CH208069A - Braunsche Röhre mit magnetischer Ablenkung. - Google Patents
Braunsche Röhre mit magnetischer Ablenkung.Info
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/02—Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
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Description
Braunsche Röhre mit magnetischer Ablenkung. Bei einer Braunschen Röhre mit mag netischer Ablenkung, wie sie beispielsweise in der Fernseh- oder Oszillographentechnik gebräuchlich ist, übt der aus Metall beste hende Elektrodenaufbau eine störende Wir- kung auf das magnetische Ablenkfeld aus, die in einer Schwächung und Verzerrung dieses Feldes besteht.
Es ist bekannt, zur Vermeidung dieses Nachteils Elektrodenzylinder aus einem Stoff mit hohem elektrischen Widerstand, z. B. eine Graphitschicht auf der Kolbenwand, zu verwenden. Dies ist jedoch nicht bei allen in der Nähe der Ablenkelemente liegenden Teilen des Elektrodensystems möglich;
man verwendet daher auch Linsenzylinder aus einem Metallnetz, die wegen ihres höheren spez. Widerstandes eine geringere Wirbel- strombildung bedingen und daher eine grö ssere Durchlässigkeit für das magnetische Ablenkfeld zur Folge haben.
Da jedoch jede Masche eines solchen Elektrodengewebes für sich eine kleine Kurzschlusswindung dar stellt, so tritt auch bei der Verwendung von Netzelektroden noch eine wesentliche Schwä chung des Magnetfeldes ein.
Nach der Erfindung sind bei einer Braunschen Röhre mit magnetischer Ablen kung und mit wenigstens einer in der Nähe des magnetischen Ablenkfeldes angeordneten, netzförmig ausgebildeten Elektrode die Drähte der Netzelektrode wenigstens an den Knotenpunkten des Netzes mit einer isolie renden Oberflächenschicht versehen. Auf diese Weise wird ,dafür gesorgt, dass die Maschen des Netzes keine Kurzschlusswin- duugen bilden.
Eine Braunsche Röhre nach der Erfindung zeichnet sich also vor andern Röhren mit magnetischer Ablenkung durch ein Mindestmass -an Störungen des magne tischen Ablenkfeldes aus.
Als isolierende Schicht dienen vorzugs weise Oxydschichten oder Verunreinigungen. Da die induzierten Wirbelspannungen ausser- ordentlich klein sind, genügt bereits eine dünne Oxydschicht, so dass schon normaler Aluminiumdraht zur Herstellung von Braun sehen Röhren nach der Erfindung vorzüg lich geeignet ist.
Die Verwendung normalen Aluminium drahtes in einer Netzelektrode hängt in kei ner Weise mit der an sich bekannten Mass nahme zusammen, kompakte Elektroden aus Aluminium herzustellen, da, in diesen kompakten Elektroden Wirbelströme ent stehen, während es bei den Elektroden in einer Braunsehen Röhre nach der Erfindung auf die Vermeidung dieser Wirbelströme an kommt.
In den Abbildungen ist ein -#,iisführungs- beispiel für eine Braunsche Röhre nach der Erfindung dargestellt. In Abb. 1 ist mit 1 die Brauns-ehe Röhre bezeichnet: 2 und 3 bezeichnen Spulenpaare zur magnetischen Ablenkung. Durch 4 und 5 ist ein Teil des nicht vollständig vorgezeichneten Elektro nensystems dargestellt, und zwar durch 4 eine in nächster Nähe des magnetischen Ab lenkelementes gelegene Zylinderelektrode. die als Netz aus oxydiertem Draht ausgebildet ist. Einen stark vergrösserten Teil dieses Netzes stellt Abb. 2 unter 1 dar.
Alle Netz drähte weisen die gleiche Beschaffenheit auf. Sie bestehen aus dem Metalldraht 2 und der ihn umgebenden Oxydschicht 3.
Genau so wie die Elektrode 4 können auch andere in der Nähe des magnetischen Ablenkelementes gelegene Teile des nicht vollständig eingezeichneten Elektronen systems 5 ausgebildet sein.
Bei zu dicker Oxydschicht bestellt die Gefahr. dass sich die Netzelektrode durch Streuelektroden auflädt. Daher empfiehlt es sich, die Oxydschicht an den frei liegenden Stellen des Netzes durch Beizen zu entfer nen, so dass nur die sich berührenden Draht kreuzungen, zwischen die keine Beizlösung dringen kann, mit der Isolierschicht über zogen bleiben.
Bei gleichzeitiger magnetischer und elek trostatischer Ablenkung ist es zweckmässig, die im Felde der Ablenkspulen befindliche Ablenkplatten netzförmig auszubilden, der art, dass die Drähte des Netzes mit einer isolierenden Oberflächenschieht versehen sind, so wie dies im vorstehenden dargelegt worden ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Braunsche Röhre mit magnetischer Ab lenkung und mit wenigstens einer in der Nähe des magnetischen Ablenkfeldes ange ordneten, netzförmig ausgebildeten Elek trode, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte der Netzelektrode wenigstens an den Knotenpunkten des Netzes mit einer isolie renden Oberflächenschicht versehen sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Braunsche Röhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Netz elektrode sich parallel zur Röhrenachse erstreckt.z. Braunsclie Röhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet. dass die Drähte der Netzelektrode als isolierende Ober flächenschicht eine Oxydschicht tragen. 3. Braunsclie Röhre nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Netz- driihte aus Aluminiumdraht bestehen.PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Braun sehen Röhre nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Netzelektrode aus oxydiertem Dralit hergestellt und alsdann die Oxydschicht an den freiliegenden Stellen der Drähte durch Beizen entfernt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE208069X | 1938-01-12 |
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| CH208069A true CH208069A (de) | 1939-12-31 |
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| CH208069D CH208069A (de) | 1938-01-12 | 1939-01-10 | Braunsche Röhre mit magnetischer Ablenkung. |
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| CH (1) | CH208069A (de) |
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1939
- 1939-01-10 CH CH208069D patent/CH208069A/de unknown
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