CH207246A - Ol- und Staubabdichtungseinrichtung an Wellen. - Google Patents

Ol- und Staubabdichtungseinrichtung an Wellen.

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CH207246A
CH207246A CH207246DA CH207246A CH 207246 A CH207246 A CH 207246A CH 207246D A CH207246D A CH 207246DA CH 207246 A CH207246 A CH 207246A
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CH
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oil
sealing ring
sealing
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English (en)
Inventor
Achslager-Syndikat
Original Assignee
Achslager Syndikat
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00—Sealings
    • F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/324—Arrangements for lubrication or cooling of the sealing itself

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)

Description


  Öl- und     Staubabdichtungseinrichtung    an Wellen.    Die Erfindung     betrifft    eine Öl- und Staub  abdichtungseinrichtung an Wellen, mit einem  mit zueinander mit gegenläufigen Manschetten  flanschen     versehenen    Dichtungsring aus ela  stischem, porenfreien und ölbeständigen Ma  terial, und kennzeichnet sich dadurch, dass  der Dichtungsring einen Hohlraum zur Auf  nahme von Schmiermittel aufweist, der durch       balgartig    ausgebildete     Wandungsteile    be  grenzt ist und über Öffnungen mit einen  zwischen der Welle und den     Manschettenflan-          sehen    befindlichen Hohlraum in Verbindung  steht.  



  Die bisher bekannten elastischen Mate  rialien, insbesondere der natürliche Gummi,  sind nicht ölbeständig. Daher sind diese Ma  terialien für Ölabdichtungen, beispielsweise  Lagerabdichtungen, ungeeignet, da sie be  reits nach kurzer Betriebszeit unbrauchbar  werden, indem sich ihre Dichtungswirkung  verliert. Man war daher gezwungen, der  artige Ölabdichtungen aus nichtelastischem,  starren Material herzustellen. Um den erfor-         derlichen    Dichtungsdruck an der Abdich  tungsstelle, beispielsweise der Welle oder  Achse, zu erreichen, war eine zweiteilige  Ausführung der Ölabdichtung erforderlich,  die trotz sorgfältiger Ausführung und der  damit verbundenen hohen Herstellungskosten  die Möglichkeit des     Ölaustrittes    über die  Schliessstellen nicht ausschliesst.

   Ein weiterer  Nachteil dieser starren Abdichtungen besteht  darin, dass sie die beim Betrieb zwischen der  Achse und der Welle und dem Lagergehäuse  auftretenden Bewegungen in axialer und in  Querrichtung nicht in sich ausgleichen kön  nen, so dass sie auch an den Gehäusewan  dungen beweglich gelagert sein müssen.  Diese bewegliche Lagerung an den     Gebäuse-          wandungen    macht die Anordnung besonderer  Dichtungsgehäuse oder     -kammern    notwendig  und ermöglicht wiederum einen zusätzlichen  Ölverlust.  



  Der unter der Bezeichnung     "Bunall    be  kannte, auf synthetischem Wege hergestellte       Kautschuk,        aus    dem der Dichtungsring der      erfindungsgemässen Einrichtung, zum Beispiel  hergestellt werden kann, ermöglicht zufolge  seiner Ölbeständigkeit erstmalig die Herstel  lung eines einteiligen, elastischen Dichtungs  ringes, der die den bisher bekannten elasti  schen Materialien anhaftenden Nachteile ver  meidet und einen idealen, sämtlichen Anfor  derungen genügenden     Dichtungsstoff    darstellt.  Zufolge der einem Material     genannter    Art  eigenen Elastizität kann die erfindungsge  mässe Einrichtung reit Untermass oder gege  benenfalls mit Übermass auf die abzudich  tende Stelle aufgebracht werden.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt beispiels  weise mehrere Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes       Fig.    1 ist ein Querschnitt einer     erster)     Ausführungsform ;       Fig.2    ist eine vergrösserte Teildarstel  lung gemäss     Fig.    1 ;       Fig.    3 ist eine Darstellung einer Ausfüh  rungsform mit zwei Andruckfedern;       Fig.    4 ist eine Darstellung einer andern  Ausführungsform.  



  Gemäss     Fig.    1 und 2 liegt auf einer Achse  1 mit einem     Ölspritzring    2 aus einem     ölbe-          ständigen    Material eine Doppelmanschetten  flansche mit ihren zueinander gegenläufig an  geordneten     Manschetten    3, 3' auf, welche  mit der radialen Mittelebene der Dichtung  je einen spitzen Winkel     einschliessen.    An die  Manschettenflanschen 3, 3' schliessen sich die       balgförmigerr        Wandungsteile    4, 4' an, die  einen Hohlraum 5 einschliessen und sich nach  aussen in     ringflansehartige        Wandungsteile    6,  6' fortsetzen,

   die unter absolutem     Dichtungs-          schluss    zwischen dem Gehäuse 7 und einer  Ringplatte 8 eingespannt     siird.    Der Hohl  raum 5 steht über radial gerichtete Bohrun  gen 9 mit dem von den beiden Manschetten  3, 3' und der Welle eingeschlossenen Raum  in Verbindung. In dem Hohlraum 5 ist eine  schraubenförmige Andruckfeder 10 ange  ordnet.  



  Die     Fig.    3 stellt eine Ausführungsform  dar, bei der in dem Hohlraum 5 zwei schrau  benförmige Andruckfedern 11 angeordnet  sind.    Die     Vig.    4 zeigt eine andere spezielle       Ausführungsform,    bei der die Enden 12. 12'  der     Wandungsteile    4, 4' an den Wandungen  des Gehäuses 7 und der     Abdeckkappe    13  anliegen. Diese Ausführungsform ist geeig  net, geringe     Verschiebungen    in radialer Rich  tung zwischen der Achse und dem Lager  gehäuse in sich auszugleichen, während bei  grösseren Verschiebungen ein Gleiten der       Enden    12, 12' an den Wandungen des Ge  häuses 7 und der     Abdeckkappe    13 möglich ist.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung kann,  wie ohne weiteres ersichtlich, allen zwischen  der Welle und dem Lagergehäuse auftreten  den     Bewegungen    mühelos folgen.  



       Sämtliche    in der     Achsrichtung    oder quer  zur Achsrichtung auftretende Bewegungen  zwischen Welle und Lagergehäuse werden  mittels der erfindungsgemässen Einrichtung  ausgeglichen, so dass eine     Verschiebung    des       Dichtungsringes    auf der Welle auf ein       Kleinstmass    beschränkt wird und die bisher  erforderliche zusätzliche bewegliche Abdich  tung an den Gehäusewandungen in Fortfall  kommt. Der Dichtungsring kann in den Ge  häusewandungen entweder eingespannt sein  oder an ihnen fest anliegen und macht so  mit einen zusätzlichen     Ölverlust    an den     Ge-          häusewandungen    unmöglich.  



  Die     erfindungsgemässe    Einrichtung kann  überall     Verwendung    finden und eignet sich  besonders für sämtliche Wellenabdichtungen,  bei denen eine Verhinderung des     Austretens     des     Schrniermittels        notwendig    ist, beispiels  weise für Gleitlager oder auch Kugel- oder  Rollenlager.  



  Die     Wandungsteile    4, 4' des Dichtungs  ringes der Einrichtung bilden einen Hohl  raum zur Aufnahme eines Schmiermittel  vorrates, wodurch der Dichtungsring für eine  längere Betriebszeit voll verwendungsfähig  bleibt. Eine Reibung der     zueinandergegen-          läufigen    Manschettenflanschen auf der Welle  wird durch die über     (Öffnungen    des Dich  tungaringe8 und den zwischen den Man  schettenflanschen und mit der Welle beste  henden Hohlraum gewährleistete Schmierung  verhindert.

        Wie aus der     Zeichnung    ersichtlich, sind  die äussern Fortsetzungen der Begrenzungs  wände des Hohlraumes vorzugsweise als  Flanschen ausgebildet und in eingebautem  Zustand an ihren Enden im Gehäuse einge  spannt, so dass der Hohlraum nach aussen  abgeschlossen ist und Bewegungen zwischen  den festen und beweglichen Teilen der Ab  dichtungseinrichtung ermöglicht. Durch diese  Anordnung wird die bei starren Abdichtun  gen erforderliche, bewegliche Abdichtungs  stelle gegenüber dem Gehäuse in einer be  sonderen Kammer überflüssig.

   Der bei der  Verwendung der erfindungsgemässen Einrich  tung erreichte absolute     Dicbtungsschluss    an  den Gehäusewandungen stellt einen beson  deren Vorteil dar, der die Verringerung der  Abmessungen des     Achslagers    bei gleichzei  tiger Hebung des Ölspiegels ermöglicht.  



  Der Erfindungsgegenstand eignet sich       insbesonders    für Lager, bei denen in axialer  und radialer Richtung Bewegungen auftre  ten, beispielsweise für     Achslager    von Schie  nenfahrzeugen. Er kann selbstverständlich  auch für sämtliche andere Ölabdichtungen  Verwendung     finden.     



  Besonders vorteilhaft ist die Anordnung  der     flanschartigen    Begrenzungswände bei La  gern, die vollständig mit Schmiermittel ge  füllt sind, so dass selbst bei Beschädigung  der einen Begrenzungswand die     Betriebs-          sicherbeit    des Lagers nicht in Frage gestellt    wird,     cis    auch die zweite     Begrenzungstvänd     allein einen absoluten     Dichtungsschluss    ge  währleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Öl- und Staubabdicbtungseinriehtung an Wellen mit einem mit zueinander gegen läufigen Manschettenflanschen versehenen Dichtungsring aus elastischem, porenfreien und ölbeständigen Material, dadurch gekenn zeichnet, dass der Dichtungsring einen Hohl raum zur Aufnahme von Scbmiermittel auf. weist, der durch balgartig ausgebildete Wan- dungsteile begrenzt ist und über Öffnungen mit einem zwischen der Welle und den Man schettenflanschen befindlichen Hohlraum in Verbindung steht.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die balgförmigen Wan- dungsteile des Dichtungsringes sich nach aussen in ringflanschartige Wandungsteile fortsetzen, die an ihren Enden in einem Ge häuse eingespannt sind, so dass der Hohl raum nach aussen abgeschlossen ist und Be wegungen zwischen den festen und beweg lieben Teilen der Abdichtungseinrichtung er möglicht.
CH207246D 1937-09-13 1938-09-12 Ol- und Staubabdichtungseinrichtung an Wellen. CH207246A (de)

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ID=5793613

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CH207246D CH207246A (de) 1937-09-13 1938-09-12 Ol- und Staubabdichtungseinrichtung an Wellen.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2358595A1 (fr) * 1976-07-13 1978-02-10 Festo Maschf Stoll G Piston, notamment pour verin pneumatique
CN114876516A (zh) * 2022-05-30 2022-08-09 中煤科工集团重庆研究院有限公司 一种煤矿履带车自主行走控制系统

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2358595A1 (fr) * 1976-07-13 1978-02-10 Festo Maschf Stoll G Piston, notamment pour verin pneumatique
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