CH207981A - Vorrichtung zum Abfüllen und Ausschenken von Süssmost. - Google Patents
Vorrichtung zum Abfüllen und Ausschenken von Süssmost.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Vorrichtung zum Abfüllen und Ausschenken von Süssmost. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zum Abfüllen und Ausschenken von Süssmost. Süssmost wird von Mostereien meist in Behälter, z. B. Glasflaschen von etwa 25 Liter Inhalt, abgefüllt und in diesen Flaschen zum Kleinverkäufer oder Konsu ment geliefert und von diesem dann in klei neren Mengen ausgeschenkt.
Damit der Süssmost nicht frühzeitig in Gärung übergeht, muss der Zutritt nicht steriler Luft beim Abfüllen, beim Transport und beim Ausschenken verhindert werden.
Gemäss vorliegender Erfindung wird dies nun dadurch erreicht, dass der verwendete Transportbehälter, der mit einem abschliess baren Süssmostzulauf versehen ist, mit einer auch zum Ausschank durch Anstich ver wendbaren Verschlusseinrichtung und einem lösbar mit dieser zu verbindenden Luftfilter versehen wird, die das Sterilisieren des Be hälters vor dem Einfüllen des Süssmostes er möglicht und den Zutritt von nicht steriler Luft während des Abfüllens, des Transpor tes und des Ausschenkens verhindert.
Die Erfindung soll nun an Hand von zwei Ausführungsbeispielen der Verschluss- einrichtung, die in der Zeichnung zum Teil schematisch dargestellt sind, erläutert werden.
Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform der zum An stich dienbaren Behälterverschlüsse; Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungs- form derselben Einrichtung im Schnitt, und Fig. 3 zeigt eine beispielsweise Ausfüh- rungsform einer Ausschankanlage.
In Fig. 1 bezeichnet 1 die Glasflasche, die wie ans Fig. 3 ersichtlich an ihrem un tern Ende eine mit einem Schlauchstück 2 versehene Öffnung aufweist.
Der mit Längsbohrung versehene An stichkörper 23 ist in der Mitte und an seinem untern Ende mit Gewinde 24 bezw. 25 ver sehen. Auf dem untern Gewinde 25 ist ein Ring 26 aufgeschraubt, auf welchem ein Gummiring 6 liegt. Die Grösse dieses Ringes 6 wird derart gewählt, dass er dichtend an die Flascheninnenwandung 7 angepresst wer- den kann.
Zu diesem Zwecke dient die Büchse 8, die mit einem Flansch 9 auf dem Gummi ring 6 ruht und die mittels Flügelmutter 5 gegen den Gummiring 6 gepresst werden kann, so weit, dass der Ring 6 gegen die Flascheninnenwand abdichtet. In der Boh rung 29 des Anstichkörpers 23 ist eine Aus flussleitung 13 auswechselbar befestigt, wel che oben mittels Gummiring 15 dicht ab schliessend gehalten ist. Die Leitung 13 ist etwas abgebogen, so dass das untere Ende auch bei gewölbtem Flaschenboden bis zur tiefsten Stelle der Flasche geführt werden kann.
Das untere Ende kann mit Gummi be kleidet sein, vorteilhaft wird für das Rohr 13 nieht rostender Stahl oder Glas v erwen- det. Ein durchbohrter Stutzen 10 trägt an seinem Ende einen auswechselbar angeordne ten Luftfilter 3. An das obere Ende 27 des Anstichkörpers ist mittels Kappenmutter 11 und Gummiring 12, die Steigleitung 16 an geschlossen. Die Bohrung 28 des Stutzens 10 steht mit dein ringförmigen Raum 29 mit dem Innenraum der Flasche in Verbindung.
Die beschriebene Vorrichtung wird be reits in der lblosterei an der Flasche 1 an gebracht, aber ohne das Steigrohr 16. Der Anstiehkörper 23 ist oben mittels einer Blind mutter luftdicht abgeschlossen. Der Süssmost wird durch den Schlauch 2 eingefüllt. Vorher wird die Flasche 1, z. B. durch Einführen von Schwefeldampf usw., steril gemacht. Die Luft in der Flasche 1 entweicht durch den Filter 3. Der Süssmost strömt unmittelbar nach.
Das Abfüllen erfolgt in der bekannten Art und Mreise. Beim Transport wird die Vorrichtung mit Filter auf der Flasche be lassen, damit wenn Luft eintreten könnte, was in Folge von Temperaturuntersehiedeii bezw. Druekunterscliieden geschehen kann, diese steril ist und eine Gärung des Süss mostes nicht eintreten kann. Kommt die Flasche nun zum Anstich, so wird vorerst der Filter 3 weggenommen und am Aussen gewinde des Stutzens eine Kohlensäure leitung angeschlossen, die zu einer Gas flasche führt. Die Blindmutter wird eben- falls wegmontiert und die 3lutter 11, welche an der Steigleitung 16 angebracht ist, an geschlossen.
Das Steigrohr 16 führt zu dem in Fig. 3 dargestellten Ausschankhahn 30. Die Süss mostflasche 1 kann in einem Kühlbuffet, in einem besonderen Kühlraum oder im Keller angeordnet sein.
Statt Kohlensäure, kann als Druckmittel auch ein anderes geeignetes Gas zur Ver wendung gelangen. Wird Druckluft verwen det, so wird vorteilhaft ein Filter oder dergl. in die Luftleitung eingebaut.
Als Sicherheitsvorrichtung gegen zu hohen tberdruck, was ein Platzen der Glas flasche zur Folgehaben könnte, kommt ausser dem üblichen Reduzierventil zweckmässiger weise noch ein eigentliches Sicherheitsventil zur Anwendung.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungs- form, unterscheidet sich dadurch von der soeben beschriebenen Ausführungsform, dass im Anstiehkörper 23 kein Ausflussrohr 13, dafür aber zwei Sitze (20, 21) für eine Kugel 19 vorgesehen sind. Sitz 21 liegt unmittelbar gegenüber dem innern Ende des Stutzens 10. Sitz 20 liegt darüber. Die Kugel 19, die aus Gummi besteht, kann nun vor dem Abfüllen auf den Sitz 20 gebracht werden, was mittels eines Bouchierapparates geschehen kann. Diese Kugel 19 dichtet nun die Bohrung 22 ab, lässt jedoch Bohrung 28 des Kohlensäure anschlussstutzens offen. An letzteren wird vorerst wieder der Filter aufgesetzt.
Die Flasche wird wiederum keimfrei gemacht und der Süssmost durch das Schlauchstück 2 eingeführt; die dadurch verdrängte Luft kann durch Stutzen 28 ausströmen. Ist der Abfüllprozess vollzogen, wird die Kugel 19 in den Sitz 21 gepresst und dichtet so gegen aussen beide Bohrungen 22 und 28 ab. Die Flasche 1 kann in diesem Zustande transpor tiert werden, wobei der Filter 3 weg genommen werden kann, da. dieser durch diese Abschliessung der Kugel nicht mehr nötig sein wird. Kommt diese Flasche nun zum Anstich, so wird am Stutzen 23 die Kohlensäureleitung angeschlossen.
Das Steig- rohr 16 wird durch die obere Bohrung 22 eingeführt und mit diesem die Kugel 19 ausgestossen, womit beide Bohrungen offen sind und der Ausschank vollzogen werden kann. Das Steigrohr 16 wird bis zum Boden der Flasche 1 geführt. Das untere Ende des Steigrohres kann mit einem Gummistück be legt sein, um einen harten Schlag auf den Flaschenboden unschädlich zu machen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Abfüllen und Aus schenken von Süssmost unter Verwendung eines Transportbehälters, der mit einem ab schliessbaren Süssmostzulauf versehen ist, gekennzeichnet durch eine lösbare und dicht in den Behälter einführbare Anstich-Ver- schlusseinrichtung und einen lösbar mit dieser zu verbindenden Luftfilter, das Ganze derart, dass der Behälter vor dem Einfüllen von Süssmost keimfrei gemacht und ohne Zutritt von nicht steriler Luft gefüllt und transportiert werden kann,während für den Ausschank des Süssmostes der luftdichte Anschluss der Steigleitung möglich wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anstich einrichtung eine für den Transport; be stimmte Absehlusseinrichtung für den Steigleitungsanschluss besitzt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftfilter lösbar auf den z<U>um</U> Anschluss der Kohlensäureleitung be stimmten Stutzen angeordnet ist. B.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschluss des Behälters während des Transportes eine Gummikugel vor gesehen ist, die in den einen- oder andern von zwei im Anstichkörper vorgesehenen Sitzen eingestellt werden kann, wobei die Abmessungen so gewählt sind, dass die Kugel durch das Anstichrohr in den Be hälter gestossen werden kann.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der eine Sitz (2]) für die Kugel (19) an der Bohrung (28) des Stutzens (10) liegt, derart, dass dieselbe Kugel (19) sowohl die Bohrung (28), wie auch die Öffnung (22) absperren kann. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Anstich körper (23) ein Steigrohr (13) aus wechselbar und gut abgedichtet angeord net ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Festlegen des Anstichkörpers am Behälter ein spreiz- barer Gummiring (6) vorgesehen ist, der mit Hilfe einer von Hand zu stellenden Schraube (5) gegen die Innenwandung ab dichtend angepresst werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH207981T | 1939-01-25 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH207981A true CH207981A (de) | 1939-12-31 |
Family
ID=4445830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH207981D CH207981A (de) | 1939-01-25 | 1939-01-25 | Vorrichtung zum Abfüllen und Ausschenken von Süssmost. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH207981A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT25U3 (de) * | 1994-05-25 | 1995-03-27 | Hubert Pink Hubert Pink | Entnahmeeinrichtung für most entnahmeeinrichtung für most |
-
1939
- 1939-01-25 CH CH207981D patent/CH207981A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT25U3 (de) * | 1994-05-25 | 1995-03-27 | Hubert Pink Hubert Pink | Entnahmeeinrichtung für most entnahmeeinrichtung für most |
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