CH207361A - Abschussvorrichtung mit Schiessstock und auf diesen Schiessstock aufzusteckendes Geschoss. - Google Patents

Abschussvorrichtung mit Schiessstock und auf diesen Schiessstock aufzusteckendes Geschoss.

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CH207361A
CH207361A CH207361DA CH207361A CH 207361 A CH207361 A CH 207361A CH 207361D A CH207361D A CH 207361DA CH 207361 A CH207361 A CH 207361A
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CH
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shooting stick
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Giersig Rudolf
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Giersig Rudolf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F7/00Launching-apparatus for projecting missiles or projectiles otherwise than from barrels, e.g. using spigots

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Absehussvorrichtung    mit Schiessstock und auf diesen Schiessstock       aufzusteckendes    Geschoss.    Die Erfindung betrifft. eine     Abschuss-          vorrielitung    mit Schiessstock und ein auf  diesen     Schiegstück        aufzusterkende-s    Geschoss  und besteht darin, dass der Schiessstock  als Schlagbolzen ausgebildet und entgegen  dem     Druch    einer Feder eines auf einer  Ankerplatte angeordneten     Abzugmechanismus     in axialer Richtung verschiebbar, sowie  in der Spannstellung     festellbar    ist und dass  das Geschoss eine     Führungshülse    besitzt,

    die länger ist als der aus dem     Abzugmecha-          nismus    herausragende Teil des in der Spann  stellung stehenden     @Schiessatockes,    so dass       zwischen    :der     Patrone    des     Geschosses    und  der     Schlagbolzenspitze        des        Schiessstockes    ein       Zwisohenraum    gebildet wird, der die :Sicher  heit gibt, dass die Treibladung nicht     schon     beim Heruntergleiten des Geschosses am  Schiessstock zur Entzündung gebracht     wird.     



  In der     Zeichnung    ist der Gegenstand der  Erfindung in einer     beispielsweisen        Ausfüh-          rungsform        veramschaalieht,    und zwar     zeigt            Fig.    1 die     Abs,chussvorrichtung    mit einem       Gesohoss    und     Fig.    2 die Patrone des Geschos  ses mit dem Führungsrohr im     Längsschnitt.     



  Die     Abschussvorriehtung    besteht aus  einem eine mit Erdsporen versehene Anker  platte 1 aufweisenden Gehäuse 2, einer in  diesem Gehäuse nach allen     Richtungen        .dr±#h-          ba.r        gelagerten        Kugel    3,     einem    am     Gehäuse          sohraubbar    angeordneten, mit Handhaben     :

  t     versehenen     Klemmring    5 für die Kugel und  einem     a-16        .Schlagbolzen        ausgebildeten    Schiess  stock 6, der mit seinem     Ende    in einem an der  Kugel 3 vorgesehenen     Abachussmechaniemus     steckt.

   Der     Abschussmechanismus    ist in     einem          zum    Teil in die     Kugel    3 eingeschraubten  Gehäuse 7 untergebracht und besitzt     eine        in     diesem Gehäuse 7 axial verschiebbar ge  lagerte, am     innern    Ende geschlossene     Büchse     8, welche     entgegen    ,dem Druck einer Feder  9     :dur:ch    einen federnden     Abzugriegel        1-0    ge  sperrt gehalten wird und als Halter für den  in sie     einsteckbareu        Schiessatöek    6 ;dient.

        Wenn der Riegel 10 mittels eines durch  einen Daumen 11 an ihm angreifenden Hand  hebels 12 ausgerückt     wird.    stossen     Büchse    8  und Schiessstock 6 unter dem Druck der  Feder 9 zur Ausführung des     Zündschlages     vor, wobei die Büchse 8 durch eine in die  für -sie vorgesehene Bohrung     des    Gehäuses 7       eingeschraubte    Muffe 13 nach einer kurzen  Strecke angehalten wird.  



       Die    gefederte     Büchse    8 dient gleichzei  tig als     R.ückstossdämpfunbosmittel    für den  Schiessstock 6, der unter dem Druck der  Treibgase zurückweicht,     hiebei    die Büchse  entgegen dem Druck der Feder 9 mitnimmt  und hinter den     elastisch    nachgiebigen Ab  zugriegel 10 drückt, der die Büchse 8 in der       g        o        espannten        Lage        erhält.     



  Beim Aufstellen der     Abschussvorrichtun,r     braucht auf die     Oberflächengestalt    der Auf  lage keine Rücksicht genommen werden, da  die Grundplatte mit, ihren Sporen in jeder  beliebigen Schräglage im Boden befestigt  und der Schiessstock 6 mit Hilfe der Kugel  3     unabhägig    von der Lage der     Grundplatte     1 in die     Schussrichtung        eingestellt    werden  kann.

   Zum Bewegen der Kugel 3 dient ein  Stock 14, am besten ein     Reserveschiessstock,     der in eine senkrecht zum Schiessstock im       CTehäu:se        "7    vorgesehene Bohrung     einsteekiuar     ist und gleichzeitig mit dem in Benützung  stehenden Schiessstock nach der bekannten  Zielart mit Korn und Visier als Zielvorrich  tung     benützt    werden kann. Eine am     Gehäus-          7        angebrachte    Libelle 15 ermöglicht die     Ein-          ¯tellun:g    des Schiessstockes 6 in die Schuss  ebene.  



  Zur Erzielung einer hohen Spannung und  Geschwindigkeit der Treibgase ist die Pa  trone 16 in eine vorn geschlossene     Panzer-          hülse    17     hineingepresst,    welche in einer die       Steuerflügel    18 aufweisenden, auf den  Schiessstock mit Spiel aufsteckbaren Füh  rungshülse 19 festsitzt, welche mit dem     @e-          schosskörper        ?0    fest verbunden ist. Die Füh  rungshülse 19 ist länger als der aus dem       Abzugmechanismus        herausragende    Teil des  in der     Spannstellung    stehenden Schiess  stockes 6.

   Die Patrone hat an ihrem vordern         ende    eine im Verhältnis zu     ihrem        Quer-          ..schnitt    kleine Öffnung 21, die     durch    einen  in der Patrone vorgesehenen Filz-     oder    Leder  pfropfen 22 gegenüber der Treibladung 2:3  abgedichtet ist. Ein Teil der Patrone 16 ragt  hinten aus der Panzerhülse 17     heraus    und       stützt    sich mit dem die     Zündladung    24 ent  haltenden     Patronenboden    25     unmittelbar    am  Rohr 19 ab.  



       Das        Gesehoss    20 ruht im     aufgesteckten     Zustand mit dem die     Flügel    18 aufweisenden  Ende der Führungshülse auf der     Absehuss-          vorriehtung        derart    auf, dass zwischen der  Spitze 26 des     Schiessstockes    6 und dem Pa  tronenboden 25 ein Spielraum verbleibt, der  die Sicherheit gibt, dass die Treibladung nicht       ,chon        beim        Heruntergleiten        das    Geschosses  -im     Schiessstock    zur     Entzündung    gebracht  wird.

   Zum Abfeuern des     Geschosses    wird der  Handhebel 12 im     Sinne    des Pfeils verdreht  und dadurch der Riegel 10     mittels    des Dau  mens 11     ausgerückt.    Im Augenblick der       Freigabe    der Büchse 8     schleudert    sie .den       Schiessstock    6 unter dem Druck der Feder 9  gegen die Patrone 16. deren     Treibladung     dadurch     entzündet    wird.

   Die bei der Zün  dung der     Treibladung    23 sich bildenden  Treibgase üben nach allen Seiten einen Druck        <  < .L1..    unter     dessen        Wirkung    der ausserhalb der  Panzerhülse 17 befindliche Teil der     Patro-          nenwandung        sofort        aufgeweitet    und gegen  die Wandung der Führungshülse 19 zur Ab  dichtung der Treibladung gegen den Schiess  stock 6     angepresst    wird.

   Die Treibgase       pressen        nun    mit     erhöhter    Spannung sowohl  gegen den Patronenboden und den Schiess  stock als auch gegen den Lederpfropfen 22.  wodurch dieser     unter    gleichzeitiger     Aufwei-          iung    der Patronenöffnung 21 aus der Pa  trone     hinziusgerlr;liiigt    und     gegen    das     Ge-          schoss        gedrückt    wird.

   Der vordrängende  Pfropfen 22 zieht bei gleichzeitiger Einwir  kung auf das Geschoss die Panzerhülse 17  von der Patrone 16 ab, deren aus der     Pa.n-          z_erhülse        heraustretende        Wandung    sich unter  dem Druck der an Spannung immer mehr       zunehmenden    Treibgase sofort auf die lichte       Weite    der     Hülse    19     aufweitet    und dadurch      die Abdichtung gegen den     Schiessstock    ver  grössert.

   In dem Augenblick, da der Pfropfen       nurmehr    einen geringen Widerstand vorfin  det     kommen        die        T'reihgase    mit     erhöhter     Spannung auf das Geschoss zur Wirkung und       schleudern    dieses mit grosser     Kraft    vom       Schiessstock    6 ab.

   Durch .den auf den     .Schiess-          stock    6 zur Wirkung kommenden     Rückstoss     wird die Büchse 8 entgegen dem Druck der  Feder 9 wieder in die     Spannstellung    gedrückt,  in der sie für den     nächsten    Schuss selbst  tätig.     verriegelt    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abschussvorrichtung mit 'Schiessstock und auf diesem Schiessstock aufzusteckendes Geschoss, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiessstock als Schlagbolzen ausgebildet und entgegen dem Druck einer Feder eines auf einer Ankerplatte saugeordneten Abzugmeoha- ni8mus in axialer Richtung verschiebbar, so wie in der -Spannstellung feststellbar ist und dass .das Geschoss eine Führungshülse besitzt,
    die länger ist als der aus dem Abzugme- chanismus herausragende Teil des in ider Spannstellung stehenden Schiessstockes, so dass zwischen der Patrone des Geschosses und der Schlagbolzenspitze des Schiessstockes ein Zwischenraum gebildet wird, der die Sicher heit gibt, dass die Treibladung nicht schon beim Heruntergleiten des Geschosses am Schiessstock zur Entzündung gebracht wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Abs.chussvorriehtung und @Gesohoss nach Patentanspruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass der Abzugmechanismus des Schiess- stockes durch den beim Abschuss des Ge schosses auftretenden Rückstoss selbsttätig gespannt wird und hiebei gleichzeitig als Stossdämpfer wirkt. 2.
    Absohussvorrichtung und Geschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende des Schiessstockes und ein Teil des Abzugmechanismus in einem Lagerkopf der Ankerplatte sitzen,
    der die Einstellung des Schiessstockes nach allen Richtungen gestattet und in jeder Lage mittels einer unmittelbar auf _ seine Mantelfläche einwirkenden Fesastellvor- richtung feststellbar ist. 3.
    Abschussvorrichtung und Geschoss nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch ,gekennzeichnet, dass der Abzugme- chanismus eine den Schiessstock (6) auf nehmende, entgegen dem Druck einer Feder (9) in der :
    Spannstellung durch einen Abzugriegel (10) gesperrte Büchse (8) aufweist, die nach Betätigung des Abzugriegels (10) den Schiessstock (6) vorstösst und unter dem Druck der auf den Schiessstock einwirkenden Treibgase ent gegen dem Druck der Feder (9) in die ,Spannstellung zurückkehrt.
    4. Abschussvorrichtung und Geschoss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ,dass der Lagerkopf (3) mit einem an ihm im wesentlichen rechtwinkelig zum Schiessstock (6) befestigten Reserve schiessstock (14) in die jeweilige Lage ein stellbar ist, die der gewünschten Schuss- richtun,g entspricht.
    5. Abschussvorriohtung und 'Geschoss nach Pätentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Patrone (16) in eine in der Füh rungshülse (19) festsitzende Panzerhü loe (17) eingepresst ist, zum Zwecke, ein Los lösen der Patrone vom Geschosskörper erst bei erhöhter iSpannung der Treibgase zu bewirken. 6.
    Abschussvorriehtung und Geschoss nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, -da durch .gekennzeichnet, dass die Patrone (16) an dem der Geschossspitze zugekehr ten Ende eine Öffnung (21) hat und in der Patrone (16) ein Widerstandskörper (22) vorgesehen ist,
    der unter dem Druck der Treibgase zu deren @Spannungserhö- hung die Patronenöffnung aufweitet und durch letztere hindurch gegen den Ge- schosskörper ,gedrängt wird.
    7. Abschussvorrichtung und Geschoss nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, daB die Panzer- hülse (17) die Patrone (16) nur über einen Teil ihrer Länge umfasst und der aus der Panzerhülse herausragende.
    im Rohr (19) befindliche Teil der Patrone im Augenblick der Zündung der Treibladung unter dem Druck der Treibgase auf dert Innendurchmesser des Rohres (19) auf- geweitet wird, wodurch der Gasraum gegenüber dem andern Teil des Rohres (19) hermetisch abgediehtet wird.
CH207361D 1937-09-29 1938-09-05 Abschussvorrichtung mit Schiessstock und auf diesen Schiessstock aufzusteckendes Geschoss. CH207361A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459182A (en) * 1945-09-27 1949-01-18 Ross Josiah Grenade mortar and adapter
RU2823115C1 (ru) * 2023-04-07 2024-07-18 Тумма Светлана Юрьевна Система залпового метания ручных гранат - СЗМГ

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459182A (en) * 1945-09-27 1949-01-18 Ross Josiah Grenade mortar and adapter
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