CH208009A - Einrichtung zur Rollschuhsportausübung. - Google Patents

Einrichtung zur Rollschuhsportausübung.

Info

Publication number
CH208009A
CH208009A CH208009DA CH208009A CH 208009 A CH208009 A CH 208009A CH 208009D A CH208009D A CH 208009DA CH 208009 A CH208009 A CH 208009A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
rollers
roller
metal
runway
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Setz Alwin
Original Assignee
Setz Alwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Setz Alwin filed Critical Setz Alwin
Publication of CH208009A publication Critical patent/CH208009A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
    • E01C13/003Construction of, or surfacings for, rinks or tracks for roller skating, skate-boarding or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Einrichtung zur     Rollschuhsportausübung.       Die Einrichtung zur     Rollschuhsportaus-          übung    gemäss der Erfindung besitzt eine  metallene Rollbahn von geringerer Härte als  die metallenen Laufrollen der zum Befahren  der Rollfläche vorgesehenen, zur Einrichtung  gehörenden, einspurigen Rollschuhe, so dass  diese mittels der Umfangskanten der Lauf  rollen wirksam an der Rollbahn angreifen  können.  



  Infolgedessen lässt sich seitliches Rutschen  der Rollschuhe auf der Rollbahn vermeiden  und somit ähnlich wie für sicheres Schlitt  schuhfahren auf Eis Kantensicherheit, bezie  hungsweise das sogenannte Kantengefühl er  reichen, so dass in ähnlicher Weise wie mit  Schlittschuhen auf Eisbahnen die Ausübung  der verschiedensten Schlittschuhsportarten,  wie z. B. Langlauf, Kunstlauf     bezw.    Kür  lauf und Hockeyspiel auf der Rollbahn mit  tels Rollschuhen möglich ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht. Es zeigt:         Fig.    1 in Oberansicht einen Teil der Roll  bahn, welche aneinander gefügte Metallplatten  aufweist,       Fig.    2 einen senkrechten Schnitt zu     Fig.    1,       Fig.    3 in grösserem Massstab einen senk  rechten Teilschnitt der Rollbahn,       Fig.4    einen der Rollschuhe in Längs  ansicht mit teilweisem Schnitt und       Fig.    5 in grösserem Massstab einen senk  rechten Querschnitt nach der Linie     V-V     der     Fig.    4.  



  Die Rollfläche der gezeichneten Einrich  tung ist durch quadratische, fugenlos anein  ander gesetzte Metallplatten 1 von geringerer  Härte als Stahl gebildet, welche zum Bei  spiel aus einer Aluminiumlegierung bestehen,  und deren Oberseite poliert ist, so dass eine  entsprechend glatte Rollfläche     geschaffen    ist.  Mit ihren Rändern sitzen die Metallplatten 1  auf zwei Gruppen rechtwinklig zueinander  stehender Tragschienen 2     bezw.    3 auf, wäh  rend sie zwischen diesen Schienengruppen  auf dem Unterbau 4 aufliegen, welcher zur  Aufnahme der Schienen 2, 3 dienende Ver-      tiefengen 5 aufweist und bei im Freien an  geordneter Rollbahn zweckmässig aus Beton  besteht, bei Anordnung der Rollbahn in einem  Saal zum Beispiel aus Holz bestehen kann.

    Je zwei zueinander parallele Schienen 2 sind  in ihrer Längsmitte durch eine Schiene 3  miteinander verbunden. Zwischen je zwei in  der gleichen Reihe liegenden Schienen 2 ist  aus thermischen Gründen ein Zwischenraum  belassen, und es sind solche Zwischenräume  auch zwischen Teilen der andern Gruppe von  Schienen vorgesehen, so dass die Rollbahn  nicht wellig wird. In     Fig.    1 ist in dem einen  (untern, linksseitigen) Feld des mittels der  Schienen 2, 3 gebildeten Traggerippes die  Metallplatte weggelassen.

   Die     I-förmigen     Schienen 2 und 3 sind im Sinne der     Fig.    3  am Unterbau 4 festgelegt, und zwar dienen  hierzu im Abstand zueinander angeordnete       Querstücke    6, welche je ein im Steg der be  treffenden Schiene vorhandenes Loch 7 durch  setzen und an den Enden mittels Schrauben 8  an einer flachen Unterlage 9 befestigt sind,  die am Unterbau 4 fest verankert ist.

   Die  Schienen 2 und 3 ruhen mit ihrem untern  Flansch auf der Unterlage 9 auf, gegen wel  che sie durch die Querstücke 6 gepresst wer  den, immerhin nur so fest, dass sie sich in  folge thermischen Einflusses in der Längs  richtung strecken     bezw.    zusammenziehen und  auch quer verschieben können; die Schienen     z,     3 bestehen zweckmässig aus dem gleichen  Metall wie die Platten 1, um gleiche     therriri-          sche    Eigenschaften wie diese zu haben. Auf  dem     obern    Flansch der Schienen 2, 3 sitzen  unmittelbar die Platten 1 auf und sind dar  auf mittels aus dem gleichen Metall wie sie  hergestellter Schrauben 10 befestigt.

   Wie in       Fig.    3 an der einen Schraube 10 gezeigt, be  sitzen diese mit Senkkopf     versehenen    Schrau  ben ursprünglich einen Hilfskopf 10',     uni    mit  tels eines     Schlüsselur    in der erforderlichen  Weise     angezogen    werden zu können; nach  her wird der über die Platte 1 vorstehende  Teil der einzelnen Schraube abgeschnitten und  die     betreffende    Stelle geebnet, beziehungs  weise mit der Plattenebene bündig gemacht,  so dass die Verbindungsstellen der Schrauben    keinerlei Unebenheiten in der Plattenebene  zeigen. Die Platter 1 bilden ,somit mit ihren  Befestigungsschrauben     zusamnpen    eine gleich  mässige Rollfläche.  



  Zur Sportausübung auf derselben eignen  sich insbesondere Rollschuhe nachstehend er  läuterter Art. Der in     Fig.    4 und 5 gezeich  nete Rollschuh, welcher in der Form im  wesentlichen einem Schlittschuh gleicht und  zur Befestigung an einem gewöhnlichen Schuh  eingerichtet ist (letzteres nicht gezeichnet),  besitzt zwei zum Beispiel aus Stahl bestehende  längliche Seitenplatten 11 und ein dazwischen  angeordnetes Füllstück 12 aus Leichtmetall,  wie z. B. Aluminium. Diese drei Teile sind  durch Nieten 13 fest miteinander verbunden.       Zwischen    den beiden Seitenplatten 11 sind  fünf Laufrollen 14 in einer Reihe hinterein  ander angeordnet, so dass der Rollschuh ein  spurig ist.

   Die Laufrollen 14 liegen in ent  sprechenden Aussparungen des Füllstückes 12  und sitzen mittels Kugeln 15 auf Achsen 16,  welche in den Seitenplatten 11 befestigt sind.  Die aus hartem     Werkstoff,    zum Beispiel aus  Stahl, bestehenden Laufrollen 14 haben eine  zylindrische, aber nur schmale Umfangsfläche  14', die allenfalls schwach konkav gewölbt  sein könnte.

   An diese Umfangsfläche schlie  ssen sich Schrägflächen 14" an, so dass an  den Laufrollen 14 schmale, durch Kanten be  grenzte Umfangsflächen gebildet sind, welche  beim Gebrauch des Rollschuhes einen wirk  samen     Angriff    der harten Laufrollen an der  aus weniger hartem Werkstoff als diese be  stehenden Roll- oder Laufbahn gewährleisten  Am gebogenen, vordern Ende des Rollschuhes,  im Bereiche einer     Zahnung    des Rollschuhes,  weist dieser     zwischen    den beiden Seitenplatten  einen zum Beispiel aus Gummi bestehenden,  unten über die     Seitenplattenränder    mit Zäh  nen vorstehenden Reibeinsatz 17 auf, um in  der Fahrt rasch anhalten zu können.

   Der  Reibeinsatz 17 liegt in einer seiner Schwalben  schwanzform entsprechendem     Ausnehmung    des  Füllstückes 12;     uni    diesen Reibeinsatz nach  Verbrauch rasch ersetzen zu können, ist am  vordern Ende des Rollschuhes dessen eine  Seitenplatte durch ein mittels Schrauben an      der zweiten Seitenplatte lösbar befestigtes  Plattenstück ,ersetzt.  



  Nach     der,Zeichnung    bilden die am Roll  schuh insgesamt vorhandenen fünf Laufrollen  zusammen mit ihren untern Scheiteln eine  Bogenlinie.  



  An Stelle genannter Bogenlinie kann durch  entsprechende Anordnung der Laufrollen auch  eine zum Teil oder vollständig gerade Linie  treten, hauptsächlich wenn der Rollschuh für  Hockeyspiel verwendet werden soll. Selbst  verständlich kann auch die Anzahl der Lauf  rollen verschieden sein, indem je nach der  Länge des Rollschuhes z. B. vier bis neun  Stück solcher vorgesehen sein können. Der  erläuterte Rollschuh bat verhältnismässig ge  ringes Gewicht, so dass er bei der Sport  ausübung nur ungefähr einen Kraftaufwand  erfordert wie bei der Ausübung des Schlitt  schuhsportes. Mit dem in     Fig.    5 und 6 ge  zeigten Rollschuh können beim Gebrauch auch  verhältnismässig kleine Kurven beschrieben       bezw.    ausgeführt werden.  



  Bei der Sportausübung kommen die Lauf  rollen des Rollschuhes durch ihre schmale  Umfangsfläche mit der Rollbahn in Berüh  rung, die glatt ist. Es ergeben sich somit  verhältnismässig kleine Berührungsstellen zwi  schen den glatten Flächen des Rollschuhes  und der Rollbahn, so dass nur wenig Ge  räusch entsteht, das zudem durch entspre  chende Wahl des Materials für die Rollbahn  so vermindert werden kann, dass das Fahren       bezw.    Gleiten der Rollschuhe auf der Roll  bahn sozusagen geräuschlos ist, während bei  der Sportausübung mit bekannten Rollschuhen  mit vergleichsweise breiten Laufrollen auf  Parkett-, Asphalt- oder Zementböden starker  Lärm verursacht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Rollschuhsportausübung, gekennzeichnet durch eine metallene Roll bahn von geringerer Härte als die metallenen Laufrollen der zum Befahren der Rollfläche vorgesehenen einspurigen, zum Erfindungs- gegenstand gehörenden Rollschuhe, so dass diese mittels der Umfangskanten der Lauf rollen wirksam an der Rollbahn angreifen können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass fugenlos aneinander gesetzte Metallplatten die Rollfläche bilden. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Metallplatten aus einer Aluminiumlegierung bestehen. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Metallplatten mit ihren Rändern auf einem metallenen Traggerippe aufruhen, mit dem sie fest verbunden sind. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Traggerippe aus dem gleichen Werkstoff wie die Metall platten besteht. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Traggerippe parallel zueinander angeordnete Schienen aufweist, auf denen die k7.etallplatten un mittelbar aufsitzen. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Traggerippe zwei Gruppen von parallel zueinander an geordneten Schienen aufweist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens zwi schen den in Reihe hintereinander ange ordneten Schienen der einen Gruppe Zwi schenräume belassen sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Rollschuh mit durch ein Füllstück im Abstand voneinander ge haltenen Seitenplatten, zwischen denen die Laufrollen angeordnet sind. 9. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Rollschuh, dessen Laufrollen eine Umfangsfläche aufweisen, an welche Schrägflächen anschliessen, . so dass an den Laufrollen schmale, durch Kanten begrenzte Umfangsflächen gebildet sind.
CH208009D 1939-01-21 1939-01-21 Einrichtung zur Rollschuhsportausübung. CH208009A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH208009T 1939-01-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH208009A true CH208009A (de) 1939-12-31

Family

ID=4445844

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH208009D CH208009A (de) 1939-01-21 1939-01-21 Einrichtung zur Rollschuhsportausübung.

Country Status (2)

Country Link
BE (1) BE478092A (de)
CH (1) CH208009A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
BE478092A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8815488U1 (de) Rollschuh
AT505588B1 (de) Snowboard oder ski
DE2516843A1 (de) Bodenmatten, insbesondere fuer sportler
DE1943989A1 (de) Reibungsarme Abstuetzvorrichtung von Ski-Stiefeln auf Skiern
DE3031498A1 (de) Wasserski
DE433824C (de) Rollschuh mit in einer Reihe hintereinander in bogenfoermiger oder gerader Bahn federnd gelagerten Laufrollen
CH615352A5 (en) Single-track roller-skate
CH208009A (de) Einrichtung zur Rollschuhsportausübung.
DE29512532U1 (de) Rollschuhähnliches Sportgerät
DE19509246C2 (de) Vorrichtung zur Umwandlung eines Roll- bzw. Schlittschuhs in einen Gehschuh
DE2446210A1 (de) Vorrichtung zur umwandlung eines eisoder schneesportgeraetes in ein sportgeraet fuer kunstbahnen
DE2506181A1 (de) Gleitkoerper
DE2557258A1 (de) Boden fuer kuenstliche schlittschuhbahn
DE2412433A1 (de) Bremsvorrichtung fuer fussrollgeraete, insbesondere rollskier
DE29520381U1 (de) Sportgerät
DE645796C (de) Aus einer Winkelschiene bestehende Schutzkante fuer Skier
DE19642703C1 (de) Inline-Skates
DE809397C (de) Rollschuh
DE2629712A1 (de) Laufsohle fuer sportschuhe
DE602473C (de) Kombinierter Roll-, Schlitt- und Schneeschuh
DE29708601U1 (de) Bodenplatte mit Kippstangenhalterung
DE29915902U1 (de) Schuhwerk, insbesondere Sportschuh oder -stiefel
DE2632504A1 (de) Schi mit einem laufflaechenbelag
DE8402692U1 (de) Einspuriger Rollschuh
DE8227586U1 (de) Spikes für Sportschuhe