CH206862A - Wählereinrichtung. - Google Patents
Wählereinrichtung.Info
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Description
Wählereinrichtung. Die Erfindung bezieht sieh auf eine Wählereinrichtung mit einem für eine Mehr zahl von Wählermeoh;anismen gemeinsamen, gegen die letzte Bewegungsrichtung ,der Bür sten der Wählermechanismen während er Leitungswaahl senkrechtem Vielfachfeld aus blanken Drähten.
Bekannte WähleT der be treffenden Art weisen den Nachteil auf, dass das Vielfachfeld für sich und die Wähler für sich mittels einer Mehrzahl von Organen au dem Wählergestell ange bracht sind,
wodurch die Lage des Wähler- mechanismus im Verhältnis zu derjenigen des Vielfachfeldes von dem Genauigkeitsmass ab hän,gig wird, mit welchem die einzelnen Trag- oder Hilfsorgane hergestellt werden können.
Es hat sich .deswegen im allgemeinen bei :solchen Wählern. als notwendig erwiesen, bei der Monitierung ,der Wählern zu einer Feineinstellung der Lage des Kontaktfeldes im Verhältnis zu,den Wählermsehanismen zu greifen.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, diesen Nachteil zu beseitigen und die Konstruktion und Herstellung des Wählers zu vereinfachen. .Sie besteht hauptsäohlich darin,
@dass zwischen einem Wählermechanis- mus und dem Wähdervielfachfeldeine .gegen die letzte Bewegungsrichtung der Bürsten bei der Leitungswahl in jedem Punkt s,enhrechte Platte angeordnet ist,
welche sowohl eine An- schlagflIche für Isolierungsteile bildet, wel- che die die vers-ehiedenen gontaktgrnppen bildenden DTaahtbünd-el zusammenhalten,
als auch für die Fixierung der Lage der Grund-' plaIte des Wählermechanismus mitbestim- mend ist. Gemäss einer Ausführungsform des Erfiudungsgegenstaades ist .dabei die Platte als eine Tragwand für das Vielfaehfeld aus gebildet,
welche Tragwand am besten auch eine Wand in einem Wählerfach bildet, wel ches für die Aufnahme eines oder mehrerer Wählermechanissmen vorgesehen ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs, gegenstandes ist im: folgenden an Hand der beigefügten Zeichnung erläutert, welche teils eine Kontaktgruppe in Einzelheiten und teils eine Zusammenstellung einer Wählereinrich- tung gemäss der Erfindung in perspektivi scher Darstellung zeigt.
Links auf der Zeichnung wird die er wähnte einzelne Kontaktgruppe in der Form eines Drahtbündels gezeigt. Mfie aus dieser Einzelheit hervorgehen ;dürfte, besteht das Drahtbündel TB aus elf Paar Drähten, wel che mittels Isolierteilen J, welche am besten an den Drähten durch Pressen, zum Bei spiel Bakelitpressen, angebracht werden, zu sammengehalten werden.
Die Isolierteile be sitzen an ihren Enden teils Ansätze P und teils Nasen IV, mittels welcher. wie aus dem folgenden hervorgehen dürfte, die Isolier teile befestigt werden, so da,ss letztere die Tragorgane für die Drahtbündel. bilden, wi21 auch. die richtige Lage dieser Drahtbündel im Verhältnis zii den übrigen Teilen. der Wäldereinrichtung sicherstellen.
Bei der auf der Zeichnung gezeigten Aus führungsform der Erfindung sind die beiden Teile der Wählereinrichtung, das Vielfach feld und der Wählermechanismus, auf je einer Seite einer Platte A angeordnet, welche gleichzeitig als Tragwand für das Vielfach feld ausgebildet ist und auch eine Wand in dem Wä.hle.rfach F bildet, in welchem die Wä.hlermeclianismen untergebracht sind.
Wie aus .der Zeichnung hervorgeht, ist. dabei die Tragwand mit Aussparungen oder Führungs löchern LT versehen, in welchen die Nasen der die Drahtbündel zusammenhaltenden Isolie- rungsteile J eingeführt werden können, wo bei diese Nasen über die untern Kanten die ser Löcher hinunterragen und sich festklam mern.
Die Wand trägt auch auf ihrer An schlagfläche, d. h. auf der Seite des Vielfach feldes, angeordnete Konsolen K, welche die Stützen für eine diese verbindende Leiste Z' bilden, die mit den Ansätzen P auf den Iso- lierungstei:len J des Vielfachfeldes en@tspre- chend,en Aussparungen G versehen ist.
Die Leiste ist auch mit einer Gummipackung <B>31</B> oder dergl. versehen, wie auch mittels in Aus- schnitten R an ihren Enden derart angeord neter Schraubenbefestigungen I', dass man durch die Einpaissung der Ansätze P in die Aussparungen G die Isolierungsteile und so init anch,die Drahtbündel zwischen der Leiste T und der Platte 14 festhalten kann.
Beim Pressen der Isolierun,gst.eile aus irgendeiner Dlaisse, z. B. Bakelit, \werden auch auf diesen Anisat:zflächen S angeordnet, deren Abstand von dem nächsten Draht des Drahtbündels mit: sehr grosser Genauigkeit für die ver schiedenen Bündel unveränderlich bleibt.
D -f urch die auf der Leiste T angeordnete elastische P'aekung wird ein vollkommen dichtes Anliegen der Anschläge S' gegen die Wand erhalten, welch letztere aiieli am besten durch Pressen oder Pressgiessen hergestellt wird.
Die Isolierungsteile werden am besten auf den Drahtbündeln mit einer Teilung ange ordnet, welche der Höhe entspricht, die jeder Wählerme@cliaiiisinuis in Anspruch nimmt.
Dabei werden auch mit Vorteil die Konsolen auf der Tragwand mit einem gegenseitigen Abstand in der Längsrichtung der Drähte angeordnet,
welcher der obenerwä-hnten Tei lung entspricht. Dadurch wird ein v ollstä.n- dig stabiler Zusammenbau der Tragwand mit dem Vielfaahfeld erhalten. Dieser Zusammen bau kann dabei fabrikationsmässig geschehen und erfordert keine Nachjustierung. Die Tragwand wird oft aus den Wänden einer Mehrzahl übereinander <RTI
ID="0002.0125"> gestellter Wähler- fäclie@r F gebildet, wobei diese Fächer in Breitenrchtung des Vielfachfeldes, d. h. in Richtung der Platte y1, durch Zungen und Aussparungen E in den Platten A gegenein- ander zentriert werden, während die Zentrie rung in der Tiefe, d. h.
in der letzten Bewe gungsrichtung der Wählerbürsten, bei der Leitungs\vahl durch auf der Zeichnung nicht gezeigte, mit dein Wähleirgestell <B>ST</B> zu- sammenwirkende Ansätze erhalten wird.
Wie aus dem obenerwähnten hervorgeht, wird eine eindeutig festgestelltc gegenseitige Lage zwischen .dem Vielfaclifeld und den ver schiedenen Wählerfä.ehern erhalten, welch letztere somit wie ein ganzes Tählergestell zusammenwirken,.
Gegenüber einem solchen. weisen sie aber :den Vorteil auf, claU sie in standardisierten Einheiten hergestellt wer den können, und deswegen geschmeidig an jede Grösse eines Umschalters angepasst wer den können.
GemäU der auf der Zeichnung .gezeigten Aus,führun@gs.fürm des Erfindungsgegenstan- :des ist jedes Wählerfach für die Aufnahme zweier Wälilernuechanismen vorgesehen. Das Fach ist dabei als :
ein Kasten ohne Boden und Dokel .gedacht, indem die vordere Wand weggenommen isst und ,dessen ,Seitenwände mittels Ansätzen und Schrauben auf dem Wählergestell befestigt twerden. Vom Wähler- gestellist auf,
der Zeichnung nur ein Winkel'- eisen ST gezeigt. In der Zeichnung ist auch die linke Seitenwand als weggeschnitten ge- dacht, wie aus dem treppenförmigen Schnitt des linken Teils der Tragwand A hervor- gehen dürfte.
Das Fach .isst mit Leisten Q1, Q2a versehen, auf welchen die Grundplattem der beiden Wählermechanismen ruhen sollen. In dex Zeichnung ist nur ein Wähler ein- gezeichnet.- Natürlich kann das Fach auch so ausgebildet sein, dass darin nur ein: W:
ähler- maechanismus untergebracht werden kann.
Die Grundplatte,,die kürzer als das Fach ist, so dassSpielraum bei den beiden Seiten kanten ,derselben vorhanden ist, wird dabei von der Leiste Q2 getragen. Aufwärts wird jede Verschiebung durch einen Ansatz<I>UR</I> 'auf jeder Seitenwand wie auch durch :
eine mit einem Zapfen<I>AN</I> zusammenwirkende Feder FJ verhindert, welche die Grundplatte hinein und nach unten presst.
infolgedessen kommen Vorsprünge oder Zungen hl und L2 auf der vordern Kante der Grundplatte des Wählers, welche durch Öffnungen, in der Tragwand hindurehragen, zum Anliegen gegen die Teile D'1 und D@2 der Konsolen K,
.die an der @dein Viel.fachfeld zugekehrten Anschlagfläche der Tragwand A anliegen. Durch eine Zunge L3, welche mit Kanten D'3 meiner Öffnung der Tragwand zusammen- wirkt, wird die Lage des Wählermechanis- mus in. der B:
reitenrichtung des Vielfachfeldes bestimmt. Durch eine der der ganzen Breite des Vielfachfeldes entsprechende horizontale ,Öffnung ikönnen die BR1 und RR';2 in das Vielfachfeld eingeführt werden.
Den beiden Seitenkanten der Grundplatte des Wählers entlang ist dieselbe zu einem grossen Teil der Tiefe des Faches aufge schnitten (Schlitze 0), so dass- der auf dem seitlichen Teil der Leiste Q'2 ruhende Teil ,
der Grundplatte mechaniseli mit dem übiiigen Teil der Grundplatte nur an J-er innern und der äussernRandpartie verbunden ist. Durch :diese Anordnung wird die Übertragung von Erschütterungen von dem Wählermechanis- mus zum Fach verhindert.
Wie aus dem erwähnten hervorgehen dürfte, wird durch die vorliegende Erfindung erzielt, dass sowohl die Lage :des Wählervied- fachIeldes, wie :
die des Wählermechanismus in bezug auf eine gemeinsame Wand ein- @deutig bestimmt wird, wodurch auch, wie er wähnt worden ist, die fabrikationsmässige Zusammensetzung der verschiedenen Teile der Wählereinrichtung ermöglicht wird.
Die -einzige Justierung, die nach der Zusammen setzung der Wählereinrichtung vorgenommen werden muss" besteht in der Fi.ierung der Lagen der Wählerbürsten BRl und BR2 auf der Achse,
welche mittels Zahnrädern gH für die Bewegung der Bürsten bei der Lei- tungswahl sorgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wählereinrichtung mit einem, für eine Mehrzahl von Wählermechanismen gemein siamen, .gegen die letzte Bewegungs@richtang .der Bürsten der Wählermechanismen wäh rend der Leitungswahl senkrechten Blank drahtvielfachfeld, :gekennzeichnet durch eine zwischen einem ZVä@hlermechanismus und-dem Wählervielfachfeld angeordnete, gegen diese letzte Bewegungsrichtung der Bürsten wäh rend der Leitungswahl in jedem. Punkt senk rechten Platte (A), -welche sowohl eine An- schlagf,1äche bildet für Isolierungoteile (J), ,die verschiedene Kontaktgruppen bildende Drahtbündel zusammenhalten, als auch für ,die Fixierung ,dar Lage der Grundplatte (B) des WäLlermeehanismus mitbestimmend ist.UNTERANSERüCHt 1. Wählereinrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (A) gleichzeitig eine Tragwand für das Vielfachfel@d bildet, dessen Isolierungsteile (J) mit Nasen (N) in Aussparungen (<B>U</B>) 3g, dieser Wand greifen und mit Ansatz flächen (S)gegen die durch die eine Seite der Wand gebildete Anschlagsfläelie an- liegen. 2. Wählereinrichtung gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag wand (A) auch ihrer Anschlagsfläch(@ angeordnete Konsolen trägt, welche die Stützen bilden für eine diese verbindende Leiste (T)die mit an den Isolierungstei- len (J) vorgesehenen Ansätzen (P) ent- sprechenden Aussparungen (G) derart ver sehen ist, dass die Drahtbündel in ihren Lagen zwischen der Leiste (T) und der Platte (A) festgehalten werden können.3. Wä:hlereinrichtunggemäss Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (T) mittels in Ausschnitten (B) auf der selben angeordneter Schraubenbefestigun- gen (V) im Verhältnis zu den Konsolen (Ii) einstellbar ist, und ein-ei elaistische Packung <I>(31)</I> besitzt, so dass die Is.olie- rungsteile der Drahtbündel gegen die Platte (A)gepresst werden können. 4. Wälilereinriclit@ung gemäss Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gegen die Anschlagsfläche der Platte (A) an liegende Teil <I>(D1, D2)</I> der Konsolen gleichzeitig einen Anschlag, für Zungen (L1, <I>L2</I>) der Grundplatte des Wähler mechanismus bilden.5. gemäss Unteranspruch :I dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (A.) auch eine Wand in einem Fach (F) für die Aufnahme eines oder mehrerer Wählermechanismen bildet, welches Fach mit in einer in bezug auf die Vielfa,ch- drä@hte senkrechten Ebene angeordneten Leisten (Q1, Q2) versehen ist, welche zum Tragen der Grundplatten (B)der versehie- denen Wählermechanismen vorgesehen sind. G. Wählereinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trag wand (A) auch mit einer Aussparung (D3) versehen ist, welche bestimmt ist, derart mit einer auf der Grundplatte (B) des Wählermechanismus angeordneten Zunge (L < 3) zuammenzuwirken,dass die Zentrierung des Wählermechanismus bei der Einführung desselben in das Fach :selbsttätig stattfindet. i .Wä hlereinrichtung gemäss Unteranspruch G, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Grund- platte (B) des Wählermechanismus mit zwei Schlitzen (O) einem entlang jeder Seitenkante der Grundplatte, versehen ist, zur Verhinderung der Übertragung von Erschütterungen des Wählermechanismus auf das Wählerfach.. \Wählereinrichtung gemäss Unteranspruch 7,dadurch bgekennzeichnet. da.ss das Wäh lerfach (F) eine Aussparung (E) hat, wel che zum Zusammenwirken mit einer Zunge auf einem über demselben angeord- neten Fach bestimmt ist und da.ss es auch mit einer für das Zusammenwirken mit einer Aussparung in einem darunter- liegenden Fach <RTIID="0004.0124"> vorgesehenen Zunge ver sehen ist, zum Zweck eine richtige gegen seitige Lage der Fächer sicherzustellen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| NL (1) | NL53391C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2233726A1 (en) * | 1973-06-12 | 1975-01-10 | Cit Alcatel | Printed circuit board connector support - easy fitting and removal of boards in high density systems |
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1938
- 1938-12-20 CH CH206862D patent/CH206862A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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