CH207304A - Verfahren zur Herstellung einer beständigen, wasserlöslichen und als Reinigungs-, Emulgier- und Netzmittel geeigneten Substanz. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer beständigen, wasserlöslichen und als Reinigungs-, Emulgier- und Netzmittel geeigneten Substanz.

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CH207304A
CH207304A CH207304DA CH207304A CH 207304 A CH207304 A CH 207304A CH 207304D A CH207304D A CH 207304DA CH 207304 A CH207304 A CH 207304A
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CH
Switzerland
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sulfuric acid
water
emulsifying
production
cleaning
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Inventor
Company Colgate-Palmolive-Peet
Original Assignee
Colgate Palmolive Peet Co
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Publication date
Application filed by Colgate Palmolive Peet Co filed Critical Colgate Palmolive Peet Co
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/04Carboxylic acids or salts thereof
    • C11D1/10Amino carboxylic acids; Imino carboxylic acids; Fatty acid condensates thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/02Anionic compounds
    • C11D1/12Sulfonic acids or sulfuric acid esters; Salts thereof
    • C11D1/30Sulfonation products derived from lignin

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Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 202543.    Verfahren zur Herstellung einer     beständigen,    wasserlöslichen und  als     Reinigungs-,        Emulgier-    und Netzmittel geeigneten Substanz.    Im Hauptpatent ist ein Verfahren zur  Herstellung einer neuen, beständigen, wasser  löslichen und als     Reinigungs-,        Emulgier-    und  Netzmittel geeigneten Substanz beschrieben,  gemäss welchem ein Gemisch von Fettsäuren,  wie es durch     Verseifung    eines Fettöls erhal  ten werden kann, und     Betamethylglyzerin     miteinander zur Umsetzung gebracht werden  und das Erzeugnis der Umsetzung mit rau  chender Schwefelsäure behandelt wird.

    



  Es wurde nun gefunden, dass man in ana  loger Weise das gleiche Endprodukt erhält,  wenn gemäss vorliegender Erfindung statt       Betamethylglyzerin        Betamethylglycidol    mit    dem Gemisch von Fettsäuren zur- Umsetzung  gebracht wird.  



  Wie     Betamethylglyzerin    ist     Betametbyl-          glyzidol    ein Derivat des     Isobutylens,        welches     von der Petroleumindustrie stammt und da  her verhältnismässig billig und in grossen  Mengen erhältlich ist.

   Da es weiter für die  Fabrikation von Sprengstoffen nicht geeignet  ist, wird sein Preis auch selbst in Kriegs  zeiten nicht verteuert.     Betamethylglyzldol     wird erzeugt als Zwischenprodukt bei der  Herstellung von     Betamethylglyzerin,    wenn  man     Isobutenylchlorid    mit     Alkali    behandelt  gemäss der Formel  
EMI0001.0020     
    
EMI0002.0001     
    Die genaue Konstitutionsformel des     ss-Methyl-          glyzidols    ist zwar noch nicht ganz     genau    fest  gestellt worden,

   aber die Form eines     Epo-          xyds    gemäss der Formel  
EMI0002.0007     
    kann als die wahrscheinlichste angenommen  werden.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform  des Verfahrens werden das Gemisch der Fett  säuren und wasserfreies     Betamethylglyzidol     bei erhöhter Temperatur und unter Anwen  dung eines     Katalysators    umgesetzt, worauf  auf das Ergebnis, welches wasserfrei ist,  rauchende Schwefelsäure zur Einwirkung ge  bracht und die Mischung schliesslich neutra  lisiert wird.  



  Die     Sulfatierung    erfolgt zweckmässig     der-          art,        dass        man        die        Monoester        mit        102,8        %iger     rauchender Schwefelsäure (mit etwa 12,5 %  freiem<B>SO)</B> bei etwa 35 0 C behandelt.

   Die  Konzentration des     Oleums    wird vorteilhaft  so gewählt, dass die Konzentration der Über  schüssigen Schwefelsäure nach der Umsetzung       noch        rund        99,3        %        beträgt.        Es        ist        festgestellt     worden, dass eine solche Konzentration not  wendig ist, um die erwünschten     was8erlösli-          chen    Endprodukte zu erhalten.  



  Nach der     Sulfatierung    kann die Reaktions  masse, vorteilhaft in Gegenwart einer grossen  Menge von bereits annähernd neutralisiertem  Rohstoff, mit einer verhältnismässig konzen  trierten Lösung eines beliebigen     Neutralisier-          mittels    auf einen     pA    zwischen 6,0 und 7,0  neutralisiert werden.  



  Nach der Neutralisation kann das Erzeug  nis unmittelbar verwendet oder weiter kon  zentriert oder getrocknet werden, und zwar  mittels der in der Seifenindustrie üblichen    Verfahren. Oder man kann das Erzeugnis  einer weiteren Behandlung unterwerfen, um  das durch die Neutralisation erhaltene über  schüssige, anorganische Sulfat zu entfernen.  <I>Beispiel:</I>  126,6 Gewichtsteile     Kokosnussölfettsäure,     54,8     Betamethylglyzidol     (wasserfrei)  (Theorie     -f-        51/o)     0,4     Ätznatron    (körnig)  werden sorgfältig gemischt und durch Erhit  zung bis zur     Rückflusstemperatur    umgesetzt,  welche während der Umsetzung etwa 175 0 C  erreicht.

   Die Mischung wird etwa eine Stunde  auf dieser Temperatur gehalten, worauf eine       Analyse        nicht        ganz        1%        Fettsäure        ergab.     



  Zu dem     Erzeugnis    dieser ersten Umset  zung werden alsdann langsam 327.5     Gewichts-          teile        102,8        %iger        Schwefelsäure        (Oleum        mit     12,5 0% freiem<B>SO)</B> gegeben, worauf die Mi  schung bei einer Temperatur von etwa 350 C  gerührt wird, bis das anfallende Erzeugnis  mit Wasser ohne Trübung mischbar ist.  



  Das Erzeugnis wird alsdann mit einer  50     beaumc@grädigen    Natronlauge bis auf einen       pH    von 6,5 neutralisiert.  



  Obgleich     Kokosnussölfettsäure    in dem obi  gen Beispiel genannt worden ist, führt selbst  verständlich die Benützung anderer     Fettsäure-          gemische    ebenfalls zu befriedigenden Erzeug  nissen unter Berücksichtigung des     LTnterschie-          des    in den     Molekulargewichten.     



  Unter den     Fettsäuregemischen,    die zur  Zufriedenheit verwendet worden sind, befin  den sich solche, die durch     Verseifung    von  Talg, Sojabohnenöl, Palmöl,     Kokosöl    oder       Mischungen    hiervon hergestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer beständi gen, wasserlöslichen und als Reinigungs-, Emulgier- oder Netzmittel geeigneten Sub stanz, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ge misch von Fettsäuren, wie es durch Versei fung eines Fettöls erhalten werden kann, und Betamethylglyzidol miteinander zur Umset- zung gebracht werden und das Erzeugnis der Umsetzung mit rauchender Schwefelsäure be handelt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung durch Erhitzung in Gegenwart eines Katalysators erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Katalysator Ätznatron ist. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge und die Konzentration der Schwefelsäure so ge wählt wird, dass nach der Sulfatierung die Konzentration der überschüssigen Schwefel- säure noch rund 99,3 % beträgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass rauchende 102,8 %ige Schwefelsäure ver wendet wird.
CH207304D 1936-04-29 1937-04-19 Verfahren zur Herstellung einer beständigen, wasserlöslichen und als Reinigungs-, Emulgier- und Netzmittel geeigneten Substanz. CH207304A (de)

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