CH207113A - Rasierklinge. - Google Patents
Rasierklinge.Info
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Description
Rasierklinge. Die Schneiden der bisherigen Rasierklin gen oder Rasiermesser sind fast ausnahms los aus Stahl geschliffen. Die Stahlschneide zeichnet sich wohl durch grosse Härte aus, ist aber wenig korrosionsbeständig. Daher müssen Stahlschneiden vor Gebrauch immer wieder abgezogen werden. Eine Gilette- Klinge darf zum Beispiel einen gewissen Härtegrad nicht überschreiten, da sie sonst beim Einspannen in das gekrümmte Klingen- bett des Apparates brechen würde.
Aus die sem Grunde sind solche Klingen in ihrer Schneide weniger dauerhaft und erfordern ein häufiges Schärfen und Abziehen. Durch die vorliegende Erfindung soll nun eine Rasier klinge geschaffen werden, deren Schneide wesentlich zäher, härter und haltbarer ist wie eine Stahlschneide.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rasierklinge, welche erfindungsgemäss eine Schneide aus Edelmetall- oder Edelmetall- legierung von hoher Dichte und Härte auf weist, welche aus einem an den Stahlklingen- körper angesetzten Bändchen aus dem ge nannten Metall herausgeschliffen ist.
Solche Rasierklingen sollen sich gegen über den bekannten Stahlklingen durch nahe zu unbegrenzte Haltbarkeit auszeichnen.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Rasierklinge gemäss der Erfindung jeweils im Querschnitt ver anschaulicht, und zwar in einer Vergrösse rung von zirka 13 : 1.
Von den dargestellten Ausführungs formen einer Rasierklinge, bezw. eines Ra siermessers ist in den Fig. 1 bis 8 jeweils nur die Partie an der Schneide gezeichnet. Die die Schneide aufweisende Längskante des Stabl- klingenkörpers 1 ist mit einem Edelmetall bändchen 2, aus welchem die Schneide her ausgeschliffen ist, versehen. Zur Herstellung dieses Bändchens 2 kommen Edelmetalle oder eine Metallegierung von hoher Dichte und Härte, wie z.
B. Platin, Iridium, Osmium, Ruthenium, Rhodium und Palladium in Frage. Durch ausserordentliche Härte beson- ders geeignet für die Herstellung des Bänd chens 2 ist vor allem die Legierung aus Osmium und Iridium. Die Anbringung des Edelmetallbändchens 2 an den Stahlklingen körper 1 kann auf verschiedenen Wegen er reicht werden.
Bei der ersten Ausführungsform Ti-. 1 und 2) ist das Bändchen 2 an der Längs kante des Stahlklingenkörpers 1 stumpf an gesetzt. Die Verbindung kann durch einen Schmelzvorgang oder durch Löten erreicht werden. Ist das Bändchen 2, wie Fig. 1 zeigt, befestigt, so wird es zur Schneide 2' aus geschliffen.
Das Bändchen 2 kann auch mittels schie fer Flächen oder, wie Fig. 3 und 4 zeigen, mittels auf halbe Stärke abgesetzten Pass- flächen angelötet oder angeschmolzen wer den.
Nach Fig. 5 und 6 ist das Bändchen 2 mittels mit und Federeingriff an den Stahl klingenkörper 1 angesetzt. In diesem Falle genügt eine Schmelzverbindung oder ein Ver löten an den Längsenden der Verbindungs stelle.
In Anbetracht der hohen Kosten solcher Edelmetalle ist es angezeigt, das Edelmetall bändchen in so kleinem Profil wie nur mög lich für Schneiden nutzbar zu machen. Für eine solche Materialeinsparung dürfte sich ganz besonders die Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 eignen.
Hier wird ein äusserst dünnes Edelmetallbändehen 2, das heisst von zirka 0,02bis 0.05 mm Dicke und einer Breite von zirka 1,5 mm in einen entspre chenden Schlitz in der Längskante des Stahl klingenkörpers 1 eingesetzt, und durch Stau chung, oder Einpressung, Einlötung, Ein schmelzung auf der ganzen Länge oder nur an den Längsenden oder auch durch Einklem mung (Erhitzen des Körpers 1, und Ein setzung des kalten Bändchens) in dem Kör per 1 befestigt. Hierauf wird, wie Fig. 8 zeigt, die Schneide 2' angeschliffen.
Die beschriebene Rasierklingenschneide dürfte sich auf Grund der grossen Dichte und Härte der hierfür in Frage kommenden Edel metalle durch eine ausserordentliche Haltbar- keit auszeichnen. Rasierklingen mit solchen Edelmetallschneiden brauchen nur äusserst selten abgezogen oder geschärft zu werden, da die Schneide absolut korrosionsbeständig ist und durch den Gebrauch kaum abgenutzt wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Rasierklinge, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Schneide aus Edelmetall oder Edelmetallegierung von hoher Dichte und Härte aufweist, welche aus einem an den Stahlklingenkörper angesetzten Edelmetall bändchen herausgeschliffen ist. UNTERA\SPRt\CHE: 1. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus Platin besteht. 2. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus Iridium besteht. 3. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus Osmium besteht. 4.Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus Ruthenium besteht. 5. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus Rhodium besteht. 6. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus Palladium besteht. 7. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schneide aus einer Legierung aus Osmium und Iridium besteht. B. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss das die Schneide aufweisende Bändchen an den Klingenkörper stumpf angesetzt ist.Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Schneide aufweisende Bändchen mit schiefen Flächen an den Klingenkörper angesetzt ist. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Schneide aufweisende Bändchen mittels auf halbe Stärke abgesetzter Flächen an den glingenkörper angesetzt ist. 11. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Schneide aufweisende Bändchen an den Klingenkörper mittels Nut- und Feder verbindung angesetzt ist. 12.Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Schneide aufweisende Bändchen in einen entsprechenden Schlitz an der Längs kante der Klinge eingesetzt und be festigt ist. 13. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Schneide aufweisende Bändchen am glingenkörper angelötet ist.14. Rasierklinge nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das die Schneide aufweisende Bändchen durch einen Schmelzvorgang am glingenkörper befestigt ist. 15. Rasierklinge nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass das die Schneide aufweisende Bändchen an den Enden seiner Verbin dungsstelle durch Stauchung des Mate rials befestigt ist. .6.Rasierklinge nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass das die Schneide aufweisende Bändchen durch eine Sprengverbindung am Klingenkörper befestigt ist. Rasierklinge nach Patentanspruch und Unteranspruch 12, dadurch gekennzeich net, dass das die Schneide aufweisende Bändchen in einen Schlitz des glingen- körpers eingepresst ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH207113T | 1938-12-09 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207113D CH207113A (de) | 1938-12-09 | 1938-12-09 | Rasierklinge. |
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| Country | Link |
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1210715B (de) * | 1962-04-05 | 1966-02-10 | Wilkinson Sword Ltd | Rasierklinge und Verfahren zu deren Herstellung |
| US3703766A (en) * | 1970-07-20 | 1972-11-28 | Edward Camp Tibbals | Safety razor blade |
| FR2180326A5 (de) * | 1972-04-08 | 1973-11-23 | Wilkinson Sword Ltd |
-
1938
- 1938-12-09 CH CH207113D patent/CH207113A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3703766A (en) * | 1970-07-20 | 1972-11-28 | Edward Camp Tibbals | Safety razor blade |
| FR2180326A5 (de) * | 1972-04-08 | 1973-11-23 | Wilkinson Sword Ltd |
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