CH207767A - Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern. - Google Patents
Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern.Info
- Publication number
- CH207767A CH207767A CH207767DA CH207767A CH 207767 A CH207767 A CH 207767A CH 207767D A CH207767D A CH 207767DA CH 207767 A CH207767 A CH 207767A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- wood
- burner nozzle
- roller brushes
- fuel
- suction
- Prior art date
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 title claims description 18
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims description 5
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 8
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 4
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 5
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 2
- 201000005505 Measles Diseases 0.000 description 1
- 239000003610 charcoal Substances 0.000 description 1
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 239000002828 fuel tank Substances 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B7/00—Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
Torrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Höl zern.
Gebrannte, plastische Holzoberflächen, sogenannte Holzmaserplastiken, werden ge wöhnlich mit Hilfe einer sogenannten Löt lampe hergestellt. Mit dieser Lötlampe wird das Holz, z. B. Täfer, Möbel etc., bis zum leichten Verkohlen der Oberfläche ange brannt.
Hierauf wird die verkohlte Holzober fläche mit einer harten Bürste, vorzugsweise mit einer Stahldrahtbürste, stark gebürstet, wobei die vollständig verkohlten Teile weg gebürstet werden, so dass sich an diesen Stel len leichte Vertiefungen bilden. Am stärk sten ist der Verkohlung das zwischen: den Jahrringen des Holzes liegende Fasermaterial unterworfen, so dass sich an diesen Stellen nach dem Bürsten die Vertiefungen bilden, während die Jahrringe leicht vorstehen.
Durch das Brennen werden jedoch auch die Jahrringe stark dunkel gefärbt, während der zwischen den Jahrringen liegende Holzgrund nach dem Bürsten in verschiedenen Abstu fungen heller erscheint. Dadurch treten die Jahrringe nicht nur räumlich, sondern auch in der Färbung viel stärker hervor, so dass das natürliche Bild des Masers viel ausge prägter zum Ausdruck kommt.
Derart be handelte Holzoberfläehen erscheinen dem Be trachtenden nicht nur von sehr lebhafter Ma- serierung, sondern auch von eigenartiger pla stischer Wirkung. Darüber hinaus wird durch das Brennen die Dauerhaftigkeit der Holzoberfläche ganz beträchtlich erhöht.
Das geschilderte Brennen und Bürsten von Holzoberflächen ist jedoch sehr umständ lich und zeitraubend. Ausserdem kommt es sehr leicht vor, dass das Holz nicht überall schön gleichmässig angebrannt wird. Es -er- scheinen dann nach dem Bürsten unschöne Flecken, welche die Wirkung sehr beein trächtigen.
Aus diesem Grunde ist man dazu über gegangen, das Anbrennen und Bürsten des Holzes maschinell durchzuführen. Hierzu dienen verhältnismässig grosse und schwere stationäre Maschinen, durch die die zu bear beitenden Hölzer mit gleichmässigem Vor schub hindurchgefördert werden. In der Ma schine werden die Hölzer angebrannt und an schliessend mittels Stahlbürstenwalzen fort laufend gebürstet.
Diese Maschinen liefern ein sehr schönes, gleichmässiges Arbeitsgut, haben aber neben hohen Anschaffungskosten den grossen Nach teil, dass mit ihnen nur unangeschlagenes Holz bearbeitet werden kann. Bereits zu Täfelungen etc. verarbeitetes Holz kann mit diesen Maschinen nicht behandelt werden.
Durch die Vorrichtung nach der Erfin dung sollen nun diese den bekannten Maschi nen und Apparaten anhaftenden Nachteile beseitigt werden. Zu diesem Zwecke sind er findungsgemäss zwei in einem mit Handgriff versehenen Gehäuse in einer Ebene gelagerte Walzenbürsten vorgesehen, welche mit einem Motor in Antriebsverbindung stehen, der zum gleichzeitigen Antrieb eines Sauggebläses dient, .von welch letzterem ein Saugkanal zu den Walzenbürsten führt.
Ferner ist er findungsgemäss - mit Bezug auf die Bewe gungsrichtung der Vorrichtung - vor den Walzenbürsten eine Brennerdüse vorgesehen, die mit einem Behälter, in dem ein. Brenn stoff unter Überdruck gehalten ist, in Ver bindung steht, wobei die Bemessung aller dieser Teile und deren Anordnung so getrof fen ist, dass das Ganze mit einer Hand ge halten, gehoben und auf der zu bearbeitenden Holzoberfläche fortbewegt werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 zum Teil eine Ansicht der Vor richtung, zum Teil einen Schnitt nach der Linie 1-I in Fig. 2, und Fig. 2 zum Teil eine Draufsicht der Vor richtung, in Richtung des in Fig. 1 einge zeichneten Pfeils II gesehen, zum Teil einen Horizontalschnitt.
A bezeichnet ein aus Metall gefertigtes Gehäuse, in welchem zwei in einer Ebene an geordnete Walzenbürsten W und W1 ge lagert sind, deren Borstenbesatz zweckmässig aus feinen Stahldrähten besteht. Im Gehäuse A ist weiter ein gleichachsig mit einem Saug gebläse V angeordneter Elektromotor M untergebracht, der über die Antriebsrollen T, T1 die Riemen r, r1 und die Riemenscheiben R und R1 mit den Walzen W und Wl in Antriebsverbindung steht. 0 bezeichnet ein zum Elektromotor M führendes elektrisches Kabel.
Das Sauggebläse V steht mit der Saugseite mit einem zu den Walzenbürsten führenden Saugraum S1 in Verbindnug, wäh rend an den Druckraum des Sauggebläses V ein Staubfilter S angeschlossen ist. G be zeichnet einen am Gehäuse A befestigten Handgriff.
Auf dem Gehäuse A ist ein Brennstoff behälter<I>D</I> angeordnet. Der Behälter<I>D</I> be sitzt einen verschliessbaren Einfüllstutzen F und einen Entlüftungsstutzen E und ist im übrigen so eingerichtet, dass der in ihm be findliche Brennstoff unter Überdruck gehal ten werden kann. Mit B ist eine Brenner düse bezeichnet, die - mit Bezug auf die durch Pfeil III angedeutete Bewegungsrich tung der Vorrichtung - vor den Walzen bürsten W, W1 angeordnet ist.
Von der Düse B führt ein Brennstoffzuführungsrohr zu dem Brennstoffbehälter D, dessen Rohrteile L und L1 teleskopartig ineinander geschoben und mittels einer Flügelschraube X in der gewünschten Stellung fixiert werden können. Durch diese Einrichtung ist es möglich, den Abstand zwischen der Brennerdüse B und der Oberfläche des zu bearbeitenden Holzstückes L'- einzustellen.
Zwischen das Rohrstück L und den Brennstoffbehälter D ist ein Regu- lier- und Absperrventil H eingebaut, mittels welchem die Brennstoffzufuhr geregelt bezw. abgesperrt werden kann. Mit P endlich sind am Rahmen A befestigte Abdichtungsleisten bezeichnet.
Die Brennerdüse B weist die gleiche Breite auf wie die Bürstenwalzen W und W1. Die Bemessung aller dieser Teile und deren Anordnung ist so getroffen, dass die ganze Vorrichtung mit einer Hand gehalten, ge hoben und auf dem Holzstück Ü fortbewegt werden kann. Der eine Antriebsriemen, r, ist offen und der andere, r,, geschränkt an geordnet, so dass beide Walzenbürsten bei der durch die Pfeile IV und V angedeuteten Drehrichtung in den Saugraum S, auswerfen.
Die Handhabung und Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist fol gende. Zunächst wird die Flamme der Bren- nerdüse B auf die gewünschte Stärke ein reguliert und die Brennerdüse eingestellt. Hierauf wird die Vorrichtung nach Einschal ten des Elektromotors M mit den Walzen bürsten W und W,. auf die zu behandelnde Holzoberfläche gesetzt und auf dieser lang sam und mit gleichmässiger Geschwindigkeit in Richtung des eingezeichneten Pfeils III fortbewegt.
Hierbei wird die in den Bereich der Brennerflamme gelangende Holzober fläche gleichmässig angebrannt und bei der Weiterführung der Vorrichtung von den Walzenbürsten fortlaufend ausgebürstet. Die weggebürsteten verkohlten Holzteile werden von den Bürsten in den Saugraum S, aus geworfen, von hier durch das Gebläse V ab gesaugt und in den Staubfilter S gefördert, wo die Saugluft. durch die Filterporen ent weicht, während der Holzkohlenstaub im Filter zurückgehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für die Erzeugung einer ge brannten, plastischen Oberfläche an Hölzern, gekennzeichnet durch zwei in einem mit Handgriff versehenen Gehäuse in einer Ebene gelagerte Walzenbürsten, welche mit einem Motor in Antriebsverbindung stehen, der zum gleichzeitigen Antrieb eines Sauggebläses dient, von welch letzterem ein Saugraum zu den Walzenbürsten führt, ferner gekenn zeichnet durch eine - mit Bezug auf die Be wegungsrichtung der Vorrichtung - vor den Walzenbürsten angeordnete Brennerdüse;die mit einem Behälter, in dem ein Brennstoff unter Überdruck gehalten ist, in Verbindung steht, wobei die Bemessung aller dieser Vor richtungsteile und deren Anordnung so ge troffen ist, dass das Ganze mit einer Hand gehalten, gehoben und auf der zu bearbei tenden Holzfläche fortbewegt werden kann. UNTERANSPRü CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggebläse mit einem Staubfilter in Verbindung steht, in den das Gebläse auswirft.2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdüse min- destens angenähert die gleiche Breite wie die Walzenbürsten aufweist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Walzen bürsten mit Stahlborsten besetzt sind.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Brenner düse mittels eines teleskopartigen Rohres mit dem Brennstoffbehälter in Verbin- dung steht, derart, dass der Abstand zwi schen der Brennerdüse und der zu bearbei tenden Holzoberfläche eingestellt werden kann. . 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt und mit Bezug auf diese Figuren beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH207767T | 1938-06-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207767A true CH207767A (de) | 1939-11-30 |
Family
ID=4445706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207767D CH207767A (de) | 1938-06-09 | 1938-06-09 | Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207767A (de) |
-
1938
- 1938-06-09 CH CH207767D patent/CH207767A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19726897C2 (de) | Verfahren zum Reinigen eines Transportbandes | |
| DE112015001184B4 (de) | Verfahren zur Gestaltung der Oberfläche einer Naturholzplatte | |
| CH207767A (de) | Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern. | |
| DE2125799A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Flikken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE570310C (de) | Maschine zum Entrinden von Baeumen | |
| CH240020A (de) | Vorrichtung für die Erzeugung einer plastischen Oberfläche an Hölzern. | |
| DE1577970B2 (de) | Beschichtungsvorrichtung | |
| DE816478C (de) | Vorrichtung zum Beziehen von Matratzen, Polstern fuer Auflagekissen o. dgl. | |
| DE365982C (de) | Vorrichtung zum Nachschub des Werkstueckes bei Kaltsaegen | |
| DE344349C (de) | Maschine zum Anpressen des eingefalzten fertigen Halsstreifens an den Schachtelkoerper | |
| DE579042C (de) | Fensterputz- und Poliervorrichtung | |
| AT312255B (de) | Verfahren zur Herstellung von Flicken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE598871C (de) | Verfahren zur Erzielung einer plastischen Maserung durch Anbrennen der Oberflaeche von Holz und Abbuersten der verkohlten Holzteile | |
| DE140948C (de) | ||
| DE10624C (de) | Neuerungen an Maschinen zum gleichzeitigen Schneiden und Stempeln von Zündhölzern | |
| DE138046C (de) | ||
| DE270300C (de) | ||
| DE664777C (de) | Vorrichtung zum Zu- und Abfuehren von mit Verdickungen versehenen Werkstuecken bei spitzenlosen Schleifmaschinen | |
| DE186965C (de) | ||
| DE251215C (de) | ||
| DE911224C (de) | Geraet zum naturgetreuen Nachahmen der Maserung von Hoelzern | |
| DE423838C (de) | Verfahren zur Herstellung von Formstreifen | |
| DE70196C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserstoff-Korkteppichen mit durch die ganze Dicke gehenden Farbmustern | |
| AT62473B (de) | Maschine zur Herstellung von Holznägeln. | |
| DE385412C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Hohlkehlen an Vierkantstaeben |