CH206889A - Elektrische Riegeleinrichtung für Weichen. - Google Patents

Elektrische Riegeleinrichtung für Weichen.

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CH206889A
CH206889A CH206889DA CH206889A CH 206889 A CH206889 A CH 206889A CH 206889D A CH206889D A CH 206889DA CH 206889 A CH206889 A CH 206889A
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Signum Aktiengesellschaft
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Signum Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points
    • B61L5/102Controlling electrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


  Elektrische Riegeleinrichtung für Weichen.    Zur     Verriegelung    von -Weichen sind eine  ganze     Reihe    von     Einrichtungen    bekanntge  worden und     praktisch    zur Anwendung     ge-          langt.        Unter    den     elektrischen        Riegeleinrrieh-          tungen        hat        besonders    die in Verbindung mit       motorischem    Antrieb     Anwendung    gefunden,  bei der die Riegelstangen durch :

  den Eingriff  von     Riegeln        gesichert    werden, die     mittels     eines     Elektromotors        bewegt    werden. Riegel  einriohtungen     dieser        Art    sind     einerseits    teuer,       anderseits        benötigen    sie     viele        Zuleitungen     zum     Stellwerk.     



  Eine     einfachere    Ausführung     elektrischer          Riegeleinrichtungen        enthält    an Stelle des       motorisehen    Antriebes .zwei     Elektromagnete,     wobei der     eine    für die Verriegelung und der  andere für die     Entriegelung        verwendet    wird.  Auch diese     Riegeleinrichtung        benötigt        einen          relativ    grossen, Aufwand     an        Material.     



  Es sind     sühliesslich    noch Riegeleinrich  tungen bekannt     geworden,    bei denen der Rie  gel nicht elektrisch.,     sondern        durch    einen He  bel von Hand bewegt wird.

   Ein     Mague@        dient            lediglich,        dazu,        diesen    Hebel in     seken        End-          lagen    zu     verschliessen.    Da     hier        nicht    mehr  eine direkte     Einwirkung    der     elektrischen     Kraft auf den     Riegel    vorhanden ist,     sind          tfiberwachungsleitungen    notwendig,

   die eben  falls die     Einrichtung        verteuern..     



  Die     vorliegende        Erfindung        betrifft    .nun       eins        elektrische     für Wei  chen, die die oben erwähnten Nachteile der       bisherigen        Einrichtungen        vermeidet.    Sie ist       dadurch        gekennzeichnet,    dass für die Be  tätigung des     Riegels    eine Magnetspule     vor-          handen        ist,    die über zwei Adern so in einen  Stromkreis     eingeschaltet    ist,

       @dass    der Riegel  aus dem     Ausschnitt    in der     Riegelstange    nur  bei     ,geschlossenem        .Stromkreis    herausgehoben       wiard.     



  Die     elektrische        Einwirkung    erfolgt hier       zweckmässigerweise    ohne Zwischenschaltung       eines    besonderen     Hebels,    wobei     aber    trotzdem  nur eine Magnetspule     notwendig    ist.

   Zur     CTe-          währleistung    der     notwendigen        -Sicherheiten              ist    es     :dann        lediglich    notwendig, die einge  fallene     Stellung    des Riegels über einen Kon  takt zu kontrollieren, der mit dem Riegel  selbst verbunden ist.  



  Ein     Ausführung        beispiel    einer solchen       Riegeleinrichtung    ist     schematisch    in     Fig.    1  der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Es       bedeutet    darin     WZ    die     \Weichenzunge,    .die  über     einen        Stempel    in der     üblichen    Form mit  dem     Riegelschieber        RS    verbunden ist.

   Der       Riegelschieber    ist     mit    zwei Ausschnitten       versehen,        die    den beiden Stellungen der       Weichenzunge    in den     Endlagen    der     Weiche     entsprechen. Durch .die     -#,lagi:etspule        JTS     wird der Riegel aus dem Einschnitt im       Riegelschieber        herausgehoben    und bleibt nur  so lange     herausb    hoben, als der Strom durch  die     1Tagnetspule        INS    fliesst.

   In diesem Zu  stand,     also    dem entriegelten Zustand der  Weiche, ist der Kontaktsteg des     Kontaktes        K     abgehoben, so     dass    die     Verbindung    zwischen  den     Klemmen    1 und 2:     aufgehoben    ist.  



  Für     die,        Ausbildung    des     Stromkreis-es    der       Ma"gnetapule    sind zwei Adern notwendig  (Ader 1 und     2?    in     Fig.    2). Über eine     dritte     Ader mit Ader     ?!    als gemeinsamer Rücklei  tung (in     Fig.    2 nicht dargestellt) kann nun  über den Kontakt K ein     weiterer        Stromkreis     gebildet werden, in welchem ein Freigabe  magnat liegt, derart,     da.ss        dieser        Magnet    nur       bei:

      eingefallenem Riegel     Spannung    erhält.  Nur in     .diesem    Zustand gibt der Freigabe  magnet mittels eines     Sperrpendels        den-Signal-          hebel    frei, so dass also vor dem auf     "Fahrt"-          stellen    des Signals geprüft wird, ob die  Weiche     verriegelt    ist.

   Um zu verhindern, dass  der Riegel     die    Weiche frei gibt,     urährend@dem     das Signal auf     "Fahrt"    steht, ist es nur not  wendig, den Stromkreis der     i#la.grietspule    des  Riegels zu     unterbrechen.    Dies wird in     ein-          fa.clher    Weise durch     Kontakte    an den von der  Weiche abhängigen     Signalbeheln        bewerk-          stelligt.     



       An    Stelle dieses     besonderen    Freigabe  magnetes     ist    es auch möglich. den     Kontakt     am Riegel in den     Stromkreis        der    Fahrtlampe       des    Signals selbst     einzuschalten.        Die    Fahrt-    lumpe     .des    Signals kann somit nur bei ein.  gefallenem Riegel aufleuchten, wobei durch  Einstellen des Signalhebels auch hier der       Stromkreis    des     Riegelmagnetes        unterbrochen     wird.

   Eine     Schaltung    dieser     Art    ist in     Fig.    2       rechts    dargestellt. Der Stromkreis     der        Fahrt-          lampe    des Signals führt ,in der Station     St     über .die verschiedenen übrigen     Abhängig-          keitskontakte,    die nicht besonders dargestellt  sind, sondern nur durch     Strichelung    an der  ihnen zugeordneten     Stelle        angedeutet    sind.

         Bei    der Weiche     TT'    führte der     Stromkreis     zwischen den     Klemmen    1 und 2 über den  Bontakt K .des     Weichenriegels    und von dort       über    die     Fa,

  h@rtlampo    F am Signal     Si        zurück     zur Stromquelle in der     Station   <I>St.</I>    Der Stromkreis der     @lagnetspule    des       We        iolienriegels    führt von -der Station     St    über  die     Kontakte    an den     Signalhebeln    A     bezw.        ss,     die mit dieser Weiche in Abhängigkeit  stehen, über eine Taste in der Station, mit  deren Hilfe der Stromkreis willkürlich     unter-          brochen    werden kann,

   über eine     Taute    bei  .der     Weiche        Il',    die als     Sparkontakt    dient,  so dass der Strom nur fliesst, wenn die Weiche       betätigt    werden soll und der Riegel zu       diesem    Zweck aus dem Einschnitt aus der  Riegelstange herausgehoben werden muss,       über    die Magnetspule     MS    mit ihren     Klem-          inen    3 und 4 und von dort wieder zurück zur       Station.     



  Die Verriegelung nur einer Weichen  zunge ist nur     zulässig    bei einer relativ ge  ringen     Zugsgeschwindigkeit;    bei höheren       Geschwindigkeiten    müssen beide Zungen, die       anliegende    und die     abliegende,        verriegelt     werden.

       Vorteilhafterweise    wird dabei jeder  Zunge ein     besonderer    Riegelschieber zugeord  net, wobei jedoch die Möglichkeit     besteht,     entweder einen Riegelmagneten für .die Ver  riegelung und     Entriegelung    beider Riegel  schieber gleichzeitig zu     verwenden,    oder für       jeden        Riegelschiebe.reinen        besonderen        Riege        1-          magneten    anzuordnen.

   Die letztere Anord  nung wird dann in     Frage    kommen, wenn die       Lage    der Zungen über     besondere    Kontakte  für     jede        einzelne    Zunge geprüft werden     muss.  

Claims (1)

  1. pATRNTANSPRÜCH: Elektrische Riegeleinricbtnmg für Wei- chen, dadurch .gekennzeichnet, dass für .die Betätigung des Riegelseine Magnetspule vor- handen isst, die über zwei Adern so in einen Stromkreis eingeschaltet isst,
    dass der Riegel aus dem Ausschnitt in der Riegelstange nur beigeschlossenem Stromkreis herausgehoben wird. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Riegeleinrichtung. für Weichen gemäss Pa- temtansprruch, :
    dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Riegel mindestens ein Kontakt betätigt wird, wobei. ein Kontakt in den Stromkreis der Fahrtlampe des:
    Signals .der betreffenden Weichenstrecke einge- schaltet isst, so dass die Fahrtlampe des Signals nur bei einsgefallenem Riegel auf- leuchten kann.. 2..
    Riegeleinrichtung für W eichen gemäss Pa- tentanspruch, dadurch dass ein. Kontakt des Riegels im Strom kreis ein-es Freigabemagnetes liegt, derart, @dass @dieser Magnet nur bei eingefallenem Uiegel ,Spannung erhält,
    wodurch. er den Signalhebel freizugeben vermag. 3. Riegeleinriohtung für Weichen gemäss Pa- tentaüsprach, @dadurch gekennzeichnet, ,dass im Stromkreis des Riegelmagnetes Kontakte der Signalhebel liegen, derart, dass der Riegelmagnet keinen Strom er halten kann,
    solange ein Signalhebel in .Stellung "Fahrt" gezogen isL 4. Riegeleinrichtung für Weichen gemäss Pa- tentanspsruoh, dadurch gekennzeichnet, da,ss für jede Weichenzunge eine besondere Riegelstange vorgesehen ist, die durch einen ,
    gemeinsamen Riegelmagneten frei- geigeben: werden können. 5. Riegeleinrichtung für Weichen ,gemäss Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet,, ,dass für jede Zunge eine besondere Riegel- stange vorgesehen ist,
    wobei jeder Riegel- stange ein besonderer Riegelmagnet mit entsprechenden Riegelkontakten zugeord- net ist.
CH206889D 1938-12-20 1938-12-20 Elektrische Riegeleinrichtung für Weichen. CH206889A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959829C (de) * 1953-07-24 1957-03-14 Siemens Ag Einrichtung zum Sichern von Hand gestellter Weichen
DE3227203A1 (de) * 1981-07-23 1983-03-17 De Dietrich & Cie., Niederbronn-les-Bains, Bas-Rhin Weichenumstellvorrichtung mit verriegelung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959829C (de) * 1953-07-24 1957-03-14 Siemens Ag Einrichtung zum Sichern von Hand gestellter Weichen
DE3227203A1 (de) * 1981-07-23 1983-03-17 De Dietrich & Cie., Niederbronn-les-Bains, Bas-Rhin Weichenumstellvorrichtung mit verriegelung

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