CH207746A - Bandförmiges Material mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Bandförmiges Material mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH207746A
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CH
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cellulose
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B11/00—Recording on or reproducing from the same record carrier wherein for these two operations the methods are covered by different main groups of groups G11B3/00 - G11B7/00 or by different subgroups of group G11B9/00; Record carriers therefor

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  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Thermal Transfer Or Thermal Recording In General (AREA)
  • Duplication Or Marking (AREA)

Description


  Bandförmiges     Haterial    mit einer mechanischen Schallaufzeichnung  und Verfahren zu seiner Herstellung.    Es ist bekannt, mechanische Schallauf  zeichnungen, die für optische Wiedergabe be  stimmt sind, in regenerierter     Cellulose    an  zubringen. Es ist aber schwierig, ein solches  Filmband aus regenerierter     Cellulose    in der  Praxis für den genannten Zweck ohne eine  hinreichend feste     Stützschieht    zu verwen  den. Dabei ist es erwünscht,     dass    die Schicht  aus regenerierter     Cellulose    und die Stütz  schicht vorzüglich aneinander festhaften.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein bandförmiges Material mit einer     me-          cilanischen        Schallaufzeichnung,    die optisch  wiedergegeben -und kopiert werden kann,     wel-          elies    dadurch gekennzeichnet ist,     dass    es aus  einem     Cellulosederivat    besteht, das'     ober-          flächlic'h    durch     Verseifung    zu     Cellulose    re  generiert ist und mit einer     Deckschic'ht    ver  sehen ist,

   welche für das zum Wiedergeben  und Kopieren     auf    optischem Wege erforder  liche Licht undurchlässig ist, und das eine  mechanisch angebrachte Schallaufzeichnung    enthält, die sich durch die     Deckschiellt-    hin  durch bis in die regenerierte     Celluloseschicht     hinein erstreckt.  



  Beim     erfi   <B>'</B>     ndungsgemässen    Verfahren zur       lIerstellung    des     bandförmigen    Materials wird  ein aus einem     Cellulosederivat    bestehendes  Filmband an der Oberfläche so tief durch       Verseifung    zu     Cellulose    regeneriert,     dass    die  Dicke der Oberflächenschicht grösser ist als  die Tiefe der     anzubringenden    Schallaufzeich  nung, worauf die Oberfläche mit einer     Deck-          schielit    versehen wird,

   welche für das zum  Wiedergeben und Kopieren auf optischem  Wege     erforderlielie    Licht undurchlässig ist,  und eine     Schallaufzeichnung    auf     mechani-          seliem    Wege angebracht wird.  



  Die für optische Wiedergabe bestimmte  mechanische Schallaufzeichnung kann z. B.  -unter Verwendung eines V-förmigen Meissels  mit einem vorzugsweise stumpfen Scheitel  winkel angebracht werden. Die,     lic'htundurc'h-          lässige        Decksvhielit    kann z. B. mittels eines      ein Schutzkolloid enthaltenden     Sols    eine";  Metallsulfides, z. B.     Queel-,silbersulfid,    oder  von     Berlinerblau    oder kolloidaler Kohle  erhalten werden.

   Auch ist es möglich, die       Deckschieht    auf chemischem     We    e     dadureh     in der regenerierten     Cellulosesehicht    zu bil  den,     dass    diese mit einer Lösung eines     Me-          fallsalzes,    z. B. Nickelsalzes, getränkt wird,  das bei einer     darauffolgenden    Behandlung  mit einer     Sulfidlösuno-    ein unlösliches und  für das zum     Wieder--eben    und Kopieren     er-          forderliehe    Licht undurchlässiges Metall  sulfid bilden kann.  



  Auch ist es möglich, eine solche     Deck-          schieht    auf einem vorwiegend     pbotochenli-          schen'Wege    zu erhalten, z. B. unter Verwen  dung einer lichtempfindlichen     Diazoniiiin.-          verbinduno-,    deren     Lichtzersetzungsprodukt     ein Metallsalz, z. B.

   Silbersalz, zu Metall zu  reduzieren     verma-.    Besonders     aute        Er-eb-          tn        ZD        t'          nisse    erhält man, wenn man das     Licht-          zersetzungsprodukt    der     Diazoniumverbin-          dung    auf ein     Mereurosalz    einwirken     lässl,

       -wodurch auf und in der regenerierten     Celln-          loseschicht    eine     Quecksilbermetallsehiebt        ellt-          sieht.    welche durch Behandlung mit     einein     Silbersalz, z. B. Silbernitrat. in eine Silber  schicht     um--ewandelt    werden kann. Auf diese  Weise     lässt    sieh eine     Deehsebieht    von grosser       Deekkraft    in     bezug    auf das zum     Wieder-          "eben    und Kopieren erforderliche Licht er  zielen.  



  Als zur     Anwendunu    bei der     Ilerstelliiii(r     des     erfindulirs-emässen    Materials       Cellulosederivate    seien anorganische oder     or-          ganisehe    Ester von     Cell-Lilose,    z. B.     Nitro-          cellulose,    erwähnt. Es wird aber vorzugsweise  von     Acetyleellulose    als     Cellulosederivat    aus  gegangen.

   Bekanntlich ist     Acetyleell-Lilose     nicht entflammbar. und diese     Eiggensehaft     macht sieh bei der Erfindung besonders       "ünstig        a        geltend.     



       Mit        Acetvleellulose    kann das erfindungs  gemässe Material in der Praxis hergestellt  werden, wenn man von einem     Acetyleell-Lilose-          band    geeigneter Stärke, z.     B.   <B>130 y,</B> ausgeht  e<B>C</B>  und es an der Oberfläche     verseift,    z. B.  durch Behandlung mit, einer 2--n methyl-    alkoholischen Kalilösung, so lange. bis die  Stärke der verseiften Schicht z. B.<B>50</B>     p,    ist.  Es wird dann     ausgewasehen    und getrocknet.

    In oder auf der auf diese Weise erhaltenen  regenerierten     Celluloseschicht    wird nach  einem der bekannten vorerwähnten Verfahren  zur Erzielung einer     Deeksehicht    von ge  ringer Dicke eine     Schwärzung    angebracht"  welche wenigstens<B>95 %</B> des     züm    Wieder  geben und Kopieren erforderlichen Lichtes  absorbiert, bei der die     Schwärzuii-   <B>S</B> also  etwa, 1,4 beträgt.  



       In    dein     auf    diese Weise erhaltenen     'Ma-          ierial    kann nun auf mechanischem Wege  eine     Sehallaufzeiehnun-,    z. B. durch Schnei  den, angebracht werden, ohne     dass    die     Deak-          schicht    oder die     Schieht,    in welcher die     me-          ellanische    Aufzeichnung angebracht wird,  sieh von dem aus     Aeetyleellulose    bestehen  den Träger löst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE: <B>1</B> Bandförinieges Material mit eiiier meeba- nisehen Schallaufzeiehnung, die optisch wiedergegeben und kopiert werden 'kann, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Cellulosederivat besteht, das oberfläch- lieh durch Verseifun." zu Cellulose rege neriert, ist und mit einer Deckschicht ver sehen ist.
    welche für das zum Wieder geben und Kopieren auf optischem\Ve",e erforderliche Licht undurchlässig ist, und das eine mechanisch angebrachte Seballaufzeichnun- entbält# die sieh durch die Deel:schieht hindurch bis in die regeneri.erte Celluloseschicht hinein er streckt.
    Tl. Verfahren zur Herstellung des band- fü#rmigen Materials nach Patentanspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem Cellulosederivat bestehendes Film band an der Oberfläche so tief durch Verseifung zu Cellulose regeneriert wird, dass die Dieke der Oberflächen- schielit urösser ist als die Tiefe der an zubringenden Sehallaufzeichnung,
    dann die Oberfläche der regenerierten Cellu,- loseschicht mit einer Deckschicht ver-- sehen wird, welche für das zum Wieder geben und Kopieren auf optischem Wege erforderliche Licht undurchlässig ist, worauf eine Schallaufzeichnung auf me,- chanischem Wege angebracht wird. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Bandförmiges Material nach Patentau- spruch I, dadurch gekennzeichnet, dass Acetyleellulose als Cellulosederivat ver wendet ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruell II, da durch gekennzeichnet, dass die, Schall aufzeichnung mittels eines V-förmigen Meissels mit einem stumpfen Scheitel winkel angebracht wird.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Deck- schiclit mittels einer lichtempfindlichen Diazoniumverbindung dadurch gebildet wird, dass das Lielitzersetzungsprodukt der Diazoniumverbindung auf ein Metall salz einwirkt unter Bildung einer Me tallschicht, welche für zum Wieder geben und Kopieren erforderliches Licht undurchlässig ist.
CH207746D 1937-02-17 1938-02-15 Bandförmiges Material mit einer mechanischen Schallaufzeichnung und Verfahren zu seiner Herstellung. CH207746A (de)

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CH207746A true CH207746A (de) 1939-11-30

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US2522078A (en) * 1945-02-03 1950-09-12 Joseph B Walker Translucent recording medium

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DE700179C (de) 1940-12-14
US2163087A (en) 1939-06-20
AT156919B (de) 1939-09-11
GB495680A (en) 1938-11-17
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