CH207109A - Vorrichtung zum Oberflächenhärten von Wellen und ähnlichen Werkstücken. - Google Patents
Vorrichtung zum Oberflächenhärten von Wellen und ähnlichen Werkstücken.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/30—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for crankshafts; for camshafts
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Description
Vorrichtung zum Oberflächenhärten von Wellen und ähnlichen Werkstücken. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Oberflächenhärten von Wellen und ähn lichen Werkstücken, mit welcher die Werk stücke durch Brenner zunächst auf Härte temperatur gebracht und anschliessend von Wasserbrausen abgeschreckt werden können. Zum Oberflächenhärten langer Wellen be nutzte man bisher u. a. an geschlossenen Ringen angeordnete Brenner und Spritzdüsen, die mit gleichmässigem Vorschub über das im allgemeinen senkrecht stehende Werk stück hinweggeführt wurden.
Diese geschlos senen Ringe konnten jedoch immer nur zur Erhitzung bezw. Abkühlung von Werkstücken, beispielsweise von Wellen, gleicher Abmes sungen benutzt werden, da es, um eine Durch härtung der Werkstücke zu verhindern und um einen Wärmestau dicht unter deren Ober fläche zu erreichen, erforderlich ist, letztere in dem heissesten Teil der von den Brennern erzeugten Flammenkegel zu bewegen. Mit diesen Ringen lassen sich Wellen nicht über all auf gleiche Härtetemperatur bringen, wenn an ihnen beispielsweise Bunde grösseren Durchmessers, Zapfen oder dergl. angeordnet sind.
Wenn nämlich die Bundoberflächen im heissesten Teil der von den Brennern erzeug ten Flammenkegel liegen, müssen die sich an die Bunde anschliessenden Wellenteile geringeren Durchmessers beim Härten aus dem Flammenkegel der Brenner kommen. Unregelmässig gestaltete lange Wellen oder Wellen unterschiedlichen Durchmessers muss ten daher bis heute mit einseitig auf das Werkstück wirkenden Brennern erhitzt wer den, wobei das Auftreten sich bandförmig um die Wellen ziehender Streifen unterschied licher Härte, die zu einer Minderung der Festigkeit des Ganzen führen, in Kauf ge nommen werden musste.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ermöglicht die Vermeidung dieser Nachteile dadurch, dass sich die Brenner und die Spritz düsen an Ringsegmenten befinden, die derart beweglich angeordnet sind, dass zusammen- gehörende Segmente gemeinsam voneinander weg und zueinander hin bewegt werden können.
Die Vorrichtung wird zweckmässigerweise mit Leuchtgas betrieben. Leuchtgas ist ge genüber Acetylen weniger explosionsgefähr lich, auch ist die Überwachung der sehr heissen A,eetylenflaninie schwieriger. Beim Leuchtgas wird eine wesentlich höhere Gas gemischmenge verwendet und auf diese Weise ein gleichmässigerer und intensiverer Wärme übergang sowie eine bessere Wärmeverteilung auf das zu härtende Werkstück erreicht.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung zum Oberflächenhärten von @Y'ellen und ähnlichen Werkstücken in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. 1 zeigt bei geschnittener, horizontal gelagerter Welle eine Ansicht der Härte vorrichtung; Fig. 2-5 veranschaulichen die Rärte- vorrichtung beim Härten einer mit Bund ausgestatteten Welle; Fig. 6 veranschaulicht eine Variante von oben gesehen.
Um die horizontal gelagerte Welle 1 ist der aus den beiden sich gegei.iiberliegenderr Segmenten 2 und 3 bestehende Brennerring angeordnet, dem das Brennmittel durch die Leitungen 4 und 5 zugeführt wird. Die bei den Segmente sind, und zwar im vorliegen den Falle über ihre Zuführungsleitungen, mit zwei Führungsbüchsen 6, 7 verbunden, die auf einem Ständer 8 höhenverschieblich sind.
In gleicher Höhe wie das züi härtende Werk stück ist an dem Ständer 8 ein doppelaririi- ger Hebel 9 schwenkbar angeordnet, mit dessen einem Ende das Segment 2 über die Stange 10, mit dessen anderem Ende das Segment 3 über die Stange 11 verbunden ist. Bei der Betätigung des Hebels in Pfeil richtung bewegen sich die beiden Segmente des Brennerringes voneinander weg.
Der Ständer 8 ist auf einem Support 12 angeordnet, der mit stufenlos regelbarer Geschwindigkeit in Achsrichtung der zu härtenden Wellen fährt, zur Seitenverstellung der Brenner kann er auch senkrecht zur Achsrichtung des Werkstückes bewegt wer den. Auf dem Support 12 befindet sich in regelbarem Abstand hinter dem Ständer 8 ein gleicher Ständer für die Spritzdüsen 13 (Fig. 6).
Mit der gekennzeichneten Vorrichtung lassen sich Wellen verschiedenen Durchmes sers dadurch oberflächenhärten, dass die Brenner bezw. die Spritzdüsen mit Hilfe des doppelarmigen Hebels aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden. Das Härten von mit Bunden ausgestatteten langen Wellen zeigen die Fig. 2-5. Ohne weitere Erläute rung dazu ist ersichtlich, dass die Härtevor richtung es gestattet, die Brenner und die Spritzdüsen ohne Unterbrechung ihres gleich mässigen Vorschubes einzeln über die Bunde hinwegklettern zu lassen.
Man kann die Ringsegmente nun auch noch so ausgestalten, dass sie in vertikaler Ebene um ihre Anschlüsse schwenkbar sind. So zeigt beispielsweise Fig. 6 wie das oben liegende Segment 2 eine gekreuzte Lage zu dem darunterliegenden Segment 3 einnimmt. Die Kreuzstellung der Segmente ermöglicht es, die Welle auf einer grösseren Breite zu erhitzen. Es ist dadurch möglich, die un gleichmässigen Übergangsstellen beim Vor schub der Brenner zu vermeiden und auf ein Minimum herabzusetzen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zurr Oberflächenhärten von Wellen und ähnlichen Werkstücken mit ring förmig angeordneten Brennern und Spritz düsen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Brenner und die Spritzdüsen an Ringseg menten befinden, die derart beweglich ange ordnet sind, dass zusammengehörende Seg- inente gemeinsam voneinander weg und zu einander hin bewegt werden können. UN TERAN SPRt\CHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsegmente an zwei senkrechten, hintereinander angeord- rreten Ständern geführt sind, und dass die Führungen der einzelnen Segmente durch Stangen mit den Enden eines an dem Ständer drehbaren, doppelarmigen Hebels verbunden sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente mit den Brennern mit tels ihrer Anschlussleitungen an den Füh rungen befestigt sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringsegmente um ihre Anschlüsse schwenkbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE207109X | 1938-02-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207109A true CH207109A (de) | 1939-09-30 |
Family
ID=5793525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207109D CH207109A (de) | 1938-02-10 | 1938-05-14 | Vorrichtung zum Oberflächenhärten von Wellen und ähnlichen Werkstücken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207109A (de) |
-
1938
- 1938-05-14 CH CH207109D patent/CH207109A/de unknown
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