CH207836A - Kehrichtsammelwagen. - Google Patents
Kehrichtsammelwagen.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/24—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle
- B65F3/26—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with devices for unloading the tank of a refuse vehicle by tipping the tank
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Description
Hehrichtsammelwagen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Kehrichtsammelwagen mit nach hinten kipp- bar am Wagenuntergestell angeordnetem Sammelkasten. Es sind Kehrichtsammel- wagen bekannt, bei denen gleichzeitig mit dem Kippen des Sammelkastens eine hintere Ab schlusswand des Kastens angehoben und da mit der Sammelkasten zwecks Entleerung geöffnet wird. Es sind zu diesem Zwecke verschiedene Einrichtungen vorgeschlagen worden, die aber alle ziemlich kompliziert waren.
Zweck der Erfindung ist, dieses Öffnen des Sammelkastens mit einfachen Mitteln, zu erreichen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 zeigt einen als Motorwagen ausgebil deten Kehrichtsammelwagen in Seitenansicht; Fig. 2 zeigt den Wagen mit gekipptem Sam- melkasten; Fig. 3 veranschaulicht das Ge stänge zur Hebung des Visiers in grösserem Massstab; Fig.4 zeigt als zweites Ausführungs- beispiel einen für Pferdezug eingerichteten Kehrichtsammelwagen.
Der Kehrichtsammelwagen nach Fig.l bis 3 besitzt auf dem Wagenuntergestell 1 einen an diesem nach hinten kippbar gela gerten Sammelkasten 2. Letzterer umschliesst den Sammelraum 3. Der Drehpunkt 5 des Kastens 2 liegt nahe seinem hintern Ende. Die Kippung des Kastens 2 erfolgt zweck mässig mittels eines einerseits an letzterem und anderseits am Untergestell angreifenden, hydraulisch verstellbaren Kolbens 6. Am Kasten 2 ist das Visier 4 angelenkt, das die Einfüllöffnungen für den Kehricht enthält und den hinten offenen Sammelraum 3 ab schliesst.
Die Drehzapfen 7 des Visiers am Kasten 2 liegen sehr tief. Am Boden 8 des Raumes 3 ist eine Zugstange 10 angelenkt, die mit einem Hebelarm 11 drehbar ver bunden ist und mit ihm einen spitzen Win kel einschliesst. Der Hebelarm 11 ist auf einer am Untergestell 1 gelagerten Welle 12 befestigt, die beidseitig ausserhalb des Sam- melkastens 2 je einen Hebelarm 13 trägt. Die Hebelarme 13 stehen wenigstens an nähernd senkrecht zum Arm 11. An jedem Hebelarm 13 ist eine Stange 14 angelenkt, deren freies Ende mit einem Zugorgan, zum Beispiel einer Kette 15, verbunden ist. Letz tere führt über eine am Kasten 2 gelagerte Rolle 16 und ist mit dem andern Ende am Visier 4 befestigt.
An der Hinterwand des Visiers ist noch eine an sich bekannte Press- platte 18 vorgesehen, die durch hydraulische Mittel in der Wagenrichtung nach vorn ver stellt werden kann, wobei sie den eingefüll ten Kehricht in den Sammelraum schiebt und verdichtet.
Die Entleerung des Sammelkastens er folgt durch Kippen in die in Fig. 2 gezeigte Lage. Sobald die Kippbewegung durch den Kolben 6 eingeleitet wird, bewegt sich die am Boden 8 angelenkte Stange 10 in der Pfeilrichtung 1 (Fig. 3) und schwenkt dabei den Hebelarm 11 und die Hebelarme 13 auf der Stellwelle 12 in der Pfeilrichtung II. Mit dem Kasten 2 bewegt sich auch die Rolle 16 auf einem Kreisbogen um den Dreh punkt 5. In der Endstellung befinden sich Kasten 2 und Visier 4 in der in Fig. 2 dar gestellten, durch irgendwelche Mittel be grenzten Lage.
Durch die besonders vorteilhafte Ausbil dung des Zuggestänges wird ein sehr gutes Zusammenspiel von Kasten und Visier er reicht. Insbesondere öffnet das Visier am Anfang der Kippbewegung rascher als nach her. Dieses anfänglich rasche Öffnen ist ausserordentlich zweckmässig, damit bei ganz gefülltem Kasten 2 die obersten Kehricht schichten rasch abrutschen können. Das Vi sier soll schon teilweise geöffnet sein, bevor der Kehricht abzurutschen beginnt.
Mit dem möglichst weit nach vorn und tief gelegten Drehzapfen 7 des Visiers wird noch erreicht, dass beim Verschieben der Pressplatte 18 alle Kräfte vom Sammelkasten gut aufgenommen werden können.
Der für Pferdezug eingerichtete Kehricht- sammelwagen gemäss der Fig.4 weist an seinem hintern Ende als Abschluss ein Visier 27 auf, an welchem die Einfüllöffnungen 21 für den Kehricht vorgesehen sind. Unterhalb derselben ist eine Pressplatte 28 vorgesehen, die vorzugsweise hydraulisch oder auch mit tels Getriebe von Hand betätigt, das heisst in Pfeilrichtung verschoben wird und den eingeworfenen Kehricht in den Samniel- kasten 2 schiebt. Das Visier 27 des Kastens 2 ist um einen Drehpunkt 26 schwenkbar.
Beidseitig des Sammelkastens ist ein über eine Rolle 31 geführtes Zugseil 29 vorge sehen, dessen eines Ende unmittelbar am Wagenuntergestell 1 und dessen anderes Ende über dem Drehpunkt 26 am Visier 27 angelenkt ist. Sobald der Kasten 2 um seinen Drehpunkt 5 gekippt wird, öffnet das Visier 27 den Kasten, so dass der eingefüllte Kehricht herausrutschen kann. Statt eines Zugseils 29 können auch beidseitig des Kastens 2 je eine Zugstange 30 vorgesehen sein.
Nahe dein Vorderende ist am Wagenunter gestell eine vertikal verstellbare Rolle 20 vorgesehen. Der in Fig. 4 gezeigte Wagen kann statt durch Pferde durch einen Traktor gezogen werden, in welchem Fall dessen Vorderteil ohne die Vorderachse auf das Fahrgestell des Traktors aufgelegt werden kann. Das Kippen des Sammelkastens 2 kann mittels eines hydraulisch betätigten Kolbens 25 oder auch von Hand über ein Übersetzungsgetriebe erfolgen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kehrichtsammelwagen mit am Wagen untergestell nach hinten kippbar gelagertem Sammelkasten und einem Visier, das beim Kippen des Sammelkastens unter Freilegung der Entleeröffnung angehoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochklappen des Visiers mittels eines Zugorganes erfolgt, das einerseits am Visier und anderseits am Wagenuntergestell befestigt ist, derart, dass beim Kippen des Sammelkastens das Visier die hintere Seite des Kastens selbsttätig freilegt.UNTERANSPRüCHE 1. Kehrichtsammelwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das auf Zapfen<I>(7)</I> drehbar gelagerte Visier (4) mittels eines über eine Rolle (16) ge führten Zugorganes (16) mit dem Ende eines Armes (13) einer am Wagenunter gestell gelagerten Stellwelle (12) verbun den ist, auf der ein zweiter Arm (11) sitzt, der mit dem Sammelkasten verbun den ist, derart, dass am Anfang des Kip- pens des Sammelkastens das Visier (4) rascher geöffnet wird als nachher.2. Xehrichtsammelwagen nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme (11, 13) wenigstens annähernd senkrecht zueinan der stehen und dass der Arm (11) über eine in der Ausgangslage mit ihm einen spitzen Winkel einschliessende Zugstangü (10) am Sammelkasten (2) angelenkt ist. 3. Kehrichtsammelwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein über eine Rolle (31) des Sammelkastens (2) geführtes Zugorgan (29) vorgesehen ist, das einerseits am Visier und anderseits unmittelbar am Wagenuntergestell be festigt ist.4. gehrichtsammelwagen nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Zugorgan eine einerseits am 'V#'agenunter- gestell und anderseits am Visier ange- lenkte Stange (30) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT207836X | 1938-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207836A true CH207836A (de) | 1939-12-15 |
Family
ID=3669638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207836D CH207836A (de) | 1938-02-01 | 1939-01-20 | Kehrichtsammelwagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207836A (de) |
-
1939
- 1939-01-20 CH CH207836D patent/CH207836A/de unknown
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