CH208280A - Lokomotivfahrgestell mit einem Lenkgestell mit radial einstellbarer Laufachse und ideellem Drehpunkt. - Google Patents

Lokomotivfahrgestell mit einem Lenkgestell mit radial einstellbarer Laufachse und ideellem Drehpunkt.

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CH208280A
CH208280A CH208280DA CH208280A CH 208280 A CH208280 A CH 208280A CH 208280D A CH208280D A CH 208280DA CH 208280 A CH208280 A CH 208280A
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Inventor
Sohn G M B H Henschel
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Henschel & Sohn Gmbh
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/38—Arrangements or devices for adjusting or allowing self- adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves, e.g. sliding axles, swinging axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


  Lokomotivfahrgestell mit einem Lenkgestell mit radial einstellbarer Laufachse  und ideellem Drehpunkt.    Bei dem Bissel-Gestell ist bekanntlich eine  Laufachse mitsamt ihrem Lagergehäuse un  veränderlich in einem deichselförmigen Lenk  gestellrahmen untergebracht, der seinerseits  um einen mit dem Fahrzeughauptrahmen fest  verbundenen Drehzapfen schwenkbar ist. Die  Laufachse, die infolge ihrer Lagerung an  dieser Schwenkung teilnimmt, bewegt sich  dabei auf einem Kreisbogen um den Dreh  zapfen. Eine beliebig gestaltete     Rückverstell-          vorrrichtung    verhindert bezw. mildert eigen  mächtige störende Bewegungen des Lenk  gestelles und führt es beim Auslaufen aus  einer Gleiskrümmung in die Mittelstellung  zurück.  



  Verlängert man den Lenkgestellrahmen  des Bissel-Gestelles über. len Drehzapfen hin  aus bis zur nachfolgenden Achse derart, dass  ein Zapfen am Lagergehäuse dieser letzteren  Achse in einen Längsschritz des Lenkgestell  rahmens eingreift, so entsteht aus dem ein  armigen Bissel-Gestell das ebenfalls bereits  bekannte zweiarmige Drehgestell der Bauart    Krauss bezw. Helmholtz mit festem Dreh  punkt.

   Dabei bewirkt ein radialer Ausschlag  der im Lenkgestellrahmen gelagerten ersten  Achse - durchweg einer Laufachse - mit  Hilfe dieses Rahmens eine     Seitenverschiebung     der zweiten Achse, meist einer Kuppelachse,  parallel zu sich selbst in entgegengesetzter  Richtung zum Ausschlag der ersten Achse;  denn die zweite Achse sitzt     seitenverschieb-          lich    mit ihrem Achslagergehäuse in entspre  chenden Gleitflächen des Fahrzeughaupt  rahmens.  



  In manchen Fällen ist es nun nicht mög  lich, die eben erläuterten Lenkgestelle an  zuwenden, da der     Raum    zwischen den beiden  in Frage kommenden Achsen für andere  Zwecke     -=    beispielsweise bei elektrischen Lo  komotiven für die Unterbringung eines     Tatz-          lagermotors    oder bei Dampflokomotiven für  die Unterbringung des     Aschkastens    - be  nötigt wird und infolgedessen der Drehzapfen  nicht     verwirklicht    werden kann.

   Man hat     in     derartigen Fällen den wirklichen Drehzapfen      durch einen sogenannten ideellen Drehpunkt  ersetzt, wobei die Wirkungsweise der vorbe  schriebenen Anordnungen sich in keiner  Weise ändert, obwohl kein wirklicher Dreh  zapfen vorhanden ist.  



  Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet nun ein Lokomotivfahrgestell mit  einem     Lenkgestell    mit radial einstellbarer  Laufachse und ideellem Drehpunkt, bei dem  ein mit der Laufachse in Wirkungsverbin  dung stehendes Hebelsystem an eine Welle  angeordnet ist. Das Kennzeichnende besteht  darin, dass die achsiale Mittellinie der die  Welle tragenden Lager und diejenige der  Schwenkachse der die Hebel mit dem Lauf  achsgestell verbindenden Gelenke einander im  ideellen Drehpunkt schneiden. In Fortent  wicklung des im Erfindungsgegenstande ent  haltenen     Grundgedankens    kann nun das die  Radialeinstellung des Lenkgestelles bewir  kende Hebelsystem zugleich als Vorrichtung  zur Mitnahme des Gestelles in Fahrtrich  tung ausgebildet sein. Dabei kann die An  ordnung z.

   B. so getroffen werden, dass die  das Laufachsgestell mit den Hebeln verbin  denden Gelenke als Zylinderzapfen ausge  bildet sind, deren Enden kraftschlüssig an  liegen an lotrechten, quer zur Fahrtrichtung  sitzenden Widerlagerflächen des Lenkachs  gestelles. Ferner kann bei erfindungsgemässen  Lokomotivfahrgestellen, bei denen in einer  besonderen Ausführungsform die Lastüber  tragung vom Fahrgestellhauptrahmen auf das  Lenkgestell in einer zur senkrechten Lauf  achsmittelebene parallelen Ebene erfolgt, und  bei denen das dadurch entstehende     Kipp-          moment    durch zwischen Haupt- und Lenk  gestellrahmen eingeschaltete Zwischenglieder  abgefangen wird,

   der Angriffspunkt der Kraft  übertragungsglieder auf den Lenkgestellrah  men zwischen Laufachse und ideellem Dreh  punkt verlegt und die Abfangglieder für das  Kippmoment des Lenkgestellrahmens gegen  über dem Hauptrahmen auf der entgegen  gesetzten     Seite    der Laufachse angeordnet  werden, wobei letztere Glieder ein auf Zug       beanspruchtes    Pendeleisen mit einer     obern     Aufhängung am Lenkgestell und einer un-    tern am Hauptrahmen aufweisen, welche  Glieder gleichzeitig die     Rückstellvorrichtung     für das Lenkgestell in der Mittellage bilden.

    Endlich ist als besonders zweckmässig noch  in Vorschlag gebracht, eine     Treibachse    durch  die Laufachse mittels     aussen    am Hauptrahmen  gelagerter Führungshebel seitlich verschieb  bar zu machen.  



  Der Hauptvorzug der Erfindung besteht,  abgesehen von     Gewichtserleichterungen,    in  der baulichen Ausbildung der Anordnung  darin, dass sich auf diese Weise     unabhängig     von konstruktiven Beengungen grosse Deich  sellängen ermöglichen lassen ohne Vergrösse  rung der Gesamtlänge des Fahrzeuges.  



  In den Zeichnungen sind verschiedene  Darstellungen eines     Ausführungsbeispiels    des  Erfindungsgegenstandes wiedergegeben; es  zeigt  Fig. 1 ein Fahrgestell mit senkrechtem  Längsschnitt durch ein     Lenkgestell,     Fig. 2 einen Grundriss dazu, in dem ge  strichelt eine Führungshebelanordnung für  die Übertragung der Schwenkbewegung der  ersten Achse auf die nachfolgende angeord  net ist;  Fig. 3 zeigt einen Querschnitt zu den bei  den     ersten    Abbildungen     längs    den Li  nien I-I;  Fig. 4 zeigt die Abstützung des Haupt  rahmens auf dem Lenkgestellrahmen schema  tisch in Seitenansicht,     teilweise    aufgeschnit  ten und  Fig. 5 eine Vorderansicht dazu.  



  Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu ersehen ist,  ist am Fahrzeughauptrahmen H vermittels  zweier     fester    Lager A eine schwingbare  Welle     W    mit zwei fest auf ihr     aufgekeilten     Hebeln<I>B</I> und C angeordnet. Die Hebel<I>B</I>  und C greifen am     Lenkgestellrahmen    B in  Punkten D und E, die auf einer sich mit der  Achse     x-x    der Welle     W    in einem Punkte P  schneidenden Geraden     y-y    gelegen sind, in  der Weise an, dass dieser Rahmen den Hebel  schwenkbewegungen wohl in waagrechter  Richtung zu folgen vermag, in senkrechter  Richtung hingegen von diesen Bewegungen  nicht beeinflusst wird (siehe     Fig.    2 und 3).

        Beim Ausschwingen der Welle     W    samt He  beln B und C weichen nämlich die Hebelan  griffspunkte D und E am Lenkgestellrahmen  R soweit aus der Fahrzeugslängsmittelebene  II-II (siehe Fig. 2) aus, wie es den waag  rechten Projektionen der Längen der Hebel  B und C entspricht.

   Da     nun    diese Projek  tionen verhältnisgleich den Hebellängen,  anderseits auch verhältnisgleich ihren Ent  fernungen von dem obenerwähnten Punkt  P sind, welch letzterer den ideellen Dreh  punkt für den Lenkgestellrahmen im vor  liegenden Falle bildet, so braucht man ledig  lich die Hebellänge und ihre Lagerungen auf  der Welle W entsprechend zu wählen, um  dem Lenkgestellrahmen R denselben radialen  Ausschlag zu verleihen, wie ihn ein     Bissel-          Gestell    üblicher Bauform besitzt. Wie aus  Fig. 2 ersichtlich, lässt sich ein fester Dreh  zapfen vorliegendenfalls nicht verwirklichen,  da der dafür erforderliche Raum zwischen  den Längsträgern des Hauptfahrgestelles H  durch den Elektromotor X eingenommen  wird.  



  Die Ausbildung der Angriffspunkte D  und E zwischen den Hebeln B und C sowie  dem     Rahmen    R kann auf verschiedene Art er  folgen; in der dargestellten Ausführungsform  ist sie beispielsweise dadurch     verwirklicht,     dass in den untern Hebelenden Zapfen F be  befestigt sind, deren Mittellinien mit der  Achse y-y zusammenfallen, also nach dem  ideellen Drehpunkt P gerichtet sind, und die  die seitlichen Komponenten der auftretenden  Druckkräfte mit Hilfe von     Gleitstücken    G  auf senkrechte,     kanalförmig    angeordnete  Führungen I am Lenkgestellrahmen R über  tragen. Statt der Gleitstücke G können aber  auch anders ausgebildete Teile     Verwendung     finden, z.

   B.     Kulissensteine.    In bezug auf die  Lage der Achsen x-x sowie y-y gegenüber  dem Haupt- bezw. Lenkgestellrahmen H  bezw. R bestehen keinerlei Beschränkungen,  sofern sie nur die     Bedingung    erfüllen, dass ihr  Schnittpunkt     mit    dem ideellen     Drehpunkt     zusammenfällt; insbesondere kann auch die  Lage der Achse x-x geneigt oder schräg zum  Hauptrahmen sein. Ferner lassen sich auch    statt einer zwei oder noch mehr Achsen  x-x bezw. y-y für die Lagerung des     Hebel-          Systems    B, C vorsehen; in diesem Falle sitzt  dann auf jeder Welle ein entsprechendes He  belpaar.

   Bringt man in Weiterentwicklung  dieses Grundgedankens eine Kuppelachse K,  die seitenverschieblich im Hauptrahmen H  sitzt, und die auf die im Lenkgestellrahmen  <I>R</I> angeordnete Laufachse<I>L</I> folgt, vermittels  Führungshebeln M, die am Rahmen H von  Lagern N getragen werden, in zwangsläufige  Abhängigkeit vom radialen Seitenausschlag  der Laufachse (vergl. Fig. 2, gestrichelter  Teil der Darstellung), so ergibt sich ein zwei  achsiges Lenkgestell mit ideellem Drehpunkt  P, das in seinen Lenkeigenschaften dem ein  gangs beschriebenen Krauss- bezw.     Helmholtz-          Gestell    mit festem Drehpunkt gleichwertig  ist.

   Bei einer solchen     Anordnung    ist es ohne  Bedeutung für deren Prinzip, ob die Füh  rungshebel M unmittelbar an der Laufachse L  oder am Lenkgestellrahmen R angreifen und  auf welche Weise die     Kraftübertragung    zwi  schen Achse und Führungshebeln bewerkstel  ligt wird; es muss dabei nur dafür gesorgt  werden, dass zwischen den Radsatzachsen und  den Führungshebeln eine hinreichende     Re-          lativbeweguugsmöglichkeit    nach allen Seiten  hin besteht.

   Zweckmässigerweise wird man  den längeren Arm des     Führungshebels    M zur  Verringerung der auftretenden Biegungs  beanspruchungen noch besonders lagern, sei  es, dass man ihn mittels Hängeeisen am  Hauptrahmen pendelnd aufhängt, sei es, dass  man besondere, seitlich verschiebbare Füh  rungen am Hauptrahmen vorsieht,     in.    deren  äussern     Enden    die Hebelenden     gelagert    sind.  



  Auch die andere Aufgabe, die     ein    fester  Drehzapfen bei den bisher üblichen Lenk  gestellen     neben    der Ermöglichung eines ent  sprechenden Seitenausschlages unter Radial  einstellung des Gestelles zu erfüllen hat,  nämlich  a) Mitnahme des Lenkgestelles in Fahr  zeuglängsrichtung     beim    Fahren der Loko  motive und  b)     Auffangung    der     Lenkgestell-Kippbe-          wegungen    in senkrechter     Richtung         lassen sich bei der neuen Anordnung entspre  chend verwirklichen. Zur Lösung der erstge  nannten Aufgabe können z.

   B. die Zapfen F  selbst für die Mitnahme herangezogen wer  den, indem die entsprechend ausgebildeten  Zapfenenden F' sich gegen als Widerlager  dienende Querwände 0 des Lenkgestellrah  mens R legen. Ohne Belang für den Grund  gedanken der Erfindung ist es dabei, in wel  cher Weise insbesondere das Zapfenende und  die     Querwand    ausgebildet sind, ob sie bei  spielsweise unmittelbar oder unter Zwischen  schaltung von Druckpfannen und Gleitplat  ten miteinander in Verbindung stehen. Es ist  nur die Bedingung zu erfüllen, dass erstens  die Mitnahmeeinrichtungen in die durch die  Achsen x-x bezw. y-y und den ideellen  Drehpunkt gegebene Ebene zu liegen kom  men und zweitens eine hinreichende Bewe  gungsmöglichkeit in senkrechter Richtung  mit Rücksicht auf das Federspiel usw. vor  handen ist.

   Auch die Auffangung der     Kipp-          bewegungen,    also die Bewältigung des zwei  ten Problems, ist durch eine entsprechende  Abstützung des Lenkgestelles R gegenüber  dem Hauptrahmen H zu errreichen. Man wird  dabei zweckmässigerweise von der sonst üb  lichen Lastübertragung über der Laufachse  L abgehen, da sich sonst ein labiles Gleich  gewicht für das Gestell ergeben und letzteres  ständig wechselnden Kippbewegungen unter  worfen sein würde. Vorliegendenfalls lassen  sie sich am besten von irgendeinem seitlich  aus der senkrechten Laufachsmittelebene her  aus verschobenen Punkt des Gestelles aus  auffangen, wenn eine ihre Tendenz nicht  wechselnde, also ständig in einem     Sinne    wir  kende Beanspruchung auf das Gestell ausge  übt wird.

   Das wird gemäss den Fig. 4 und 5,  für die im übrigen die gleichen Bezugszeichen  für die einzelnen Teile wie bei den voran  gehenden Darstellungen gelten, erreicht durch  eine Verlegung des Angriffspunktes der Last  übertragung aus der senkrechten Laufachs  mittelebene heraus in eine zu ihr parallelen,  senkrechten Ebene z-z (siehe Fig. 4), die im  Abstand a von der Laufachsebene entfernt  nach der Kuppelachse hin gelegen ist. So er-    gibt sich ein etwa gleichbleibendes, nur von  der Grösse der zu übertragenden Last. und des  gewählten Abstandes a abhängiges Moment,  dem an irgendeinem Punkte des Lenkgestelles  nur eine entsprechende Gegenkraft entgegen  besetzt werden muss.

   Bei der dargestellten  Anordnung wird der entsprechende Anteil des  auf das Lenkgestell entfallenden     Haupt-          rahrnengewichtes    mit Hilfe der Ausgleich  hebel Q auf die Lagerungen     S    am Lenkgestell       h'    übertragen, die von der Laufachse     I.    den  Abstand a haben. Das entsprechende Gegen  moment wird von einem oder mehreren, am  vordern Ende des Lenkgestelles R angreifen  den, pendelnden Hängeeisen T     hervorgerufen,     die zwecks ständiger Beanspruchung auf Zug  oben am Lenkgestell mit Zapfen L' und unten  am Hauptrahmen mit Zapfen V     verbunden     sind.

   Diese Hängeeisen T, die so ausgebildet  sein müssen, dass der radiale Ausschlag des  Lenkgestelles nicht gefährdet wird, können  in an sich bekannter Weise gleichzeitig als  Rückstellungseinrichtungen für das Lenk  gestell in die Mittellage benutzt werden,       beispielsweise    etwa durch ihre Ausbildung  als sog. Dreieckpendel (vergl. Fig. 5).

   Um die  am Lenkgestell R auftretenden     Kippbewe-          gungen    sich nicht auf den Hauptrahmen H  auswirken zu lassen, kann man die Anord  nung auch so treffen, dass man als Übertra  gungspunkt für den auf das Lenkgestell ent  fallenden Anteil des Hauptrahmengewichtes  auf     ersteres    Gestell einen Aufhängepunkt  der Lenkgestellabfederung benutzt; zur Er  zeugung des erforderlichen Gegenmomentes  braucht man dann lediglich ein zwischen  Haupt- und     Lenkgestellrahmen    eingeschal  tetes Drucklager nebst Zugeisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lokomotivfahrgestell mit einem Lenk gestell, das eine radial einstellbare Laufachse und einen ideellen Drehpunkt aufweist und bei dem ein mit der Laufachse in W irkungs- verbindung stehendes Hebelsystem an einer Welle (W) angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die achsiale Mittellinie ("r-x) der die Welle (1V) tragenden Lager<I>(A, A)</I> und diejenige der Schwenkachse <I>(y, y)</I> vier die Hebel (B, C) mit dem Laufachsgestell verbindenden Gelenke (F, F)
    einander im ideellen Drehpunkt schneiden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lokomotivfahrgestell nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das die Radialeinstellung des Lenkgestelles (B) bewirkende Hebelsystem (B, C) zu gleich als Vorrichtung für die Mitnahme des Gestelles in Fahrtrichtung ausgebil det ist. 2. Lokomotivfahrgestell nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die das Laufachsgestell (B) mit den Hebeln (B, C) verbindenden Gelenke (F) als Zylinderzapfen ausgebildet sind, deren Enden kraftschlüssig anliegen an lotrech ten, quer zur Fahrtrichtung stehenden Widerlagerflächen (0) des Lenkgestelles. 3.
    Lokomotivfahrgestell nach Patentan spruch, mit einer Lastübertragung vom Fahrgestellhauptrahmen auf das Lenk gestell in einer zur senkrechten Lauf achsmittelebene parallelen Ebene und mit Abfangung des dadurch entstehenden Kippmomentes durch zwischen Haupt- und Lenkgestellrahmen eingeschaltete Zwischenglieder, dadurch gekennzeich net, dass der Angriffspunkt (<B>S</B>) der Kraftübertragungsglieder (Q) zwischen der Laufachse (L) und dem ideellen. Dreh punkt (P) gelegen ist, und die Abfang glieder (T, U, V) für das Kippmoment des Lenkgestellrahmens gegenüber dem Hauptrahmen auf der entgegengesetzten Seite der Laufachse sitzen,
    wobei letztere Glieder ein auf Zug beanspruchtes Pen deleisen (T) mit einer obern Aufhängung am Lenkgestell und einer untern am Hauptrahmen aufweisen, welche Glieder gleichzeitig die Rückstellvorrichtung für das Lenkgestell in die Mittellage bilden. 4. Lokomotivfahrgestell nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Treibachse (K) durch die Laufachse (L) mittels aussen am Hauptrahmen (H) ge lagerter Führungshebel (M) seitlich ver schiebbar ist.
CH208280D 1938-12-14 1938-12-14 Lokomotivfahrgestell mit einem Lenkgestell mit radial einstellbarer Laufachse und ideellem Drehpunkt. CH208280A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037503B (de) * 1953-03-24 1958-08-28 Mak Maschinenbau Kiel Ag Abstuetzung des Rahmens eines Schienenfahrzeuges auf dem an ihm angelenkten einachsigen Lenkgestell
CN113428184A (zh) * 2021-07-29 2021-09-24 中国铁建重工集团股份有限公司 一种用于磁浮线路养护车辆的单轴转向架

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1037503B (de) * 1953-03-24 1958-08-28 Mak Maschinenbau Kiel Ag Abstuetzung des Rahmens eines Schienenfahrzeuges auf dem an ihm angelenkten einachsigen Lenkgestell
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