CH207383A - Verfahren zur Herstellung von Bechern, Tuben oder dergl. aus Zink durch Spritzen gegossener Werkstücke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Bechern, Tuben oder dergl. aus Zink durch Spritzen gegossener Werkstücke.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C23/00—Extruding metal; Impact extrusion
- B21C23/01—Extruding metal; Impact extrusion starting from material of particular form or shape, e.g. mechanically pre-treated
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Description
Verfahren zur Herstellung von Bechern, Tuben oder dergl. aus Zink durch Spritzen gegossener Werkstücke. Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung von Tuben und Hülsen ist das Spritzen, das unter Benützung eines aus einer Matrize und einem Stössel bestehenden Werkzeuges in der Weise durchgeführt wird, dass man den Stössel auf eine in die Matrize passend eingesetzte, gegebenenfalls erwärmte Scheibe schlagartig zur Wirkung bringt. Dabei kommt das Material zum Fliessen und wird durch den von der Innenwand der Matrize und dem Randwulst des Stössels gebildeten Ring spalt hochgespritzt. Obgleich das Spritzverfahren schon seit Jahrzehnten zur Erzeugung von Tuben aus Zinn, Blei und Aluminium angewendet wird, ist es lange Zeit nicht gelungen, auch Zink in dieser Weise zu verformen. Dib Schwie rigkeiten, die sich beim Spritzen von Zink einstellen, konnten erst vor kurzem behoben werden, indem die Schlaggeschwindigkeit auf mehr als 100 mm pro Sekunde erhöht wurde. Eine unumgänglich notwendige Voraussetzung für das Gelingen des Verfahrens ist dabei die Verwendung von Scheiben aus gewalztem Blech als Ausgangsmaterial. Gegossene Zink scheiben in der Grösse und Gestalt der ge walzten zerreissen bei der Verformung durch Spritzen. Die Verarbeitung gegossener Aus gangswerkstücke wäre aber in wirtschaftlicher Beziehung sehr bedeutungsvoll, weil das Auswalzen der Bleche sowie das Ausstanzen der Ronden erspart wird und kein Abfall entsteht. Beim Verfahren gemäss der Erfindung wird das Spritzen von gegossenen Werk stücken aus Zink dadurch ermöglicht, dass das Material zunächst in der Matrize in ähnlicher Art, wie dies beim Auswalzen von Gussplatten zu Blech geschieht, vergütet und erst dann gespritzt wird. Zu diesem Zweck wird durch Verwendung gegossener Aus gangswerkstücke, die in der Matrize einen höhern Raum einnehmen als in die Matrize passende Ronden gleichen Volumens, bewirkt, dass das Werkstück durch Stauchen ver formt wird, bevor das Spritzen einsetzt. Zur Herstellung von Tuben aus Zinn, Blei und Aluminium, also Metallen, die sich beim Spritzen- anders verhalten als Zink, ist schon vorgeschlagen worden, an Stelle von gewalzten Scheiben und gepressten qua dratischen Platten gleichgestaltete Gussstücke zu verwenden, also solche, die in der Matrize einen höheren Raum einnehmen, als in die Matrize passende Ronden gleichen Volumens. Für die genannten Metalle ist aber eine Vor verformung des Werkstückes durch Stauchen nicht erforderlich und bei dem bekannten Verfahren auch nicht bezweckt. Dadurch, dass die Vorverformung durch Stauchen und das Ausspritzen unmittelbar aufeinander folgen, werden günstigere Arbeitsbedingungen ge- schaffen, als wenn das Vorverformen und Spritzen zeitlich weit auseinander liegen. Bestimmend für den sich einstellenden Vorverformungsgrad ist die Gestalt des Aus gangswerkstückes. Zweckmässig wird die Höhe der Ausgangswerkstücke grösser ge wählt als die der bekannten quadratischen Platten aus Zinn, Blei oder Aluminium, die in die Matrize passen. Man kann zum Bei spiel zylindrische Ausgangswerkstücke ver wenden, deren Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Matrize, so dass beim Einsetzen eine Berührung mit der Matrize nicht stattfindet, oder kugelige, halbkugelige, pyramidenförmige und kegelförmige Werk stücke. Als besonders zweckmässig haben sich kegelförmige und pyramidenförmige Werk stücke, deren Grundfläche in der Matrize gerade noch Platz findet, bewährt, weil sie sich ebenso wie die gewalzten runden Schei ben in der Matrize von selbst zentrisch einstellen. Im Folgenden wird das Verfahren bei spielsweise erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein Aus gangswerkstück mit Werkzeugen zum Spritzen von Bechern und Fig. 2 einen Becher im Schnitt. Mit 1 ist die mehrteilige Matrize, mit 2 der Stössel und mit 3 das Ausgangswerkstück bezeichnet, dass gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Grestalt eines Kegels aufweist, dessen Spitze ein wenig abgestumpft ist. Wenn nach dem Einsetzen des Werk stückes in die Matrize der Stössel mit ent sprechender Geschwindigkeit niedergeht, so wird der Kegel zunächst zu einem die 3Ia- trize vollständig füllenden kurzen Zylinder umgeformt und sodann das zum Fliessen ge brachte Metall durch den Ringspalt zwischen der Innenwand der Matrize und den Rand wulst des Stösselbodens ausgespritzt, wobei der in Fig. 2 dargestellte Becher entsteht. Unter Umständen kann es von Vorteil sein, das Werkstück vor dem Einsetzen in die Matrize wie beim Spritzen von gewalz ten Scheiben anzuwärmen. Die Ausgangswerkstücke können gege benenfalls in zusammenhängender Reihe als Stäbe gegossen werden, die man durch ent sprechend geführte Schnitte zerteilt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Bechern, Tuben oder dergl. aus Zink durch Spritzen gegossener Werkstücke, dadurch gekennzeich net, dass durch Verwendung von Ausgangs werkstücken, die in der Matrize einen höheren Raum einnehmen als in die Matrize passende Ronden gleichen Volumens, eine Vorverformung des Werkstückes durch Stau chen bewirkt wird, bevor das Spritzen einsetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ausgangswerkstücke verwendet werden, deren Höhe bei glei chem Volumen grösser ist als die qua dratischer Platten, die in die Matrize passen.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Werkstück ausgegangen wird, das solche Gestalt aufweist, dass beim Einsetzen eine Berüh rung mit der Matrize nicht stattfindet. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Werkstück ausgegangen wird, dessen Querschnitt mit der Höhe abnimmt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Werkstück ausgegangen wird, dessen Querschnitt derart gestaltet ist, dass er in der Matrize gerade Platz findet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass von einem Werkstück ausgegangen wird, dessen Grundfläche derart gestaltet ist, dass sie in der Ma trize gerade Platz findet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT207383X | 1937-06-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207383A true CH207383A (de) | 1939-10-31 |
Family
ID=3669627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207383D CH207383A (de) | 1937-06-30 | 1938-06-20 | Verfahren zur Herstellung von Bechern, Tuben oder dergl. aus Zink durch Spritzen gegossener Werkstücke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207383A (de) |
-
1938
- 1938-06-20 CH CH207383D patent/CH207383A/de unknown
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