CH208309A - Fahnenstangenhalter. - Google Patents
Fahnenstangenhalter.Info
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
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Description
Fahnenstangenhalter. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fahnenstangenhalter, bei welchem der dauernd am Gebäude verbleibende Teil mög lichst klein und unauffällig sein kann und welcher ein rasches und leichtes Einsetzen und Herausnehmen der Fahnenstange ge statten kann, ohne dass man sich hierbei weit aus dem Fenster hinauslehnen muss.
Der Fahnenstangenhalter .gemäss der Er findung besitzt ein zur Befestigung an einer Gebäudemauer bestimmtes U-förmiges Lager stück, indessen Schenkeln ein Schwenkteil mit einer geneigten ,Stangenhülse um eine vertikale Axe verschwenkbar, in der Mittel stellung feststellbar und abnehmbar ge lagert ist.
Zweckmässigerweise ist zum Feststellen ,des Schwenkteils in der Mittelstellung ein Bolzen vorgesehen, welcher ausserdem auch zum Feststellen des .Schwenkteils in den bei den seitlichen Schwenklagen .dienen kann. Ausser Gebrauch kann dann der ,Schwenkteil nach Lösen des Sicherungsbolzens ohne wei teres weggenommen werden, so dass nur das Lagerstück sichtbar am Gebäude verbleibt und kein Einrosten von Gelenkzapfen ein treten kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes nebst einer Detailvariante ist in der Zeichnung dargestellt. Fes zeigt: Fig. 1 einen Fahnenstangenhalter Zn Ge brauchsstellung im Seitenriss und Fig. 2 eine Draufsicht; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des Lab r- stückes; Fig.4 zeigt eine Detailvariante in An sicht und Fig.5 in Draufsicht; Fig. 6 zeigt eine Einzelheit aus Fig. 1 in Stirnansicht.
Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte Fahnen stangenhalter besteht im wesentlichen aus einem Lagerstück 1 und einem Schwenk teil 2.
Das U-förmige Lagerstück 1 hat im Steg zwei Löcher lt zur Befestigung an einer Gebäudemauer dicht unter oder neben einem Fenster mittels Ankersehmauben. Die beiden Schenkel 1o und 1u .des Lagerstückes sind parabelförmig abgeschnitten und haben senk recht übereinander Zapfenlöcher 1b zur Auf nahme der Drehzapfen 5 und 9 des Schwenk teils 2.
Der Schwenkteil 2 besitzt ein gegen über dem Lagerstück geneigt angeordnetes Rohrstück 2r, welches die Stangenhülse bil det. Das Rohrstück ist am obern Ende durch einen Ringwulst 2w verstärkt und hat am untern, parallel zu den Schenkeln den Lager stückes 1 abgeschnittenen Ende einen ein geschweissten Boden, an welchem der Dreh zapfen 9 sitzt.
Nahe dem obern Ende der Stangenhülse 2r ist parallel zu den Schen keln des Lagerstückes 1 eine flache Stütze 3 angeschweisst, an deren Unterseite der obere Drehzapfen 5 befestigt ist, welcher bedeutend länger ist als der senkrecht darunter liegende untere Drehzapfen 9. Zur Versteifung ist zwischen der Stütze 3 und der Stangen hülse 2r eine Rippe 4 aus Blech ein geschweisst.
In einem Auge \?a nahe dem obern Ende der Stangenhülse 2r auf der Oberseite ist eine Klemmschraube 10 ein geschraubt, auf welcher in der Rohrhöhlung eine ringsegmentförmige Klemmbacke 11 (Fig. 6) mit geriffelter Innenfläche in nicht gezeichneter Weise drehbar befestigt ist, um Fahnenstangen verschiedenen Durchmessers einklemmen zu können.
Die Stütze 3 hat ein kreisrundes Loch mit einem radial nach aussen gerichteten Schlitz, so dass sich eine schlüssellochförmige Öffnung ergibt, und ein gleiches Loch la bezw. 1s (Fig. 3) liegt senk recht darunter im obern Schenkel 1o des Lagerstückes 1, sowohl wenn sich der Schwenkteil in der gezeichneten Mittellage befindet, als auch wenn er um 1,:K)' verdreht ist.
In diese Löcher passt ein Bolzen. 6 mit einem in die Schlitze der Löcher la und 1s passenden Bart 6a, der, von oben her ein- gesteckt, den Teil 2 gegen Drehung sichert. Dieser Bolzen ist mittels einer Kette i an einer Öse 8 befestigt, die an der Stütze 3 festgeschweisst ist.
Die Gebrauchsweise des Fahnenstangen- halters ist folgende: Zum Beflaggen setzt man den Schwenk teil 2 in das Lagerstück 1 von oben her ein, indem man erst den obern Drehzapfen 5 in das Loch 1 b und dann den untern Dreh zapfen 9 in das Zapfenloch des untern (Schen kels 1u einführt.
Das letztere hat einen kege lig erweiterten obern Rand, so dass der untere Drehzapfen unter der Führung des obern Drehzapfens 5 leicht in sein Loch hinein- gleitet. Nun schwenkt man den Schwenk- teil 2 seitlich nach links oder rechts, z.
B. in die in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Lage, und fixiert ihn durch Einstecken .des Bolzens 6.
Dann steckt man die Fahnen- stange in die Stangenhülse 2r, was mühe- und .gefahrlos geschehen kann, da man sich hierbei nicht weit zum Fenster hinauslehnen muss, und, befestigt die Stange in der Stangenhülse durch Anziehen der K@lemm- schraube 10.
Hierauf zieht man den Bolzen 6 heraus, vemschwenkt den Schwenkteil 2 um 90 in die Mittellage und steckt den Bolzen 6 wieder durch die sich deckenden Löcher der Stütze und des obern '.Schenkels. worauf man ihn um eine halbe Drehung dreht, so dass sein Bart 6a dem Schlitz des Loches la dia metral gegenüber zu liegen kommt;
der Bol zen kann nun nicht mehr herausgezogen wer den. Der Schwenkteil ist auf diese Weise in seiner Labe ,gesichert, so dass er sich selbst bei heftigen Bewegungen der Fahne nicht bewegen kann.
Beim Wegnehmen der Fahne verfährt man umgekehrt und kann dann den Schwenkteil abnehmen, um ihn zu versorgen, so dass nur das Lagerstück 1 am Gebäude bleibt.
Die Fig.4 und. -5 zeigen eine Variante, bei welcher der Bolzen 6' mit einem Quer griff ausgebildet und anstatt mit einer Kette durch eine Drahtschlaufe 12 gehalten ist, welche den Bolzensehaft eng umfasst, so dass sie ein Herausfallen oder Herausziehen des Bolzens verhindert, und deren Enden an der Stütze 3 bei 13 angeschweisst sind.
Zieht man den Sicherungsbolzen 6' bei der Handhabung nach oben, so stösst dessen Bart 6a an die Drahtschlaufe 13, und diese hält den Bolzen in der hochgezogenen Lage fest. Die Herstellung Ales beschriebenen Fahnen stangenhalters, welcher keinerlei Gussstücke aufweist,
ist einfach und billig. Das Lager stück I kann aus einem normalen U-Eisen- träger herausgeschnitten werden, und die Hülse des Schwenkteils 2 wird von einem Stahlrohr abgeschnitten und die verschie denen Teile an das Rohrstück angeschweisst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahnenstangenhalter, dadurch gekenn zeichnet, dass derselbe ein zur Befestigung an einer Gebäudemauer bestimmtes U-för- miges Lagerstück aufweist, indessen Schen keln ein Schwenkteil mit einer geneigten Stangenhülse um eine vertikale Axe ver- schwenkbar, in,der Mittelstellung feststellbar und abnehmbar gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Fahnenstangenhalter gemäss Patentau- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die ,Stangenhülse unten parallel zum )Schen kel des Lagerstückes abgeschnitten ist und einen Boden hat, an welchem ein Drehzapfen sitzt, und dass nahe dem obern Ende der Hülse eine parallel zum obern Schenkel des Lagerstückes und über diesem liegende flache ,Stütze an gesetzt ist, die unten :senkrecht über dem untern Drehzapfen einen Drehzapfen von .grösserer Länge als jener aufweist, wobei in den Schenkeln des Lagerstückes Löcher für .die beiden Drehzapfen vor gesehen sind. 2.Fahnenstangenhalter gemäss Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feststellung des Schwenkteils in der Mittelstellung und in zwei Seitenlagen ein Bolzen dient, der vorn einen schlüsselbartähnlichen Vor sprung aufweist, dass die Stütze ein und der obere Schenkel des Lagerstückes drei dem Bolzen entsprechend profilierte Löcher aufweist, die in der Mittelstellung des Schwenkteils bezw.in einer der beiden Seitenlagen senkrecht unter dem Loch in der Stütze liegen, so dass der Bolzen hin durchgesteckt werden kann und nach er folgter Drehung durch seinen Bart am Herausfallen gehindert ist. 3.Fahnenstangenhalter gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangenhülse am obern Rand mit einem Verstärkungswulst versehen ist und oben nahe dem obern Ende ein Auge für eine Klemmschraube hat, die in der Hülse eine _ ringsegmentförmige Klemmbacke zum Festklemmen der eingesteckten Fahnenstange trägt. 4. Fahnenstangenhalter gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siche rungsbolzen eine Ringöse hat und mit tels einer Kette an der Stütze befestigt ist.5. Fahnenstangenhalter gemäss Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Siche rungsbolzen einen Quergriff hat und mittels einer an der Stütze festgemach ten Drahtschlaufe, welche den Bolzen schaft eng umfasst, gehalten ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH208309T | 1939-03-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208309A true CH208309A (de) | 1940-01-31 |
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ID=4445997
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208309D CH208309A (de) | 1939-03-20 | 1939-03-20 | Fahnenstangenhalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208309A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3724791A (en) * | 1971-04-26 | 1973-04-03 | P Mason | Outrigger mount for fishing boats |
| USD344447S (en) | 1992-08-24 | 1994-02-22 | Kuehl Robert J | Flagpole bracket |
-
1939
- 1939-03-20 CH CH208309D patent/CH208309A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3724791A (en) * | 1971-04-26 | 1973-04-03 | P Mason | Outrigger mount for fishing boats |
| USD344447S (en) | 1992-08-24 | 1994-02-22 | Kuehl Robert J | Flagpole bracket |
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