CH207402A - Anordnung zur Veränderung der Selbstinduktion von Spulen. - Google Patents

Anordnung zur Veränderung der Selbstinduktion von Spulen.

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CH207402A
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/04Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by relative movement of turns or parts of windings

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Description


  Anordnung zur     Veränderung    der Selbstinduktion von Spulen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine An  ordnung zur Veränderung der Selbstinduk  tion von Spulen, bei welcher mindestens je  eine Spule und ein elektrisch leitender Kör  per gegeneinander bewegt werden;     .die    An  ordnung ist besonders zur Abstimmung von       Hochfrequenzkreisen    geeignet.  



  Zur Abstimmung von     Kopphnmgs-    und       Selektionskreisen,    die über einen besonders  grossen Frequenzbereich     abstimmbar    sein  sollen, z. B. für Fernsehempfänger mit  einem     Abstimmbereich    von 40 bis 90 Mega  hertz, verwendet man Systeme mit fester       kapazitiver        Reaktanz    und einer einstellbaren       Induktivitätseinheit,    da solche Anordnungen  die grösstmögliche Gleichmässigkeit der Re  sonanzleistung auf dem gesamten     Abstimm-          bereich    aufweisen und für die Übertragung  eines breiten Frequenzbandes besonders ge  eignet sind.  



  Die     bekannten    Anordnungen zur Ver  änderung der     Selbstinduktion    einer Spule  lassen sich nach zwei Haupttypen unter  scheiden:    1. Anordnungen, die aus einer Spule  und einem zugeordneten einstellbaren     Schirm     bestehen,  2.     Variometer-Kanstruktionen,    das heisst  zwei gegeneinander verstellbare     Spulen.     



  Die bisher benutzten     Induktivitäts-Ab-          stimmungseinheiten    des ersten     Typs    gestat  teten meist nur eine ziemlich geringe     Induk-          tivitätsvariation        und    wiesen konstruktive  Mängel auf, die ein bequemes Adjustieren  ihres Einstellbereiches und die     Verwendung     dieser Einheiten für mehrere mechanisch  gekuppelte, gleichzeitig     abzustimmende     Kreise sehr erschwerten. Die     Induktivitäts-          Abstimmungseinheiten    des zweiten Typs  zeigen ebenfalls erhebliche Mängel, die  durch ihre konstruktive Ausführung bedingt  sind.

   Sie besitzen entweder spiralförmige  Verbindungen zu dem     beweglichen    Teil der  Einheit oder     Gleitkontakte    zwischen dem  beweglichen Teil und den zugehörigen Klem  men. Durch die spiralförmigen Verbindun  gen erhält die     Abstimmungseinheit    zusätz  liche Variable und unbestimmbare @Streu-           induktivitäten    und Kapazitäten. Der Kon  taktwiderstand eines     Gleitkontaktes    ist       ebenfalls    eine unbestimmbare Grösse und  bildet ausserdem eine Störungsquelle.  



  Die Erfindung erstrebt nun eine bedeu  tend vervollkommnete     abstimmbare        Induk-          tivitätseinheit.    die ohne Schwierigkeiten mit  einer oder mehreren weiteren genau     gleie:li     veränderlichen     abstimmbaren        Induktivitits-          einheiten    zu einem gemeinsamen Abstim  mungsmechanismus gekuppelt werden kann.  



  Zu diesem Zweck wird eine     Anordn.inig     mit mindestens je einer Spule und einem  beweglich leitenden Schirm verwendet. bei  welcher erfindungsgemäss die Spule und der  Schirm auf einem bogenförmigen Wege, des  sen     Mittelpunkt        ausserhalb    der Spule liegt,  gegeneinander derartig beweglich angeord  net sind,     da.ss        sie    in der einen Grenzlage       voneinander    entfernt und in der  < Indern  Grenzlage übereinander geschoben sind;

   fer  ner sind zur Einhaltung eines möglichst ge  ringen wirksamen Abstandes der beiden  Teile voneinander in der zuletzt     genannten     Grenzlage die Gestalten der einander gegen  überliegenden Oberflächenteile der Spule  und des     Schirmes    mit Rücksicht auf die       Kriimmung    des     Bewegungsbogens    einander  so     angepasst,    dass sie mindestens an einem  Ende der Spule einen möglichst kleinen  Abstand voneinander haben.  



  Wenn man eine veränderliche     Induk-          t-ivität    als     Abstimmelement    in einem Hoch  frequenzschwingungskreis verwendet und  dabei einen möglichst grossen Frequenz  bereich durch die Veränderung dieses Ab  stimmelementes überdecken will, so ist es  besonders wichtig, den Variationsbereich der  veränderlichen     Induktivität    in der Richtung  kleiner     Induktivitätswerte    möglichst Reit  auszudehnen.

   Das Problem der     Induk-          tivitätsabstimmung    über einen sehr weiten  Frequenzbereich spezialisiert sich also zu  dem     Spulenproblem,    die     Anfangsinduktivi-          tät    sehr klein zu     halten.    Auf den beson  deren Fall der     Induktivitätsänderung    durch  einen leitenden Hilfsschirm bezogen, bedeutet  dies, dass     in,    der einen Grenzlage des Schir-         mes,        welche    der kleinsten     Induktivität    ent  spricht.

   eine möglichst enge Kopplung zwi  schen der     Spulenwicklung    und     dem    Schirm  vorhanden sein muss, um die     Spuleninduk-          t.ivität    bis zu der praktisch erreichbaren  Grenze herabzusetzen. In der andern     Grenz-          lage    sollen Schirm und     Spulenwieklung     möglichst weitgehend entkoppelt sein, so     dal3     die     natiirliche        Induktivität    der Spule als       Maximalinduktivität        vorhanden    ist.  



  Ausser der. soeben besprochenen Bedin  gung einer     möglichst    kleinen     Anfangsindul,:-          tivität    und damit einer     mi5gliehst    engen  Kopplung in der zugehörigen Grenzlage  zwischen Spule und     Schirm,    welche ge  wisse konstruktive Folgerungen nach sich  zieht, ist auch noch eine andere konstruk  tive Bedingung für eine praktisch anwend  bare Anordnung einzuhalten,     welebe    von der  Anordnung nach der Erfindung erfüllt wird;

    es hat sich bei praktischen     Versuchen    näm  lich     herausgestellt,    dass - besonders im Ge  biet sehr kurzer Wellen - nur eine Kon  struktion verwendbar ist, bei     welcher    die       Induktivitätsveränderung    durch eine Dreh  eines     Bedienungsgriffes    bewirkt  wird.

   Dabei sollen zwischen dem Drehknopf  und den     beweglichen    elektrisch     wirkenden     Teilen keine Glieder zur     Uniformung    der       Bewegung    -etwa. in eine Parallelverschie  bung - vorgesehen sein, um toten Gang oder  ähnliche     Störungen,    welche derartige Ge  triebe mit sich bringen, auszuschalten. Ent  sprechend der Erfindung wird daher das     be-          w        egliche    Element     auf    einem Bogen geführt,  dessen Achse ausserhalb der Spule liegt, wo       demnach    eine feste Drehachse angebracht  sein kann.  



  Bei den besonderen Ausführungsformen  der Erfindung ist, um einen Minimalabstand       zwischen    dem im Bogen beweglichen Schirm  und der Spule zu erreichen, die Innenfläche  des Schirmes oder die Oberfläche der Spule  konisch ausgebildet. Es können aber auch  beide genannten Flächen konisch     ausgebildet     sein; in diesem Fall ist es möglich, die beiden  einander     gegeniiberliegenden    Kegelflächen im  wesentlichen kongruent zu machen, so dass in      der Lage, welche der engsten gegenseitigen  Kopplung entspricht,- der     innere    Teil den  äussern Teil passend ausfüllt. Es können  aber auch die Kegelflächen des     innen    lie  genden und des aussen liegenden Teils un  gleiche Steigungswinkel haben.

   Auch kön  nen Anschläge und     Stellschrauben    vorgesehen  sein, durch welche es bei einer besonderen  Konstruktion möglich ist, die     Minimalinduk-.          tivität    der Einheit zu verändern, ohne dabei  die     Maximalinduktivität    wesentlich zu beein  flussen.  



  Eine     Verbesserung        ergibt    sich durch die       Anwendung    eines     inerhalb    der Spule ange  ordneten magnetischen Kernes, der die Maxi  malinduktivität der Einheit erheblich ver  grössert,     ohne    ihre minimale     Induktivität    we  sentlich zu beeinflussen, die bei fester Kopp  lung des Schirmes mit der Spule vorhanden  ist.

   Eine solche     Spulenkonstruktion    wurde  gleichzeitig an anderer Stelle     vorgeschlagen.     Wenn verschiedene solche     Induktivitäten          abstimmbaren    Kreisen mit einer     Einknopf-          bedienung    zugeordnet sind, kann der magne  tische Kern einstellbar gemacht werden, um  die     Adjustierung    der     abstimmbaren        Kreise     am     niederen        Frequenzende    zu ermöglichen;

    während anderseits die     Adjustierung    am       Hochfrequenzende    - ohne     Beeinflussung    der       Maximalinduktivität    - mit Hilfe der schon  vorher     erwähnten    Stellschrauben vorgenom  men werden     kann.     



  In     Fig.    1 ist ein     Superheterodyne-Emp-          fänger    dargestellt, in dem mehrere     abstimm-          bare    Systeme vorhanden     sind,    die als Aus  führungsbeispiele vorliegender Erfindung  konstruiert wurden. Obgleich der dargestellte  Empfänger im besonderen für die Verwen  dung beim Empfang von tonmodulierten Trä  gerwellen geeignet ist, ist es klar, dass er  auch für den Empfang von mit Fernseh  zeichen modulierten Trägerwellen nach Ver  änderung der     entsprechenden    Elemente ge  braucht werden kann. Der Empfänger ent  hält Eingangsklemmen 10, welche über den  Transformator 11 mit dem Antennenkreis 12  gekoppelt sind.

   In der Figur ist eine Dop  pelantenne dargestellt, die für den Empfang    eines breiten Hochfrequenzbandes besonders  geeignet ist. Die     Eingangsklemmen    10 sind  durch das     Induktivitätselement    13 mit  einem     Induktivitätselement    gekoppelt, das  im     abstimmbaren    Eingangskreis 14 liegt;  dieser Kreis ist mit den Eingangselektroden  der abgeschirmten     Pentodenröhre    15 ver  bunden. An die Ausgangselektroden dieser  Röhre ist der Eingangskreis eines     Modula-          tors    16 mittels des     abstimmbaren    Siebsystems  17 angeschlossen.

   Mit dem Eingangskreis  des     Modulators    16 ist über die Konden  satoren 18 und 18\ auch der     Ausgangskreis     eines örtlichen     Oszillators    gekoppelt. Dieser       Oszillator    enthält eine abgeschirmte     Pen-          todenröhre    20, deren Eingangs- und Aus  gangselektrode mit einem     abstimmbaren     Kreis 21 gekoppelt sind. Die     Einstellung     der Resonanzfrequenz des Kreises 21 über  dem gewünschten Abstimmungsbereich wird  allein durch Veränderung der     Induktivität     des     Kreises    vorgenommen.

   Um einen schäd  lichen Einfluss der Veränderung der     Haupt-          a.bstimmungs-In.duktivität    auf die Grösse der       Rückkopplung        innerhalb    der Röhre 20     zu          verhindern,    ist in den Kreis 21 ein festes In  duktivitätselement 22 eingefügt worden, wel  ches mit den     Eingangselektroden    der Röhre  durch einen Kreis gekoppelt ist, der das       Induktivitätselement    23 und den     Gitter-          ableitungswiderstand    24 mit dem neben  geschlossenen Kondensator 25 enthält.

   Diese  Anordnung des     Oszillatorkreises    sichert  eine hinreichende Ausgangsspannung für  alle Einstellungen des     Hauptinduktivitäts-          elementes    auf dem gesamten     Abstimmbereich.     



  An den     Modulator    16     schliessen    sich nach  einander an: der     Zwischenfrequenzverstärker     26, der Detektor 27 und der     Niederfrequenz-          verstärker    28 mit dem Lautsprecher 29. Alle       Hochfrequenzkreise        einschliesslich    des     Oszil-          lators    sind vollständig abgeschirmt, wie es  durch die strichpunktierten Linien 30 ange  deutet ist.

   Arbeitsspannungen von geeig  netem Wert werden den     Schirmgittern    und  Anoden der Röhren von den Klemmen     -r-    B  über     Spannungsabfallwiderstände    zugeführt.  Die     Abstimmungseinheiten    der verschie-      denen Kreise 14, 17 und 21 werden für Ein  knopfeinstellung miteinander gekoppelt, wie  es durch die gestrichelte Linie     LT    angedeutet  ist.

   Für die automatische Verstärkungssteue  rung wird über die Verbindung 31 eine Vor  spannung vom Detektor 27     leergeleitet,    die  variabel mit der     Zeichenträgeramplitude    ist,  und die an die Eingangselektroden der Röhre  15 und einer oder mehrerer der Röhren des       Zwischenfrequenzverstärkers    26 angelegt  wird, um die Ausgangsamplitude für einen  weiten Bereich der Eingangsamplitude kon  stant zu halten.  



  Wie oben auseinandergesetzt, ist es not  wendig, um einen Empfänger der obigen  Type über einen besonders breiten Frequenz  bereich ohne wesentliche Verluste an Re  sonanzleistung auf dem grössten Teil dieses  Bereiches abzustimmen, variable     Inditktivi-          tätseinheiten    als Abstimmungselemente der  verschiedenen     abstimmbaren    Kreise des  Empfängers zu verwenden. Dementsprechend  enthalten die     abstimmbaren    Kreise 14, 17  und 21 feste Kapazitäten 32, 33 und 34, zu  denen jeweils     Induktivitäten    in der Form  der Abstimmungseinheiten 35, 36 und 37  parallel liegen.

   Es ist natürlich wünschens  wert, die mit der     Abstimmungsinduktivität     jedes dieser Systeme parallel wirksame Ka  pazität so klein wie möglich zu halten, um  eine möglichst hohe Kopplungsimpedanz in  allen Teilen des Arbeitsbereiches zu erhalten.  Daher sind in der oben beschriebenen Anord  nung nur die Röhrenkapazitäten, die     Lei-          tungsstreukapazitä.ten    und kleine Ausgleich  kondensatoren vorhanden, die zueinander pa  rallel und zusammen in Serie mit den Block  kondensatoren 38, 39 und 40 in den ent  sprechenden Kreisen liegen.

   Die Röhren 1.5  und 20 haben eine sehr kleine Eigenkapazi  tät, so dass in jedem der aufgezählten Kreise  die gesamte mit der     Abstimmungsinduktivi-          tät    parallel liegende wirksame Kapazität  ausserordentlich niedrig, und zwar     etwa    von  der Grössenordnung von 1.0     ein    ist.  



  In     Fig.    2 ist die mechanische Anordnung  und Kupplung der     Abstimmungseinheiten     35, 36 und     37    gezeigt. Jede der Einheiten    besitzt eine Spule 41, die auf dem     einen     Ende eines aus Isoliermaterial bestehenden       Spulenkörpers    42 montiert ist. Das andere  Ende des     Spulenkörpers    ist mit einem Panel  43 fest verbunden, welches eine Wand eines       Abschirmungsbehälters    darstellen kann.

   Uni  den     Induktivitätswert    jeder der Wicklungen  41 zu variieren, sind nichtmagnetische  Schirme 44 aus gut leitendem Material,     z.13.     Aluminium, Messing oder Kupfer, vor  gesehen, die bis     über    die. Wicklungen 41 be  wegt werden können, und zwar mittels einer  Achse 46, die in den Haltern 47     drehbar    an  geordnet ist; die Schirme 44 werden an der  Achse 46 durch Hebel 48 und verstellbare  Körper 45 befestigt. Die Halter 47 müssen  sehr fest mit dem Panel 43 verbunden sein,  damit die genaue Einstellbarken der Anord  nung gesichert ist.

   In     Fig.    2 sind die Schirme  in ihren Stellungen für maximale     Induktivi-          tät    durch voll ausgezogene Linien und durch  gestrichelte Linien in ihren Stellungen für       31inimalinduktivität    dargestellt.  



  Die drei in     Fig.    2 gezeigten Einheiten  sind von gleicher Konstruktion; ihre Einzel  heiten sind in     Fig.    3 dargestellt. In     Fig.    3  ist gezeigt, dass das Ende des     Spulenkörpers     42, das das Formstück der Spule 41 bildet,  zeit einer Bohrung versehen ist, in der sich  ein magnetischer Kern 50 befindet. Das  Ende der Bohrung ist durch eine Platte 51  verschlossen, um den Kern 50 in der Ver  tiefung zu halten. Die Enden der Spule 41  führen zu den Klemmen 52 und 53.

   Der  Hebel 48 ist mit dem Körper 45 durch  Schrauben 54 verbunden und besitzt     Boh-          iungen    von grösserem Durchmesser als die       Schraubenschafte,    damit eine Einstellung des  Schirmes 44 radial und     achsial    in     bezug    auf  die Achse 46 möglich ist und dadurch die  Lage des Schirmes gegenüber der Spule ein  reguliert werden kann. Eine dritte Einstel  lung erfolgt durch Lösen der Schrauben 55,  wodurch die Körper 45 an der Achse 46 ge  dreht werden können und damit auch eine  Veränderung der einstellbaren     Minimalinduk-          tivität    möglich ist.

   Weiterhin kann der Ei  senkern 50 durch eine Schraube     50a,    einge-      schraubt     in    eine     Zwischenlage    50b,     achsial     verstellt werden. Durch eine Verstellung  des     Kernes    50 lässt sich die .     maximale        In-          duktivität    der Einheit erhöhen, ohne ihre  minimale     Induktivität    merklich zu verän  dern, so dass also der Bereich der     Induktivi-          tätsvariation    vergrössert wird.

   Diese verschie  denen Einstellungen sind wichtig, wenn zwei  oder mehr Einheiten für     Einknopfbedienung     zusammengefasst sind, um die korrekte     Fre-          quenzbegrenzung    der einzelnen     abstimmbaren     Systeme, wie zum Beispiel der Kreise 14, 17       und    21 in der     Schaltung    der     Fig.    1, vorzu  nehmen. Ein Vorsprung 57 am Ende des       Spulenhalters    42 dient als Anschlag für den  engeren Teil der     Schirminnenfläche,    um die  Lage des     Schirmes    zu der Spule genau     ziz     begrenzen.

   Das     Hochpotentialende    der Spule  ist vorzugsweise so angeordnet, dass es den  grössten Abstand vom     Schirm    in der Stel  lung der Maximalkopplung hat, wodurch die  wirksame Kapazität zwischen dem Schirm  und der Wicklung     und    deren Variation bei       Bewegung    des Schirmes vermindert     vtrird.     



  Die Vorteile einer einstellbaren     Induk-          tivitätseinheit,    in welcher eine enge Anpas  sung zwischen einem Schirm und einer Spule  ohne irgend eine merkbare Friktion zwischen  ihnen vorhanden ist, wurden bereits erläu  tert. In der oben beschriebenen Einheit wer  den diese Bedingungen durch geeignete An  passung der Form der Innenfläche des Schir  mes 44 an die Form der zugeordneten Spule  41, durch die Grösse des Radius d     des    durch  den     Mittelpunkt    des Schirmes 44 beschrie  benen Bogenweges,     wenn    der Schirm in  bezug auf     die    Spule 41 bewegt wird, und  durch die Stellung der Achse 46 erfüllt.

    Zum Beispiel wird in der in     Fig.    3 gezeig  ten Anordnung maximale Kopplung zwi  schen dem Schirm und der Spule bei voll  ständig über die Spule geschobenem Schirm  ohne irgend welche merkbare     Friktion    zwi  schen diesen Elementen     während    jedes Teils  ihrer     relativen    Bewegung durch     Einstellung     der Achse 46 in     einer    zur Achse der Spule  41 senkrechten Ebene und durch     Hindurch-          gehen    durch ihre     Längsschnittmitte        erreicht            und        indem.    der Radius  <RTI  

   ID="0005.0045">   d        annähernd    viermal  so     gross    gewählt wird, wie der Durchmesser  der Spule 41. jedoch sollte der     Zwischen-          raum    zwischen der Spule 41 und dem Schirm  nicht zu einem so kleinen Wert reduziert  werden, dass die Kapazität zwischen der  Spule und dem Schirm die Gesamtkapazität  des     greises,    von welchem die     Induktivitä+,s-          einheit    ein Teil     ist,    wesentlich erhöht.  



  Zum     Einregulieren    einer konstanten     Fre-          quenzdifferenz    zwischen dem     Oszillatorkreis     und dem     Hochfrequenzverstärkerkreis        wird     in der dargestellten     Anordnung    (Fix. 1) die       Induktivität    22 benutzt, die zu     diesem     Zweck in genügend grossem Ausmass ver  stellt werden     kann.     



  In     Fig.    4 ist die Anordnung der     Fig.    3  schematisch dargestellt. Es kann gezeigt  werden, dass der kleinste erzeugende Winkel  x der konischen Innenfläche 56, der noch  angewendet werden kann, ohne dass eine       Berührung    zwischen der Spule und dem  Schirm während irgend eines Teils der Be  wegung     stattfindet,    festgelegt     ist    durch     die     Tangente an der obern rechten Ecke der  Spule zum Bogen c, der als     Mittelpunkt    o  die Mitte der Drehachse des Schirmes hat,  dessen mittlerer Bewegungsradius durch r  bezeichnet ist.

   Der erzeugende Winkel x  ist gleich dem Winkel y zwischen dem Ra  dius, der durch die     Längsschnittmitte    der  Spule hindurchgeht und dem Radius e, der  sich von der     obern    rechten Ecke der     Spule     erstreckt.     Wenn    man einige     Ausdehnungen     der Form über das Ende der Spule     hinaus     vernachlässigt und     annimmt,    dass die Dreh  achse des Schirmes in einer zur     Spulenachse     senkrechten Ebene liegt und durch ihre       Längsscbnittmitte    hindurchgeht, kann dieser       Winkel    durch die Gleichung bestimmt wer  den:

    
EMI0005.0081  
    wobei a = Radius der Spule und b = halbe  Länge der Spule.  



  Die folgenden Grössenangaben für die     a'o-          stim.mbaren    Kreise 14, 17 und 21 der     Fig.    1      und die in den     Fig.    2, 3 und 4 dargestellten       Abstimmungseinheiten    dieser Kreise sind    einem     bestimmten        Ausführungsbeispiel    ent  nommen  
EMI0006.0005     
  
    Hochfrequenzabstimmungsbereich <SEP> = <SEP> 42-84 <SEP> Megahertz
<tb>  Zwischenfrequenz <SEP> = <SEP> 16 <SEP> Megahertz
<tb>  Kondensatoren <SEP> 38,

   <SEP> 39 <SEP> und <SEP> 40 <SEP> einzeln <SEP> = <SEP> .002 <SEP> Microfarad
<tb>  Gesamtnebenschluss-Kapazität <SEP> jedes
<tb>  der <SEP> Kreise <SEP> 14 <SEP> und <SEP> 17 <SEP> = <SEP> 10 <SEP> Micromierofarad
<tb>  Gesamtnebensehluss <SEP> - <SEP> Kapazität <SEP> des
<tb>  Kreises <SEP> 21 <SEP> = <SEP> 7 <SEP> "
<tb>  )Viehlungen <SEP> 41 <SEP> einzeln <SEP> = <SEP> 7 <SEP> Doppelwindungen <SEP> Nr. <SEP> 26 <SEP> DSC <SEP> in
<tb>  einer <SEP> bifilaren <SEP> Einzellage, <SEP> eng <SEP> gewik  kelt <SEP> auf <SEP> einer <SEP> zylindrischen <SEP> Form <SEP> mit
<tb>  12 <SEP> mm <SEP> Durchmesser <SEP> über <SEP> pulverisier  ten <SEP> Eisenkern. <SEP> Maximum-Induktivität
<tb>  1,4 <SEP> Microhenry.
<tb>  Induktivitätselement <SEP> 22 <SEP> = <SEP> 16 <SEP> Windungen <SEP> Nr.

   <SEP> 26 <SEP> DSC <SEP> Einzellage,
<tb>  eng <SEP> gewickelt <SEP> auf <SEP> 12,7 <SEP> mm <SEP> Durch  messer <SEP> Bakelit <SEP> - <SEP> Stab. <SEP> Induktivität
<tb>  = <SEP> 3,8 <SEP> Microhenry.
<tb>  Induktivitätselement <SEP> 23 <SEP> = <SEP> 23/4 <SEP> Windungen <SEP> Nr. <SEP> 26 <SEP> DSC <SEP> Einzel  lage, <SEP> eng <SEP> gewickelt <SEP> auf <SEP> dem <SEP> gleichen
<tb>  Bakelitstab, <SEP> wie <SEP> Induktivitätselement
<tb>  22; <SEP> die <SEP> benachbarten <SEP> Niederpotential  enden <SEP> der <SEP> zwei <SEP> Elemente <SEP> haben <SEP> eine
<tb>  Windung <SEP> Abstand.
<tb>  r <SEP> =. <SEP> 42 <SEP> mm
<tb>  b <SEP> _--" <SEP> 4,8 <SEP> "
<tb>  a <SEP> = <SEP> 6,0 <SEP> "
<tb>  x <SEP> = <SEP> <B>5,7-</B>       Im Betrieb verursacht das primäre mag  netische Feld, das durch den Strom in der  Spule 41 erzeugt wird, Wirbelströme im  Schirm 44;

   diese Ströme erzeugen ein zwei  tes magnetisches Feld. Dieses zweite mag  netische Feld befindet sich in entgegengesetz  ter Phase gegenüber dem ersten Feld und  reduziert daher die     Induktivität    der Spule.  Durch Veränderung der relativen Lage des  Schirmes zu der Spule wird die relative  Stärke der beiden magnetischen Felder und  damit auch die     Induktivität    der     Spule    41  verändert.  



  Die Bedeutung der Anwendung eines Ei  senkernes in dieser Anordnung liegt darin,  dass zum Zwecke der Anpassung an andere  Abstimmungskreise durch     achsiale    Einstel-    Jung des Kernes 50 die     Maximalinduktivität     der Einheit eingestellt werden kann, ohne  merklich auf die     Minimalinduktivität    der  Einheit einzuwirken. Ausserdem wird durch  Einführen eines magnetischen Kernes das  Verhältnis der maximalen zur minimalen In  duktivität bedeutend erhöht, wobei die     Mi-          tiimalinduktivität    nur unwesentlich vergrö  ssert wird.

   Obgleich die besondere in     Fig.    2  und 3 gezeigte Form der Abstimmungseinheit  beschrieben worden ist, ist es klar,     dass        ver-          sehiedene    Formänderungen vorgenommen  werden können, um die oben     auseinander-          gesetzten    gewünschten Eigenschaften zu er  zielen. Daher ist in     Fig.    5 eine Modifikation  verschiedener Elemente, die in der Einheit  der     Fig.    3 enthalten sind, dargestellt, deren           Ünterschied    hauptsächlich in der Form der  Spule 41 liegt.

   Die Spule der     Fig.    5 ist       einlagig    und von konischer Form, damit sie  mit der konischen Innenfläche des Schirmes  44 übereinstimmt. Bei dieser Konstruktion  ist der Kern 50     ebenfalls    konisch, und der       Spulenkörper    42 ist unterteilt, und zwar ist  er mit einer Kappe     42a    versehen, die an den  Hauptteil angesetzt ist und den Kern 50 in  seiner Lage hält.

   Bei dieser besonderen Bau  art der Spule und der Innenfläche des Schir  mes kann ausserordentlich enge Kopplung  zwischen den beiden erhalten werden, so dass       eine    besonders schnelle Variation der     Induk-          tivität    der Spule zufolge relativer Bewegung  zwischen den zwei Elementen eintritt, vor  allem während des Teils der Bewegung, wo  die Kopplung annähernd maximal ist. Die  Form der     Fig.    5 kann besonders in Fällen  verwendet werden, wenn ein besonders klei  ner Abstand zwischen der konischen Spule  und dem Schirm eingehalten werden soll.

    Wegen der besonders engen Kopplung zwi  schen dem Schirm und der Spule wird die       Minimalinduktivität    wesentlich geringer wie  bei der Anordnung der     Fig.   <B>3</B>, ohne dabei  die     Maximalinduktivität    herabzusetzen; der  Abstimmungsbereich des Systems wird also  grösser.  



  In     Fig.    6 ist eine zweite Modifikation der  Bauart der     Fig.    3 gezeigt, in welcher die  Spule 41 eine konische Oberfläche hat und  mit einem Schirm 44 zusammenwirkt, der  eine zylindrische Innenfläche hat. Bei dieser  Konstruktion ist der     Spulenkörper    42 eben  falls mit einem Anschlag 57 versehen, der  durch eine Schraube 58     achsial    eingestellt  werden kann und die Bewegung des Schirmes  in Richtung auf die Stellung der maximalen  Kopplung begrenzt.

   Diese Vorrichtung er  laubt eine Einstellung der     Minimalinduktivi-          tät    der Abstimmungseinheit, ohne auf ihre       Maximalinduktiv        ität    erheblich einzuwirken  und dient ebenfalls zur Anpassung des     Fre-          quenzganges    dieser     Induktivitätseinheit    an  den     Frequenzgang    anderer variabler     Induk-          tivitäten,    die durch einen gemeinsamen An  triebsmechanismus bedient werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIH Anordnung zur Veränderung der Selbst induktion von Spulen, dadurch gekennzeich net, dass mindestens je eine Spule und ein elektrisch leitender Körper auf einem bogen förmigen Wege um eine ausserhalb der Spule liegende Achse gegeneinander derartig be weglich angeordnet sind, dass sie in,der einen Grenzlage voneinander entfernt und in der andern Grenzlage übereinandergeschoben sind,
    und dass zur Einhaltung eines möglichst ge ringen wirksamen Abstandes der beiden Teile voneinander in der zuletzt genannten Grenz- lage die Gestalten der einander gegenüber liegenden Oberflächenteile ,der Spule und des Schirmes mit Rücksicht auf die Krümmung des Bewegungsbogens einander so angepasst sind, dass sie mindestens an einem Ende der Spule einen möglichst kleinen Abstand von einander haben. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine der einander gegenüber liegenden Oberflächen konisch ausgebildet ist. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Konizität mindestens einer der einander gegenüber liegenden Oberflächen mit Rücksicht auf die Form der andern Oberfläche und. die Lage der Bewegungsachse so bemessen ist, dass die Spule und der leitende Kör per ohne aneinanderzustreifen in die der festesten gegenseitigen Kopplung ent sprechende Lage gebracht werden kön nen. 3. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die einander gegenüberliegenden Oberflächen der Spule und des leitenden Körpers konisch ausgebildet sind. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die beiden einander gegenüberliegenden Kegel flächen im wesentlichen kongruent sind, so dass in der Lage, welche der engsten gegenseitigen Kopplung entspricht, der innere Teil den äussern. Teil passend aus füllt. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Spule fest angebracht ist, während der leitende Körper in Gestalt eines über die Spule greifenden Schirmes an einem Arm (48) befestigt ist, welcher um die erwähnte Achse (46) drehbar ist. 6.
    Anordnung nach U nteransprueli 5, da durch gekennzeichnet, dass die innere Oberfläche des Schirmes koniseh ausge bildet ist. -a . Anordnung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der leitende Körper gegenüber der Spule zwischen zwei Grenzlagen beweglich angeordnet ist, wobei die der engsten Kopplung ent sprechende Grenzlage bestimmt wird durch zwei zusammenwirkende An schläge, von welchen der eine fest mit der Spule, der andere fest mit dem Schirm verbunden ist.
    B. Anordnung nach U nteransprueli i , da durch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Schirmes in der Richtung zu- nimmt, in welcher er zur Vergrösserung seiner Kopplung mit der Spule über diese geschoben wird. 9. Anordnung nach U nteransprueh B. da durch gekennzeichnet, dass die äussere Oberfläche der Spule zylindrisch ausge bildet ist. 10. Anordnung nach Unteranspruch 3. da durch gekennzeichnet. dass die Kegel flächen des innen liegenden und des aussen liegenden Teils ungleicbe Stei gungswinkel haben.
    11. Anordnung mach Unteranspruch 9, wobei die Länge der Spule gleich ?l>, ihr äusserer Durchmesser gleich ?a und der Radius des Bewegungsbogens von der Symmetrieachse des bewegten Teils bis zum liriiniminigsniitlelpunki. des Bogen stückes gleich r gewählt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel zwischen der Symmetrieachse und der Erzeugen den, welche durch Rotation um die Sym metrieachse die Konusfläche erzeugt, nicht kleiner ist als a.rc t- EMI0008.0028 <B>1</B> ?.
    Anordnung nach Unteranspruch -r, da durch gekennzeiehnet, dass die Anschläge durch zusammenschlagende Stirnflächen gebildet werden, welche die Körper der Spule und des Schirmes begrenzen.
    13. Anordnung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Anschläge zur Festlegung der Clrenzlage entsprechend der festesten Kopplung zwischen der Spule und dem Schirm so einstellbar ist. dass dadurch der Kleinstwert der Selbstinduktion ein gestellt werden kann, ohne ihren Grösst- wert wesentlich zu verändern.
    14. Anordnung nach Patentanspruch, da- durcb gekennzeichnet, dass von einem Einstellorgan aus gleichzeitig zwei oder mehr Spulen durch die Bewegung zu- (;e@liüriger leitender Körper in ihrer Selbstinduktion beeinflusst werden, wo bei die leitenden Körper an Armen be festigt sind, welche mit einer gemein- samen Drehachse verbunden sind.
    15. Anordnung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet. dass für jede ein zelne Spule und den zugehörigen Schirm besondere Einstellmittel zur Einstellung der bIinimalinduktivität in Form von einstellbaren Anschlägen vorgesehen sind, welche die die Induktivität verklei nernde Relativbewegung des Schirmes gegenüber der Spule begrenzen.
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