CH208647A - Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers. - Google Patents
Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers.Info
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Description
Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Horpers. Dag Einführen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in Höhlungen resp. allgemein in Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers erfolgt in verhältnismäBig einfacher Weise mittels eines Zylinders und eines Ausstosskolbens. Das Herausnehmen solcher Tampons, Wattebauschen oder dergl. erfordert hingegen Sorgfalt und Geschick lichkeit. Das in der Medizin und Hygiene hierzu verwendete Gerät ist die Pinzette oder Zange. Die Handhabung letzterer setzt eine gewisse Erfahrung und Sorgfalt voraus, wenn ein Klemmen der Innenwand oder Falten der K & rperhohlung vermieden werden soll. Zur Erleichterung einer restlosen Entfernung von Tampons, Wattebauschen etc. aus Eörperhöhlungen finden zweckmässig solche Tampons, Wattebauschen oder dergl. Verwendung, welche mit einem mehr oder weniger feinen Netz aus Seidengarn umgeben sind und im Handel als Menstruations-, Desinfektions-und Heilmittelbauschen erhältlich sind. Diese mit einem Netz umgebenen Bauschen und insbesondere auch die an Stelle von Pessaren verwendeten Sicherheitsschwämmchen sind meistens auch mit einer Saite, Faden oder Seidenschnur versehen, an welcher diese Tampons aus der Körperhöh- lung leicht wieder herausgezogen werden können. Auch diese Art des Herausziehens stellt noch keine befriedigende Losung dar, da es häufig nicht zu vermeiden ist, dass beim Herausziehen der Tampons oder Bauschen mittels Saite, Faden oder Seidenschnur letz- tere in die Wandung der betreffenden Kir- perhöhlung einschneidet. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, durch welche diese'belstande behoben werden sollen. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers. Mit derselben kann der mit einem Netz umgebene Einführungskorper mittels eines Zylinders und StoBels in die. Vertiefungen eingeführt werden und umgekehrt das Herausziehen mittels des Stosseis erfolgen, nachdem dieser mit dem Netz des Einführungskörpers in Verfangung gebracht wurde. Die Vorrichtung zeichnet sieh dadurch aus, dass ein Stössel einen Hohlzylinder durchsetzt, dessen einer Endteil zur Aufnahme des Einführungskorpers dient, der beim Gebrauch durch den Stössel ausgestosseu wird. Letzterer besitzt einen Kopf, welcher mit Angreifmitteln versehen ist. Bei Andruck und Drehung des Stössels gegen den Einfüh rungskorper verfangen sich die Angreifmittel mit dem diesen umgebenden Netz, wodurch der eingesetzte Körper leicht aus der Vertiefung herausgezogen werden kann. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindnngsgegenstan- des dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht des Stabes teilweise gebrochen, Fig. 2 eine Teildraufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 eine Stirnansicht des Stösselkopfes mit Schnitt durch den St6ssel, Fig. 4 den zum Einführen der Tampons, Wattebauschen oder dergl. dienenden Zylin- der, als welcher zum Beispiel das Spritzrohr einer Frauendusche Verwendung finden kann, teilweise im Schnitt mit eingesetztem Sicherheitsschwamm oder dergl., Fig. 5 den Tampon oder dergl., der mit Hilfe des Stössels teilweise aus dem Zylinder ausgestossen ist und Fig. 6 einen in eine Unterleibshöhlung eingeführten Sicherheitsschwamm zu Beginn des Herausziehens mittels des Stössels. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, dient zum Einführen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. Einführungskorper wie allgemein üblich ein Hohlzylinder. Als solcher dient im dargestellten Falle das Spülrohr I einer F'rauendusche ohne Spritzolive, in deren die gerundete Mündung aufweisendes Ende der in die Eörperhöhlung einzuführende Tampon oder Wattebausch in zusammengepresster Form eingesetzt wird (Fig. 4). Zum Ausstossen des Tampons, Wattebausches oder dergl. aus dem in die Körperhöhlung eingeführten Zylinder 1 dient ein Stössel 2, z. B. aus Hartgummi, dessen hinteres Ende mit einem Handgriff 3 und dessen vorderes Ende mit einem Kopf 4 versehen ist. Der Stössel wird, wie Fig. 5 zeigt, durch das äussere Ende des Zylinders 1 mit dem Kopf 4 voran eingeführt, bis der Kopf 4 auf den im Zylinder eingesetzten Tampon, Wattebausch oder dergl. aufstosst. Nunmehr wird der Zylinder 1 gegenüber dem festgehaltenen Stössel 2 zurüekgezogen, wodurch der Tampon den Zylinder verlässt und in der Korperhohlung plaziert ist. Der Stössel 2 dient auch zum Herausnehmen des in die Körperhöhlung eingeführten Tampons, Wattebausches oder dergl. Zu diesem Zweeke weist der Kopf 4 zwei einander gegentberliegende Haken 5 auf, die durch Rechtsdrehen des Stössels 2 einen an den Kopf 4 anliegenden Gegenstand von geeigneter Be schaffenheit, zum Beispiel ein Netz, zu erfassen suchen. Damit die Haken 5 den durch Rechtsdrehen des Stössels 2 erfassten Gegenstand auch beim Ziehen des Stössels 2 fest- halten, ist neben jedem Haken auf Seite des Stösselschaftes ein auf Zug angreifendes Maul 6 vorgesehen. Soll nun ein in einer gorper- höhlung (Fig. 6) eingesetzter, mit einem Netz umgebener Tampon herausgenommen werden, so wird der Stössel 2 mit dem allseitig gerundeten Kopf 4 voran in die Körperhöhlung eingeführt, bis er auf den Tampon stout. Hierauf wird der Stössel 2 gedreht, wodurch die Maschen des Tamponnetzes von den Haken 5 des Kopfes 4 erfasst werden und bei weiterer Drehung sich teilweise in die Mäuler 6 legen, so dass der Tampon durch Ziehen am Netz mittels des Stössels 2 herausgezogen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stössel einen Hohl- zylinder durchsetzt, dessen einer Endteil zur Aufnahme des Einführungskörpers dient, der beim Gebrauch durch den Stössel ausgestossen wird, wobei letzterer einen Kopf besitzt, welcher mit Angreifmitteln versehen ist, derart, dass bei Andruck und Drehung des Stössels gegen den Einführungskörper sich die Angreifmittel mit dem dieses umgebende Netz verfangen, so dass der eingesetzie Körper leicht aus der Vertiefung herausgezogen werden kann.UNTEBANSPRÜOHE : 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kopf des Stössels zwei einander gegenüberliegende auf Rechtsdrehung des Stössels angrei fende Haken von allseitig gerundeter Form aufweist, welche die Angreifsmittel bilden, neben welche Haken auch je ein bei weiterer Drehung'Netzteile aufzuneh men und auf Zug des Stosseis diese mitzu ziehen bestimmtes Maul angeordnet ist.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Stössel samt Kopf aus Hartgummi besteht und mit einem Handgriff versehen ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Zylinder zum Einführen von Tampons, Wattebau- schen oder dergl. das Spülrohr einer Frauendusche, von welchem die Spritz olive abgeschraubt ist, verwendet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH208647T | 1939-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH208647A true CH208647A (de) | 1940-02-15 |
Family
ID=4446170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208647D CH208647A (de) | 1939-03-17 | 1939-03-17 | Vorrichtung zum Einführen und Herausnehmen von Tampons, Wattebauschen oder dergl. in bezw. aus Vertiefungen des menschlichen und tierischen Körpers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH208647A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT389634B (de) * | 1984-11-15 | 1990-01-10 | Knogler Wolfgang | Antikonzeptiver schwamm sowie einrichtung zum positionieren und entfernen desselben |
-
1939
- 1939-03-17 CH CH208647D patent/CH208647A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT389634B (de) * | 1984-11-15 | 1990-01-10 | Knogler Wolfgang | Antikonzeptiver schwamm sowie einrichtung zum positionieren und entfernen desselben |
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