Gewindeschneid vornichtung. Die bis jetzt bekannten Gewindeschneid vorrichtungen sind so ausgebildet, dass mit ihnen in der Regel immer nur ein einziges, sei es ein Innen- oder ein Aussengewinde, geschnitten werden kann.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, eine Gewindeschneidvorrichtung zu schaffen, mittels welcher gleichzeitig min destens zwei Gewinde, gegebenenfalls ver schiedener Steigungen und Längen, geschnit ten werden kann.
Zu diesem Zwecke ist die erfindungsge mässe Gewindeschneidvorrichtung so gebaut. dass sie mindestens zwei koachsial zuein ander angeordnete, voneinander unabhängige Steuermechanismen aufweist, von denen je der zum Zwecke des gleichzeitigen Schnei dens zweier Gewinde einen zur Aufnahme eines Gewindeschneidwerkzeuges dienenden, schaftförmigen, längsverschiebbaren und un ter Federwirkung stehenden Werkzeughalter aufweist, der beim Gewindeschneiden zwangs läufig mit einer die Drehung desselben beim Gewindeschneiden verhindernden Kupplung nachgezogen wird, wobei jedem der beiden Steuermechanismen ein einstellbarer Stell ring derart zugeordnet ist,
dass nach Schnei den des einen oder andern Gewindes auf einer durch den entsprechenden Stellring bestimm ten Länge des Werkstückes, die betreffende Kupplung zur Freigabe des zugehörigen Werkzeughalters ausgerückt wird, und dass ferner nach Änderung der relativen Dreh bewegung bezw.
Bewegungsverhältnisse zwi schen dem Werkstück und den beiden Ge windeschneidwerkzeugen die Kupplungen der beiden Steuermechanismen unter Mitwirkung einer Ausnehmung an den zugehörigen Stell ringen zum zwangsläufigen Rücklauf der Werkzeughalter wieder eingerückt werden und schliesslich die Gewindeschneidwerk zeuge nach Ablaufen von den beiden ge schnittenen Gewinden unter Federwirkung selbsttätig vom Werkstück distanziert wer den.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Längsschnitt der Gewinde schneidvorrichtung nach der Linie 1-I in Fig. 2; Fig. 2 ist ein Querschnitt der Vorrichtung nach der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Oberansicht zu Fig. 1 bei entferntem Schutzmantel, und Fig. 4, 5 und 6 zeigen Ausschnitte aus der Vorrichtung, die verschiedene Arbeits stellungen der letzteren veranschaulichen sol len.
1 ist ein zum Schneiden eines Aussenge windes dienendes, an einem im folgenden als äusserer Hohlschaft bezeichneter Werk zeughalter 2 befestigtes Gewindeschneid zeug. 3 ist eine mit dem äussern Hohlschaft fest verbundene Steuerhülse, auf der drei ringförmige Kuppelteile 4, 5 und 6 angeord net sind. Der mittlere Kuppelteil 5 weist auf seiner dem Kuppelteil 4 zugekehrten Seite trapezförmige, mit entsprechenden Nuten 41 (Fig. 4) im Ring 4 zusammenwirkende Nok- ken 5', während er auf seiner andern Seite mit rechteckigen Nocken 5\ versehen ist, die mit entsprechend ausgebildeten Nuten 6' (Fig. 5) im Ringstück 6 zusammenwirken.
Die Steuerhülse 3 ist mit einem Ringflansch 3' versehen, zwischen welchem und dem Ring 5 eine Schraubenfeder i angeordnet ist, die das Bestreben hat, die beiden Ringe 4 und 5 nach links gegen das hintere Stirnende des äussern Hohlschaftes 2 züi drucken. Der äussere Hohlschaft 2, auf dem eine Schrau benfeder 2' angeordnet ist, und die mit die sem Hohlschaft in Zusammenhang stehenden Teile 4, 5 und 6 sind von einer mit Aussen gewinde versehenen Hülse 8 umgeben, auf welcher ein als Anschlag dienender, fest stellbarer Schraubenring 9 aufgeschraubt ist, und die auf zwei entgegengesetzten Seiten Längsausnehmungen 10 aufweist, durch die hindurch zwei am Ring 6 entsprechend an geordnete Radialzapfen 11 mit Führungs rollen 12 ragen.
Im Ring 6 sind ferner zwei entgegengesetzt angeordnete, federbeein flusste Stifte 14 angeordnet, die sich radial nach innen erstrecken und zu einem aus spä teren Erläuterungen hervorgehenden Zweck mit einem konisch ausgebildeten Teil der Steuerhülse 3 zusammenwirken. Während die beiden Längskanten der Längsausneh- mungen 10 als geradlinige Führungskanten ausgebildet sind, ist die hintere Querkante mit zwei verschieden tiefen Rasten 10' und 10' versehen, welche die Zapfen 11 bezw. deren Führungsrollen 12 aufzunehmen ver mögen und so zwei verschiedene Zapfenstel lungen bestimmen, in welchen die Rollen 12 mit der einen oder andern Führungskante der Längsausnehmungen 10 in Eingriff stehen.
Auf der Hülse 8, die mit einem hohlschaftförmigen Fortsatz 8' versehen ist, ist zwei zweiteiliger Schutzmantel 13 vor gesehen.
Der äussere Hohlschaft 2 und alle damit zusammenhängenden, oben erwähnten Teile bilden einen zur Steuerung des Gewinde- schneidzeuges 1 dienenden, "äussern" Steuer mechanismus, dessen Arbeitsweise später er läutert ist. Ausser diesem "äussern" Steuer mechanismus weist nun die dargestellte Ge windeschneidvorrichtung einen von diesem "äussern" Mechanismus unabhängigen, ko- achsial angeordneten, "innern" Steuermecha nismus auf, der zur Steuerung eines Ge windeschneidbohrers Ja dient.
Mit der ge zeichneten Gewindeschneidvorrichtung lassen sich somit, wie später noch näher erläutert ist, gleichzeitig zwei verschiedene Gewinde (im vorliegenden Fall ein Aussengewinde und ein Innengewinde) schneiden, die verschie dene Steigungen und verschiedene Längen haben können. Der genannte "innere" Steuer mechanismus ist ähnlich gebaut wie der "äussere" Steuermechanismus. Beide Mecha nismen haben einander entsprechende Teile, die deshalb mit. gleichen Zahlen bezeichnet sind, denen beim "innern" Mechanismus ein Buchstabenindex beigefügt worden ist.
Der Gewindeschneidbohrer ja ist mittels seines Schaftes 1b auf den innern, koachsial zum äussern Hohlschaft 2 angeordneten Hohl schaft 2a aufgesteckt und auf diesem mit Hilfe geeigneter Sicherungsmittel gesichert. Mit diesem Hohlschaft 2a ist ein der Steuer hülse 3 entsprechender Steuerbolzen 3a fest verbunden, auf welchem, in ähnlicher Weise wie auf der Hülse 3, Kuppelteile (scheiben förmige) 4a, 5a und 6a angeordnet sind, von denen die Teile 4a und 5a unter dem Einfluss einer Schraubenfeder 7a stehen.
Der Bolzen 3a ist in einem nabenförmigen Fortsatz des Kupplungsteils 6a geführt, an dem wiederum in Ausnehmungen 10a in einer Gewindehülse 8a ragende, mit Führungsrollen 12a ver sehene Radialzapfen 11a und mit einem ko nischen Teil am Bolzen 3a zusammenwir kende Radialstifte 14a angeordnet sind. Die Gewindehülse 8a, auf der ein Schraubenring 9a vorgesehen ist, ragt mit einem nabenför- migen Teil 8b in den Hohlschaftteil 81 der Gewindehülse 8 hinein und ist mittels einer Schraubenmutter 20 fest mit der Hülse 8 verbunden.
Unter der Voraussetzung, dass die Ge windeschneidvorrichtung mittels des hintern Ansatzes 81 der Gewindehülse 8 in einem Werkzeughalter, der je nach der zum Ge windeschneiden verwendeten Werkzeugma schine ein Revolverkopf, eine Bohrpinole etc. sein kann, fest eingespannt, die Werkzeuge 1 und ja zum Schneiden eines rechtsgängigen Aussengewindes und eines rechtgängigen Innengewindes in die Halter 2 und 2a ein gesetzt und die Ringe 9 und 9a der Länge der zu schneidenden Gewinde entsprechend eingestellt und fixiert worden sind, geht der Vorgang bei der beschriebenen Gewinde schneidvorrichtung folgendermassen vor sich: Die Werkzeugmaschine wird in Gang ge setzt; das Werkstück dreht sich linksherum.
Die Halter 2 und 2a werden mittels einer Handeinstellvorrichtung 15 (Fix. 1 und 2), die an einem radial verlaufenden Stift 16 zwei auf diesem letzteren sitzende Hebel 17 aufweist, von denen der eine auf die eine der beiden Gleitrollen 12 und der andere auf die entsprechende der beiden Gleitrollen 12a ein zuwirken vermag, so gedreht, bis die Gleit- rollen 12 aus ihren Rasten 10' in die Rasten 102 hineingelangen (Fix. 3 und 4) und so auch die Rollen 12a, deren Rasten hier nicht ersichtlich sind.
Hierauf wird der Werk zeughalter, in dem die Vorrichtung einge- spannt ist, in Richtung gegen das Werkstück geschoben, um den gleichzeitigen Anschnitt desselben durch beide im voraus zu diesem Zwecke in bezug aufeinander eingestellte Werkzeuge 1 und 1a herbeizuführen. Das beansprucht höchstens eine Umdrehung des Werkstückes: Dann überlässt man die beiden Werkzeuge 1 und 1a sich selbst, wobei fest zuhalten ist, dass der die Vorrichtung tra gende Werkzeughalter inzwischen auf seiner Führung festgelegt worden ist.
Da die Funktionsweise der Mechanismen beider Werkzeuge 1 und 1a die gleiche ist, sind die nachfolgenden Erläuterungen auf die- Funk tionsweise des das Werkzeug 1 steuernden "äussern" Mechanismus beschränkt worden.
Zu Beginn der Gewindeschneidoperation haben die Teile des "äussern" Mechanismus die in Fig. 4 gezeigte Stellung. Der Werk zeughalter 2 wird nun entsprechend der Stei gung des im Schnitt begriffenen Gewindes im Sinne des Pfeils v (Fix. 3) nach links gezogen, weil er vermöge der mit ihm gekup- pelten und an der Längskante a (Fix. 2, 3 und 5) der Ausnehmung 10 anliegenden Rol len 1,1 vom umlaufenden Werkstück nicht im Drehsinne mitgenommen werden kann.
Damit wird aber nicht allein der Werk zeugschalter 2 nach links entgegen der Wir kung der Feder 21 verschoben, sondern auch die damit zusammenhängenden Teile 3, 4, 5 und 6, bis die Gleitrollen 12 des Ringes 6 zur Anlage an den Einstellring 9 gelangen. Der Kupplungsring 6 wird dadurch in seiner Längsbewegung aufgehalten.
Das am Werk stück geschnittene Gewinde zieht jedoch den Werkzeughalter 2 mit den Kupplungsteilen 3, 4 und 5 weiter nach, wodurch die Radial stifte 14 vom konischen Teil der Steuer hülse 3 auseinandergepresst werden, während der Kupplungsring 6, der nun vom Gewinde- nachzug entlastet ist,
frei wird und die Kupplung zwischen den beiden Teilen 5 und a 6 ausgerückt ist. Zu Beginn der Gewinde schneidoperation war vermöge der schrägen Seitenflächen der Nocken 51 und der Nuten 41 und zufolge des Umstandes, dass sich der Kupplungsring 4 gegenüber dem Kupplungs ring 5 zu drehen trachtet, zwischen diesen beiden Ringen ein Spielraum c (Fig.
4) ent standen, was insofern von Bedeutung ist, als unmittelbar nachdem der Ring 5, wie oben erwähnt, ausser Eingriff mit dem Ring 6 ge setzt worden ist, die Feder 7 den Ring 5 zur Anlage an den Ring 4 andrückt, wodurch die Sicherheit gewährleistet ist, dass die bei den Kupplungsteile 5 und 6 vollständig von einander getrennt sind (Fig. 5) und nicht aufeinander schleifen können. Mit dem Aus rücken der Kupplung 5, 6 ist der Vorgang des Schneidens des Aussengewindes am Werk stück beendet und der Werkzeughalter 2 und die Teile 3, 4 und 5 können jetzt frei mit. dem Werkstück umlaufen. Nun erfolgt an der Drehbank von Hand oder auch selbsttätig ein Drehrichtungswechsel des Werkstückes. Der Werkzeughalter 2 und die Teile 3, 4 und 5 nehmen an dieser Bewegungsumkehr teil.
Durch den Reibungsschluss zwischen der Hülse 3 und den Stiften 14 wird auch der Ring 6 mitgenommen, bis dessen Gleitrollen 11 zur Anlage an die Führungskanten b ge langen. Inzwischen haben auch die feder beeinflussten Stifte 14 durch Abgleiten der selben am konischen Teil der Steuerhülse 3 eine Verschiebung des Ringes 6 gegen den Ring 5 veranlasst und da am Einstellring an der Längskante b der Ausnehmungen 1.0 ein Ausschnitt 19 (Fig. 3) vorgesehen ist, so findet diese Verschiebung in einem solchen Ausmasse statt, dass ein vollständiges Kup peln der beiden Teile 5 und 6 stattfindet (Fig. 6).
Im Augenblick des Kupplungs schlusses bewegt sich das Werkzeug ver möge der Gewindesteigung zwangsläufig um die Länge des eben geschnittenen Gewindes nach rückwärts, wobei die Rollen 12 an den Kanten b der Längsausnehmungen 10 ent langgleiten. Nach dem Ablaufen des Werk- zeuges vom Werkstück werden die Rollen 11 vermöge der Wirkung der Feder 21 in die Rasten 101 gedrückt, die etwas tiefer sind als die Rasten 102, so dass das Werkzeug 1 in einem bestimmten Abstand vom Werk stück gehalten -und so ein Anfressen des Ge- windeanfanges vermieden wird.
In analoger Weise hat auch der Gewindebohrer seine Ar beit verrichtet, so dass gleichzeitig ein Aussen gewinde und ein Innengewinde in das Werk- stiick geschnitten worden sind. Selbstver ständlich liessen sich mit der beschriebenen Gewindeschneidvorrichtung bei entsprechen den Abänderungen die gegebenenfalls an der selben vorzunehmen wären und bei Anwen dung hierfür geeigneter Werkzeuge, je nach der Ausbildung des Werkstückes, auch zwei Aussen- oder aber auch zwei Innengewinde schneiden. Ebenso liessen sich linksgängige Gewinde schneiden.
Wie aus der Fig. 1 hervorgeht, ist zwi schen den Werkzeughaltern 2 und 2a und den unmittelbar an deren hintern Stirn seiten anliegenden Kupplungsteilen 4 und 4a je eine federbeeinflusste Kugel 18 bezw. 18a und mit diesen zusammenwirkende Rasten aufweisende Sicherheitsvorrichtung vorge sehen, die den Zweck hat, eine relative Dreh bewegung zwischen den Teilen 2 und 4 bezw. 2a und 4a zuzulassen, wenn zum Beispiel bei falscher Einstellung des Einstellringes 9, um dies beim "äussern" Steuermechanismus zu erläutern, eine Verhinderung des Nach ziehens des Halters 2 etwa infolge Auftref fens des Werkzeuges 1 auf einen Flansch teil des Werksdickes stattfindet.
Schliesslich sei noch erwähnt, dass die Werkzeughalter oder Hohlschäfte 2 und 2a zweckmässiger weise nach hinten leicht verjüngt sind, um den Werkzeugen 1 und la bei der fortschrei tenden Gewindeschneidoperation eine gewisse Anpassung an den mit Gewinde zu ver- sehenden Teil des Werkstückes zu ermög lichen.
Thread cutting device. The thread cutting devices known up to now are designed so that, as a rule, only a single thread, be it an internal or an external thread, can be cut with them.
The present invention has the purpose of creating a thread cutting device by means of which at least two threads, possibly ver different pitches and lengths, can be cut at the same time.
For this purpose, the tapping device according to the invention is built. that it has at least two coaxially arranged, independent control mechanisms, each of which for the purpose of simultaneous cutting of two threads has a shaft-shaped, longitudinally displaceable and spring-loaded tool holder that is used for the purpose of simultaneous cutting of two threads and which inevitably runs with the thread cutting a coupling preventing rotation of the same during thread cutting is retightened, an adjustable adjusting ring being assigned to each of the two control mechanisms,
that after cutting the one or the other thread on a certain th length of the workpiece by the corresponding adjusting ring, the clutch in question is disengaged to release the associated tool holder, and that also after changing the relative rotational movement BEZW.
Movement relationships between the workpiece and the two Ge thread cutting tools the clutches of the two control mechanisms with the help of a recess on the associated adjusting rings are re-engaged for the inevitable return of the tool holder and finally the thread cutting tools after the two cut threads have run off automatically from the workpiece under spring action be distanced.
On the accompanying drawing, an embodiment of the subject invention is illustrated. Fig. 1 is a longitudinal section of the thread cutting device taken along line 1-I in Fig. 2; Fig. 2 is a cross-section of the device along the line II-II in Fig. 1; Fig. 3 shows a top view of Fig. 1 with the protective cover removed, and Fig. 4, 5 and 6 show sections of the device that illustrate the various working positions of the latter sol len.
1 is a thread used for cutting a Aussenge, on a tool holder 2 attached to a tool holder 2, hereinafter referred to as the outer hollow shaft. 3 is a control sleeve firmly connected to the outer hollow shaft, on which three annular coupling parts 4, 5 and 6 are angeord net. The middle coupling part 5 has trapezoidal cams 5 'on its side facing the coupling part 4 and interacting with corresponding grooves 41 (FIG. 4) in the ring 4, while on its other side it is provided with rectangular cams 5' which are correspondingly formed grooves 6 '(Fig. 5) in the ring piece 6 cooperate.
The control sleeve 3 is provided with an annular flange 3 'between which and the ring 5 a helical spring i is arranged, which tends to press the two rings 4 and 5 to the left against the rear end of the outer hollow shaft 2 züi. The outer hollow shaft 2, on which a screw benfeder 2 'is arranged, and the parts 4, 5 and 6 associated with the sem hollow shaft are surrounded by an externally threaded sleeve 8 on which a stop serving as a fixed adjustable Screw ring 9 is screwed on, and which has longitudinal recesses 10 on two opposite sides, through which two rollers on the ring 6 corresponding to subordinate radial pins 11 with guide 12 protrude.
In the ring 6, two oppositely arranged, spring-legged pins 14 are also arranged, which extend radially inward and cooperate with a conical part of the control sleeve 3 for a purpose arising from later explanations. While the two longitudinal edges of the longitudinal recesses 10 are designed as straight guide edges, the rear transverse edge is provided with two detents 10 'and 10' of different depths, which the pins 11 and 11 respectively. their guide rollers 12 like to accommodate ver and so determine two different Zapfenstel lungs, in which the rollers 12 with one or the other guide edge of the longitudinal recesses 10 are in engagement.
On the sleeve 8, which is provided with a hollow shaft-shaped extension 8 ', two two-part protective jacket 13 is seen in front.
The outer hollow shaft 2 and all related parts mentioned above form an "outer" control mechanism which is used to control the thread-cutting tool 1 and whose mode of operation is explained later. In addition to this "outer" control mechanism, the illustrated Ge thread cutting device now has an "inner" control mechanism which is independent of this "outer" mechanism and is coaxially arranged and serves to control a Ge thread cutting drill Ja.
With the tapping device drawn can thus, as will be explained in more detail later, two different threads (in the present case an external thread and an internal thread) cut, which can have different pitches and different lengths. The so-called "inner" control mechanism is constructed similarly to the "outer" control mechanism. Both mecha nisms have corresponding parts that are therefore with. the same numbers are designated, to which a letter index has been added to the "internal" mechanism.
The tapping drill ja is plugged by means of its shank 1b onto the inner hollow shank 2a, which is arranged coaxially to the outer hollow shank 2, and is secured on this with the aid of suitable securing means. With this hollow shaft 2a of the control sleeve 3 corresponding control pin 3a is firmly connected, on which, in a similar manner to the sleeve 3, coupling parts (disk-shaped) 4a, 5a and 6a are arranged, of which the parts 4a and 5a under the Influence of a coil spring 7a stand.
The bolt 3a is guided in a hub-shaped extension of the coupling part 6a, on which in turn in recesses 10a in a threaded sleeve 8a protruding, ver provided with guide rollers 12a radial pins 11a and with a conical part on the bolt 3a cooperating radial pins 14a are arranged. The threaded sleeve 8a, on which a screw ring 9a is provided, protrudes with a hub-shaped part 8b into the hollow shaft part 81 of the threaded sleeve 8 and is firmly connected to the sleeve 8 by means of a screw nut 20.
Assuming that the Ge thread cutting device by means of the rear shoulder 81 of the threaded sleeve 8 in a tool holder, which can be a turret, a drill quill etc. depending on the machine used for Ge thread cutting, the tools 1 and yes for cutting a right-hand external thread and a right-hand internal thread are set in the holder 2 and 2a and the rings 9 and 9a have been adjusted and fixed according to the length of the thread to be cut, the process for the thread cutting device described is as follows: The machine tool is in Gear set; the workpiece rotates to the left.
The holders 2 and 2a are by means of a manual adjustment device 15 (Fix. 1 and 2), which has two levers 17 seated on the latter on a radially extending pin 16, one of which on one of the two castors 12 and the other on the corresponding one of the two sliding rollers 12a is able to act, rotated until the sliding rollers 12 get out of their notches 10 'into notches 102 (fix. 3 and 4) and so do the rollers 12a, whose notches are not visible here.
The tool holder in which the device is clamped is then pushed in the direction of the workpiece in order to bring about the simultaneous cutting of the workpiece by both tools 1 and 1a that have been adjusted in relation to one another for this purpose. This requires at most one rotation of the workpiece: Then the two tools 1 and 1a are left to their own devices, whereby it should be noted that the tool holder carrying the device has meanwhile been set on its guide.
Since the functioning of the mechanisms of both tools 1 and 1a is the same, the following explanations have been limited to the functioning of the "external" mechanism controlling the tool 1.
At the beginning of the thread cutting operation, the parts of the "outer" mechanism are in the position shown in FIG. The tool holder 2 is now pulled to the left in accordance with the pitch of the thread being cut in the direction of the arrow v (Fix. 3), because it is coupled with it and at the longitudinal edge a (Fix. 2, 3 and 5) the recess 10 adjacent Rol len 1.1 cannot be taken along by the rotating workpiece in the direction of rotation.
So that not only the work tool switch 2 is moved to the left against the We effect of the spring 21, but also the related parts 3, 4, 5 and 6 until the rollers 12 of the ring 6 come to rest on the setting ring 9. The coupling ring 6 is stopped in its longitudinal movement.
However, the thread cut on the work piece pulls the tool holder 2 with the coupling parts 3, 4 and 5 further, whereby the radial pins 14 are pressed apart from the conical part of the control sleeve 3, while the coupling ring 6, which is now relieved of the thread tightening ,
becomes free and the clutch between the two parts 5 and a 6 is disengaged. At the beginning of the thread cutting operation, due to the inclined side surfaces of the cams 51 and the grooves 41 and due to the fact that the coupling ring 4 tends to rotate relative to the coupling ring 5, there was a clearance c between these two rings (Fig.
4) emerged, which is important in that immediately after the ring 5, as mentioned above, has been disengaged from the ring 6, the spring 7 presses the ring 5 to rest against the ring 4, thereby increasing security it is ensured that the coupling parts 5 and 6 are completely separated from one another (FIG. 5) and cannot drag against one another. With the move from the coupling 5, 6, the process of cutting the external thread on the work piece is finished and the tool holder 2 and the parts 3, 4 and 5 can now freely. rotate around the workpiece. The direction of rotation of the workpiece is now changed manually or automatically on the lathe. The tool holder 2 and the parts 3, 4 and 5 take part in this reversal of movement.
Due to the frictional connection between the sleeve 3 and the pins 14, the ring 6 is carried along until its sliding rollers 11 b ge long to rest against the guide edges. In the meantime, the spring-influenced pins 14 have also caused a displacement of the ring 6 against the ring 5 by sliding the same on the conical part of the control sleeve 3 and since a cutout 19 (Fig. 3) is provided on the adjusting ring on the longitudinal edge b of the recesses 1.0, so this shift takes place to such an extent that a complete Kup peln of the two parts 5 and 6 takes place (Fig. 6).
At the moment of the coupling circuit, the tool moves ver may the thread pitch inevitably by the length of the evenly cut thread backwards, with the rollers 12 sliding along the edges b of the longitudinal recesses 10 ent. After the tool has run off the workpiece, the action of the spring 21 pushes the rollers 11 into the notches 101, which are somewhat deeper than the notches 102, so that the tool 1 is held at a certain distance from the workpiece - and so the beginning of the thread is avoided.
The tap has also performed its work in an analogous manner, so that an external thread and an internal thread have been cut into the workpiece at the same time. Of course, the thread cutting device described could be used with the modifications that might have to be made to the same and with the use of suitable tools, depending on the design of the workpiece, also two external or two internal threads. Left-handed threads could also be cut.
As can be seen from Fig. 1, between tween the tool holders 2 and 2a and the coupling parts 4 and 4a resting directly on their rear end faces each have a spring-influenced ball 18 respectively. 18a and with these cooperating notches having safety device see easily, which has the purpose of a relative rotational movement between the parts 2 and 4 respectively. 2a and 4a allow if, for example, incorrect setting of the adjusting ring 9, to explain this in the "outer" control mechanism, a prevention of the retraction of the holder 2 takes place as a result of the tool 1 on a flange part of the factory thickness.
Finally, it should also be mentioned that the tool holders or hollow shafts 2 and 2a are appropriately tapered slightly towards the rear in order to allow the tools 1 and 1a a certain adaptation to the part of the workpiece to be threaded during the progressive thread cutting operation.