CH207547A - Einrichtung zur Flüssigkeitskühlung von Transformatorwicklungen. - Google Patents
Einrichtung zur Flüssigkeitskühlung von Transformatorwicklungen.Info
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Description
Einrichtung zur Flüssigkeitskühlung von Transformatorwicklungen. Es ist bekannt, die Wicklung von Hoch- spannungs-Öltranaformatoren und Messwand- lern mit Isolierzylindern in solchem Abstand zu umgeben, dass zwischen Wicklung und Isolierzylinder das Öl zirkulieren kann. Diese Isolierzylinder müssen aber vor ihrem Einbau und in den richtigen Abmessungen fertig gestellt werden. Wenn sie auch stirnseitig abgeschlossen sein sollen, so müssen sie zwecks Einbau einer geschlossenen Wick lungsspule mindestens zweiteilig sein und eine Dichtungsfuge besitzen.
Anders ist es bei der Umbandelung, die eine den Spulen ring umgebende, vollständig fugenlose Hülle darstellt. Die Umbandelung mit Faserstoff, insbesondere Papierstreifen, bildet daher eine der besten und zugleich raumsparenden Iso lationsmethoden für Hochspannungswicklun gen von Transformatoren und Wandlern in Öl.
Ihre Anwendung war bisher jedoch da durch eingeschränkt, dass die Umbandelung gleichzeitig eine gute Wärmeisolation darstellt und daher von einer gewissen Auftragsdicke an die Wärmeabgabe vom Wicklungskupfer an das Kühlöl in unzulässiger Weise, behindert. Es ist nun bekannt geworden, bei Trans formatoren und Spannungswandlern mit ein seitig geerdeterHochspannungswicklung einer) Ölumlauf im Innern der durch Umbandelung erzielten Primärisolation um gern und Se kundärwicklung mit Hilfe einer an Nieder spannung liegenden Elektropampe zu er zwingen.
Diese Methode ist jedoch ohne kostspielige Massnahmen, wie Isolation vor) Motor und Pumpe für die Spannung der zu kühlenden Wicklung und Einbau eines ent sprechenden Isoliertransformators zwischen Niederspannungsnetz und Pumpenmotor, auf eine papierumbandelte Spule nicht übertrag bar, welche, wie zum Beispiel eine Strom wandler-Primärspule, auf ihrer ganzen Aus dehnung auf hohem Potential liegt.
Erfindungsgemäss lässt sich jedoch eine innere Kühlung solcher im Ölkasten einge schlossenen und durch Umbandelung mit Faserstoffstreifen in einem gewissen Abstand mit einer praktisch fugenlosen Isolierhülle umgebenen -Spule ohne Pumpe und ähnliche Hilfsmittel dadurch erzielen, dass man die Fein- und AusstOrnöffnungen für das Öl, welche den Zwischenraum zwischen der Um- bandelung und der Wicklung mit dem äussern Ölraum verbinden. in verschiedene Höhen legt.
Infolge der Erwärmung des Öls an der be lasteten Spule wird darin ein natürlicher Öl- umlauf um das Wicklungsmetall innerhalb der Isolierhülle hervorgerufen. Bei der Art ordnung der Öffnungen muss selbstverständ lich darauf geachtet werden, dass sie isolier- technisch keine schwachen Stellen bilden.
Die praktische Durchführung der Erfin dung sei am Beispiel eines Topfwandlers nach der Zeichnung erläutert. Darin bedeutet a den Eisenkern, b die Primär- und c die Sekundärwicklung des Wandlers. Die aus einem Faserstoffstreifen bestehende Isolation d ist nicht unmittelbar auf die Primärwicklung b, sondern auf einen besonderen Tragkörper e gewickelt, der zum Beispiel aus Karton be stehen kann. Zwischen diesem und der Pri märwicklung wird mit Hilfe von nicht dar gestellten Distanzstücken ein ringförmiger Hohlraum p frei gehalten.
Dieser steht mit dem Ölraum f des Gefässes g durch Kanäle 1z, i in Verbindung, welche zur Herausführung der Spulenableitungen na, ja ohnehin vorge sehen werden müssen und gemeinsam mit der rohrförmigen Un)bandelung o versehen sind. Diese Ableitungskanäle Ir, i werden verschieden hoch hinausgeführt und sind durch eine längsverlaufende Wand k, die bis in den ringförmigen Ölkanal p hinunterreicht von einander getrennt.
Dank der bekannten Thermosiphonwirkung erhält rnan so eine Ölströmung durch den Ringkanal in der Pfeilrichtung, sobald das Ö1 in ihm erwärmt wird.
Zur Vermeidung der elektrischen Bean spruchung des Öls im Isoliermantel wird dieser zweckmässig innen mit einem Metallüberzug versehen, der mit der eingeschlossenen Wick lung leitend verbunden ist. Stattdessen kann auch der Tragkörper e ans Metall bestehen.
Die neue Bauart eignet sich besonders für solche Wicklungen, deren Achse hori zontal liegt. Dabei ist es gleichgültig, ob die zu isolierenden und zu kühlenden Spulen runde, ovale oder rechteckige Form haben,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Flüssigkeitsküblung von Transformatorwicklungen, die im Innern eines Ölkastens liegen und in einem gewissen Ab stand durch Umbandelung mit Faserstoff streifen von einer praktisch fugenlosen Iso- lierhülle umgeben sind, dadurch geker)nzeich- net, dass die Ein- und Ausströmöffnungen für das Öl, welche den Zwischenraum zwi schen der Umbandelung und der Wicklung mit dem äussern Ölraum verbinden,in ver schiedener Höhenlage liegen, so dass eine natürliche Ölzirkulation um das Wicklungs metall innerhalb der Isolierhülle eintritt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ein- und Ausströmöffnungen des innern Ölumlaufes auf der gleichen Seite der Wicklung be finden. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Ein- und Ausströmöffurrngen des innern Ölumlaufes auch die Enden der gekühlten Wicklung geführt sind. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2 für einen als Stromwandler ausgebildeten Transfor mator, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsenden durch ein gemeinsames, aber durch eine Zwischenwand längs un terteiltes Isolierrohr aus dem Isoliermantel herausgeführt sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierhülle über besondere Distanzstücke gewickelt ist. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierhülle auf einer) festen Tragkörper gewickelt ist. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierhülle innen mit Metall überzogen) ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch ä, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper metal <B>lisch ist.</B>
Applications Claiming Priority (1)
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| CH207547D CH207547A (de) | 1937-10-26 | 1938-09-15 | Einrichtung zur Flüssigkeitskühlung von Transformatorwicklungen. |
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| CH (1) | CH207547A (de) |
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1938
- 1938-09-15 CH CH207547D patent/CH207547A/de unknown
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