CH208258A - Mit Mehrfachmodulation arbeitende Trägerstrom-Nachrichten-Übertragungsanlage. - Google Patents

Mit Mehrfachmodulation arbeitende Trägerstrom-Nachrichten-Übertragungsanlage.

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CH208258A
CH208258A CH208258DA CH208258A CH 208258 A CH208258 A CH 208258A CH 208258D A CH208258D A CH 208258DA CH 208258 A CH208258 A CH 208258A
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/10Intermediate station arrangements, e.g. for branching, for tapping-off

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description


  Mit     Nehrfachmodulation    arbeitende     Trägerstrom-Nachrichten-Übertragungsanlage.       Die     Erfindung    betrifft eine mit     Mehrfach-          modulation        arbeitende        Trägerstrom-Nachrich-          ten-Übertragungsanlage,    bei der     mindestens     zwei Ämter, insbesondere Fernämter, durch  eine als     Hochfrequenzleitung    für breite Fre  quenzbänder ausgebildete     Hauptleitung    ver  bunden sind,

   und bei der auch die über Zu  bringerleitungen erfolgende     Übertragung    -der  in den     Ämtern    zu- und von ihnen abgehenden       Gespräche        zumindestteilweise        trägerfrequent     durchgeführt wird.  



  Soll eine solche Anlage den anfallenden  Verkehr     reibungslos.    aufnehmen können, so  muss in den einzelnen     Durchsühaltpunkten,          dass    heisst in den     Ämtern    die Amtstechnik in  bezug auf Einfachheit und Beweglichkeit die  gleiche sein wie in der     Niederfrequenztechnik.     



  Gemäss der Erfindung sind in den     Ämtern     Mittel     vorgesehen,    die es gestatten, zum  Zwecke der     Durchsieha@ltuug    in einem geeigne  ten     Frequenzbereich    die     Kanäle        mindestens          einer    zur     Übertragung    von Gesprächen nach    einem der Ämter     bestimmten        Leitung    vonein  ander zu trennen und auf verschiedene Ka  näle     mindestens    einer zur     Übertragung    von  aus     diesem    Amt abgehenden     Gesp@räjchen    be  

  stimmten Leitung zu transponieren.  



  Die Vorteile der durch die Erfindung  vorgeschlagenen     Einzel-Kanaldurchschaltung     gegenüber der     bekannten        Gruppendurch-          schaltung    seien     im.    folgenden an Hand von  Ausführungsbeispielen für den Fall der       Durehschaltung    der Kanäle von     Zubringer-          leitungen,    deren Trägerfrequenzen sich in  einem als     mittelfrequent    bezeichneten, unter  halb dem Hochfrequenzbereich gelegenen Be  reich befinden, auf den Hochfrequenzbereich  näher erläutert.  



  Bei der     Gruppendurchschaltung    wird die       Hochfrequenzleitung    mit den     mittelfrequen-          ten        Zubringerleitungen    so verbunden, dass die       Mittelfrequenzkanäle    gruppenweise durch       Gruppenmodulatoren    in das Band des     Hoch-          frequenzsystemes    transponiert     und    am Ende      der     Hochfrequenzleitung    ebenfalls als Grup  pen wieder in     Mittelfrequenzkanäle    zurück  moduliert werden.

   Dieser Weg erweist sich  aber als sehr unzweckmässig, wenn man ihn  zum Beispiel auf ein Netz nach     Fig.    1 an  wendet. Die Station a, ist mit dem Fern  amt F, durch eine     Mittelfrequenzleitung    ver  bunden. Ebenso sind die Stationen     a2,        bz    und       c.:    durch je eine solche Leitung mit dem  Fernamt     FZ    verbunden.

   Wird ein Gespräch  von a, nach     b2    verlangt, so sind wegen des       Gruppenprinzipes    sämtliche Kanäle (bei  spielsweise 10) der     Mittelfrequenzleitung          a,-F,    nach     b2    durchgeschaltet und für den  Verkehr in irgend einer andern Richtung  lahmgelegt.

   Das gleiche gilt für die benach  barten Gruppenkanäle (beispielsweise 9) im       Hochfrequenzsystem    und in der     Mittelfre-          quenzleitung   <B>F, -b,.</B> Dieses Verfahren ist  also im     allgemeinen    nur dann tragbar, wenn  zwischen a, und     b2    ständig so lebhafte     Ver-          kehrbeziehungen    herrschen, dass die dauernde  Bereitstellung von 10 Kanälen     gerechtfertig     ist.  



  Eine verkehrstechnisch vollkommenere  Lösung der gestellten Aufgabe wird bei den  nachfolgend beschriebenen Anordnungen da  durch erreicht, dass zwecks     Durchschaltung     im Mittelfrequenzbereich zwischen den En  den der mittelfrequenten Zubringerleitungen  und den die     Transponierung    in den Hoch  frequenzbereich bewirkenden     Modulatoren    im  Amt F, und zwischen den     Demodulatoren     und den Anfängen der mittelfrequenten Zu  bringerleitungen im Amt     FZ    Filter derart  eingeschaltet sind, dass eine Trennung der  verschiedenen auf den     Mittelfrequenzleitun-          gen    zugeführten Kanäle in einzelne Mittel  frequenzbänder erfolgt.  



  Es ergeben sich für den Übergang von  den mittelfrequenten Zubringerleitungen auf  die     Hochfrequenzfernleitung    und umgekehrt  verschiedene Möglichkeiten, die je nach dem  vorliegenden Betriebsfall angewendet wer  den können. Diese Möglichkeiten seien im  folgenden an Hand der in den     Fig.    2 bis 4  dargestellten     Ausführungsbeispiele    näher er  läutert. In diesen Figuren stellen F, und     FZ       je ein Fernamt dar, die durch eine Hoch  frequenzleitung für breite Frequenzbänder,  beispielsweise ein koaxiales Kabel, mitein  ander verbunden sind.  



  Bei der in     Fig.    2 dargestellten Schaltung  werden die im Fernamt F, über beispiels  weise 10 Zubringerleitungen     a1,    b,, c, usw.  ankommenden Mittelfrequenzbänder, die je  10 in Abstand von 4     kHz    liegende Kanäle  von 12, 16, 20... 48     kHz    aufweisen mögen,  über 10 Filtergruppen von je 10 Filtern S,  die die     Durchlassbreite    eines einzelnen, durch  die an den Filtern angegebene     kHz-Zahl    ge  kennzeichneten     Kanales    haben, in die einzel  nen Kanäle aufgeteilt.

   Jede Filtergruppe ist  mit einem der 10     Gruppenmodulatoren    M  verbunden, die beispielsweise mit den in  40     kHz    Abstand     auseinanderliegenden    Trä  gerwellen 88, 128, 168.:. 448     kIAz        betrieben     werden.     Die    Filter jeder Filtergruppe sind  in der Reihenfolge der Frequenz angeordnet.

    Der Anschluss der     Mittelfrequenzkanäle    kann  so erfolgen, dass diese Kanäle aus verschie  denen Zubringerleitungen stammen, so dass  beispielsweise der 12     kHz-Kanal    der Leitung  a,, der 16     kRz-Kanal    der Leitung b,, der  20     kHz-Kanal    der Leitung c, usw. ein und  demselben     Gruppenmodulator    (beispielsweise  88     kHz)    zugeführt und von diesem gemein  sam in das Hochfrequenzband der Fernlei  tung transponiert werden.

      Im Fernamt     F2    werden die ankommenden  Hochfrequenzbänder mittels der Bandfilter  B zunächst gruppenweise aufgeteilt; in den  Demodulatoren M gruppenweise     demoduliert     und dann mittels der Filter     S    in die einzel  nen mittelfrequenten Kanäle aufgeteilt.  Diese werden dann auf die abgehenden Lei  tungen     a2,    b2,     c.    in gewünschter Weise ver  teilt.  



  Wird beispielsweise eine Verbindung von  Leitung a, nach Leitung     b2    auf dem 12     kllz-          Kanal    verlangt, so kann das Gespräch in  einen beliebigen 12     kHz-Eingang    der 10 in  F, zur Verfügung stehenden Filtergruppen  eingeführt werden.

   Es     besteht    also gegen  über der erwähnten Gruppenmodulations-           anlage,    bei der der Gesamtheit der Kanäle  jeder Zubringerleitung 10     Gruppenmodula-          toren    zur Auswahl zur Verfügung standen,       bei    der Anlage gemäss     Fig.    2 dieselbe Aus  wahlmöglichkeit in bezug auf die     Gruppen-          modulatoren    für jeden einzelnen Kanal jeder  Zubringerleitung. Das in     F2    ankommende  Gespräch kann aber nur weitergeleitet wer  den, wenn der 12     kHz-Kanal    in der abgehen  den Zubringerleitung     b2    gerade frei ist.

   Die  Gefahr einer Verstopfung der     Abflusswege     für die über die Fernleitung ankommenden  Gespräche ist daher bei der in der     Fig.    2  dargestellten Schaltung nicht unbeträchtlich.  



  Um diese Gefahr zu verringern, wird vor  geschlagen, alle     Mittelfrequenzkanäle    glei  cher     Trägerfrequenz    des Amtes F, im Amt       F2    auf von den ursprünglichen verschiedenen  Mittelfrequenzen endigen zu lassen, so dass  zum Beispiel die 10     Mittelfrequenzkanäle,    die  im Amt     F1    mit 12     kHz    ankommen, im Amt F,  mit 12, 16, 18... 48     kHz    endigen. Das gleiche  gilt auch in der Richtung von Amt F, nach  Amt F,.

   In diesem Fall besteht dann für  eine Verbindung hinsichtlich des auf der  vom Amt     F2        abgehenden    Zubringerleitung zu  verwendenden Banales eine mehrfache Aus  wahlmöglichkeit, in dem gewählten Beispiel  eine zehnfache, so dass jedes vom Amt     F1     angebotene, für eine vom Amt     F2    abgehende       Mittelfrequenzleitung,    beispielsweise     a2,    be  stimmte Gespräch auf jedem gerade freien  Kanal der Leitung     a2    zwischen 12 und  48     kHz        abgenommen    werden kann.

   Bei einer  solchen Anlage kann weiterhin auf einer  Amtsseite, das heisst auf der Sende- oder  Empfangsseite, in an sich bekannter Weise  eine Gruppenmodulation, wie sie oben be  schrieben wurde,     Anwendung    finden.  



  In der     Fig.    3 ist eine Schaltung dieses  Falles dargestellt, bei dem in beiden     Ämtern     auf Gruppenmodulation verzichtet wird und  für jeden     Hochfrequenzkanal    ein besonderer       Modulator    und Demodulator vorgesehen  wird. Die über die Zubringerleitungen an  kommenden     Mittelfrequenzkanäle    werden  verschränkt über die     Hochfrequenzanlage    ge  geben. Dies kann beispielsweise, wie in der    Figur angedeutet, in der Weise geschehen.

    dass vor die 10     Modulatoren,    die mit den  Trägerwellen 88, 92, 96... 124     kHz        betrieben     werden, Filter für 12     kHz    geschaltet wer  den, vor die 10     Modulatoren    mit den Träger  wellen 128, 182... 164     kHz    Filter für 16     kHz     usw.

       In        FZ    werden die von den 12     kHz-          Kanälen    in F, herrührenden     Ilochfrequenz-          kanäle    sämtlich von mit 88     kHz        betriebenen     Demodulatoren     demoduliert,    so dass die ein  zelnen 12     kHz-Kanäle    entsprechend ihrer  Reihenfolge in     F,.    als 12, 16, 20...

   4$     kHz-          Kanäle    in     F2        erscheinen.    Entsprechend er  scheinen alle 16     kHz-Kanäle    in F, als 12,  16, 20... 48     kHz-Kanäle    in     FZ        usw.    Wird  jetzt beispielsweise eine Verbindung auf dem  12     kHz-Kanal    der Leitung     a,    nach der Lei  tung     b2    gewünscht, so stehen, da das Ge  spräch in einen beliebigen 12     kHz-Eingang     in F, eingeführt werden kann,

   sämtliche  10     Mittelfrequenzkanäle    auf der     Leitung        b2     zur Auswahl. Der     Besetzteinfluss    ist also  gegenüber der Schaltung gemäss     Fig.    2 auf  den zehnten Teil reduziert.  



       Werden    an die Übertragungsanlage noch  höhere Anforderungen in bezug auf die Aus  tauschbarkeit der Kanäle gestellt, so werden  gemäss einer     weiteren    Ausführungsform der       Erfindung    die     Modulatoren        bezw.        Demodu-          latoren,    von denen in diesem Fäll auf     beiden     Amtsseiten für jeden     Hochfrequenzkanal     einer vorzusehen ist, nicht fest mit bestimm  ten     Mittelfrequenzfiltern    zusammengeschal  tet, sondern jeder     Modulator    kann nach Be  darf mit jedem der     Mittelfrequenzfilter,

      die  beispielsweise an den Enden der     Mittelfre-          quenzkabel    angeordnet sind, verbunden wer  den. Die Kanäle der     Hochfrequenzleitung     bilden dann hinsichtlich des ankommenden  und abgehenden Verkehrs ein vollkommenes  Bündel, das heisst alle     Hochfrequenzkanäle     können in gleicher Weise von allen ankom  menden Gesprächen erreicht werden und um  gekehrt.

   In diesem Fall gibt es keinen schäd  lichen     Besetzteinfluss    der     Mittelfrequenz-          kanäle    auf das     Hochfrequenzsystem.        Fig.    4  zeigt, wie sich diese     Forderung    der beider  seitigen     Wahlfreiheit    verwirklichen lässt. Die           Mittelfrequenzkabel    münden in Filter S, zur  Kanaltrennung. Das     Hochfrequenzsystem    ist  auf jeder Seite mit     Modulatoren        ?1i    und zwei  ten Filtern     S=    ausgerüstet.

   Die 100 erforder  lichen Trägerfrequenzen liegen an einem       Vielfachverteiler,    wobei jeder der 100 Gene  ratoren G in der Lage sein muss, so viele     Mo-          dulatoren    gleichzeitig zu speisen, als jede       Mittelfrequenzleitung    Kanäle aufweist (z. B.  10). Zur     Durchschaltung    wird das Mittel  frequenzgespräch mit der Frequenz f     n,    an den       Modulator    irgend eines beliebigen freien       Hochfrequenzkanals    der Frequenz f" gelegt.

    Gleichzeitig wird aus dem Trägerfrequenz  verteiler diejenige Trägerfrequenz     ft    an den       Modulator    gelegt, die nach der Modulation       (f.   <I>=</I>     ft   <I> </I>     f.)    in den freien Hochfrequenz  kanal führt. In gleicher Weise lässt sich am  Ausgang des     Hochfrequenzkabels    eine ganz  willkürliche Verteilung der Hochfrequenz  kanäle auf die     Mittelfrequenzkanäle    erzielen.  



  Diese Massnahme ist auch anwendbar in  dem Fall, dass mehrere     Hochfrequenzkabel    in  einem Amt zusammentreffen und auf eine  Vielzahl von     Mittelfrequenzkabeln    zu vertei  len sind.  



  Wählt man den Kanalabstand im Mittel  frequenz- und im Hochfrequenzbereich gleich,  z. B. 4     kITz,    so kommt man bei dem ange  nommenen Beispiel für alle denkbaren Ver  bindungen mit insgesamt 100 in 4     kHz    Ab  stand liegenden Trägerwellen aus. Die Zahl  der Trägerwellen ist also nicht grösser als die  Zahl der     Hochfrequenzkanäle.    Ein einmal  im Amt vorhandener     Vielfachverteiler    für  diese Anzahl Trägerfrequenzen kann also  stets alle     Modulatoren    mit der gewünschten  Frequenz versorgen.  



  Bei der eben besprochenen     Durchsehal-          tung    wurde angenommen, dass der ganze Zu  bringerverkehr mittelfrequent anfällt. Es  kommen jedoch auch ebenso oft Fälle vor,  bei denen nur ein Teil des Zubringerverkehrs  auf     Trägerwellen    liegt, während der Rest  niederfrequent zu- und abfliesst. Es sind also  auf den Fernämtern Einrichtungen zur voll  ständigen     Demodulation    der Hochfrequenz  kanäle vorzusehen. Überwiegen bei den    Ämtern die     Niederfrequenzkanäle,    so können  sämtliche ankommenden Kanäle niederfre  quent durchgeschaltet werden.

   Es müssen  daher zum Beispiel für die im Amt F, an  kommenden     Mittelfrequenzkanäle        Demodula-          toren    vorgesehen werden. Durch diese Mass  nahme wird der Vorteil erreicht, dass in  jedem Amt je ein ankommender und ein ab  gehender     Mittelfrequenzkanal,    die zusammen       ein    Gespräch übertragen, über, eine nieder  frequente Gabel auf eine     Zweidrahtverbin-          dung    zurückgeführt werden können, die sich  schaltungstechnisch in nichts von den natür  lichen Verbindungen unterscheidet.  



       Dieses    Verfahren der     Demodulation    auf das  Niederfrequenzband kann aber auch auf die  Fälle angewandt werden, bei denen nur     Trä-          gerfrequenzkanäle    im Amt einlaufen; denn  der Vorteil der Verbindungsführung über  niederfrequente     Zweidrahtgabeln    bleibt auch  in diesem Falle erhalten. Die     Transponie-          rung    des     Niederfrequenzkanals    in das Hoch  frequenzband erfolgt zweckmässig in an sich  bekannter Weise mittels einer Mehrfach  modulation.  



  Bei dieser Art der     Durchschaltung    ist  man vollkommen frei in der Wahl der     hoch-          frequenten    Trägerwelle, so dass auch bei  stärkster Verkehrshäufung jeder     hochfre-          quente    Kanal ausgenutzt werden kann. Es  kann nun der Fall eintreten, dass die ankom  menden und abgehenden Kanäle so liegen,  dass sich für die     Demodulation    auf das Nie  derfrequenzband und die erneute Modulation  ein grosser Aufwand ergibt,     \renn    mehrere       Modulationsstufen    verwendet werden müssen.  



  Dieser Aufwand kann erheblich vermin  dert werden, ohne dass deswegen auf die be  liebige     Durchschaltbarkeit    verzichtet worden  wäre. Man kann dies dadurch erreichen, dass  keine vollständige     Demodulation    mehr er  folgt, die, wie eben erwähnt, häufig eine       Mehrfachdemodulation    ist, sondern, dass die  ankommenden mittelfrequenten Gespräche  sämtlich auf ein und dasselbe Mittelfrequenz  band     demoduliert    werden, das zweckmässig  unterhalb der niedrigsten ankommenden Fre  quenz liegt,

   beispielsweise auf eine Frequenz      der Grössenordnung von 20     kHz.        .In.    dieser       .Frequenz    erfolgt nunmehr die     Durchschal-          tung.    Dadurch, dass sämtliche Gespräche auf  dieselbe Mittelfrequenz     demoduliert    worden  sind, erreicht man, dass genau wie bei einer       Demodulation    auf Tonfrequenz für die       Durchschaltung    eine beliebige Austausch  barkeit möglich ist. Anderseits spart man  eine     Demodulationsstufe    bei der Durch  schaltung.  



  Die beschriebene Ausführungsform der  Erfindung ist     im    übrigen nicht auf den Fall  beschränkt, dass das     Frequenzband,    auf das  die einzelnen     ankommenden    Frequenzen     de-          moduliert    werden, unterhalb der niedrigsten  ankommenden     Frequenz    liegt;

   sondern man  kann unter Umständen auch als gemeinsame  Frequenz eine solche wählen, die zwischen  der höchsten und tiefsten     ankommenden    Fre  quenz liegt, oder die zum Beispiel die tiefste  ankommende Trägerfrequenz selbst     ist.     Wichtig ist lediglich, dass sämtliche Ge  spräche auf ein und dasselbe Trägerfrequenz  band transponiert werden, so dass eine be  liebige     Durchschaltmöglichkeit    besteht, ohne  gleichzeitig auf Tonfrequenz     demoduliert    zu  werden. _  Welche Art der     Durchschaltung    im ein  zelnen Fall in dem Fernamt benutzt wird,  hängt wesentlich von den örtlichen Betriebs  verhältnissen ab.

   Ferner ist es nicht     nötig,     in dem Fernamt     FZ    dasselbe Verfahren an  zuwenden wie in dem Fernamt     F1,    so dass  sich dadurch eine weitgehende Anpassungs  fähigkeit des     Übertragungssystemes    an die  Betriebsbedingungen ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Mehrfachmodulation arbeitende Trä gerstrom - Nachrichten - Übertragungsanlage, bei der mindestens zwei Ämter, insbesondere Fernämter, durch eine als Hochfrequenz leitung für breite Frequenzbänder ausgebil dete Hauptleitung verbunden sind, und bei der auch die über Zubringerleitungen erfol gende Übertragung der in den Ämtern zu- und von ihnen abgehenden Gespräche zu mindest teilweise trägerfrequent durchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Ämtern Mittel vorgesehen sind, die es ge statten,
    zum Zwecke der Durchschaltung in einem geeigneten Frequenzbereich die Ka näle mindestens einer zur Übertragung von Gesprächen nach einem der Ämter bestimm ten Leitung voneinander zu trennen und auf v erschiedene Kanäle mindestens einer zur Übertragung von aus diesem Amt abgehen den Gesprächen bestimmten Leitung zu transponieren. UNTERANSPRtrCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Durchschaltung in einem einer Mehrzahl von Zubringer leitungen zugeordneten Frequenzbereich, der unterhalb dem der Hochfrequenz leitung zugehörigen Frequenzbereich liegt und als Mittelfrequenzbereich bezeichnet ist, zwischen den Enden dieser Zubringer leitungen und die Transponierung in den Hochfrequenzbereich bewirkenden Modu- latoren Filter derart eingeschaltet sind, dass eine Trennung der verschiedenen auf den genannten Zubringerleitungen in einem Amt ankommenden Kanäle erfolgt. 2.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in. einem Amt meh rere über verschiedene Zubringerleitungen ankommende Kanäle verschiedener Fre quenz durch einen gemeinsamen Modula- tor in den der Hochfrequenzleitung zu gehörigen Frequenzbereich transponiert werden. 3.
    Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aus allen HOChfre- quenzkanälen, welche Gespräche des glei chen Mittelfrequenzbandes übertragen, auf dem Gegenfernamt nach der Demodula- tion voneinander verschiedene Mittel frequenzbänder erhalten werden. 4.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zu den einzelnen Hoch frequenzkanälen gehörige Modulatoren und Demodulatoren wahlweise mit Zubrin gerleitungen zugeordneten Filtern verbun den und mit den zur Transponierung der Kanäle dieser Zubringerleitungen auf Hochfrequenzkanäle bezw. den zur Trans- ponierung von Hochfrequenzkanälen auf Kanäle der Zubringerleitungen erforder lichen Trägerfrequenzen gespeist werden können. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Ge sprächskanäle im Hoch- und Mittelfre quenzbereich der gleiche ist.
    Anlage nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen wahlweise schaltbaren Trägerfrequenzen einer Frequenzvielfachverteilungsanlage entnommen werden können, die ebensoviel Trägerfrequenzen umfasst, als Hochfre- quenzkanäle vorhanden sind. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwecks Durchschaltung im Niederfrequenzbereich jedes in einem der Ämter über einen trägerfrequenten Kanal einer Zubringerleitung ankommende Gespräch auf Niederfrequenz demoduliert und von diesem Frequenzband aus durch Mehrfachmodulation auf das Hochfre quenzband transponiert wird. B.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sämtliche in einem der Ämter über Zubringerleitungen ankom menden Gespräche auf dasselbe Mittel frequenzband transponiert werden und ihre Durchschaltung auf das Hochfre quenzband in diesem Frequenzband er folgt.
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