CH207015A - Elektrisches Entladungsgefäss. - Google Patents
Elektrisches Entladungsgefäss.Info
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Description
Elektrisches Entladungsgefäss. Die Erfindung betrifft solche elektrische Entladungsgefässe, in denen der Gefässkolben und ein Verschlussteil, der aus einem kera mischen oder andern schwer erweichbaren Werkstoff besteht, miteinander verschmolzen sind. Die Erfindung bezweckt, den Gefässkolben und die in ihm enthaltenen Teile möglichst gegen die zum Verschmelzen notwendige Wärme zu schützen. Hierfür sind der Gefäss kolben und der Verschlussteil so ausgebildet, dass sie dünnwandige, senkrecht zur Gefäss achse gerichtete Randflansche besitzen. Diese dünnwandigen Randflansche sind miteinander verschmolzen und die zum Verschmelzen not wendige Wärme wird nach dem Verfahren, das ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist, den Rändern dieser Flansche in einer zur Gefässachse annähernd parallelen Richtung zugeführt. In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel eines Entladungsgefässes nach der Erfindung in teilweise geschnittener Ansicht dargestellt. 1 bezeichnet einen aus keramischem oder ähnlichem Werkstoff bestehenden Verschluss teil für einen metallischen Gefässkolben 3. Der Verschlussteil 1 hat einen Flansch 2, der Gefässkolben 3 einen Flansch 6. Diese Flan sche sind mittels eines flachen Ringes 4 mit einander verschmolzen, der aus weichem Glase besteht. Der Flansch 2 wird hierfür von unten her durch Nadelflammen 5 erhitzt. In dem dargestellten Fall verjüngen sich die Flansche 2 und 6 nach ihrem Rand hin. Sie sind dort dünn genug für ein sofortiges Erweichen des Glasringes 4. Statt zwischen den Flanschen einen Glas ring 4 anzuordnen, kann auf den Flansch 6 oder auf den Flansch 2 eine Glasschicht aufgeschmolzen werden. Demselben Zwecke kann auch eine Metallachinelze oder ein Werkstoff dienen, der nach dem Erstarren elastisch ist. Ferner kann der Verschlussteil 1, wenn ihm eine gewisse Porosität eigen ist, auf beiden Seiten glasiert werden. Statt der Flammen 5 kann eine glühende Toroidspule oder ein<B>'</B>glühender Ring ver wendet werden, mit denen der Flansch 2 in Berührung gebracht wird, damit das zwischen den Flanschen vorgesehene Bindemittel, z. B. der Glasring 4, schmilzt. Der, glühende Ring, der seine Wärme in axialer Richtung auf die Verschmelzungsstelle überträgt, kann bei spielsweise mit Hilfe hochfrequenter Wirbel ströme erwärmt werden. Die Zuführdrähte des in dein Gefässkolben 3 enthaltenen Elektrodensystems können von dem Verschlussteil 1 getragen' werden und an dessen Aussenseite radial angeordnet sein. Das Elektrodensystem kann aber auch von einem Ring gestützt werden, der aus kera mischem oder ähnlichem Werkstoff besteht. In diesem Fall reichen die Zuf-Cilirdräbte des Elektrodensysteins vorzugsweise durch Schlitze des Verschlussteils 1. Der Gefässkolben 3 kann statt aus einem Metall aus einem keramischen Werkstoff oder einem geeigneten Glas bestehen. Vorzugs weise wird keramischer Werkstoff einer ge wissen Dichte verwendet, dessen Ausdehnungs koeffizient den Wert 55 .<B>10-7</B> nicht übersteigt. Dadurch, dass nur die Ränder der Flansche 2, 6 erhitzt werden, wird der Hariptteil des Gefässes 1, 3 vor dein Einfluss schädlicher Wärmegrade bewahrt. Dieser Gefäfyteil kaiiri zudem durch eine Abschirmung von den Heizmitteln getrennt sein. Diese Abschirmung kann aus in der Zeichnung strichpunktiert angedeuteten Isolierzylindern 7 bestellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Elektrisches Entladungsgefäss, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefässkolben und ein Verschlussteil, der aus schwer erweichbarem Werkstoff besteht, derart ausgebildet sind, dass sie dünnwandige, senkrecht zur Gefäss achse gerichtete Randflansche besitzen, und dass diese dünnwandigen Gefässteile mitein ander verschmolzen sind.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung des Entladungs gefässes nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Verschmelzen der Randflansche dienende Wärme den Rändern dieser Flansche in einer zur Gefässachse an nähernd parallelen Richtung zugeführt wird. UNTERANSPRüCHE 1. Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass die Randflasche so weit nach aussen ge zogen sind, dass ihre Erhitzung am Rande das Gefäss selbst nicht wesentlich mit erwärmt. 2.Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Ver- schlussteil einen Teil der Gefässhülle bildet. 3. Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I und ITriteranspriiclien 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Elek- trodensysteni auf dein keramischen Ver- schlussteil gehaltert ist. 4.Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I lind Unteransprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Elek- trodensystein auf einem keramischen Ring gehaltert ist. 5. Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strorn- zuführungen durch den keramischen Ver- schlussteil reichen. 6.Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuführungen durch Schlitze des ke ramischen Verschlussteils reichen. 7. Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem keramischen Verschlussteil ein metallischer G efäf)kolben vereinigt ist. B.Elektrisches Entladungsgefäss nach Patent anspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem ke- ramischen Verschlussteil ein Gefässkolben aus demselben Werkstoff vereinigt ist. 9. Elektrisches Entladungsgefäss nach Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem keramischen Verschlussteil ein Ge fässkolben aus Glas vereinigt ist. 10. Elektrisches Entladungsgefäss nach Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vakuumdichte Verbindung des Verschluss teils mit dem Gefässkolben durch eine Glasschmelze bewirkt ist. 11.Elektrisches Entladungsgefäss nach Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vakuumdichte Verbindung des Verschluss teils mit dem Gefässkolben durch eine Aletallschmelze bewirkt ist. 12. Elektrisches Entladungsgefäss nach Pa tentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vakuumdichte Verbindung des Verschluss teils mit dem Gefässkolben durch eine im kalten Zustand elastische Masse bewirkt ist. 13. Elektrisches Entladungsgefäss nach Pa tentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Verschlussteil aus einem an sich porösen Werkstoff besteht, der gla siert ist. 14.Elektrisches Entladungsgefäss nach Pa tentanspruch I und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Verschlussteil aus einem dich ten Material besteht, dessen Ausdeh nungskoeffizient den Wert<B>55.</B> 10-1 nicht -übersteigt. - 15.. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wärme mittels annähernd axial gerichteten Na delflammen zugeführt wird. 16. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein wärme strahlender Körper verwendet wird, der seine Wärme in axialer Richtung auf die Verschmelzstelle überträgt. 17.Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass ein wärme strahlender Körper verwendet wird, der seine Wärme in axialer Richtung auf die Verschmelzstelle überträgt und mit Hilfe hochfrequenterWirbelströme erwärmtwird. 18. Verfahren nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass die nicht zu erhitzenden Gefässteile durch eine Wärme isolierung abgedeckt werden. 19. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 15, dadurch gekennzeich net, dass die Abdeckung aus einem axial angeordneten Isolierzylinder besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE207015X | 1937-05-14 |
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1938
- 1938-05-09 CH CH207015D patent/CH207015A/de unknown
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