CH208426A - Zugbeleuchtungseinrichtung. - Google Patents
Zugbeleuchtungseinrichtung.Info
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Description
Zugbeleuchtungseinrichtung. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zugbeleuchtungseinrichtung mit Gleichstrom-Nebenschlussgenerator für wech selnde Drehrichtung. Die Einrichtung weist Mittel auf durch welche bei beiden Dreh richtungen des Generators die Stromrichtung in der Erregerwicklung unverändert gehalten wird.
Bei bekannten Anordnungen zu dem ge nannten Zweck hat man sich mechanisch arbeitender Vorrichtungen bedient. Man hat zum Beispiel bei wechselnder Drehrichtung die Bürsten um eine Polteilung in entspre chendem Sinne verdreht. Diese Anordnung ist jedoch nur möglich bei frei kommutieren den Maschinen ohne Wendepole. Bei Ma schinen mit Wendepolen hat man einen me chanischen Polwechsler benutzt, mittels des sen bei Umkehrung der Drehrichtung eine entsprechende Vertauschung der Ankerab leitungen zu der Erregerwicklung erfolgt.
Derartige mechanische Einrichtungen be- sitzen vor allem den Nachteil, dass sie bei Störungen bei wechselnder Drehrichtung nicht schnell genug die erforderliche Um- polung bewirken, sondern mit erheblicher Verzögerung arbeiten. Solche Störungen tre ten sehr leicht ein, da derartige Vorrichtun gen mechanisch recht kompliziert sind und ausserdem unter Anwendung von Reibungs kräften arbeiten, welche kaum über - eine längere Betriebszeit konstant gehalten wer den können und im übrigen schwer regelbar sind.
Alle diese Nachteile sind bei der Ein- richtung nach der Erfindung, welche ein po larisiertes Relais besitzt, dadurch vermieden, dass zwischen Anker und Erregerwicklung des Generators ein Stromwender eingeschal tet ist, der bei Stillstand des Generators die Feldwicklung abgeschaltet hält und erst nach Anlauf des Generators die Erregerwick lung mit den Polen des Ankers derart elek trisch verbindet, dass die Stromrichtung durch die Erregerwicklung bei beiden Drehrichtun gen unverändert bleibt.
In der Zeichnung, die zwei Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes sch(#- matisch darstellt, ist Fig. 1 das erste, und Fig. 2 das zweite Ausführungsbeispiel. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist an die Bürsten g und lt des Ankers a die 'Vicklung q des polarisierten Relais<I>p</I> angeschlossen.
Mittels des polarisierten Relais p wird der Umschalter .tt gesteuert, an dessen AnschluB- klemmen einerseits die Enden c und d der Feldwicklung f und anderseits die Pole des Ankers a angeschlossen sind. Wenn die :1Ia- schine stillsteht, also im umerregten Zustande des polarisierten Relais p, sind die Schalt hebel des Umschalters u ausgeschaltet.
Da gegen sind bei einer bestimmten Drehrich tung des Ankers a die Bürste g mit dem Ende c und die Bürste <I>h</I> mit dem Ende<I>d</I> der Feldwicklung verbunden; bei umgekehr ter Drehrichtung ist aber die Verbindung zwischen den Bürsten des Ankers a und den Enden der Feldwicklung vertauscht. Gleich zeitig wird mittels des mittleren Schalthebels des Umschalters it einmal die Wicklung ml und das andere Mal die Wicklung real des Schützes s mit den Bürsten des Ankers ver bunden.
Auf diese Weise wird bei Umpolung des Ankers mittels des von dem Schütz s gesteuerten Umschalters v stets die gleiche Polarität an die Netzzuleitungen gelegt. Die Betätigung des polarisierten Relais erfolgt, sobald nach Anlaufen der Dynamo eine ge wisse Remanenzspannung erzielt ist.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel ist in Parallelschaltung zu der Dynamo eine Batterie b angeordnet. Hier be sitzt der von dem polarisierten Relais p ge steuerte Umschalter a nur drei Anschluss klemmen, weil die Spannung der Batterie b für die Speisung der Wicklung ml des Schützes s, sowie der Wicklung m2 des Schützes s2 benutzt wird.
Diese beiden Schütze werden dazu verwendet, um einer seits dafür Sorge zu tragen, dass bei Um- polung des Ankers a stets dieselben Pole der Batterie zugeführt werden, und anderseits die Enden c und<I>d</I> der Erregerwicklung<I>f</I> unter entsprechender Vertauschung mit den Bürsten g und<I>h</I> des Ankers<I>a</I> verbunden werden. Dies geschieht in der Weise, dass mittels der Schalthebel der Schütze s, und s_ die Bürsten g und h des Ankers a vertauscht werden.
Das polarisierte Relais p dient bei diesem Ausführungsbeispiel dazu, um die Schütze s, und s2 entsprechend zu steuern.
Dies erfolgt in der Weise, dass einmal die Spule na, des Schützes <I>s,</I> Strom erhält und das andere Mal die Spule in_ des Schützes s$. Um die Wicklung q des polarisierten Relais p vor Überlastung zu schützen, ist ein Über- spannungsselbstschalter t vorgesehen,
mittels dessen bei Überschreitung einer vorgeschrie benen Spannungsgrenze vor die Wicklung q des polarisierten Relais der Widerstand u- eingeschaltet wird. Bis zu dieser Spannungs grenze ist der Widerstand w mittels des Überspannungsschalters t durch die Brücke kurzgeschlossen. x ist. ein an sich bekannte r Rückstromautomat.
Ein wesentlicher Vorteil der beschrie benen Anordnungen besteht darin, dass kei nerlei zusätzliche bewegliche Teile an dem Anker vorhanden sind. Es können also Ne benschlussmaschinen der gängigen Bauart ohne weiteres benutzt werden. Dies ist von besonderer Bedeutung bei Anwendung der Anordnung in Fahrzeugen, insbesondere Ei senbahnwagen, wo der Generator an schwer zugänglicher Stelle angeordnet und erheb lichen Erschütterungen ausgesetzt ist. Ein Schaltkasten mit den Apparaten kann an geschützter Stelle und gut abgefedert ange bracht werden, so dass eine mechanische Ab nutzung praktisch ausgeschlossen ist.
Der durch Weglassung der beweglichen Teile an dem Anker bisher benötigte Raum kann für eine Vergrösserung und Erhöhung der Lei stung des Generators ausgenutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zugbeleuchtungseinrichtung mit Gleich strom-Nebenschlussgenerator für wechselnde Drehrichtung und mit einem polarisierten Relais zum Umpolen des Generators, dadurch gelzennzeichnet, dass zwischen Anker (a) und Erregerwicklung (f) des Generators ein Stromwender eingeschaltet ist, der bei Still stand des Generators die Feldwicklung ab geschaltet hält und erst nach Anlauf des Ge nerators die Erregerwicklung mit den Polen des Ankers derart elektrisch verbindet,dass die Stromrichtung durch die Erregerwick- lung bei beiden Drehrichtungen unverändert bleibt. UNTERANSPRt1CHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch mit elektrischer Sammelbatterie, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigungsspulen der Stromwenderschütze an die Batterie- spannung angeschlossen sind, so dass das polarisierte Relais nur den Betätigungs strom für die Schütze zu steuern hat, und dass zwischen dem Generator und der Bat terie ein Rückstromautomat angeordnet ist.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zum Schutze des polarisierten Relais ein Überspan nungsselbstschalter (t) angeordnet ist, durch welchen bei einer bestimmten Gene- ratorspannung ein Widerstand (v) in den Stromkreis des polarisierten Relais ge schaltet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE208426X | 1938-02-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208426A true CH208426A (de) | 1940-01-31 |
Family
ID=5794231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208426D CH208426A (de) | 1938-02-18 | 1939-01-10 | Zugbeleuchtungseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208426A (de) |
-
1939
- 1939-01-10 CH CH208426D patent/CH208426A/de unknown
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