CH207067A - Verfahren zur Herstellung von Cordgarn aus endlosen Cellulosehydratfäden. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cordgarn aus endlosen Cellulosehydratfäden.

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CH207067A
CH207067A CH207067DA CH207067A CH 207067 A CH207067 A CH 207067A CH 207067D A CH207067D A CH 207067DA CH 207067 A CH207067 A CH 207067A
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CH
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cord
twist
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filaments
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Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Cordgarn aus endlosen     Cellnlosehydratfäden.       Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung von Cordgarn aus end  losen     Cellulosehydratfäden,    das sich dadurch  auszeichnet, dass die     Cellulosehydratfäden    bei  der     Verzwirnung    zu Cordgarnen mit so niedri  gen Drehungen gezwirnt werden, dass deren  Drehung um nicht mehr als     20'/o    abnimmt.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, zur Her  stellung von Cordgarnen, die als Einlage für  stark mechanisch beanspruchte Gummireifen,  Gummibänder oder Gummidecken verwendet  werden, endlose     Kunstseidefäden    zu verwen  den, welche im gequollenen Zustand gestreckt  und am späteren Schrumpfen verhindert wor  den sind.  



  Bei der Herstellung von     Cord.Lyarnen    aus  gestreckten, nicht geschrumpften, endlosen       Cellulosehydratfäden    nach der Erfindung wird  eine bestimmte, von der üblichen Drehung  bei Cordgarnen aus Baumwolle abweichende  Drehung verwendet, wobei diese Drehung nur  so weit getrieben werden darf, dass nur oder    fast nur die elastische Dehnung der Fäden       beansprucht    wird, während die plastische  (bleibende) Dehnung möglichst wenig, d. h.  nicht oder nur gering, in Anspruch genommen  wird.  



  Zweckmässig geht man bei der Herstellung  von Cordgarnen von Kunstseidenfäden aus,  die einen höheren Drall besitzen als beispiels  weise die in Geweben verwendeten Bettfäden.  Ein Drall von 250 bis 300 ist gut geeignet.  Eine Corddrehung, die den Anforderungen an  die Härte des Cords entspricht und eine mög  lichst geringe Schädigung der Seide durch  den     Zwirnprozess    ergibt, liegt für Kunstseiden  cord ungefähr bei 650 Drehungen im     Vorzwirn     und 300 Drehungen im Endzwirn. Für die  Drehung eines     Kunstseidencordgarnes    nach  der Erfindung gilt annähernd die Beziehung:  Garndrehung zu     Vorzwirn    1:2,     Vorzwirn    zu  Endzwirn 2: 1.

   Zur Herstellung des     Vorzwirns     werden die mit Linksdrehung versehenen       Kunstseidefäden    zweckmässig rechts zusam-           wengedreht,    während der     Endzwirn    durch       Linksdrehung    der     Vorzwirne    hergestellt wird.  Während der Herstellung des Cordgarnes aus       endloseuCellulosehydratfäderr    werden bei rich  tiger Drehung die mechanischen Konstanten  der     Kunstseidefäden    nicht geschädigt. Nach  Aufdrehen des Cordgarnes müssen erfindungs  gemäss die isolierten     Kunstseidefäden    wieder  nahezu die ursprünglichen Konstanten auf  weisen.

   Dieser Bedingung wird entsprochen,  wenn zur Herstellung von Cordgarnen bei  spielsweise wie folgt verfahren wird  Fünf     Kunstseidefäden,    die je aus 120 Fäden  von     Einzeltiter    2, 3 bestehen und einen Rechts  drall von 290 aufweisen, werden mit 650  Touren pro Meter nach links zu einem Vor  zwirn zusammengedreht. Drei solcher     Vor-          zwirrre    werden wieder mit 300 Touren Rechts  drall zu einem Cordgarn vereinigt.  



  Ein sehr gutes Cordgarn entstellt auch    aus einer Kunstseide, die aus 180 Fäden von  Einzeltitel     2,5    besteht und einen     Rechtsdrall     von 260 Touren aufweist. Drei solcher Kunst  seidefäden werden mit 570 Touren nach links  zu einem     Vorzwirn    zusammengedreht. Drei  solcher     Vorzwirne    werden hierauf nach rechts  mit 280 Touren pro Meter gedreht, wodurch  ein ausgezeichnetes Cordgarn entsteht.  



  Überraschenderweise zeigen richtige, im  Sinne unserer Erfindung     rnäf.)ig    gedrehte Cord  garne aus endlosen     Kunstseidefäden    eine sehr  hohe     Walkzahl,    während Cordgarne aus Kunst  seidefäden mit den für Baumwollcord üblichen  Drehungen erheblich niedrigere     Walkzahlen     aufweisen.  



  Folgendes Beispiel kann zum Nachweis  der Schädlichkeit von normalen     Baumwoll-          cordgarn-Drehungen    bei     Kunstseidecordfäden     dienen.  
EMI0002.0023     
  
    Titel <SEP> des <SEP> Bruch  Ausgangs- <SEP> Drall <SEP> Festigkeit <SEP> dehneng <SEP> Walkzahl
<tb>  fadons <SEP>  /o
<tb>  Konstanten <SEP> der <SEP> Kunst  seide <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> 275 <SEP> 290 <SEP> 584 <SEP> 10,8 <SEP>   Cord <SEP> aus <SEP> dieser <SEP> Kunst  seide <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> - <SEP> 290/650/300 <SEP> 8500 <SEP> 25,0 <SEP> 42405
<tb>  Cord <SEP> mit <SEP> Baumwoll  drehung <SEP> aus <SEP> derselben
<tb>  Kunstseide <SEP> . <SEP> . <SEP> . <SEP> .

   <SEP> - <SEP> 290/854/414 <SEP> 6400 <SEP> 31,0 <SEP> 187       Der in diesem Beispiel angeführte Cord  aus Kunstseide mit normaler Baumwolldre  hung     290/854/414        kann    in     Gummireifen    nicht  verwendet werden, da er hierfür     unbrauchbar     wäre. Er wird hier lediglich vergleichshalber  erwähnt, um zu zeigen, wie sehr ein Kunst  seidefaden durch die übliche Baumwolldrehung  überdehnt und für gewisse Zwecke unbrauch  bar gemacht werden kann.  



  Die nach den Angaben der Erfindung ge  drehten Cordgarne     übertreffen    an     Haltbarkeit     bei ihrer Verwendung in Gummireifen die bis  her benutzten     Baumwollcordgarne    erheblich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Cordgarn aus endlosen Cellulosehydratfäden, dadurch gekennzeichnet, dass die Cellulosehydratfäden bei der Verzwirnung zu Cordgarnen mit so niedrigen Drehungen gezwirnt werden, dass deren Dehnung um nicht mehr als 20% ab- nimmt. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung derNunst- seide zur Drehung im Vorzwirn sich an nähernd wie 1:2 und die Drehung des Vorzwirns zur Drehung des Undzwirns sich annähernd wie 2:1 verhält. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass gunstseidefäden ver- wendet werden, die einen Drall von 250 bis 300 m pro Meter aufweisen.
CH207067D 1937-05-13 1938-04-29 Verfahren zur Herstellung von Cordgarn aus endlosen Cellulosehydratfäden. CH207067A (de)

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CH207067D CH207067A (de) 1937-05-13 1938-04-29 Verfahren zur Herstellung von Cordgarn aus endlosen Cellulosehydratfäden.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134325B (de) * 1957-06-21 1962-08-02 British Belting & Asbestos Ltd Verfahren zur Herstellung eines Mehrfach-Mischzwirns bzw. aus Mischzwirn bestehendenKords

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134325B (de) * 1957-06-21 1962-08-02 British Belting & Asbestos Ltd Verfahren zur Herstellung eines Mehrfach-Mischzwirns bzw. aus Mischzwirn bestehendenKords

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