CH207255A - Hochspannungsanlage. - Google Patents

Hochspannungsanlage.

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CH207255A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/06Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode
    • H02M7/10Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes without control electrode or semiconductor devices without control electrode arranged for operation in series, e.g. for multiplication of voltage
    • H02M7/103Containing passive elements (capacitively coupled) which are ordered in cascade on one source
    • H02M7/106With physical arrangement details

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Description


  Hochspannungsanlage.    Für die Erzeugung von Gleichstrom  ausserordentlich hoher Spannung (in der       Grössenordnung    von 108 Volt), kann man     ein     aus Kondensatoren und Ventilröhren beste  hendes System     verwenden.    Die Kondensato  ren sind zu zwei Säulen aufgebaut und die in  Reihe geschalteten     Ventile        sind    zwischen  diesen Säulen derart angeordnet, dass je zwei  aufeinanderfolgende     Ventile    von einem Kon  densator überbrückt werden. Das erste Ven  til wird von einem Kondensator und einer  mit diesem in Reihe geschalteten Wechsel  stromquelle überbrückt.  



  Ein Metallkörper oder ein metallbekleide  ter Körper mit glatter abgerundeter Ober  fläche deckt die Säulen ab und bildet den       Hochspannungspol.    Da dieser Polkörper das  höchste Potential erhält, müssen seine Ab  stände von den Wandungen des Hochspan  nungsraumes, die als geerdete Teile zu be  trachten sind, grösser sein, als die verlangte  Schlagweite. Wenn der zur Verfügung  stehende Raum beschränkt ist, ist es aus die  sem Grunde vorteilhaft, die Anlage so zu    bemessen, dass der Polkörper ungefähr in der       Mitte    des Hochspannungsraumes liegt.  



  Um die erzeugte Hochspannung anwen  den zu können,     muss    man von dem Polkörper  mit den     Stromzuführungsleitungen        wieder     heruntergehen. Selbstverständlich wird durch  diese     Leitungen    der Verlauf der     Aquipoten-          tialflächen    des     elektrischen    Feldes beein  flusst.

   Sind die     Stromverbraucher    in demsel  ben Raum wie die Erzeugungsanlage ange  ordnet, so lassen sich zwar Schwierigkeiten  mit isolierten Durchführungen durch die  Wand vermeiden, aber die Abstände der       hochspannungführenden        Teile    dieser Strom  verbraucher von der Wand müssen doch ent  sprechend den von ihnen auszuhaltenden       Spannungsdifferenzen    bemessen     sein.     



  Die     Erfindung    bezweckt, den für eine  Hochspannungsanlage der beschriebenen Gat  tung verfügbaren Raum möglichst günstig  auszunutzen und dadurch die erreichbare       Spannung    möglichst hoch zu steigern. Sie  geht von der Erwägung aus, dass der ober  halb des     Säulensystemes    liegende Teil des      Hochspannungsraumes, der ungefähr ebenso  hoch     ist    wie der untere Teil, dazu benutzt  werden kann, Teile der Anlage unterzubrin  gen, deren Potential ungefähr gemäss dem  dort vorhandenen Spannungsgradienten ver  läuft.

   Auf Grund dieser Erkenntnis wird bei  der Hochspannungsanlage nach der Erfin  dung die     Generatorsäule    ungefähr in der  Mitte der Boden-     bezw.    Deckenfläche des  Hochspannungsraumes angebracht, wobei ihr  das höchste Potential gegen Ende aufweisen  der Polkörper praktisch in der geometrischen  Mitte des Hochspannungsraumes sich befin  det     und    der Verbraucher in der Richtung der  Verlängerung der     Generatorsäule    über den  Polkörper hinaus nach der Decken-     bezw.     Bodenfläche des Hochspannungsraumes hin  angeordnet ist.  



  Die erfindungsgemässe Anordnung ergibt  eine bedeutende Raumersparnis, die eine  Steigerung der Spannung ermöglicht. Um  mit der Spannung noch höher gehen zu kön  nen, kann der Raum rings um den Polkörper  durch mindestens eine Zwischenwand unter  teilt sein.     Zvischenw        ände    aus Isoliermaterial,  etwa mit     Kunstharzstoff    getränkte und zu  sammengepresste Faserstoffe, z. B.     Pertinax,     verhindern bis zu einem bestimmten Grade  einen direkten Überschlag. Aber auch lei  tende Zylinder können die Spannungssicher  heit erhöhen, besonders wenn sie zur Poten  tialsteuerung auf eine bestimmte     Spannung     gehalten werden.

   Für die Steuerung des  elektrischen Feldes können leitende Verbin  dungen zwischen dem Polkörper und den  Seitenwänden des Hochspannungsraumes  dienen. Von der     'Wandung    des Raumes nach  dem Säulensystem wird die Krümmung der       Äquipotentialfelder    stärker. Es ist möglich,  der     hiedurch    bedingten Zunahme des Span  nungsgradienten durch     gegeignete    Potential  steuerung entgegenzuwirken. Die Potential  zunahme pro Längeneinheit wird dann in der  Nähe des     Säulensystemes    herabgesetzt, und  weil die Durchschlagfestigkeit hauptsächlich  von dem grössten Potentialgradient abhängt,  wird sie durch diese Massnahme erhöht.  



  Um zu bewirken, dass sich durch einen         Spannungsstoss,    z. B. bei Durchschlag einer       Entladungsröhre,    über die leitenden Zylin  der     kapazitiv    eine günstige Spannungsvertei  lung einstellt, ist es vorteilhaft, die     innern     leitenden Zylinder länger zu wählen, als die  äussern.  



  Eine Anlage nach der Erfindung kann  entweder für hohe positive Spannung gegen  Erde oder für eine hohe negative Spannung  gebaut werden. Es ist auch möglich, sie so  einzurichten, dass sie für beide Fälle geeig  net ist. Zu diesem Zweck sind die Ventil  sockel zweckmässig so beschaffen, dass die  Ventilröhren umgekehrt eingesteckt werden  können. Hierdurch kann die Anlage umge  polt werden.  



  An Hand der beiliegenden Zeichnung  wird die Erfindung näher dargelegt.  



       Fig.    1 stellt schematisch eine     Tlochspan-          nungsanlage    in bekannter Ausführung mit  neben dem Säulensystem angeordneten Ver  brauchern dar;       Fig.    2 ist eine schematische Darstellung  eines Ausführungsbeispiels einer Anlage  nach der Erfindung in einem Raum von glei  chen Abmessungen.  



  In     Fig.    1 ist auf dem Boden 1 des Hoch  spannungsraumes ein     Säulensystem    2 aufge  baut, das aus zwei     Kondensatorsäulen    3 und  4 mit     dazwischen    geschalteten Ventilen 5  besteht. Die     Kondensatoren    jeder     Saüle    sind  in Reihe geschaltet und es werden somit die  Spannungen sämtlicher Kondensatoren einer  Säule addiert. Der Potentialunterschied gegen  Erde der     verschiedenen    Zwischenglieder 6,  welche die     Kondensatorbeläge    verbinden,  nimmt nach oben hin zu und der auf den  Säulen ruhende metallene Hohlkörper 7 er  hält das höchste Potential, z. B. einige  Millionen Volt.

   Zwischen diesem Körper 7,  dem Polkörper, und der Erde ist rechts von       dem        Generatorsystem    ein Verbrauchersystem  angeordnet. Das Verbrauchersystem enthält  einen Widerstand B. Von einem Teil dieses  Widerstandes wird eine Spannung abgegrif  fen zum Messen der     Hochspannnung.    Ein in  der Figur nicht angegebenes elektrostatisches  Voltmeter ist zwischen Erde und einer Ab-           zweigung    des Widerstandes angeschlossen,  wobei das Verhältnis des parallel zum     Mess-          instrument    liegenden Widerstandes zum gan  zen Widerstand zum     Beispiel    1 : 1000 be  trägt.

   Das     Messinstrument    wird dann immer  mit     1/1000    der     Spannung    des Polkörpers bela  stet und zeigt die erzeugte Hochspannung an.  In einer bekannten Ausführung besteht der  Widerstand aus einer grossen Anzahl von  Kohlenwiderständen, die alle in Reihe ge  schaltet und in einem ölgefüllten Isolator  rohr untergebracht sind, wobei der Gesamt  widerstand 1500     Megohm        beträgt.     



  Zu dem Verbrauchersystem gehört ferner  eine Entladungsröhre 9, beispielsweise eine  Röntgenröhre für Gammastrahlen. Solche  Röhren werden meistens aus mehreren Teil  stücken zusammengesetzt, in denen die Elek  tronen stufenweise beschleunigt werden. Um  die Spannung über die verschiedenen Stufen  richtig zu verteilen, ist ein weiterer Wider  stand 10 vorgesehen, von dem entsprechende       Abzweigungen    mit den     Zwischenelektroden     der Röntgenröhre 9     verbunden    sind. Zwischen  der Röhre 9 und dem Polkörper 7 ist ein  Schutzwiderstand 11 angeordnet. Der Pol  körper 7 ragt     etwas    über die unter ihm lie  genden säulenartigen Teile hinaus, um die  Form der     Äquipotentialflächen    günstiger zu  gestalten.

   Zu demselben Zwecke ist seine  Oberfläche abgerundet.  



  Die zulässige Hochspannung wird durch  den Abstand a     zwischen    dem Polkörper 7  und der geerdeten Mauer 12 des Hochspan  nungsraumes bestimmt.  



  Bei der Anordnung gemäss     Fig.    2 ist das       Generatorsystem    2 nicht     neben    dem Verbrau  chersystem, sondern im     obern    Teil des Hoch  spannungsraumes angeordnet. Der Polkörper  7 kann dadurch in seiner     Breitenabmessung     kleiner gehalten werden,     weil    er eine gerin  gere Grundoberfläche zu überdecken hat. Der  Abstand zwischen diesem Körper und der  geerdeten Wand 12 des Hochspannungsrau  mes wird dadurch     bedeutend    grösser. Demzu  folge kann auch eine höhere     Spannung    zu  gelassen werden.

   Der     Messwiderstand    8, die  Verbraucherröhre 9 und das     Potentiometer    10    sind unter dem Polkörper aufgestellt. Sie  ruhen zum Beispiel auf einer geerdeten me  tallenen Tischplatte 13, die gleichzeitig als  Schutzwand für das darunter arbeitende Be  dienungspersonal und gegebenenfalls einen       Patienten    dient. Ein Lagerungstisch ist in  der Figur mit 14 angedeutet. Das geerdete  Ende 15 des Entladungsrohres ragt durch die  Tischplatte 13 hindurch und enthält zum Bei  spiel die geerdete Antikathode, von der die       Gammastrahlen    ausgehen.  



  In der Höhe     wird    das elektrische Feld  automatisch gesteuert, und zwar oberhalb  des Polkörpers 7 durch die Kondensatoren  der Säulen 2 und 3 und unterhalb desselben  durch die Widerstände 8 und 10.  



  Um     Überschläge    nach der Seitenwand hin  zu verhindern,     können    Zwischenwände     aus     Isoliermaterial oder auch metallene     (bew.    me  tallbekleidete) Wände angeordnet werden. In       Fig.    2 sind solche metallene Zwischenwände  16, 17 und 18 vorgesehen. Sie sind durch  Widerstände 19, 20, 21 und 22 untereinander  und mit dem Polkörper und der Mauer 12  verbunden.     Durch    das Verhältnis dieser  Widerstände hat man die Potentiale der ver  schiedenen     Zwischenwände    in der Hand.

   Da  durch kann ein zu starkes Zusammendrän  gen der     Äquipotentialflächen    des     elektrischen     Feldes in der Nähe des Polkörpers verhindert  werden und man kann die starken Unter  schiede des     Potentialgradienten    in den ver  schiedenen Zonen abglitten, z. B. können  die Widerstände so bemessen werden, dass der  höchste Potentialgradient in jeder Zone der  selbe ist. Die zulässige     Spannung    des Pol  körpers wird dadurch bedeutend erhöht.  



  Zweckmässig ist auch die Länge der Zy  linder verschieden zu wählen, und zwar die  Länge des     äussern    Zylinders 16 kleiner als die  des     Zylinders    171 und     dessen,    Länge     wieder    klei  ner als die des Zylinders 18, damit die Kapa  zität der von den Zylindern untereinander und  dem Polkörper 7     bezw.    der Mauer 12 gebilde  ten, in Reihe geschalteten     Kondensatoren    mit  Rücksicht auf rasche Potentialänderungen  entsprechend der gewünschten Spannungs  verteilung bemessen wird. Die Zylinder kön-           nen    an Seilen 23 aus isolierendem Stoff, z. B.

    Hanf, aufgehängt sein, und zur gegenseitigen  Abstützung können Isolierröhren, welche die  potentialsteuernden Widerstände enthalten,  benutzt.  -erden.  



  Die Erregerapparate, z. B. ein Transfor  mator 24 und eine Stromquelle 25 für die  Heizung der Ventile, die in an sich bekannter  Weise mit dem     Generatorstrom    verbunden  sind, können auf der Deckenwand 26 aufge  stellt sein.  



  Umgekehrt kann sich der Arbeitsplatz  auf der Decke     befinden    und das Säulen  system 2 auf dem Boden 1 aufgestellt sein,  während das Verbrauchersystem sich zwi  schen Polkörper 7 und Decke 26 befindet.  



  Wenn auch im obigen beispielsweise auf  eine Röntgenröhre als     Verbraucherapparat     Bezug genommen wird, so kann die Anlage  auch für andere Zwecke, z. B. für die Erzeu  gung von Neutronen, verwendet werden.       Hiezu    ist es in der Regel erwünscht, dass der  Polkörper 7 das positive Potential hat; die  Ventilröhren 5 müssen dann umgekehrt an  geordnet werden, das heisst Kathode und  Anode der Ventile müssen vertauscht wer  den. Es ist nun ohne besondere Schwierig  keiten möglich, die Ventilsockel so auszuge  stalten, dass die Ventilröhren auch umgekehrt  darin     eingesteckt    werden können, so dass die  Polarität der Anlage im     Bedarsfalle    schnell  umgekehrt werden kann.

   Die beiden Sockel  einer Ventilröhre müssen dann Kontaktmittel  für die     Heizstromzuleitung    besitzen und an  die     Heizstromquelle    angeschlossen sein. Für  die Ventilheizung kann das bekannte Hoch  frequenzsystem benutzt werden. Auch kön  nen zu dem Zwecke der Ventilheizung in den  Zwischengliedern 6 Generatoren angeordnet  sein, die über     Isolierwellen    von einem auf  Erdpotential befindlichen Motor angetrieben  werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einpolig geerdete Hochspannungsanlage zur Erzeugung einer Gleichspannung in der Grössenordnung von<B>10'</B> Volt mittels einer Wechselstromquelle und eines säulenartig aufgebauten Systems von Kondensatoren und Ventilröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Generatorsäule ungefähr in der Mitte der Boden- bezw. Deckenfläche des Hochspan nungsraumes angebracht ist,
    wobei ihr das höchste Potential gegen Erde aufweisender Polkörper praktisch in der geometrischen Mitte des Hochspannungsraumes sich befin det und der Verbraucher in der Richtung der Verlängerung der Generatorsäule über den Polkörper hinaus nach der Decken- bezw. Bodenfläche des Hochspannungsraumes hin angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Hochspannungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum rings um den Polkörper durch min destens eine Zwischenwand unterteilt ist. 2.
    Hochspannungsanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Feld zwischen dem Polkörper und den Seitenwänden des Hochspan nungsraumes durch leitende Verbindungen mit hohem Widerstand gesteuert wird. 3. Hochspannungsanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass leitende Zylinder vorgesehen sind, deren Länge nach aussen hin abnimmt. 4. Hochspannungsanlage nach Patentan- anspruch gekennzeichnet durch eine solche Ausführung der das die Ventilröhren umgekehrt eingesteckt werden können und dadurch die Hochspannungsanlage umgepolt wer den kann.
CH207255D 1937-11-05 1938-11-03 Hochspannungsanlage. CH207255A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976500C (de) * 1944-05-07 1963-10-10 Siemens Reiniger Werke Ag Mit einer mehrstufigen elektrischen Entladungsroehre zusammengebauter mehrstufiger Hochspannungserzeuger

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