CH208138A - Wechselstromschalteinrichtung in mehrphasiger Anordnung zum Betrieb als periodisch schaltender Stromumformer. - Google Patents
Wechselstromschalteinrichtung in mehrphasiger Anordnung zum Betrieb als periodisch schaltender Stromumformer.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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- H02M1/20—Contact mechanisms of dynamic converters
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Description
Wechselstromschalteinrichtung in mehrphasiger Anordnung zum Betrieb als periodisch schaltender Stromumformer. Im Hauptpatent ist eine Wechselstrom schalteinrichtung beschrieben, bei der Mittel zur Abflachung eines dem Nulldurchgang benachbarten Teils der Stromkurve mit einem die Unterbrechungsstelle überbrückenden und den Anstieg der nach der Unterbrechung an den Elektroden wiederkehrenden Spannung verzögernden Parallelpfad kombiniert sind. Die Wechselstromschalteinrichtung kann zum Beispiel in mehrphasiger Anordnung als periodisch schaltender Stromumformer be trieben werden.
Soll ein derartiger Stromumformer in Be trieb genommen werden, so besteht bei der Einleitung der Stromübertragung die Gefahr, dass durch plötzliches Anlegen der Spannung infolge von Ausgleichsvorgängen Unregel mässigkeiten in der Phasenfolge hervorge rufen werden, die ihrerseits den Kommutie- rungsverlauf zu stören geeignet sind, so dass die Kontakte durch Schaltfeuer Schaden er- leiden können. Erfindungsgemäss kann dieser Nachteil dadurch vermieden werden,
dass in der Zuleitung zum speisenden Netz ein von seinem Endwert bis zum gurzschluss veräu- derbarer Anlasswiderstand angeordnet und an den von der Schalteinrichtung zum Hauptlastschalter führenden Leitungen eine Hilfsbelastung angeschlossen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Fig. 1 enthält das vollständige Schalt schema" eines mechanischen Kontaktum formers zur Umwandlung von Drehstrom in Gleichstrom, Fig. 2 zeigt eine Einzelheit der Anlassvorrichtung.
Nach Fig. 1 besitzt der Umformer eine Kontakteinrichtung K mit drei Kontakt sätzen, bestehend aus je zwei ruhenden Kon takten und einer beweglichen Kontaktbrücke, die beim Unterbrechungsvorgang eine Abhebe bewegung in zur Berührungsfläche senk- rechter Richtung ausführt. Die Schaltbrücken werden von einem Synchronmotor über eine Nockenwelle und über Zwischenstössel an getrieben.
Zu jedem Kontaktsatz ist ein Nebenpfad parallel geschaltet, der vorzugs weise einen Kondensator enthält, und über den der Strom während der Kontakttren nung mindestens teilweise aufrechterhalten wird, derart, dass die wiederkehrende Span nung an der Trennstrecke nur allmählich an steigt.. In Reihe mit, den Unterbrechungs strecken liegen die Schaltdrosseln C, die mit einer Vormagnetisierung versehen sein kön nen, die beispielsweise aus einem besonderen Gleichstromnetz I' gespeist werden kann.
Vorteilhaft erhalten die Schaltdrosseln einen Kern aus einer hochwertigen Eisensorte von hoher Permeabilität. dessen Magnetisierungs- kurve einen scharfen Sättigungsknick auf weist. Wicklung und Kern sind zweckmässig so bemessen, dass das Eisen nur bei den sehr geringen Stromwerten in der Nähe des Stromnulldurchganges ungesättigt ist, wäh rend des übrigen Teils der Übertragungs periode jedoch hoch gesättigt ist, so dass sich die Stromwerte in der Nähe des Stromnull durchganges nur langsam ändern und eine stromschwache Pause entsteht,
während nach Eintritt der Sättigung der Widerstandswert der Drossel praktisch gleich Null wird, so dass der Stromdurchgang ungehindert ist. Der Wert, bei welchem sich das Eisen sättigt, kann einen Bruchteil des Effektivwertes des normal auftretenden Stromes betragen, er soll vorzugsweise in der Grössenordnung von 1 Ampere liegen.
In die Zuleitungen vom speisenden Trans formator zu den Schaltdrosseln C ist die An lasseinrichtung A eingeschaltet. Der Trans formator ist primärseitig über den Schalter S= an das Netz N angeschlossen. Am gleichen Netz liegt über den Schalter<B>8"</B> einen Hilfs transformator und einen zur Phasenregelung dienenden verstellbaren Drehtransformator der oben erwähnte Antriebsmotor. Hinter der Kontakteinrichtung K sind die drei Strom leitungen zu einem Pol des Gleichstrom- systemes vereinigt. Der andere Pol ist vom Sternpunkt der Sekundärwicklung des Speisetransformators abgezweigt.
Zwischen den beiden Gleichstrompolen ist eine Hilfs belastung G fest angeschlossen. Parallel zur Hilfsbelastung führen Leitungen über den Schalter 81 zum Gleichstromnetz B, an das ein oder mehrere in der Zeichnung nicht dar gestellte Belastungsstromkreise angeschlossen sein können.
Die Anlasseinrichtung A besteht aus drei mittels eines Handrades über eine gemein same Welle beweglichen Kontaktarmen, die über eine halbkreisförmige Kontaktbahn gleiten. Die Kontaktbahn ist, wie Fig. 2 zeigt, in eine Anzahl von Segmenten unter teilt, zwischen denen einzelne Widerstands stufen angeordnet sind. Die Widerstände können aus einer Kombination von Wirk und Blindwiderständen bestehen, z.
B. aus einer Hintereinandersehaltung einer Indukti- vität und eines ohmsehen Widerstandes nebst einem dazu parallel geschalteten Kon densator, wie in Fig. 2 dargestellt, oder auch aus Kombinationen von ohmschen und induk tiven oder ohmschen und kapazitiven Wider ständen. Die Bemessung und Abstufung der Widerstandswerte ist so zu wählen, dass die gesamte Kombination in jeder Anlassstellung die zum mechanischen Schalttakt passende Phasenlage der Ströme erhält.
Die einzelnen Widerstandswerte können durch Versuche ermittelt werden, wobei darauf zu achten ist, dass während des Anlaufvorganges in keiner Anlassstellung Schaltfeuer auftreten kann. Von den beiden äussersten Kontakt segmenten ist das eine isoliert, das andere an die Hauptstromleitung angeschlossen. Die Zuführung des Hauptstromes zu dem beweg lichen Stromabnehmer erfolgt zweckmässig über ein bewegliches Leitungsband.
Zur Inbetriebsetzung des Kontaktum formers und zur Einleitung der Stromübertra gung wird zuerst der Schalter S1 geschlossen, dann der Schalter .S'1. Hierauf wird die An lassvorrichtung A allmählich aus der gezeich neten Stellung bis in die Kurzschlussstellung gedreht, wobei in den verschiedenen Zwi schenstellungen erforderlichenfalls durch Regelung mit dem Drehtransformator oder mit der Vormagnetisierung für die Erzielung der günstigen Betriebsbedingungen gesorgt werden kann, ebenso in der Endstellung des Anlassers. Der Umformer arbeitet nunmehr auf die Hilfsbelastung G.
Zeigt sich hierbei, dass alles in Ordnung ist, so wird der Schal ter 8, geschlossen und damit die Hauptbe lastung eingeschaltet. Der Übergang auf den Vollastzustand kann störungsfrei und ohne Gefahr für die Kontakte vor sich gehen. Eine nochmalige Nachregulierung mit Hilfe des Drehtransformators oder der Vormagne- tisierung ist, wenn überhaupt, so nur in engen Grenzen erforderlich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wechselstromschalteinrichtung, bei der Mittel zur Abflachung eines dem Nulldurch gang benachbarten Teils der Stromkurve mit einem die Unterbrechungsstelle-überbrücken- den und den Anstieg der nach der Unter brechung an den Elektroden wiederkehrenden Spannung verzögernden Parallelpfad kombi niert sind, in mehrphasiger Anordnung zum Betrieb als periodisch schaltender Stromum former, dadurch gekennzeichnet,dass in der Zuleitung zum speisenden Netz ein von seinem Endwert bis zum Kurzschluss verän derbarer Anlasswiderstand angeordnet und an den von der Schalteinrichtung zum Haupt lastschalter führenden Leitungen eine Hilfs belastung angeschlossen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Wechselstromschalteinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasswiderstand aus einer Kom bination von Ohmschen- und induktiven Widerständen besteht.2. Wechselstromschalteinrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlasswiderstand aus einer Kom bination von Ohmschen und kapazitiven Widerständen besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE208138X | 1937-08-16 | ||
| CH198525T | 1940-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208138A true CH208138A (de) | 1939-12-31 |
Family
ID=25723104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208138D CH208138A (de) | 1937-08-16 | 1938-08-12 | Wechselstromschalteinrichtung in mehrphasiger Anordnung zum Betrieb als periodisch schaltender Stromumformer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208138A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970826C (de) * | 1943-11-24 | 1958-10-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung zum Anlassen von Kontaktstromrichtern |
-
1938
- 1938-08-12 CH CH208138D patent/CH208138A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970826C (de) * | 1943-11-24 | 1958-10-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Einrichtung zum Anlassen von Kontaktstromrichtern |
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