CH208550A - Büchlein für die Milchbezug-Kontrolle. - Google Patents

Büchlein für die Milchbezug-Kontrolle.

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CH208550A
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Steiner Willy
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Steiner Willy
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Description


  Büchlein für die     Milchbezug-Kontrolle.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Büchlein für die     Milchbezugkontrolle.     



  Die bis anhin für diesen Zweck verwen  deten sogenannten Milchbüchlein bestehen  aus gewöhnlichen Heftchen mit linierten       Blättern,    welche den     Milchbezügern    aus  gehändigt werden, und     in    welche der Milch  austräger die jeweiligen Bezüge meist     mit     Bleistift notiert. Am Monatsende oder zu  dem ausgemachten Abrechnungstermin wer  den dann die verschiedenen Eintragungen  zusammengezählt.  



  Diese bekannten Milchbüchlein haben in  dessen den Nachteil, dass die     Eintragungen     des ja beim Konsumenten verbleibenden  Büchleins vom     Bezüger    leicht ausradiert. und  zu Ungunsten des Milchlieferanten abgeän  dert werden können. Ausserdem wird es von  den Milchausträgern, namentlich in der käl  teren Jahreszeit, als sehr lästig empfunden,  schriftliche Eintragungen in die Milchbüch  lein - oft genug mit steifen, verfrorenen  Fingern - vornehmen zu müssen.    Alle diese Mängel sollen nun durch die  vorliegende Erfindung beseitigt werden.

   Zu  diesem Zweck enthalten bei dem der Erfin  dung     zugrundeliegenden    Büchlein dessen ein  zelne Blätter neben Rubriken für schriftliche  Eintragungen     abtrennbare    Felder, welche  durch sich kreuzende Perforation reihen  weise in markenartige Abschnitte     unterteilt     sind, wobei jede dieser Marken eine Mass  einheit     darstellt    und wobei     ferner    die Mer  ken     reihenweise    fortlaufende     Numerierungen     tragen. ,  In der Zeichnung ist eine mögliche Aus  führungsform des     Erfindungsgegenstandes     beispielsweise dargestellt.  



  In dem     wiedergegebenen    Beispiel bezeich  net 1 ein einzelnes Blatt     eines        Milchbezug-          Kontrollbüchleins.    Dieses Blatt enthält längs  des linksseitigen Randes eine Rubrik 2 für  schriftliche Eintragungen. Eine weitere  Rubrik 3 ist längs des untern Blattrandes  vorgesehen. Mit 4 und 5 sind sich kreuzende  Längs- und Querperforationen bezeichnet,  durch welche der übrige     Raum    des Blattes 1      reihenweise in erbtrennbare markenartige Ab  schnitte 6 unterteilt ist. Jeder dieser Marken  abschnitte stellt eine Masseinheit dar und  trägt. eine die Grösse dieser Masseinheit an  gebende Beschriftung 7 ; diese lautet in dem  dargestellten Beispiel 1 Lt (ein Liter).

   Ausser  dieser     Beschriftung    tragen die Marken  reihenweise eine     fortlaufende        Numerierung,     und zwar von Nr. 1 bis und mit. Nr. 91, wobei  mit der     Numerierung    in der rechten     obern     Blattecke begonnen ist. Durch Diagonal  perforationen 8 ist jede einzelne Marke in  zwei Teile unterteilt und kann in zwei, halbe  Masseinheiten darstellende Hälften getrennt  werden.  



  Eine grössere oder kleinere Anzahl solcher  Blätter ist in üblicher Weise zu je einem  Büchlein vereinigt. Die einzelnen Büchlein  werden, wie dies auch mit den bekannten  Milchbüchlein geschieht, an die verschiede  nen Milchkonsumenten abgegeben. Beim  Milchbezug hat der Konsument das Büchlein  dem     Milchausträger    vorzuweisen. Statt nun  wie beim bekannten Milchbüchlein beim  Milchbezug eine Eintragung vorzunehmen,  trennt der Austräger eine dem bezogenen  Milchquantum entsprechende Anzahl Marken  aus dem Büchlein     bezw.    vom obersten Blatte  ab.

   Hat. zum Beispiel der Konsument drei  Liter     1Vlslch    bezogen, so trennt der     Austräger     in dem     gezeichneten    Beispiel drei Marken   die Marken 1 bis 3 - vom Blatt ab. Nimmt  der     Bezüger        31/2        Liter,    so trennt der Aus  träger auch noch die eine     Hälfte    der Marke  Nr. 4 heraus. Immer aber sollen die Marken  in der Reihenfolge der fortlaufenden     Nume-          rierung    herausgerissen werden.

   Der Milch  austräger     ist    dann an Hand der am Blatte  verbleibenden Marken     bezw.    Nummern jeder  zeit in der     Lage,    mit Leichtigkeit feststellen  zu können, welches     Quantum    der Konsument  bezogen hat. Trägt zum Beispiel die nächst  abzutrennende Marke des     Blattes    die Num  mer     6l,    so weiss der     Austräger    ohne     jed-          welehe        Ausrechnung,    dass der     Konsument     bisher 60     Liter    Milch bezogen hat.

   An Hand  der üblichen     Preistabellen    kann der Aus  träger dann ohne jegliches Zusammenzählen    leicht den     Preis    des     bezogenen    Milchquan  tums errechnen und zum     Beispiel    in der       linksseitigen    Rubrik 2     eintragen.     



  Werden von einem     Zahltermin    auf den  andern nicht alle Marken     eines        Blattes    auf  gebraucht, so kann der     14lilchausträ,ger    ent  weder die     übriggebliebenen    Marken des     be-          züglichen        Blattes    herausreissen und vernich  ten und für     das        weitere        Bezugsintervall,    bis  zum nächsten     Abrechnungstermin,    ein neues;

    uriangerissenes Blatt     bereitstellen,        wie    dies  zum Beispiel bei den bekannten     Milchbüch-          lein    gehandhabt wird, oder aber er kann das       alte    Blatt weiter benutzen. In     diesem    Falle  hat der Austräger in die untere Rubrik 3 des  angebrochenen     Blattes    einzutragen, bis zu  welcher Nummer der Konsument die Milch  bezüge     bezahlt    hat. In dem angenommenen  Falle würde der     bezügliche    Eintrag beispiels  weise lauten: Bezahlt von Nr. 1     bis    und     mit     Nr. 60.

   Trägt nun zum Beispiel am nächsten       Zahltermin    die nächst     abzutrennende    Marke  die     Nummer    87, so weiss     der    Austräger an  Hand der     Eintragung    in der Rubrik 3, dass  der Konsument in     diesem        Bezugsintervall          weitere    26     Liter    Milch     bezogen    hat;

   für die       Ausrechnung    des bezogenen Milchquantums  hat der Austräger einfach die     bezahlten     Liter (60) von der Laufnummer (86) der zu  letzt     herausgerissenen    Marke     abzuziehen.     Auch in diesem Falle hat der Austräger für  die     Ausrechnung    des bezogenen     Milehquan-          tums    nur eine     einzige    Subtraktion vorzu  nehmen.

       Jedwelche    Addition zahlreicher       Posten,    wie     dies        bis        heute    nötig war, fällt       also    auch im Falle, dass nicht für jedes     Be-          zugsintervall        eine    neue Seite benutzt wird,  völlig weg.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Büchlein für die Milchbezugkontrolle, da durch ,gekennzeichnet, dass die einzelnen Blätter des Büchleins neben Rubriken für schriftliche Eintragungen erbtrennbare.
    Fel der enthalten, welche durch sich kreuzende Perforationen reihenweise in markenartige Abschnitte unterteilt sind, wobei jede dieser Marken eine Masseinheit darstellt und wobei ferner die Xarhen reihenweisse fortlaufend numeriert sind. UNTERÄNSPRüCHE 1.
    Büchlein nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Perforationen vorgesehen sind, durch welche jede Marke in zwei halbe Masseinheiten darstellende Teile getrennt werden kann. 2. Püchlein nach Patentanspruch,. dadurch gekennzeichnet, dass jede Marke neben der fortlaufenden Nummer eine die Grösse ,der Masseinheit angebende Aufschrift enthält. 3.
    Büchlein nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt und mit Bezug auf dieselbe beschrieben.
CH208550D 1939-03-02 1939-03-02 Büchlein für die Milchbezug-Kontrolle. CH208550A (de)

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