dies  sonst mangels Unzugänglichkeit oder auch  Fehlens des passenden Werkzeuges nicht ge  macht werden kann. An Stelle eines Haken  schlüssels kann auch ein     zahnstangenartiges     Werkzeug, dessen Verzahnung dem Abstand  der Rillen entspricht, benutzt werden.  Beide Werkzeuge, Hakenschlüssel und Zahn  stangenwerkzeug, können auch vereinigt sein.  



  Nach einer Ausführungsform der Erfin  dung stellen diese Rillen materialschwä  chende Stellen der     Umfangsfläche    des Druck  nippels, auf den das Werkzeug angreift, dar.  Bei dieser Ausführungsform sind die Rillen  als materialschwächende Stellen des gewinde  losen Teils des Drucknippels derart ausge  bildet, dass beim Einschrauben des Druck  nippels vor     Überlastung    der Verschraubung  ein teilweises Abreissen des gewindelosen  Teils an der Angriffsstelle des Werkzeuges  erfolgt. Auf diese Weise kann der Druck  nippel soweit eingeschraubt werden,     da.ss    eine  vollkommene Abdichtung erzielt     wird,    jedoch  ist ein weiteres Einschrauben, welches zu  einer Überlastung führt, nicht möglich.

      Das Ausreissen eines Zahnes     bezw.    eines  Stückes des gewindelosen zur Betätigung die  nenden Teils des Drucknippels ist für die  Verschraubung ohne Nachteil. Da noch meh  rere Zähne oder     dergl.    vorhanden sind, kann  die Verschraubung mehrmals aufgeschraubt      und wieder verwendet werden, obwohl dies  praktisch selten erforderlich ist.  



  An Hand der beiliegenden     Zeichnung    sol  len Ausführungsformen der Erfindung er  läutert werden.  



       Fig.    1 zeigt einen senkrechten     Schnitt     durch eine Kabelverschraubung unter Ver  wendung eines     Drucknippels    nach vorliegen  der Erfindung;       Fig.    2, 3, 4, 5, 6 und 7 zeigen verschieden  artige Ausbildungen des Kopfteils von Druck  nippeln nach der Erfindung, sowie auch  Werkzeuge zum Handhaben dieser Nippel.  



  In     Fig.    1 ist a die Muffe oder der Stutzen  aus     Isoliermaterial    einer Verschraubung, wel  che     bezw.    welcher ein Innengewinde trägt.  In diesen Stutzen wird der aus Isolierstoff  hergestellte Drucknippel d eingeschraubt. Er  besteht aus einem     Gewindeteil    e und dem  Kopfteil f. Der Drucknippel sowie auch der  weitergehende Teil des Stutzens a     besitzen     eine Bohrung entsprechend der durchzufüh  renden Leitung     b.    In dem Gewinderaum sind  ein Dichtungsring b und weiterhin Druck  scheiben c angebracht, welche beim Ein  schrauben die Abdichtung bewerkstelligen.

    Der Drucknippel d weist auf dem Umfang  seines gewindelosen äussern Teils, an welchem  beim Einschrauben das Werkzeug angreift,  in der Längsrichtung -des Nippels verlaufende  Rillen auf.  



  Der den äussern gewindelosen Teil des  Drucknippels<I>d</I> darstellende Kopfteil<I>f</I> ge  mäss     Fig.    2 weist ausser dem üblichen Sechs  kantteil s einen durch Anbringen der Rillen  gebildeten,     zahnkranzartigen    Teil g auf.  



  Die     Fig.    3, 4, 5, 6 und 7 zeigen     andere          Ausführungsformen    der Rillen.  



  Die in     Fig.    2 bis 7 dargestellten zahnrad  artigen Kopfteile eines     Schraubnippels    kön  nen sich natürlich auch über den ganzen  Kopfteil erstrecken. Es ist natürlich auch  möglich, den     Rillenkranz    auf einem     Sechs-          oder        Mehrkantteil    anzubringen.

   Im allgemei  nen ist es jedoch aus Herstellungsgründen  zweckmässig oder erforderlich, bei Verwen  dung eines     Sechskantkopfes    einen scheiben  artigen Teil t     anzubringen.    Der scheiben-    artige Teil     neben    dem Zahnradkranz ist be  sonders für das Anlegen eines Hakenschlüs  sels von Vorteil, da er auch     einen    seitlichen  Sitz gewährleistet. Weiterhin ist es natürlich  auch möglich, von der     Seehskantausbildung     ganz abzusehen und den Kopf nur aus einem  runden     zahnkranzartigen    Teil herzustellen.

    Das Fehlen der     Sechskantausbildung    kann  von Vorteil sein, da hierdurch die Verwen  dung von     Schraubenschlüsseln    und     dergl.     ausgeschlossen wird.  



  Die     Fig.    2 bis 6 lassen weiterhin auch die  Ausbildung und     Handhabungsweise    eines  Werkzeuges zum     Einschrauben    der Nippel       erkennen.     



  Das in     Fig.    2 dargestellte Werkzeug stellt  einen Hakenschlüssel h dar, der aus einem  Handgriff mit einem abgewinkelten oder ge  krümmten Kopfteil besteht. Zur     Betätigung     wird der abgewinkelte Teil um den Schraub  kopf gelegt, wobei der Ansatz k in die von  zwei Zähnen<I>i</I> gebildete Lücke<I>m</I> des     zahn-          radartigen    Kranzes eingreift.

   Bei zu starker       Betätigung    wird gegebenenfalls derjenige  Zahn<I>i,</I> an den der Haken     k    gerade angreift,  abgerissen.     Weiterhin    kann ein zu starkes  Andrehen des Drucknippels dadurch verhin  dert werden, dass das Werkzeug, wie es bei r       schematisch    angedeutet ist, elastisch oder  federartig ausgebildet ist.  



       Fig.    6 zeigt noch eine besondere Ausfüh  rungsform des Werkzeuges.     Dasselbe    weist  noch eine     zahnstangenartige    Ausbildung n  auf.  



  Mit diesen Zähnen<I>n</I> wirkt der Schlüssel<I>h</I>  zu Beginn des     Verschraubens,        zahnstangen-          artig,    indem man mit den Zähnen n über-die       Verzahnung    g der Verschraubung streicht.  Hierbei wird dieselbe verhältnismässig rasch  gegen die Gummidichtung eingedreht. Das  Einschrauben des Nippels geht so nicht nur  verhältnismässig rasch vonstatten, sondern ist  auch bequem auszuführen. Nach dem An  schlagen des Nippels wird der abgewinkelte  Zahn     7c    des Schlüssels zum weiteren Anpres  sen benutzt.

   Es ist noch zu erwähnen, dass  man natürlich auch das     Gehäuse    eines Kabel  stutzens, falls es zum     Einschrauben    ausge-      bildet ist, mit einem     rillenartigen    Kranz ent  sprechend dem Kopfteil ausbilden kann, um  auch ein leichtes Einschrauben dieser Teile  zu ermöglichen. Durch Ausbildung der Ril  len als     materialschwächenden    Teil wird auf  diese Weise vermieden, dass beim Einschrau  ben der Buchse eine Beschädigung des Ge  windestutzens der Hülse     erfolgt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drucknippel an wasserdichten Kabelver schraubungen, insbesondere an elektrischem Installationsmaterial aus Isolierstoff, da durch gekennzeichnet, dass der Drucknippel aus Isolierstoff hergestellt ist und auf dem gewindelosen äussern Teil, an welchem beim Einschrauben das Werkzeug angreift, in der Längsrichtung des Nippels verlaufende Ril len aufweist. UNTERANSPRüCHE: 1. Drucknippel nach Patentanspruch, da durch >kennzeichnet, dass die durch die Rillen des Drucknippels gebildeten Zähne so ausgestaltet sind, dass an ihnen ein Hakenschlüssel angesetzt werden kann. 2.
    Drucknippel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die durch die Rillen des Drucknippels gebildeten Zähne so ausgestaltet sind, dass an ihnen ein zahnstangenartigesWerkzeug, dessen Ver zahnung dem Abstand der Rillen ent spricht, angesetzt werden kann. 3. Drucknippei nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass neben dem Ril- lenteil ein Sechskantkopf angeordnet ist. 4. Drucknippel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rillen an einem Sechskantkopf angebracht sind. 5.
    Drucknippel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rillen als materialschwächende Stellen des gewinde losen Teils des Drucknippels derart ausge bildet sind, dass beim Einschrauben des Drucknippels vor Überlastung der Ver schraubung an der Angriffsstelle des Werkzeuges ein teilweises Abreissen des gewindelosen Teils erfolgt.
CH206821D 1938-03-18 1938-03-18 Drucknippel für wasserdichte Kabelverschraubungen, insbesondere an elektrischem Installationsmaterial aus Isolierstoff. CH206821A (de)

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