CH207773A - Zweitakt-Mehrzylindermotor, insbesondere Flugmotor. - Google Patents

Zweitakt-Mehrzylindermotor, insbesondere Flugmotor.

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CH207773A
CH207773A CH207773DA CH207773A CH 207773 A CH207773 A CH 207773A CH 207773D A CH207773D A CH 207773DA CH 207773 A CH207773 A CH 207773A
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CH
Switzerland
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engine
cylinders
shut
throttle valve
cylinder
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Application number
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English (en)
Inventor
Ringhoffer-Tatra-Werke A G
Original Assignee
Ringhoffer Tatra Werke Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/05Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
    • F02D2700/052Methods therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


      Zweitakt-Mehrzylindermotor,    insbesondere     Flugmotor.            Zweitaktmotoren    haben,     insbesondere    als  Flugmotoren, die unangenehme Eigenschaft,  dass sie bei Leerlauf oft in der Zündung aus  setzen und     zurückspringen.        Dies    führt bei       Flugmotoren    zu einem     plötzliclhen        Sinken    der  Fluggeschwindigkeit, wodurch das Flugzeug  gefährdet     wird.     



  Gemäss der     Erfindung        wird    dieser Man  gel     dadurch    beseitigt,     dass    für den     Leerlauf     mindestens die Hälfte der Zylinder ausser Tä  tigkeit gesetzt werden können. Bei einem  Zweizylindermotor arbeitet daher im     Leer-          lauf    nur der eine der beiden Zylinder mit ent  sprechend grösserer Füllung.     Diese    grössere  Füllung     gewährleistet    einen besseren Leer  lauf.  



  Zweckmässig ;sind in die     Frisehgaskanäle     der ausser Tätigkeit zu     ;setzenden    Zylinder       Absperrorgane    eingeschaltet und in diese Zy  linder     Abblaseventile    eingesetzt, die     beim     Schliessen der Absperrorgane     geöffnet        werden..            Hierbei    kann eine     Drosselklappe    des Mo  tors mit den     Einrichtungen    zum Schliessen  der Absperrorgane und zum Öffnen der     Ab-          blae3eventile    verbunden sein.  



  In der     Zeichnung    ist als Ausführungsbei  spiel der     Erfindung    ein     Zweizylinder-Flug-          motor        veranschaulicht.    Die beiden     Kolben    10       laufen.    in einander     gegenüberliegenden,    auf  einem     gemeinsamen    Kurbelgehäuse 11 sitzen  den     luftgekühlten        Zylindern    12 und     arbeiten     durch Pleuelstangen 13 auf     um    180   ver  setzte Zapfen einer     gemeinsamen        Kurbelwelle     14.

   An das Kurbelgehäuse 11 ist über eine       Saugleitung    15,     idie    zum Regeln des Motors  mit einer Drosselklappe 1 versehen ist, der  nicht veranschaulichte Vergaser angeschlos  sen. Das     Gemisch        wird    daher im Kurbel  gehäuse 11 während des     Verdichtungshubes     der Kolben 10 angesaugt und nach dem Ent  spannungshub durch     Frischgaskanäle    16 in  die Zylinder     eingeblasen,    sobald die Einlässe  17 von den Kolben 10     freigelegt        sind.    Das      Gemisch bläst dann die Abgase durch die  Auslässe 18 aus.  



  In den abnehmbaren     Zylinderköpfen    ist  je ein     Abblaseventil    3     (Dekompressor)    ange  ordnet, das für gewöhnlich durch eine Ven  tilfeder 19 geschlossen gehalten wird. Nach  dem     Umstellen    der Drosselklappe, auf Leer  lauf kann das     Abblaseventil    des     obern    Zylin  ders geöffnet werden. um den betreffenden  Zylinder ausser Tätigkeit zu setzen. Gleich  zeitig     -wird    eine Drosselklappe 2 im Frisch  gaskanal 16 des betreffenden Zylinders ge  schlossen.

   Zu diesem Zweck ist ein Arm auf  der Achse der Drosselklappe 1 des Motors  durch ein Zugorgan 6 mit einem doppelarmi  gen Hebel 5 verbunden, der von einer ver  schiebbaren Stange 4     getragen    wird. Am  andern Arm     des    Hebels     :5    greifen zwei Zug  organe 7, 8 an.

   Das Zugorgan 7 führt Tiber  eine Rolle 20 zu einem Arm, der an der  Welle der     Drosselklappe    2 befestigt ist, die  durch eine nicht     veranschaulichte    Feder  nachgiebig in die     Offenstellung    gezogen       wird.    Das Zugorgan 8 verläuft     über    Rollen  21 zu dem längeren Arm des     @Vinl@elhebels     22, der am     obern    Zylinderkopf gelagert ist  und mit seinem     kürzeren    Arm auf den Stössel  des Ventils 3 drückt. Wird die Stange 4 von  der gezeigten Lage ausgehend nach rechts be  ivegt, so wird der     obere    Arm des Hebels 5  durch die Feder 19 zunächst festgehalten.

    Der Arm beschreibt daher eine Schwenkung  um sein oberes Ende. wobei der Arm die  Drosselklappe 1 schliesst. Gelangt diese in die       Leerlaufstellung,    so wird sie in dieser durch  einen Anschlag 23     festgehalten.    Bei der wei  teren Verschiebung der     Stange    4 nach rechts  schwingt daher der Hebel 5 um sein unteres  Ende als Drehpunkt in die Lage, die bei 5'  strichpunktiert veranschaulicht ist. Hierbei  werden die Zugorgane 7 und 8 angezogen,  was zur Folge hat, dass das     Abblaseventil    3  sich öffnet und die Drosselklappe 2 sich  schliesst.

      Hat     d(_@r    Motor eine höhere Anzahl von       Zylindern,    so     werden    entsprechend mehr Zy  linder mit Ventilen 3 und Absperrorganen 2       ausgerüstet.        Vorzugsweise    werden alle Zy  linder     Iris    auf     einen,    oder     @venig;stens    bis auf  eine geringe     Zylinderzahl    ausser     Tätigkeit    ge  setzt.

   Die in Betrieb verbleibenden Zylinder  enthalten daher das gesamte, entsprechend  reichlich bemessene     Leerlaufgas.    Dadurch  wird ein     störmrusfreier        Leerlaufbetrieb    er  zielt, so dass der     Motor    läuft, ohne mit der       Zündung        auszusetzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zweitakt-Mehrzvlindermotor, insbesondere Flugmotor, gelierrnzeichrret durch Einrich tungen, die ermöglichen. für den Leerlauf mindestens die Hälfte der Zylinder ausser Tätigkeit zll <B>setzen.</B> UNTERANSPRÜCHE:
    1. Motor nach Paientansprrreh, dadurch ge- kennzeichnet, dass in die Fr iscbga.sl#.anäle der ausser Tätigkeit zrr setzenden Zylinder Absperrorgane eingeschaltet und in diese Zylinder Abblaseventile eingesetzt sind, die beim Schliessen der Absperrorgane ge öffnet werden.
    2. Motor nacb Patentanspruch und Unteran- spr:uch 1. dadurch gekennzeichnet, dass eine Drosselklappe (1) des Motors mit den Einrichtungen zum Schliessen der Ab- sperrorgane (.2) und zum (5ffnen der Ab blaseventile (3) verbunden ist.
    3. Motor nach Patenta.nspruclr und Unteran- spriiehen <B>1</B> 1 und ?, dadurch gekennzeieh- nei-, dass die Verbindung zwischen der Drosselklappe (1). dem Absperrorgan (2) und den Abblaseventilen (3) erst nach dem Verstellen der Drosselklappe atü Leerlauf wirksam wird.
CH207773D 1938-01-17 1938-10-17 Zweitakt-Mehrzylindermotor, insbesondere Flugmotor. CH207773A (de)

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CH207773D CH207773A (de) 1938-01-17 1938-10-17 Zweitakt-Mehrzylindermotor, insbesondere Flugmotor.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186266B (de) * 1957-09-18 1965-01-28 Svenska Aeroplan Ab Vorrichtung zur Erzielung eines gleichmaessigen Leerlaufs einer mehrzylindrigen Zweitaktbrennkraftmaschine, vorzugsweise Vergasermaschine
DE1242042B (de) * 1963-06-26 1967-06-08 Nsu Motorenwerke Ag Gemischverdichtende Rotationskolben-Brennkraftmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1186266B (de) * 1957-09-18 1965-01-28 Svenska Aeroplan Ab Vorrichtung zur Erzielung eines gleichmaessigen Leerlaufs einer mehrzylindrigen Zweitaktbrennkraftmaschine, vorzugsweise Vergasermaschine
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