CH207767A - Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern. - Google Patents

Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern.

Info

Publication number
CH207767A
CH207767A CH207767DA CH207767A CH 207767 A CH207767 A CH 207767A CH 207767D A CH207767D A CH 207767DA CH 207767 A CH207767 A CH 207767A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wood
burner nozzle
roller brushes
fuel
suction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gsell-Gruenig Paul
Original Assignee
Gsell Gruenig Paul
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gsell Gruenig Paul filed Critical Gsell Gruenig Paul
Publication of CH207767A publication Critical patent/CH207767A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B7/00Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)

Description


  Torrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist     eine    Vorrichtung für die     Erzeugung    einer  gebrannten, plastischen Oberfläche an Höl  zern.  



  Gebrannte, plastische Holzoberflächen,  sogenannte     Holzmaserplastiken,    werden ge  wöhnlich mit     Hilfe    einer sogenannten Löt  lampe hergestellt. Mit dieser Lötlampe     wird     das Holz, z. B. Täfer, Möbel     etc.,        bis    zum  leichten Verkohlen der Oberfläche ange  brannt.

   Hierauf wird die verkohlte Holzober  fläche mit einer harten Bürste, vorzugsweise  mit     einer        Stahldrahtbürste,    stark gebürstet,  wobei die vollständig verkohlten Teile weg  gebürstet werden, so dass sich an diesen Stel  len leichte Vertiefungen     bilden.    Am stärk  sten ist der     Verkohlung    das     zwischen:    den       Jahrringen    des Holzes liegende     Fasermaterial          unterworfen,    so dass sich an diesen Stellen  nach dem Bürsten die     Vertiefungen    bilden,  während die     Jahrringe    leicht vorstehen.

    Durch das Brennen werden jedoch auch die       Jahrringe    stark dunkel gefärbt, während der  zwischen den Jahrringen liegende Holzgrund    nach dem Bürsten in verschiedenen Abstu  fungen heller erscheint. Dadurch treten die  Jahrringe nicht nur     räumlich,        sondern    auch       in    der Färbung viel stärker hervor, so dass  das natürliche Bild des     Masers    viel ausge  prägter     zum    Ausdruck kommt.

   Derart be  handelte     Holzoberfläehen        erscheinen    dem Be  trachtenden nicht nur von sehr lebhafter     Ma-          serierung,        sondern    auch von     eigenartiger    pla  stischer     Wirkung.    Darüber     hinaus    wird  durch das Brennen die Dauerhaftigkeit der  Holzoberfläche ganz beträchtlich erhöht.  



  Das     geschilderte    Brennen und Bürsten  von Holzoberflächen ist jedoch sehr umständ  lich und zeitraubend. Ausserdem kommt es  sehr leicht vor, dass das Holz     nicht    überall  schön gleichmässig     angebrannt        wird.    Es     -er-          scheinen    dann nach dem Bürsten unschöne  Flecken, welche die Wirkung sehr beein  trächtigen.  



  Aus diesem Grunde ist man dazu über  gegangen, das Anbrennen und Bürsten des  Holzes     maschinell    durchzuführen. Hierzu  dienen verhältnismässig grosse und schwere      stationäre Maschinen, durch die die zu bear  beitenden Hölzer mit gleichmässigem Vor  schub     hindurchgefördert    werden. In der Ma  schine werden die Hölzer angebrannt und an  schliessend mittels     Stahlbürstenwalzen    fort  laufend     gebürstet.     



  Diese Maschinen liefern ein sehr schönes,  gleichmässiges Arbeitsgut, haben aber neben  hohen Anschaffungskosten den grossen Nach  teil, dass mit ihnen nur     unangeschlagenes     Holz bearbeitet werden kann. Bereits zu  Täfelungen     etc.    verarbeitetes Holz kann mit  diesen Maschinen nicht behandelt werden.  



  Durch die Vorrichtung nach der Erfin  dung sollen nun diese den bekannten Maschi  nen und Apparaten     anhaftenden        Nachteile     beseitigt werden. Zu diesem Zwecke sind er  findungsgemäss zwei in einem mit Handgriff  versehenen Gehäuse in einer Ebene gelagerte  Walzenbürsten vorgesehen, welche mit einem  Motor in Antriebsverbindung stehen, der zum  gleichzeitigen Antrieb eines Sauggebläses  dient, .von welch letzterem ein Saugkanal  zu den Walzenbürsten führt.

   Ferner ist er  findungsgemäss - mit Bezug auf die Bewe  gungsrichtung der Vorrichtung - vor den  Walzenbürsten eine     Brennerdüse    vorgesehen,  die mit einem Behälter, in dem     ein.    Brenn  stoff unter Überdruck gehalten     ist,    in Ver  bindung steht, wobei die Bemessung aller  dieser Teile und deren Anordnung so getrof  fen ist, dass das Ganze mit einer Hand ge  halten, gehoben und auf der zu bearbeitenden  Holzoberfläche fortbewegt werden kann.  



  In der     Zeichnung    ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 zum Teil eine Ansicht der Vor  richtung, zum Teil einen Schnitt nach der  Linie     1-I        in        Fig.    2, und       Fig.    2 zum Teil eine Draufsicht der Vor  richtung, in Richtung des in     Fig.    1 einge  zeichneten Pfeils     II    gesehen, zum Teil einen  Horizontalschnitt.  



  A bezeichnet ein aus Metall gefertigtes  Gehäuse, in welchem zwei in einer Ebene an  geordnete Walzenbürsten W und     W1    ge  lagert sind, deren     Borstenbesatz    zweckmässig    aus feinen Stahldrähten besteht. Im Gehäuse  A ist weiter ein gleichachsig mit     einem    Saug  gebläse V angeordneter Elektromotor M  untergebracht, der über die     Antriebsrollen    T,       T1    die Riemen r,     r1    und die Riemenscheiben  R und     R1    mit den Walzen W und     Wl    in  Antriebsverbindung steht. 0 bezeichnet ein  zum Elektromotor M führendes     elektrisches     Kabel.

   Das Sauggebläse     V    steht mit der  Saugseite mit einem zu den Walzenbürsten  führenden Saugraum     S1    in     Verbindnug,    wäh  rend an den Druckraum des Sauggebläses     V     ein Staubfilter     S    angeschlossen     ist.    G be  zeichnet einen am Gehäuse A befestigten  Handgriff.  



  Auf dem Gehäuse A     ist    ein Brennstoff  behälter<I>D</I> angeordnet. Der Behälter<I>D</I> be  sitzt einen verschliessbaren     Einfüllstutzen    F       und    einen Entlüftungsstutzen     E        und    ist im  übrigen so eingerichtet, dass der in ihm be  findliche Brennstoff unter Überdruck gehal  ten werden kann. Mit B ist eine Brenner  düse bezeichnet, die - mit Bezug auf die  durch Pfeil     III    angedeutete Bewegungsrich  tung der Vorrichtung - vor den Walzen  bürsten W,     W1    angeordnet ist.

   Von der Düse  B führt ein     Brennstoffzuführungsrohr    zu  dem Brennstoffbehälter D, dessen Rohrteile  L und     L1        teleskopartig        ineinander    geschoben  und mittels einer Flügelschraube X in der  gewünschten Stellung fixiert werden können.  Durch diese Einrichtung ist es möglich, den  Abstand zwischen der     Brennerdüse    B und der  Oberfläche des zu bearbeitenden Holzstückes       L'-    einzustellen.

   Zwischen das Rohrstück L  und den Brennstoffbehälter D ist ein     Regu-          lier-    und Absperrventil H eingebaut, mittels  welchem die Brennstoffzufuhr geregelt     bezw.     abgesperrt werden kann. Mit P endlich sind  am Rahmen A     befestigte        Abdichtungsleisten     bezeichnet.  



  Die     Brennerdüse    B weist die gleiche  Breite auf wie die Bürstenwalzen W     und        W1.     Die Bemessung aller dieser Teile und deren  Anordnung ist so getroffen, dass die ganze  Vorrichtung mit einer Hand gehalten, ge  hoben und auf dem Holzstück Ü fortbewegt  werden kann. Der     eine    Antriebsriemen, r,      ist offen und der andere,     r,,    geschränkt an  geordnet, so dass beide Walzenbürsten bei der  durch die Pfeile     IV    und V angedeuteten  Drehrichtung in den Saugraum     S,    auswerfen.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise der  vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist fol  gende. Zunächst wird die Flamme der     Bren-          nerdüse    B auf die     gewünschte    Stärke ein  reguliert und die     Brennerdüse    eingestellt.       Hierauf    wird die     Vorrichtung    nach Einschal  ten des Elektromotors M mit den Walzen  bürsten     W    und     W,.    auf die zu     behandelnde     Holzoberfläche gesetzt und auf dieser lang  sam und mit gleichmässiger Geschwindigkeit  in Richtung des     eingezeichneten    Pfeils     III     fortbewegt.

   Hierbei wird die in den Bereich  der     Brennerflamme    gelangende Holzober  fläche gleichmässig angebrannt und bei der  Weiterführung der     Vorrichtung    von den  Walzenbürsten fortlaufend ausgebürstet. Die  weggebürsteten verkohlten Holzteile werden  von den Bürsten in den Saugraum     S,    aus  geworfen, von hier durch das Gebläse     V    ab  gesaugt und in den     Staubfilter    S gefördert,  wo die Saugluft. durch die     Filterporen    ent  weicht,     während    der Holzkohlenstaub     im     Filter zurückgehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für die Erzeugung einer ge brannten, plastischen Oberfläche an Hölzern, gekennzeichnet durch zwei in einem mit Handgriff versehenen Gehäuse in einer Ebene gelagerte Walzenbürsten, welche mit einem Motor in Antriebsverbindung stehen, der zum gleichzeitigen Antrieb eines Sauggebläses dient, von welch letzterem ein Saugraum zu den Walzenbürsten führt, ferner gekenn zeichnet durch eine - mit Bezug auf die Be wegungsrichtung der Vorrichtung - vor den Walzenbürsten angeordnete Brennerdüse;
    die mit einem Behälter, in dem ein Brennstoff unter Überdruck gehalten ist, in Verbindung steht, wobei die Bemessung aller dieser Vor richtungsteile und deren Anordnung so ge troffen ist, dass das Ganze mit einer Hand gehalten, gehoben und auf der zu bearbei tenden Holzfläche fortbewegt werden kann. UNTERANSPRü CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sauggebläse mit einem Staubfilter in Verbindung steht, in den das Gebläse auswirft.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdüse min- destens angenähert die gleiche Breite wie die Walzenbürsten aufweist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Walzen bürsten mit Stahlborsten besetzt sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Brenner düse mittels eines teleskopartigen Rohres mit dem Brennstoffbehälter in Verbin- dung steht, derart, dass der Abstand zwi schen der Brennerdüse und der zu bearbei tenden Holzoberfläche eingestellt werden kann. . 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt und mit Bezug auf diese Figuren beschrieben.
CH207767D 1938-06-09 1938-06-09 Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern. CH207767A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH207767T 1938-06-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH207767A true CH207767A (de) 1939-11-30

Family

ID=4445706

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH207767D CH207767A (de) 1938-06-09 1938-06-09 Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH207767A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19726897C2 (de) Verfahren zum Reinigen eines Transportbandes
DE112015001184B4 (de) Verfahren zur Gestaltung der Oberfläche einer Naturholzplatte
CH207767A (de) Vorrichtung für die Erzeugung einer gebrannten, plastischen Oberfläche an Hölzern.
DE2125799A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flikken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE570310C (de) Maschine zum Entrinden von Baeumen
CH240020A (de) Vorrichtung für die Erzeugung einer plastischen Oberfläche an Hölzern.
DE1577970B2 (de) Beschichtungsvorrichtung
DE816478C (de) Vorrichtung zum Beziehen von Matratzen, Polstern fuer Auflagekissen o. dgl.
DE365982C (de) Vorrichtung zum Nachschub des Werkstueckes bei Kaltsaegen
DE344349C (de) Maschine zum Anpressen des eingefalzten fertigen Halsstreifens an den Schachtelkoerper
DE579042C (de) Fensterputz- und Poliervorrichtung
AT312255B (de) Verfahren zur Herstellung von Flicken in Holzstücken, insbesondere von Harzgallenflicken, und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE598871C (de) Verfahren zur Erzielung einer plastischen Maserung durch Anbrennen der Oberflaeche von Holz und Abbuersten der verkohlten Holzteile
DE140948C (de)
DE10624C (de) Neuerungen an Maschinen zum gleichzeitigen Schneiden und Stempeln von Zündhölzern
DE138046C (de)
DE270300C (de)
DE664777C (de) Vorrichtung zum Zu- und Abfuehren von mit Verdickungen versehenen Werkstuecken bei spitzenlosen Schleifmaschinen
DE186965C (de)
DE251215C (de)
DE911224C (de) Geraet zum naturgetreuen Nachahmen der Maserung von Hoelzern
DE423838C (de) Verfahren zur Herstellung von Formstreifen
DE70196C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Faserstoff-Korkteppichen mit durch die ganze Dicke gehenden Farbmustern
AT62473B (de) Maschine zur Herstellung von Holznägeln.
DE385412C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Hohlkehlen an Vierkantstaeben