CH207746A - Bandförmiges Material mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Bandförmiges Material mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
Bandförmiges Haterial mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung. Es ist bekannt, mechanische Schallauf zeichnungen, die für optische Wiedergabe be stimmt sind, in regenerierter Cellulose an zubringen. Es ist aber schwierig, ein solches Filmband aus regenerierter Cellulose in der Praxis für den genannten Zweck ohne eine hinreichend feste Stützschieht zu verwen den. Dabei ist es erwünscht, dass die Schicht aus regenerierter Cellulose und die Stütz schicht vorzüglich aneinander festhaften.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein bandförmiges Material mit einer me- cilanischen Schallaufzeichnung, die optisch wiedergegeben -und kopiert werden kann, wel- elies dadurch gekennzeichnet ist, dass es aus einem Cellulosederivat besteht, das' ober- flächlic'h durch Verseifung zu Cellulose re generiert ist und mit einer Deckschic'ht ver sehen ist,
welche für das zum Wiedergeben und Kopieren auf optischem Wege erforder liche Licht undurchlässig ist, und das eine mechanisch angebrachte Schallaufzeichnung enthält, die sich durch die Deckschiellt- hin durch bis in die regenerierte Celluloseschicht hinein erstreckt.
Beim erfi <B>'</B> ndungsgemässen Verfahren zur lIerstellung des bandförmigen Materials wird ein aus einem Cellulosederivat bestehendes Filmband an der Oberfläche so tief durch Verseifung zu Cellulose regeneriert, dass die Dicke der Oberflächenschicht grösser ist als die Tiefe der anzubringenden Schallaufzeich nung, worauf die Oberfläche mit einer Deck- schielit versehen wird,
welche für das zum Wiedergeben und Kopieren auf optischem Wege erforderlielie Licht undurchlässig ist, und eine Schallaufzeichnung auf mechani- seliem Wege angebracht wird.
Die für optische Wiedergabe bestimmte mechanische Schallaufzeichnung kann z. B. -unter Verwendung eines V-förmigen Meissels mit einem vorzugsweise stumpfen Scheitel winkel angebracht werden. Die, lic'htundurc'h- lässige Decksvhielit kann z. B. mittels eines ein Schutzkolloid enthaltenden Sols eine"; Metallsulfides, z. B. Queel-,silbersulfid, oder von Berlinerblau oder kolloidaler Kohle erhalten werden.
Auch ist es möglich, die Deckschieht auf chemischem We e dadureh in der regenerierten Cellulosesehicht zu bil den, dass diese mit einer Lösung eines Me- fallsalzes, z. B. Nickelsalzes, getränkt wird, das bei einer darauffolgenden Behandlung mit einer Sulfidlösuno- ein unlösliches und für das zum Wieder--eben und Kopieren er- forderliehe Licht undurchlässiges Metall sulfid bilden kann.
Auch ist es möglich, eine solche Deck- schieht auf einem vorwiegend pbotochenli- schen'Wege zu erhalten, z. B. unter Verwen dung einer lichtempfindlichen Diazoniiiin.- verbinduno-, deren Lichtzersetzungsprodukt ein Metallsalz, z. B.
Silbersalz, zu Metall zu reduzieren verma-. Besonders aute Er-eb- tn ZD t' nisse erhält man, wenn man das Licht- zersetzungsprodukt der Diazoniumverbin- dung auf ein Mereurosalz einwirken lässl,
-wodurch auf und in der regenerierten Celln- loseschicht eine Quecksilbermetallsehiebt ellt- sieht. welche durch Behandlung mit einein Silbersalz, z. B. Silbernitrat. in eine Silber schicht um--ewandelt werden kann. Auf diese Weise lässt sieh eine Deehsebieht von grosser Deekkraft in bezug auf das zum Wieder- "eben und Kopieren erforderliche Licht er zielen.
Als zur Anwendunu bei der Ilerstelliiii(r des erfindulirs-emässen Materials Cellulosederivate seien anorganische oder or- ganisehe Ester von Cell-Lilose, z. B. Nitro- cellulose, erwähnt. Es wird aber vorzugsweise von Acetyleellulose als Cellulosederivat aus gegangen.
Bekanntlich ist Acetyleell-Lilose nicht entflammbar. und diese Eiggensehaft macht sieh bei der Erfindung besonders "ünstig a geltend.
Mit Acetvleellulose kann das erfindungs gemässe Material in der Praxis hergestellt werden, wenn man von einem Acetyleell-Lilose- band geeigneter Stärke, z. B. <B>130 y,</B> ausgeht e<B>C</B> und es an der Oberfläche verseift, z. B. durch Behandlung mit, einer 2--n methyl- alkoholischen Kalilösung, so lange. bis die Stärke der verseiften Schicht z. B.<B>50</B> p, ist. Es wird dann ausgewasehen und getrocknet.
In oder auf der auf diese Weise erhaltenen regenerierten Celluloseschicht wird nach einem der bekannten vorerwähnten Verfahren zur Erzielung einer Deeksehicht von ge ringer Dicke eine Schwärzung angebracht" welche wenigstens<B>95 %</B> des züm Wieder geben und Kopieren erforderlichen Lichtes absorbiert, bei der die Schwärzuii- <B>S</B> also etwa, 1,4 beträgt.
In dein auf diese Weise erhaltenen 'Ma- ierial kann nun auf mechanischem Wege eine Sehallaufzeiehnun-, z. B. durch Schnei den, angebracht werden, ohne dass die Deak- schicht oder die Schieht, in welcher die me- ellanische Aufzeichnung angebracht wird, sieh von dem aus Aeetyleellulose bestehen den Träger löst.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: <B>1</B> Bandförinieges Material mit eiiier meeba- nisehen Schallaufzeiehnung, die optisch wiedergegeben und kopiert werden 'kann, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Cellulosederivat besteht, das oberfläch- lieh durch Verseifun." zu Cellulose rege neriert, ist und mit einer Deckschicht ver sehen ist.welche für das zum Wieder geben und Kopieren auf optischem\Ve",e erforderliche Licht undurchlässig ist, und das eine mechanisch angebrachte Seballaufzeichnun- entbält# die sieh durch die Deel:schieht hindurch bis in die regeneri.erte Celluloseschicht hinein er streckt.Tl. Verfahren zur Herstellung des band- fü#rmigen Materials nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem Cellulosederivat bestehendes Film band an der Oberfläche so tief durch Verseifung zu Cellulose regeneriert wird, dass die Dieke der Oberflächen- schielit urösser ist als die Tiefe der an zubringenden Sehallaufzeichnung,dann die Oberfläche der regenerierten Cellu,- loseschicht mit einer Deckschicht ver-- sehen wird, welche für das zum Wieder geben und Kopieren auf optischem Wege erforderliche Licht undurchlässig ist, worauf eine Schallaufzeichnung auf me,- chanischem Wege angebracht wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Bandförmiges Material nach Patentau- spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Acetyleellulose als Cellulosederivat ver wendet ist. 2.Verfahren nach Patentanspruell II, da durch gekennzeichnet, dass die, Schall aufzeichnung mittels eines V-förmigen Meissels mit einem stumpfen Scheitel winkel angebracht wird.<B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Deck- schiclit mittels einer lichtempfindlichen Diazoniumverbindung dadurch gebildet wird, dass das Lielitzersetzungsprodukt der Diazoniumverbindung auf ein Metall salz einwirkt unter Bildung einer Me tallschicht, welche für zum Wieder geben und Kopieren erforderliches Licht undurchlässig ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937N0040383 DE700179C (de) | 1937-02-17 | 1937-02-17 | Verfahren zur Herstellung eines bandfoermigen Lautschrifttraegers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207746A true CH207746A (de) | 1939-11-30 |
Family
ID=7348182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207746D CH207746A (de) | 1937-02-17 | 1938-02-15 | Bandförmiges Material mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung. |
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| CH (1) | CH207746A (de) |
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Families Citing this family (1)
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| US2522078A (en) * | 1945-02-03 | 1950-09-12 | Joseph B Walker | Translucent recording medium |
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1937
- 1937-02-17 DE DE1937N0040383 patent/DE700179C/de not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE700179C (de) | 1940-12-14 |
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| GB495680A (en) | 1938-11-17 |
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