CH208512A - Bewehrung am Oberteil von Textilspindelschäften. - Google Patents
Bewehrung am Oberteil von Textilspindelschäften.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H75/00—Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
- B65H75/02—Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
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- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
Bewehrung am Oberteil von Teztilspindelschäften. Es ist bekannt, als Bewehrung für Ober teile von zur Aufnahme von Textilspulen bestimmten Spindelschäften sogenannte Spin- delaufsätze aus Holz zu verwenden. Dabei besteht aber durchweg die Gefahr, dass trotz durchgehender Tränkung des Holzes im Be trieb Formänderungen zufolge Einwirkung von Wärme und Feuchtigkeit auftreten. Die Folge davon sind Verbiegungen des Spindel schaftes und schlechter Lauf der Spindel.
Man hat auch schon Aufsätze aus Metall vor geschlagen, die jedoch den Nachteil haben, dass sie meist zu schwer und oft auch nicht auf einfache Weise mit dem Spindelschaft zu verbinden sind.
Die Erfindung betrifft nun eine Beweh rung am Oberteil von Textilspindelschäften, um Verbiegungen des Spindelschaftes zu ver meiden.
Zu diesem Zwecke ist gemäss vorliegender Erfindung ein Füllstoff vorgesehen, der im Falle eigener Formänderung vermöge seines geringen Eigengewichtes und seiner geringen Festigkeit nicht im Stande ist, den Spindel schaft zu verbiegen.
Hierbei kann mittels des Füllstoffes am Spindelschaft ein stabförmiger Körper mit Längsbohrung gebildet sein, oder die Beweh rung kann mehrere Stücke aufweisen, die auf dem Spindelschaft unter Ausnützung ihrer Elastizität befestigt sind. Dabei ist es auch noch möglich, die einzelnen Füllstücke durch Verleimen zu befestigen.
Es können aber auch zwischen den nach giebigen Füllstücken scheibenförmige, un mittelbar am Spindelschaft befestigte Körper von grösserer Festigkeit als derjenigen der Füllstücke liegen, welche die Kupplung mit der Spule vermitteln, wobei die Spule mit dem Füllstoff nicht oder nur teilweise in Be rührung kommt.
Die Füllstücke können vorteilhafterweise aus Presskork, aus Gummi, oder einem Ge misch aus Kork und Gummi bestehen, und es können deren Oberflächen durch einen widerstandsfähigen Überzug gegen Abnüt zung und Eindringen von Feuchtigkeit ge schützt sein.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt in einem teilweisen Längs schnitt eine erfindungsgemäss ausgebildete Bewehrung eines Spindelschaftes, während Fig. 2 ebenfalls in einem teilweisen Längsschnitt das zweite Ausführungsbeispiel darstellt.
Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind auf einen Spindelschaft a einzelne Füllstücke bi, b2, b3 bis b6 gesetzt, die sich zwischen einem Spindelwirtel c und einem Spindelkopf d befinden, und zum Beispiel aus Presskork bestehen.
Die einzelnen Füllstücke haben zweckmässigerweise vor dem Aufsetzen eine engere Bohrung als der Durchmesser des Spindelschaftes, so dass sie unter Ausnützung ihrer Elastizität auf den Spindelschaft a ge setzt werden können. In Fig. 1 ist ein kege- liger Schaft a angenommen und weiterhin vorausgesetzt, dass der Einfachheit halber die Füllstücke im einzelnen abgestufte, zylin drische Bohrungen aufweisen. Für den Fall, dass zylindrische Schaftoberteile in Frage kommen, kann die Unterteilung in einzelne Füllstücke unterbleiben. Die Garnhülse f sitzt auf den Füllstücken auf.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem zwischen den zum Beispiel aus Presskork hergestellten nachgiebigen Füll stücken bi bis b7 scheibenförmige Körper ei, e2, es bis e7 unmittelbar am Spindelschaft be festigt sind;
diese scheibenförmigen Körper sind von grösserer Festigkeit als die Füll stücke, indem sie zum Beispiel aus gegenüber Presskork grössere Zerreiss- und Biegefestig keit besitzendem Leder bestehen, was einen für bestimmte Zwecke besonders vorteilhaf ten Aufsatz ergibt, indem dieser durch die scheibenförmigen Körper einen grösseren Ab nützungswiderstand erhält.
Die Füllstücke bi bis b7 haben geringeren Durchmesser als die scheibenförmigen Körper ei bis e7, auf denen die Garnhülse f sitzt und dadurch mit den Füllstücken im allgemeinen nicht in Berüh rung kommt; bei kleinem Unterschied der Durchmesser der scheibenförmigen Körper und der ihnen als Tragorgane dienenden Füll stücke kann unter Umständen infolge Nach giebigkeit der scheibenförmigen Körper eine teilweise Berührung der Spule mit den Füll stücken eintreten.
Für die Füllstücke eignet Presskork sich deshalb, weil er genügend Elastizität auf weist, ohne so viel Eigenfestigkeit zu be sitzen, dass er im Falle eigener Formände rung den Spindelschaft verbiegen könnte. Die einzelnen Füllstücke werden zweckmässiger weise in der Bohrung mit dem Schaft und an den Stirnflächen gegenseitig durch ein Bindemittel, z. B. Leim, verklebt.
Um die Füllkörper soweit als möglich ge gen Abnützung und Eindringen von Feuch tigkeit usw. zu schützen, werden sie, wie schon erwähnt, zweckmässigerweise mit einem widerstandsfähigen Überzug versehen, der z. B. aus Schellackfirnis, Nitro-Zelluloselack oder einem Zellophanschlauch bestehen kann; Zellophanschlauchüberzüge können in glei cher Weise wie bei den Verschlusskapseln von Weinflaschen und dergleichen angebracht werden, das heisst indem man die Schläuche vorher in Wasser legt, damit sie etwas dehn bar werden, dann überzieht und trocknen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bewehrung am Oberteil von Textilspindel- Schäften, gekennzeichnet durch einen Füll stoff, der im Falle eigener Formänderung vermöge seines geringen Eigengewichtes und seiner geringen Festigkeit keine Verbiegung des Spindelschaftes bewirkt. UNTERANSPRüCHE: 1. Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Füll stoffes am Spindelschaft ein stabförmiger Körper mit Längsbohrung gebildet ist. z.Bewehrung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus mehreren Stücken besteht, die auf dem Spindel- schaft unter Ausnützung ihrer Elastizität befestigt sind. 3. Bewehrung nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Füllstücke durch Ver leimen auf dem Spindelschaft befestigt sind. 4.Bewehrung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den nachgiebigen Füllstücken scheibenförmige, unmittelbar am Spindelschaft befestigte Körper von grösserer Festigkeit als derjenigen der Füllstücke liegen, welche die Kupplung mit der Spule vermitteln, während die Spule mit den Füllstücken nicht oder nur teilweise in Berührung kommt. 5.Bewehrung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 2 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Füllstücke aus Presskork bestehen, und ihre Oberflächen durch einen widerstandsfähigen Überzug gegen Ab nützung und Eindringen von Feuchtigkeit geschützt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE208512X | 1937-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208512A true CH208512A (de) | 1940-02-15 |
Family
ID=5794276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208512D CH208512A (de) | 1937-09-07 | 1938-08-23 | Bewehrung am Oberteil von Textilspindelschäften. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208512A (de) |
-
1938
- 1938-08-23 CH CH208512D patent/CH208512A/de unknown
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