CH208196A - Schreibwalze für Büromaschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Schreibwalze für Büromaschinen und Verfahren zu ihrer Herstellung.Info
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Description
Schreibwalze für Büromaschinen Verfahren zu ihrer Herstellung. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schreibwalze für Büromaschinen und be zweckt, die Herstellung solcher Schreibwal zen zu erleichtern und die beim Gebrauch derselben auftretenden Geräusche zu ver ringern. Dies wird gemäss der Erfindung da durch erreicht, dass der Schreibwalzenkern als Hohlzylinder ausgebildet ist, an dessen In nenwand Rippen angeordnet sind, die mit dem hohlzylindrischen Walzenkern aus einem Stück bestehen. Bei einer vorteilhaften Aus führungsform des Erfindungsgegenstandes besteht der Schreibwalzenkern aus mehreren zu einem Hohlzylinder zusammensetzbaren Längsteilen.
In vorteilhafter Weise werden Schreibwalzen dieser Art so hergestellt, dass die Längsteile je für sich hergestellt und mit unbearbeiteten Oberflächen zu einem fertigen hohlzylindrischen Kern zusammengesetzt werden, der darauf mit dämpfendem Werk stoff, z. B. Gummi, überzogen wird.
In beiliegender Zeichnung sind Ausfüh- rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Aus führungsform einer Schreibwalze, Fig. 2 einen Querschnitt durch dieselbe nach Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 eine Darstellung eines Teils einer andern Ausführungsform in Schrägansicht, Fig. 4 einen Querschnitt durch eine voll ständige Schreibwalze entsprechend der Aus führungsform nach Fig. 3,
geschnitten nach Linie 4-4 in Fig. 3.
Die Schreibwalze, die .insbesondere als Druckwiderlager für die Typen von Büro maschinen, z. B. Schreibmaschinen, Rechen maschinen und andern schreibenden Ge schäftsmaschinen dient, besteht im wesent lichen aus einem rohrförmigen gern. 1, auf den eine Gummiauflage 2 aufgebracht wird. Meist sind an den Enden flansch artige Halter 3 angebracht, die mit dem gern 1 vorzugsweise mittels Schrauben oder ähn- lichen Verbindungsmitteln 4 verbunden sind und die Gummiauflage ? auf dem Kern 1 festhalten.
In diese Halter 3 werden gewöhn lich die Lagerzapfen oder eine Lagerachse einbesetzt, die in der Zeichnung nicht darge stellt sind, und die üblicherweise zur dreh baren Lagerung der Schreibwalze in der lIa- schine dienen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und ? besteht der Kern 1 aus einem Hohl zylinder. der innen Rippen 5 hat, die aus einem Stück mit ihm bestehen. Diese Rippen 5 erhöhen die Festigkeit und die Masse de.,# Kernes und verringern damit seine Schwin gungsfähigkeit. Sie verhindern ausserdem die Ausbreitung von Schallschwingungen im Innern des Kernes. Zweckmässig sind dabei die Rippen 5 quer zur Längsrichtung des Kernes 1 geführt. Besonders günstig wirhsii sie, wenn sie in Form von mehreren sich kreuzenden Schraubenlinien verlaufen.
Hierdurch werden im Innern des Hohlzylinders einzelne Ab schnitte ausgebildet, die eine Ausbreitung des Schalles insbesondere an den Wänden des Hohlzylinders entlang verhindern. Eine Verbesserung der schalldämpfenden Wir kung kann noch dadurch erzielt "-erden, dass die Rippen scharfkantig ausgebildet sind. Hierdurch werden die sich ausbreitenden Schallwellen besonders stark gebrochen.
Der Kern kann aus Metall gegossen oder gespritzt. sein. Vorzugsweise wird hierzu ein Leichtmetall verwendet. Ganz besonders gut eignen sich Magnesiumlegierungen oder '3Ia- gnesium-Aluminiumlegierungen mit geringen Zusätzen aus andern Metallen, wie Kupfer, Mangan, Zinn, Zink oder der<B>1.</B> Der hohl- zylinderförmige Kern kann auch aus einem geeigneten Kunststoff, Pressmasse oder dergl. durch Giessen, Pressen oder Spritzen oder in irgendeiner andern Weise hergestellt sein.
Eine wesentliche Verbesserung der Her stellung und eine besonders gute Dämpfung der beim Gebrauch der Sclireib"@-alze auftre tenden Geräusche kann dadurch erzielt wer den, dass der Schreibwalzenkern in mehrere Längsteile unterteilt ist. Es ist zweckmässig. die Teile einzeln herzustellen. Beim Zu- sammensetzen der einzelnen Teile zum voll ständigen Schreibxalzenkern ergeben sieh in folge kleiner Unterschiede in der Oberflä chenbeschaffenheit der Teile an zahlreichen Stellen der Berührungsflächen ganz kleine Hohlräume. Die einzelnen Teile des Schreib walzenkernes berühren sich also nur punkt weise.
Hierdurch wird eine Schieibwalze er zielt, die sich beim Gehrauch durch einen ganz besonders günstigen dumpfen Klang des Geräusches auszeichnet, das nicht mehr stö rend empfunden wird.
Zweckmässig wird dabei der Walzenkern aus zwei Hälften la und 1b (Fig. 41 herge stellt. Diese beiden Hälften, von denen eine in Fig. 3 in schräger Ansicht dargestellt ist. können vollständig gleiche Form haben. Das hat den Vorteil, dass für die Herstellung der Schreibwalzen nur eine halbe Guss-. Spritz- oder der-l. Form notwendig ist.
Selbstverständlich ist auch eine Auftei lung des Kernes in mehr als zwei Längsteile möglich. Die Vorteile der kleinen Formen bei der Herstellung und die geräuschdämpfende Wirkung beim (Tebraueh treten dann in ent sprechend verstärktem Masse ein.
Die Rippen 5ca bezw. 5b werden zweck mässig bei jeder Kernhälfte zickzackförmig ausgebildet, und zwar derart, dass bei dem Aufeinanderlegen beider Hälften gleicher Form die Rippen 5a bezw. 5b aufeinander passen und sich etwa zu sich kreuzenden Schraubenlinien ergänzen.
Die einzelnen Teile des Schreibwalzen- kernes werden zum Zwecke des Zusammen setzens mit Passstücken, vorzu--sweise Er höhungen oder Vertiefungen versehen, die beim Zusammensetzen der Stücke ineinander eingreifen und die Teile uriverschiebbar mit einander verbinden. Die Verbindung der ein zelnen Teile kann auch durch Schrauben, Nie ten oder andere Verbixidungsmit.tel herge stellt werden.
Zweckmässig ist es, die Pass- stücke und Verbindungsmittel beim Herstel len der Teile gleich anzugiessen, anzuspritzen oder einzulassen, da dann gar keine oder keine wesentliche Nachbearbeitung mehr erforder lich ist. Diese Passstücke oder Verbindungsmittel können beispielsweise aus kleinen Stiften 6 bestehen, die in einen Kernteil la eingelas sen oder eingespritzt sind, oder nachträglich eingesetzt. -,werden und beim Zusammensetzen des Kernteils la mit dem andern Kernteil 1b in entsprechende Vertiefungen oder Bohrun gen 7 des andern Kernteils 1b eingreifen.
Diese Vorsprünge oder Stifte 6 und die Ver tiefungen oder Bohrungen 7 können so aus gebildet sein, dass beim Zusammensetzen der Kernteile la und 1b ein Klemmen eintritt und weitere Verbindungsmittel nicht erforderlich sind.
Durch Feinguss, Spritzen oder Pressen der Kernteile kann eine solche Genauigkeit er zielt werden, dass jegliche Nachbearbeitung entfallen kann. Die fertig gegossenen, ge spritzten oder gepressten Kernteile la und 1b werden einfach zusammengesetzt, und der so hergestellte Kern wird mit dämpfendem Werkstoff, z. B. einer Gummiauflage 2, die entweder als hohlzylindrischer Mantel aufge zogen oder durch Aufvulkanisieren oder Auf wickeln oder in ähnlicher Weise aufgebracht wird, überzogen. Die Gummiauflage 2 wird dann überdreht, überschliffen oder in anderer Weise an der Oberfläche bearbeitet, so dass die fertige Schreibwalze genau rund läuft. Selbstverständlich können auch mehrere Gummilagen, z.
B. aus verschieden weichem Gummi, oder andere Zwischenlagen aufge bracht werden. Zweckmässig wird dabei die äussere Schicht von grösserer Widerstands festigkeit sein. Es ist auch möglich, zwi schen die einzelnen Längsteile des Schreib walzenkernes dünne Zwischenlagen aus schalldämpfendem Stoff, Gummi, Filz, Pa pier oder dergl. einzulegen, um eine weitere Erhöhung der Geräuschdämpfung zu erzielen.
Die Vorsprünge 6 und Vertiefungen 7 können derart an den Teilen des Schreibwal zenkernes angebracht sein, dass beim Zu sammensetzen der untereinander völlig über einstimmenden Teile die Vorsprünge des einen Teils in die Vertiefungen des andern Teils eingreifen, so dass das Einsetzen beson derer Passstücke nicht notwendig ist und die Einzelteile in derselben Form hergestellt wer den können. Beispielsweise könnten nach Fig. ä an der obern Kante Vertiefungen an Stelle der Vorsprünge 6 angebracht sein, so dass zwei Kernhälften gleicher Ausbil dung entsprechend zusammengesetzt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Schreibwalze für Büromaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schreibwalzenkern als Hohlzylinder ausgebildet ist, an dessen Innenwand Rippen angeordnet sind, die mit dem hohlzylindrischen Walzenkern aus einem Stück bestehen. UNTERANSPRüCHE Schreibwalze für Büromaschinen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass der Schreibwalzenkern aus meh reren zu einem Hohlzylinder zusammen- setzbaren Längsteilen besteht. Schreibwalze nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen (5) quer zur Längsrichtung des Kernes ver laufen.Schreibwalze nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Rippen (5) in Form von meh reren sich kreuzenden Schraubenlinien angeordnet sind. Schreibwalze nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 2 und ss, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rippen (5) nach innen spitz zulaufend ausgebildet sind. Schreibwalze nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Schreibwalzenkern aus zwei halben Hohlzylindern (la, 1b) gleicher Form zusammengesetzt ist.Schreibwalze nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rippen (5a, 5b) in einer Hohlzylinderhälfte (la bez-v#T. 1b) zickzackförmig angeordnet sind. Schreibwalze nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1, 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsteile (1a, <B>l b)</B> des Kernes mittels einbesetzter Passstücke (6, 7) miteinander unverschiebbar ver bunden sind. B.Schreibwalze nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet. dass die Längsteile (la, 1b) des Kernes mittels angespritzter Passstücke miteinander unverschiebbar verbunden sind. PATENTANSPRUCH 1I: Verfahren zur Herstellung einer Schreib walze für Büromaschinen nach Patentan spruch I und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Längsteile einzeln hergestellt und mit unbearbeiteten Oberflä chen zu einem fertigen hohlzylindrischen Kern zusammengesetzt werden, der darauf mit dämpfendem Werkstoff überzogen wird.
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