CH207621A - Zusammenleg- oder zusammenrollbarer Schlafsack. - Google Patents

Zusammenleg- oder zusammenrollbarer Schlafsack.

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CH207621A
CH207621A CH207621DA CH207621A CH 207621 A CH207621 A CH 207621A CH 207621D A CH207621D A CH 207621DA CH 207621 A CH207621 A CH 207621A
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CH
Switzerland
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sleeping bag
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik E Werkzeug-Und
Original Assignee
Ernst Grob Werkzeug Und Maschi
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Publication of CH207621A publication Critical patent/CH207621A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/08Sleeping bags
    • A47G9/086Sleeping bags for outdoor sleeping

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)

Description


      Zusammenleg-    oder     zusammenrollbarer    Schlafsack.    Das     Erreichen    grosser Höhen und schwie  riger     bergsteigerischer    und .sonstiger Ziele       scheiterte    bisher     grossenteils    an der Un  möglichkeit, den Bergsteigern, Forschern     etc.     in     grosser    Höhe (oder     gälte)    den nötigen       körperlichen    Kälteschutz und     Witterungs-          sohutz    zu     gewähren,

      der sich     innerhalb     der verfügbaren Trägerlasten hinsichtlich       Gewicht    und Ausdehnung unterbringen lässt.  Wolldecken,     Schwammgummipolster,    Dau  nensäcke bedeuten einschliesslich der     luft-          und    wasserdichten Hüllen und der Zelte oder       dergl.    eine verhältnismässig grosse Last, wel  che sich in grossen Höhen noch erschwerend  auswirkte.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein       Schlafsack,    welcher sich in einfacher Weise  auf     geringen    Raum zusammenlegen oder  -rollen lässt und ein     geringes    Gewicht auf  weist, bei Gebrauch jedoch den Benutzer in  vollkommener Weise vor Nässe und     gälte     schützt, und damit ein Zelt zu ersetzen       vermag.       Demgemäss besteht die     Erfindung    in  einem     zusammenlegbahren    oder     zusammen-          rollbaren    Schlafsack mit einem aufblasbaren  Auflager für den     Körper,    einem     Kopfkissen     und einem Kopfschutz,

   bei welchem erfin  dungsgemäss die Decke und der Kopfschutz  als hohle und     aufblasbare    Behältnisse aus  gestaltet     sind,    welche sich     unaufgeblasen     zusammenlegen und -rollen lassen und in  aufgeblasenem     Zustande    sich unter Ver  steifung derart aufwölben,     dass    sie einen       Hohlraum,    umgrenzen.  



  Zwar ist die     Verwendung    von aufblas  baren Behältnissen nichts     Neues,    soweit es  sieh     um,        Matratzen    und Kissen handelt. Hier  bei erschöpfte sich der Zweck     in.    der     Schaf-          fung    eines weichen, leicht     transportablen     Lagers, während an die wärmeisolierenden       Eigenschaften    der Luftschichten nicht ge  dacht war.

   Dies erhellt mit aller Deutlich  keit aus dem Umstand,     dass    man bei den luft  gefüllten Matratzen eine Decke und einen       Kopfschutz    vorgesehen hat,     welche    im we-           sentlichen    aus gewöhnlichen Stoffen bestan  den. In der Tat entsprechen gewöhnliche  Stoffe, z. B.     Wollgewebe,    völlig den An  forderungen, soweit es sich um einen ge  wöhnlichen Schlafsack handelt.  



  Soll dagegen der Schlafsack nach den in  der Einleitung dargelegten Gründen ein Zelt,  soweit Nässe- und Kälteschutz in Betracht  kommen, entbehrlich machen, so ist ein Ge  webe für Decke und Kopfschutz, sei es auch  noch so wärmend, nicht mehr ausreichend.  



  Nach der Erfindung bilden Matratze und  Decke ein     sackartiges    Gebilde mit einer  Öffnung, durch welche der Benutzer hinein  schlüpfen kann. An die Matratze schliesst  sich das Kopfkissen an. welches mit einem  Kopfschutz versehen ist. Alle diese Teile  sind hohl und luftdicht ausgebildet, so dass  sie aufgeblasen werden können.  



  Die Hohlräume der einzelnen     Behältnisse     sind zweckmässig voneinander getrennt, so  dass jedes Behältnis für sieh mit Luft ge  füllt werden kann oder nicht, wobei für jeden  Hohlraum eine Luftleitung vorgesehen sein  muss, welche vorzugsweise in etwa Kopf  höhe des oder der Benutzer ausmünden,     so     dass die einzelnen     Behältnisse    während des  Gebrauches des Schlafsackes nach Belieben  aufgeblasen werden können.  



  Sind die einzelnen Lufträume in Zellen       unterteilt,    so können die Zellen eines Behält  nisses miteinander in Verbindung stehen.  



  Die Matratze und Decke weisen     vorzugs-          weise    Längszellen auf. der Kopfschutz hin  gegen Querzellen, so dass der Kopfschutz sich  mit zunehmender Füllung mehr und mehr  wie ein     Wa.genklappdach    über den Kopf des  Benutzers wölbt.  



  Der Kopfschutz weist zweckmässig an der  Stelle. welcher das Gesicht des oder der Be  nutzer zugewendet ist, die übliche Öffnung  auf, deren Grösse durch     Verschlussmittel    ge  regelt werden kann. Ein Reissverschluss hat  sich besonders bewährt.  



  Der     erfindungsgemässe    Schlafsack hat  sich bei     Hochgebirgstouren    bestens     bewährt.     Die allseitig angeordneten Luftschichten ge  währleisten einen vorzüglichen Kälteschutz.    Desgleichen ist: der Schutz gegen     Bodennässe     vollkommen. Je nach der     )Vitterung    können  die einzelnen Teile mehr oder minder auf  geblasen werden. Bei minder kalter     Witterung     kann zunächst der Kopfschutz weniger auf  geblasen werden, so dass er sich nicht völlig  über die Öffnung wölbt oder gar     unaufgebla-          sen    zurückklappt oder -gefaltet werden kann.

    Auch kann bei wärmerer Witterung die  Decke     unaufgeblasen    bleiben.  



  Das     Aufblasen    kann vor dem Gebrauch  geschehen oder auch erst, nachdem der oder  die Benutzer in den Sack geschlüpft sind.  Versuche haben erwiesen, dass das Aufblasen  noch in absoluten Höhen von 6-7000     Metern     den     menschlisehen    Organismus nicht über  mässig anstrengt und in etwa 5 Minuten aus  geführt werden kann.  



  In prall gefülltem Zustande     greift    der  Kopfschutz zweckmässig etwas über das Ende  des deckenartigen Teils, um auf     diese    Weise  völlig gegen Regen und Schnee abzudecken.  Gegebenenfalls können hierbei die Abmessun  gen der Deckenbreite und des Haubenbogens  so     gehalten    bleiben, dass ein Spalt zum Atmen  oder zur Beobachtung verbleibt.  



  Der Schlafsack wird     zweckmässigerweise     aus Gummi, gummierten Geweben oder     dergl.     hergestellt.  



  Zum Zwecke des     Zusammenlegens    oder       -rollens    können Knöpfe, Riemen oder     dergl.          vorgesehen    sein. Des ferneren können aussen  oder innen an dem Gebilde Talehen vor  gesehen sein, welche beispielsweise zum Auf  bewahren von Ausrüstungsgegenständen, z. B.  Handschuhen, Schneebrillen oder     dergl.    die  nen können.  



  Die Erfindung sei beispielsweise an Hand  der Zeichnung     erläutert,    und zwar zeig- die       Fig.    1     einen    Längsschnitt,       Fig.    2 eine     Draufsicht    und       Fig.    3 einen Querschnitt nach Linie       III-III    in     Fig.    2 in prallem gebrauchs  fertigem Zustand.  



  Die Matratze 1 und die Decke 3 sind aus  nebeneinander angeordneten, längslaufenden  Zellen gebildet und bilden zusammen mit  einem Fussteil 3" einen Sack. An die Ma-      trutze 1 schliesst sich     das    Kopfpolster 2 an,  welches oben und seitlich von dem hauben  artigen Kopfschutz 4 abgedeckt ist. Letzterer  weist im Längsschnitt etwa     segmentförmige     Zellen auf. An der Decke 3 ist am Fussende  die Zelle 3" und am     entgegengesetzten    Ende  noch eine quer verlaufende Zelle 3' vor  gesehen. Die Zellen 3' und 3" stehen mit den  Längszellen in Verbindung. Luftleitungen  5, 6, 7, 8 dienen     zumbeliebigen    Aufblasen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammenleg- oder zusammenrollbarer Schlafsack mit einem ausblasbaren Auflager für den ':Körper einem Kopfkissen und einem Kopfschutz, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Decke und der Kopfschutz als hohle und auf blasbare Behältnisse ausgestaltet sind, welche sich unaufgeblasen zusammenlegen und -rollen lassen und in aufgeblasenem Zustande sich unter !Versteifung derart aufgewölben, dass sie einen Hohlraum umgrenzen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Schlafsack nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufblasbaren Be hältnisse in Zellen unterteilt sind. ' 2. Schlafsack nach Patentanspruch und Un- teransprwch 1, dadurch gekennzeichnet., dass Luftleitungen für jedes der aufblas- baren Behältnisse in das Innere des für den Gebrauch hergerichteten Schlafsackes in etwa Kopfhöhe des oder der Benutzer ausmünden. 3.
    Schls,fsack na-,#,h Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass die Zellen ,des als Kopfschutz dienen den Behältnisses quer verlaufen und je nach dem Grad der Luftfüllung den Kopf des oder der Benutzer in verschiedenem Mass abschirmen. Schlafsack nach Patentanspruch und U_i- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfschutz mit einer durch Ver- schlussmittel regelbaren Öffnung für das Gesicht des oder der Benutzer versehen ist.
    Schlafsack nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel ein Reissverschluss ist.
CH207621D 1937-12-21 1938-12-20 Zusammenleg- oder zusammenrollbarer Schlafsack. CH207621A (de)

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DE207621X 1937-12-21

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CH207621D CH207621A (de) 1937-12-21 1938-12-20 Zusammenleg- oder zusammenrollbarer Schlafsack.

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4091482A (en) * 1975-02-12 1978-05-30 Her Majesty The Queen In Right Of Canada, As Represented By The Minister Of National Defence Inflatable sleeping bag
US4996733A (en) * 1990-04-17 1991-03-05 Tsai Ying Lang Air mattress reinforced sleeping bag with head covering
WO1994017266A1 (en) * 1993-01-25 1994-08-04 Hitoshi Tamaki Inflatable shelter
US5553339A (en) * 1995-02-24 1996-09-10 Thomas; Roy C. Adjustable air mattress sleeping bag
US9080345B2 (en) 2011-01-14 2015-07-14 Polarmond Ag Bivouac shelter

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