CH208377A - Verfahren zur Beeinflussung des Lautstärkeumfanges bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Beeinflussung des Lautstärkeumfanges bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.

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CH208377A
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description


  Verfahren zur     Beeinflussung    des     Lautstärkeumfanges    bei der     Wiedergabe    von  Tonaufzeichnungen und Einrichtung zur     .Ausübung    dieses Verfahrens.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Beeinflussung des Lautstärke  umfanges bei der Wiedergabe von Tonauf  zeichnungen und eine Einrichtung zur Aus  übung dieses Verfahrens. Es ist eine be  kannte Tatsache, dass die aufgezeichneten  Tonschwingungen nicht den     Lautstärke-          umfang    aufweisen, der den Tönen in der  Natur zukommt. Bei der Wiedergabe solcher  Aufzeichnungen haben daher solche Töne  einen flachen Klang; es fehlt ihnen die Dy  namik.

   Es ist bereits versucht worden, diese  Nachteile zu beseitigen, und zwar wurden  zu diesem Zweck zur Vergrösserung der Dy  namik besondere Regelglieder im Übergangs  weg vorgesehen, die durch eine mittels       Gleichrichtung    erzeugte Regelspannung be  einflusst wurden. Hierbei steuerten die Re  gelglieder entweder den elektrischen oder  den optischen Teil der Übertragungseinrich  tung. Das Verfahren - und die Einrichtung    nach der     Erfindung    ermöglichen eine Erwei  terung des     Lautstärkeumfanges    ohne zu  sätzliche Regelglieder.

   Dies wird nach dem       erfindungsgemässen    Verfahren dadurch er  reicht, dass der     Abtastlichtstrahl    zweimal  durch den Film geführt wird, wobei er bei'  dem ersten Durchgang durch den Mittelwert  der Transparenz eines     bestimmten    Teils der  Aufzeichnung, dessen Ausdehnung in Film  laufrichtung grösser ist als die Breite der  Spaltabbildung, verändert, und beim zweiten  Durchgang nach der Tonfrequenz moduliert  wird.

   Dies kann zum Beispiel in der Weise  geschehen, dass die beiden Durchleuchtungen  an verschiedenen     benachbarten    Stellen     des-          Filmes    liegen, zwischen denen der Film eine  Schleife bildet, so dass das Licht nacheinan  der durch die beiden     Tonaufzeichnungsstel-          len    geht, wobei der Lichtstrich nur auf der  einen Aufzeichnung scharf abgebildet ist,  während er die andere Aufzeichnung in grö-           sserer    Breite durchsetzt.

   Auf diese Weise  kann mit zunehmender Lautstärke das mitt  lere Wiedergabelicht vergrössert werden und  damit auch der     Lautstärkeumfang.    Die er  findungsgemässe Einrichtung zur     Ausübung     dieses Verfahrens weist hinter dem Film ein  optisches System auf, welches das     Abtast-          licht    auf den Film zurückwirft, von dem es  auf die Photozelle fällt. Hierbei kann als  optisches System zweckmässig ein Hohlspie  gel verwendet werden, der das     Abtastlicbt     auf den Film reflektiert.  



  Ausführungsbeispiele des Verfahrens  nach der Erfindung werden an Hand der       Abb.    1 bis 3 näher erläutert.  



  Auf dem Film in     Abb.    1 befindet sich  eine     Reintona.ufzeichnung    nach     Abb.        2)-,    diese  Aufzeichnung besteht aus einer Zacken  schrift 2, bei der der     tonaufzeichnungsfreie     Teil in bekannter Weise durch einen     Abdeck-          streifen    3 abgedeckt ist. Die Lichtquelle 4  beleuchtet über den     Kondensor    5 den Spalt  6, der von dem Objektiv 7 über den Spiegel,  vorzugsweise Hohlspiegel, 8 bei 9 auf dem  Film 1 abgebildet wird. Der Strahlengang  setzt sich über einen weiteren Spiegel, eben  falls vorzugsweise Hohlspiegel, 10 zur Photo  zelle 11 fort.

   Der erste Durchtritt des Lich  tes durch den Film geschieht längs einer  längeren     Strecke,    z. B. von 15 bis 20 mm, so  dass das Licht, welches auf den Spiegel 8  fällt, durch den Mittelwert der Transparenz  der     Abtaststrecke    verändert wird. Die Ein  richtung ist so getroffen, dass das Licht, wel  ches vom Spiegel 8 auf den Film zurück  fällt, einen Lichtstrich ergibt, wie er bei der  üblichen     Abtastung    zur Wiedergabe verwen  det wird. Ein solcher Lichtstrich kann etwa  die Abmessung 20 mal 200     Ic    besitzen.

   Ein  solcher Lichtstrich ist in     Abb.    2 bei 1.2 dar  gestellt, während die Lichtfläche, die den  Film beim ersten Durchgang trifft, in der  Längsrichtung des Filmes um ein Vielfaches  grösser ist, wie dies der Spalt 13     (Abb.    2)  zeigt, der im übrigen so breit sein kann, wie  die Tonspurbreite. Für den ersten Durchtritt  kann auch eine Lichtfläche gemäss     Spalt    14       (Abb.    2) verwendet werden. Dieser ist der    Höhe und Breite nach etwas kleiner, so dass  die Veränderung des Lichtes durch den Mit  telwert der Transparenz im wesentlichen nur  bis zu einer bestimmten Grösse der aufge  zeichneten Amplitude stattfindet.

   Der opti  sche Wirkungsgrad der Anordnung kann da  durch erhöht werden, dass das Spaltbild 13  um<B>90'</B> gedreht verkleinert auf den Film  zurückgeworfen wird. Zu diesem Zweck  können zwei unter 90   geneigte Spiegel oder  eine geeignete     Prismenordnung,    gegebenen  falls in Verbindung mit einer Abbildungs  optik, hinter dem Film angeordnet werden,  derart, dass der Spalt 13 die Abmessungen  des     Spaltes    12 bekommt. Bei der     Abtastung     gewöhnlicher Aufzeichnungen in Zacken  schrift, also eine     Nullinienverlagerung    oder  Abdeckung, wird die Breite der Lichtfläche  für den ersten Durchtritt zweckmässig gleich  der halben Tonspurbreite genommen. Es ist  dies in     Abb.    3 dargestellt.

   Die Lichtfläche  für den ersten Durchtritt ist mit. 15 bezeich  net. Die Höhe dieser Lichtfläche in Film  laufrichtung ist entsprechend wie in     Abb.    2  zu wählen. Die Lichtfläche für den zweiten  Durchgang ist mit 16 bezeichnet und hat  die üblichen Abmessungen. Diese Licht  fläche kann auch durch Drehung der Fläche  15 um 90   und entsprechende optische Ver  kleinerung hergestellt. werden. Die Breite  der Lichtfläche 15 kann kleiner und auch  etwas grösser als die halbe Tonspurbreite ge  wählt werden, je nachdem, wie weit die Mo  dulation des Lichtes im Rhythmus der Trans  parenz gewünscht wird.

   Im Falle von     Fig.    2       entspricht    dieser Rhythmus ungefähr dem  jenigen der gezeichneten     Hüllkurve.    An  Stelle eines     rechteckigen        Lichtfleckes    beim  ersten Durchgang kann auch ein Lichtfleck  gewählt werden, der eine Dreiecks- oder     Tra-          pezform    besitzt oder dessen Begrenzungs  linien nach einer Kurvenform verlaufen, wo-.  bei immer die Ausdehnung dieses     Licht-          fleckes    in     Filmlaufrichtung    grösser als die  Breite der Spaltabbildung ist.

   Durch der  artige     Blendenformen    kann die Ein- und       Ausschwingzeitkonstante    der Regelanord  nung beeinflusst werden.      Das Verfahren nach der Erfindung lässt  sich in erster Linie anwenden auf     Reinton-          aufzeichnungen    in Zacken- oder Sprossen  schrift. Hierbei kann die     Reintonwirkung     bei der     Zackenschrift    durch Verlagerung der  Nullinie oder Abdeckung der Tonspur in be  kannter Weise erreicht werden und bei  Sprossenschrift durch Veränderung der mitt  leren     Schwärzung    oder ebenfalls durch Ab  deckung in bekannter Weise.

   Ferner lässt es  sich anwenden bei gewöhnlicher Zacken  schrift oder bei Gegentaktaufzeichnungen,  bei denen zum Beispiel die negativen und  positiven Halbwellen in getrennten Tonspu  ren aufgezeichnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Beeinflussung des Laut stärkeumfanges bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abtastlichtstrahl zwei mal durch den Film geführt wird, wobei er bei dem ersten Durchgang durch den Mittelwert der Transparenz eines be stimmten Teils der Aufzeichnung, des sen Ausdehnung in Filmlaufrichtung grösser ist als die Breite der Spaltabbil dung, verändert und beim zweiten Durchgang nach der Tonfrequenz modu liert wird.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein hinter dem Film an geordnetes optisches System, welches das Abtastlicht auf den Film zurück wirft, von dem es auf die Photozelle fällt. UNTERANSPRü CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch einen Hohlspiegel als optisches System. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein optisches Sy stem, das auf dem Film einen schmalen Lichtstrich erzeugt.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein optisches System, das den Lichtfleck, der durch den Film tritt, um 90 dreht. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen Film und Photozelle eine optische Vorrichtung vorgesehen ist, die das Abtastlicht zur Photozelle ablenkt.
CH208377D 1937-08-06 1938-07-25 Verfahren zur Beeinflussung des Lautstärkeumfanges bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen und Einrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. CH208377A (de)

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