CH207567A - Vorrichtung zum Imprägnieren von Leitungsmasten und andern Stangen aus Holz. - Google Patents
Vorrichtung zum Imprägnieren von Leitungsmasten und andern Stangen aus Holz.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27K—PROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
- B27K3/00—Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
- B27K3/02—Processes; Apparatus
- B27K3/08—Impregnating by pressure, e.g. vacuum impregnation
- B27K3/10—Apparatus
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Description
Vorrichtung zum Imprägnieren von Leitungsmasten und andern Stangen aus Holz. Gegenstand der Erfindung ist eine Vor richtung zum Imprägnieren von Leitungs masten und andern Stangen aus Holz mit einer Impragnierflüssigkeit, bei der mit dem Handhebel zum Einpressen der Imprägnier nadel eine Führungsvorrichtung für die letz tere gelenkig verbunden ist, deren Führungs stück vor dem Einpressen der Nadel in das Holz auf die betreffende Stelle der zu im prägnierenden Stange gedrückt zu werden bestimmt ist und der Nadel eine sichere Führung beim Einpressen gibt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh rungsform dargestellt.
Fig. 1 zeigt in der Seitenansicht die Vor richtung beim Ansetzen Fig. 2 zeigt in gleicher Darstellung die Vorrichtung nach dem Einpressen in das Holz; Fig. 3 zeigt. den Grundriss zu Fig. 1; Fig. 4 zeigt im Schnitt in grösserem Mass stab eine Einzelheit, Die Vorrichtung besitzt ein Hebelstück 1, das einen einseitig vorstehenden Teil 2 auf weist, an dem mittelst Schrauben 3 das Querstück 4 befestigt ist.
Dieses weist in der Mitte einen vorspringenden Teil 5, mit dem es sich gegen die zu imprägnierende Stange 7 stützt, und seitlich zwei Hörner 6 auf, die zum Anhängen einer die Stange umfassenden Kette 8 dienen, mit der die Vorrichtung vor dem und beim Einstechen der Nadel an der Stange festgehalten wird. In dem vorsprin genden Teil des Hebelstückes 1 ist weiter der Bolzen 9 gelagert, mit dem das Füh rungsstück 10 der Führungsvorrichtung- für die Imprägniernadel gelenkig mit dem Hebel stück 1 verbunden ist.
Dieses Führungsstück ist als einarmiger Hebel ausgebildet, der in seinem untern Teil eine Bohrung mit Büchse 11 zur Führung der Imprägniernadel 12 sowie eine Auflage und Dichtungsplatte 13 aus schmiegsamem Material trägt, die sich gegen die zu behandelnde Stelle der Stange 7 stützt und die Einstichstelle gegen Rücktritt der einzupressenden Imprägnierflüssigkeit in näch- ste Nähe der Einstichstelle abdichtet. Die Einstichnadel 12 ist mit ihrem hintern Ende 14 in einem Ventilstück 15 eingeschraubt, das im untern Teil des Hebelstückes 1 um einen Zapfen 16 schwingend und in einem Schlitz 17 des Hebelstückes 1 verschiebbar angeordnet ist.
In das Ventilstück 15 (siehe Fig. 4) mündet die Bohrung 18 der Imprä gniernadel 12 und steht durch einen Ver bindungskanal 19 mit der Zuleitung 20 der Imprägnierflüssigkeit über das Ventil 21 in Verbindung. Dieses kann sich aber nur gegen den Druck der Schraubenfeder 22 öffnen, wozu der Druckstift 23 im Ventilstück 15 vorgesehen ist, derart, dass ohne einen Druck von aussen das Ventil 21 geschlossen ist und keinerlei Imprägnierflüssigkeit verloren geht. Bei Bewegung des Hebelstückes 1 gegen das Führungsstück 10 zum Einpressen der Im prägniernadel in das Holz schwingt ersteres um den Zapfen 9 und das Ventilstück 15 würde auf einem Kreisbogen mit einem Radius, der gleich ist der Entfernung zwi schen der Mitte der Zapfen 9 und 16, also nicht senkrecht zur Stange 7 bewegt.
Um das Ventilstück 16 und die Nadel 12 recht winklig zur Stange zu führen, trägt das Ventilstück zwei seitlich vorstehende Zapfen 16. Das untere Ende des Hebelstückes 1 ist gabelförmig gestaltet und mit zwei Schlitzen 24 versehen, durch die die Zapfen 16 des Führungsstückes nach aussen vorstehen und an die;Verbindungslascheri 25 angelenkt sind, die mit dem Hebel 26 beweglich verbunden sind. Der Hebel 26 besitzt einen Schlitz 27, mit dem er verschiebbar auf dem im Füh rungsstück 10 festsitzenden Zapfen 28 geführt sind. Sein linkes Ende ist gelenkig mit dem Hebel 29 verbunden, der durch einen Schlitz 31 verschiebbar auf dem im Führrrngsstüek 10 festsitzenden Zapfen 30 geführt ist.
Das rechte Ende dieses Hebels 29 ist gelenkig mit dem im Hebelstück 1 festsitzenden Zap fen 32 verbunden. Die Führungsvorrichtung für die Imprägniernadel 12 besteht somit aus dem Führungsstück10 und den mit demselben gelenkig verbundenen Hebeln 29, 26, 25, die die Imprägrriernadel-12 im Hebel- stück 1 beim Einstechen in einer geraden Linie verschieben, trotzdem das Hebelatüek 1 um den Drehpunkt 9 schwingt. Wird nun das Hebelstück 1 zum Einpressen der Im prägniernadel 12 in das Holz mit dem He belarm 33 durch Bewegen desselben nach rechts gegen die Nadel gedrückt, so bewegt sich der in demselben festsitzende Zapfen 32 nach unten und nach links und und stösst mit dem freien Ende das linke Ende des Hebels 26 nach unten.
Dieser schwingt uni den Zapfen 28 und zieht durch die Verbin- dungsiasche 25 den Ventilkopf 15 im Schlitz 24 nach oben, derart, dass die Lage der Imprägniernadel wenigstens annähernd senk recht zur Stange 7 bleibt. Im Führungsstück 10 ist eine Druckfeder 35 zwischen diesem und dem Hebelstück 1 angeordnet, die be strebt ist, die untern Enden beider Teile auseinander zu drücken. Beim Einstechen der Nadel wird diese Feder zusammenge drückt, beim Herausziehen derselben ent spannt. Damit die beiden Stücke 10 und 1 nicht zu weit auseinander schwingen können, ist der Halter 36 mit Schlitz 36a am Hebel stück 1 mit dem Zapfen 37 schwingbar um diesen befestigt.
Im Führungsstück 10 ist der Zapfen 38 angebracht, der im Schlitz 36a des Halters 36 sich verschiebt und wenn am Ende des Schlitzes angekommen, ein weiteres Auseinanderschwingen von Führungs stück 10 und Hebelstück 1 verhindert. In dieser Endlage beider Teile ist die Vorrich tung leicht von der Stange abnehmbar oder an derselben verschiebbar für einen neuen Einstich. Wird nun das Hebelstück 1 gegen das Führungsstück 10 gepresst, so stösst nach einem bestimmten Weg desselben der Stift 23 gegen das Führungsstück 10 und drückt das Ventil 21 gegen den Druck der Feder 22 nach rechts und lässt die Imprägnierflüssigkeit durch die Nadel 12 in das Holz eintreten.
Die Imprägnierflüssigkeit steht unter einem Druck von einigen Atmosphären. Der Ein stich der Nadel erfolgt bis in eine einstell bare Tiefe ohne Imprägnierflüssigkeit und erst gegen das Ende des Weges derselben wird die Flüssigkeit zugeführt, wodurch wesentliche Flüssigkeitsverluste, die durch an der Stange herablaufende Flüssigkeit ent stehen, vermieden werden.
Der Stift 23 kann aus mehreren Teilen bestehen, derart, dass er in seiner Länge verstellt werden kann, wodurch ermöglicht wird, dass die Imprägnierflüssigkeit früher oder später bei verschieden tiefem Einstich der Nadel in das Holz tritt. Das Querstück 4 kann auch am obern Ende des Führungs stückes 10 befestigt sein, wodurch erreicht wird, dass die Vorrichtung beim Arbeiten sich weniger verschiebt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Imprägnieren von Lei tungsmasten und andern Stangen aus Holz mit einer Imprägnierflüssigkeit, dadurch ge kennzeichnet, dass mit einem Handhebel zum Einpressen der Imprägniernadel eine Füh rungsvorrichtung für letztere gelenkig ver bunden ist, deren Führungsstück vor dem Einpressen der Nadel in das Holz auf die betreffende Stelle der zu imprägnierenden Stange gedrückt zu werden bestimmt ist und der Nadel eine sichere Führung beim Einpressen gibt. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Führungs stück und Hebelstück ein Gestänge an geordnet ist, das den Angriffspunkt der Nadel beim Einpressen am Hebelstück derart verschiebt, dass die Nadel wenig stens annähernd senkrecht zur Stange steht. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück eine nachgiebige Auflage zum Abdichten der Einstichstelle der Nadel trägt. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zufuhr der Im prägnierflüssigkeit über ein Ventil erfolgt, das durch einen Anschlag in Verbindung mit dem Eindrücken der Nadel in das Holz gesteuert wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anschlag einstellbar angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen Führungsstück und Hebelstück eine Feder angeordnet ist, die das HebeIstück nach dem Einpressen in die Ausgangslage zurückführt. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekenn zeichnet, dass das untere Hebelstückende einen Längsschlitz besitzt, in dem die Zapfen des Ventilstückes verschiebbar geführt sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Querstück am obern Ende des Hebelstückes befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH207567T | 1938-11-11 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207567A true CH207567A (de) | 1939-11-15 |
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ID=4445605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207567D CH207567A (de) | 1938-11-11 | 1938-11-11 | Vorrichtung zum Imprägnieren von Leitungsmasten und andern Stangen aus Holz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207567A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935501C (de) * | 1953-11-25 | 1955-11-24 | Pierre Ravay | Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren |
| RU2804133C1 (ru) * | 2023-05-19 | 2023-09-26 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный лесотехнический университет имени Г.Ф. Морозова" | Устройство для пропитки и прессования древесины |
-
1938
- 1938-11-11 CH CH207567D patent/CH207567A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935501C (de) * | 1953-11-25 | 1955-11-24 | Pierre Ravay | Vorrichtung zum Impraegnieren von Holz nach dem Impfstichverfahren |
| RU2804133C1 (ru) * | 2023-05-19 | 2023-09-26 | Федеральное государственное бюджетное образовательное учреждение высшего образования "Воронежский государственный лесотехнический университет имени Г.Ф. Морозова" | Устройство для пропитки и прессования древесины |
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