CH207717A - Verfahren zur Herstellung von Dibromfluoranthen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dibromfluoranthen.

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CH207717A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C25/00Compounds containing at least one halogen atom bound to a six-membered aromatic ring
    • C07C25/18Polycyclic aromatic halogenated hydrocarbons
    • C07C25/22Polycyclic aromatic halogenated hydrocarbons with condensed rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Dibromfluoranthen.       Es ist bekannt,     Dibromfluoranthen    durch  Einwirkung     bromierender    Mittel auf     F'luor-          anthen    in Gegenwart von     Schwefelkohlenstoff          herzustellen.    Es wurde nun gefunden, dass  es     vorteilhafter    ist, dabei solche Verteilungs  mittel zu verwenden, deren Siedepunkte über  130<B>'</B>liegen.  



  Als bromfierendes Mittel kann     beispiels-          weise    Brom verwendet werden, während als  indifferente     Verteilungsmittel,    deren Siede  punkte über<B>130'</B> liegen, beispielsweise  Chlorbenzol,     Dichlorbenzole,        Trichlorbenzole,          Tetrachloräthan    und insbesondere     Nitroben-          zol,        verwendet        werden.    können.

   Die     Bromie-          rung    wird zweckmässig bei     niederer    Tempe  ratur, wie zum Beispiel gewöhnlicher Tempe  ratur, in An- oder Abwesenheit von Halogen  überträgern,     durchgeführt.     



  Scheidet sich bei der     Bromierung    das     Di-          bromfluoranthen    in grösserer Menge aus dem  Reaktionsgemisch ab, so ist es vorteilhaft,  solche Reaktionsgemische nach der im wesent  lichen     erfolgten        Bromierung    und gegebenen-    falls nach     Entfernung    des Bromwasserstoffes,  der sich bei der     Bromierung    gebildet hat,  was     beispielsweise    durch     Einleiten    von Luft  geschehen kann, zu erwärmen,

       bis.    sich die  im     Reaätionsgemiseh    ausgeschiedenen     Bro-          mierungsProdukte    in Lösung befinden und  hierauf die     entstandene        Lösung    abkühlen zu  lassen.  



  Das vorliegende Verfahren     ergibt    wesent  lich bessere     Ausbeuten    an     Dibromfluoranfhen,     als die     bekannten    Verfahren; dieses     Dibrom-          fluoranthen    wird in einem     solchen    Reinheits  grade erhalten, dass es     unmittelbar    zu den       verschiedensten    Umsetzungen verwendet wer  den kann.  



       Beispiel     Zu 20,2 Teilen     Fluoranthen,    gelöst in  180 Teilen Nitrobenzol, lässt man     unter    Rüh  ren 35 Teile Brom     zutropfen.    Nach 24 Stun  den wird     filtriert,    der Rückstand mit Alko  hol gewaschen und getrocknet. Man erhält  so mit 67     %    Ausbeute schwach gelb gefärb-           tes        Dibromfluoranthen,        glas        bei    l90-200    schmilzt.

   Durch U     mkrista.llisieren    aus Chlor  benzol erhält     ma.n    reines     Dibromfluoranthen     vom F. 204   mit 51     j,        ausbeute.     



  Durch     analoges        Biomieren    von 20,2 Tei  len Fluorantben in 240 Teilen Nitrobenzol  erhält     ma.n        Dibromfluoranthen    vom F. 194 bis  200   in einer Ausbeute von 60 % .  



       Beispiel   <I>2:</I>  In '20,2 Teile     Fluorantlien,    gelöst.     iii    180  Teilen Nitrobenzol, lässt man in Gegenwart  von 0,05 Teilen Jod unter Rühren 35 Teile  Brom zutropfen. Nach 24     Stunden    wird fil  triert, der Rückstand mit     Alkohol        gewaschen     und getrocknet. Die Ausbeute an rohem     Di-          bromfluoranthen    vom F. 190-2011 "     Beträgt     67%.  



       3hnlielie    Resultate erhält man bei Bio  mieren in Gegenwart von Eisenpulver,     ,Tod     und Eisenpulver,     Ferrichlorid    oder     Antimon-          pentachlorid    als     Kata.lz#satoren.     



       Beispiel   <I>3:</I>  Zu. 20,2 Teilen     Fluoranthen,        gelöst    in  165 Teilen Chlorbenzol, lässt man unter Rüh  ren 35 Teile Brom     zutropfen.    Nach 24 Stun  den wird filtriert, mit     Alkuliol    gewaschen  und getrocknet. Die Ausbeute an rohem     Di-          bromfluoranthen    beträgt 68 % . Der Schmelz  punkt liegt bei 186-19 7 ".  



  Wird statt Chlorbenzol     o-1)ielilorlienzol     oder     Trich:lorbenzol    oder Tetrachloräthan als       Verteilungs-        bezw.    Lösungsmittel     verwendet,     so erhält man 62 %     Dibromfluorantlien    vom  F. 190-198 "     bezw    . 51 %     Dibromflnorantben     vom F. 196-201   bezw. 63 %     DibrOmiluoi--          anthen    vom F. 190-197  .  



  <I>Beispiel 4:</I>  Zu 101 Teilen     Fluora.nthen    in 600 Teilen  Nitrobenzol lässt man 175 Teile Brom, gelöst  in 300 Teilen Nitrobenzol     zutropfen.    Nach  24stündigem     Rühren    wird das Nitrobenzol  mit Wasserdampf abdestilliert und der     Rick-          sta.nd    getrocknet. Durch     Umkristallisieren     aus der zehnfachen Menge Chlorbenzol erhält    man in einer Ausbeute von 60 % ein     Dibrom-          fluorantlien,    das bei     1_95-200    " schmilzt.  



  <I>Beispiel 5:</I>  Zu einer Lösung von 40,4 Teilen     Fluor-          anthen        iii    ;3611 Teilen     Nitrobenzol    lässt man  unter Rühren 67 Teile Brom in 60 Teilen  Nitrobenzol langsam zutropfen.

   Nach 48  Stunden wird zwecks Entfernung des     Brom-          wasserstoffes    Luft durchgeblasen, und     das          ausgefallene        rolle        Dibroinfluoranthen    durch  Erwärmen     des    Reaktionsgemisches auf un  gefähr 120   gelöst.     Beien    Abkühlen kristalli  siert     Dibromfluorantlien    vom F. 198-201 "  in     einem        ausbeute    von 60 % aus.  



  Bei Verwendung von 7 0 Teilen Brom er  hält     man    mit 62 % Ausbeute ein     bei    19     7-200_"     schmelzendes Produkt. Durch einmaliges     Um-'     kristallisieren au\ der zehnfachen Menge       Chlorfienzol    erhält man reinstes     Dibromfluor-          anthen    vom F. 205  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Dibroiu- fluoranthen durch Einwirkung bromierender Mittel auf Fluora ntlien in Gegenwart indiffe renter Verteilungsmittel, dadurch gekenn zeichnet, class inan solche indifferente Ver teilungsmittel verwendet, deren Siedepunkte über 130 liegen. UN TERAN SPRü CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als indifferentes Verteilungsmittel Nitrobenzol verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Rea.ktion-s- geiniscli nach erfolgter Bromierung und nach Entfernung des Bromwasserstoffes, der sich bei der Bromierung gebildet hat., erwärmt, bis sich die im Reaktionsgemisch ausgeschiedenen Halogenierungsprodukte in Lösung befinden,
    und da.ss man hierauf die entstandene Lösung abkühlen lässt.
CH207717D 1938-05-28 1938-05-28 Verfahren zur Herstellung von Dibromfluoranthen. CH207717A (de)

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