CH208647A - Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers. - Google Patents

Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers.

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CH208647A
CH208647A CH208647DA CH208647A CH 208647 A CH208647 A CH 208647A CH 208647D A CH208647D A CH 208647DA CH 208647 A CH208647 A CH 208647A
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CH
Switzerland
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plunger
tampons
cotton balls
head
human
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Application number
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English (en)
Inventor
Mrosek Paul
Original Assignee
Mrosek Paul
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/26Means for inserting tampons, i.e. applicators

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
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Description


  



  Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen   Horpers.   



   Dag Einführen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in Höhlungen resp. allgemein in Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers erfolgt in   verhältnismäBig    einfacher Weise mittels eines Zylinders und eines Ausstosskolbens. Das Herausnehmen solcher Tampons, Wattebauschen oder dergl. erfordert hingegen Sorgfalt und Geschick  lichkeit.    Das in der Medizin und Hygiene hierzu verwendete Gerät ist die Pinzette oder Zange. Die Handhabung letzterer setzt eine gewisse Erfahrung und Sorgfalt voraus, wenn ein Klemmen der Innenwand oder Falten der   K & rperhohlung    vermieden werden soll. Zur Erleichterung einer restlosen Entfernung von Tampons, Wattebauschen etc. aus   Eörperhöhlungen    finden zweckmässig solche Tampons, Wattebauschen oder dergl.



  Verwendung, welche mit einem mehr oder weniger feinen Netz aus Seidengarn umgeben sind und im Handel als Menstruations-, Desinfektions-und Heilmittelbauschen erhältlich sind. Diese mit einem Netz umgebenen   Bauschen    und insbesondere auch die an Stelle von Pessaren verwendeten Sicherheitsschwämmchen sind meistens auch mit einer Saite, Faden oder Seidenschnur versehen, an welcher diese Tampons aus der   Körperhöh-    lung leicht wieder herausgezogen werden können.

   Auch diese Art des Herausziehens stellt noch keine befriedigende   Losung    dar, da es häufig nicht zu vermeiden ist, dass beim Herausziehen der Tampons oder Bauschen mittels Saite, Faden oder   Seidenschnur      letz-    tere in die Wandung der betreffenden   Kir-      perhöhlung    einschneidet. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, durch welche   diese'belstande    behoben werden sollen.



   Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers. Mit derselben kann der mit einem Netz umgebene Einführungskorper mittels eines Zylinders und   StoBels    in die. 



  Vertiefungen eingeführt werden und umgekehrt das Herausziehen mittels des   Stosseis    erfolgen, nachdem dieser mit dem Netz des   Einführungskörpers    in   Verfangung    gebracht wurde. Die Vorrichtung zeichnet   sieh    dadurch aus, dass ein Stössel einen Hohlzylinder durchsetzt, dessen einer Endteil zur Aufnahme des Einführungskorpers dient, der beim Gebrauch durch den   Stössel ausgestosseu    wird. Letzterer besitzt einen Kopf, welcher mit Angreifmitteln versehen ist. Bei Andruck und Drehung des Stössels gegen den Einfüh  rungskorper    verfangen sich die Angreifmittel mit dem diesen umgebenden Netz, wodurch der eingesetzte Körper leicht aus der Vertiefung herausgezogen werden kann.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des   Erfindnngsgegenstan-    des dargestellt. Es zeigen :
Fig.   1    eine Ansicht des Stabes teilweise gebrochen,
Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig.   1,   
Fig. 3 eine Stirnansicht des   Stösselkopfes    mit Schnitt durch den   St6ssel,   
Fig. 4 den zum Einführen der Tampons, Wattebauschen oder dergl. dienenden   Zylin-    der, als welcher zum Beispiel das Spritzrohr einer   Frauendusche    Verwendung finden kann, teilweise im Schnitt mit eingesetztem Sicherheitsschwamm oder dergl.,
Fig. 5 den Tampon oder dergl., der mit Hilfe des Stössels teilweise aus dem Zylinder ausgestossen ist und
Fig.

   6 einen in eine   Unterleibshöhlung    eingeführten   Sicherheitsschwamm    zu Beginn des Herausziehens mittels des Stössels.



   Wie aus der Zeichnung hervorgeht, dient zum Einführen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. Einführungskorper wie allgemein üblich ein Hohlzylinder. Als solcher dient im dargestellten Falle das   Spülrohr    I einer   F'rauendusche    ohne Spritzolive, in deren die gerundete Mündung aufweisendes Ende der in die   Eörperhöhlung    einzuführende Tampon oder Wattebausch in zusammengepresster Form eingesetzt wird   (Fig.    4). Zum Ausstossen des Tampons, Wattebausches oder dergl. aus dem in die Körperhöhlung eingeführten Zylinder   1    dient ein Stössel 2, z. B. aus Hartgummi, dessen hinteres Ende mit einem Handgriff   3 und    dessen vorderes Ende mit einem Kopf 4 versehen ist.

   Der Stössel wird, wie Fig. 5 zeigt, durch das äussere Ende des Zylinders   1    mit dem Kopf 4 voran eingeführt, bis der Kopf 4 auf den im Zylinder eingesetzten Tampon, Wattebausch oder dergl.   aufstosst.    Nunmehr wird der Zylinder 1 gegenüber dem festgehaltenen Stössel 2 zurüekgezogen, wodurch der Tampon den Zylinder verlässt und in der   Korperhohlung    plaziert ist.



   Der Stössel 2 dient auch zum Herausnehmen des in die   Körperhöhlung    eingeführten Tampons, Wattebausches oder dergl. Zu diesem Zweeke weist der Kopf 4 zwei einander   gegentberliegende    Haken 5 auf, die durch Rechtsdrehen des Stössels 2 einen an den Kopf 4 anliegenden Gegenstand von geeigneter Be  schaffenheit,    zum Beispiel ein Netz, zu erfassen suchen. Damit die Haken 5 den durch Rechtsdrehen des Stössels 2 erfassten Gegenstand auch beim Ziehen des Stössels 2   fest-    halten, ist neben jedem Haken auf Seite des   Stösselschaftes    ein auf Zug angreifendes Maul 6 vorgesehen.

   Soll nun ein in einer   gorper-    höhlung (Fig. 6) eingesetzter, mit einem Netz umgebener Tampon herausgenommen werden, so wird der Stössel 2 mit dem allseitig gerundeten Kopf 4 voran in die   Körperhöhlung    eingeführt, bis er auf den Tampon   stout.    Hierauf wird der Stössel 2 gedreht, wodurch die Maschen des Tamponnetzes von den Haken 5 des Kopfes 4 erfasst werden und bei weiterer Drehung sich teilweise in die   Mäuler    6 legen, so dass der Tampon durch Ziehen am Netz mittels des Stössels 2 herausgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stössel einen Hohl- zylinder durchsetzt, dessen einer Endteil zur Aufnahme des Einführungskörpers dient, der beim Gebrauch durch den Stössel ausgestossen wird, wobei letzterer einen Kopf besitzt, welcher mit Angreifmitteln versehen ist, derart, dass bei Andruck und Drehung des Stössels gegen den Einführungskörper sich die Angreifmittel mit dem dieses umgebende Netz verfangen, so dass der eingesetzie Körper leicht aus der Vertiefung herausgezogen werden kann.
    UNTEBANSPRÜOHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kopf des Stössels zwei einander gegenüberliegende auf Rechtsdrehung des Stössels angrei fende Haken von allseitig gerundeter Form aufweist, welche die Angreifsmittel bilden, neben welche Haken auch je ein bei weiterer Drehung'Netzteile aufzuneh men und auf Zug des Stosseis diese mitzu ziehen bestimmtes Maul angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Stössel samt Kopf aus Hartgummi besteht und mit einem Handgriff versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Zylinder zum Einführen von Tampons, Wattebau- schen oder dergl. das Spülrohr einer Frauendusche, von welchem die Spritz olive abgeschraubt ist, verwendet ist.
CH208647D 1939-03-17 1939-03-17 Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers. CH208647A (de)

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CH208647D CH208647A (de) 1939-03-17 1939-03-17 Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers.

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CH (1) CH208647A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT389634B (de) * 1984-11-15 1990-01-10 Knogler Wolfgang Antikonzeptiver schwamm sowie einrichtung zum positionieren und entfernen desselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT389634B (de) * 1984-11-15 1990-01-10 Knogler Wolfgang Antikonzeptiver schwamm sowie einrichtung zum positionieren und entfernen desselben

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