Als Bank und Bett verwendbares Möbel. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Möbel, welches sowohl als Sitzbank, wie auch als Bett verwendet werden kann. Im Gegensatz zu bekannten Möbeln dieser Art, sind bei der erfindungsgemässen Konstruktion weder Federn noch Gegengewichte erforder lich, um das Bett, bezw. die Bark in ihrer Lage zu sichern. Es genügt eine Schwenkung des die Bankrückenlehne bildenden Bett kastens urn 90'), um das Möbel in ein Bett gestell umzuwandeln.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Möbels von vorne, bei Verwendung des selben als Sitzmöbel; Fig. 2 zeigt dasselbe Möbel in der (Ge brauchsstellung als Bett; Fig. \'3 ist ein Querschnitt gemäss Linie A-A der Fig. 1.
Das dargestellte, als Bank und Bett ver wendbare Möbel weist zueinander parallele Seitenwände 1 auf, zwischen denen der das Bettzeug enthaltende Kasten 2 mittels Dreh zapfen 3 schwenkbar angeordnet ist. Die durch die Zapfen 3 gebildete Drehachse, um welche der Kasten 2 schwenkbar ist, verläuft parallel zur Längsrichtung des Bankes bezw. des Bettes. Bei Verwendung des Möbels als Bank (Fig. 1) liegt der Kasten 2 vertikal der art, dass der Kastenboden 4 als Bankrücken lehne dient. Die obere Längswand 5 des Kastens 2 ist zweiteilig ausgebildet, wobei Flügel 6 mittels Scharnieren 7 um den festen Teil 8 nach vorn umgelegt werden kann.
Am Kastenboden 4 ist mittels Scharnieren 8' das Sitzbrett 9 des Barrkes schwenkbar an geordnet. Es ruht auf Stützen 10, die fest am Kastenboden 4 angeordnet und zweiteilig ausgebildet sind. Der vordere Teil 11 ist dabei mittels Scharnieren 12 am hintern, im Kastenboden gesicherten Teil schwenkbar und übergreift nach Fig. 3 mittels einer ent sprechend geformten Ausnehmung die Leiste 13, welche die beiden Seitenwände 1 mit einander verbindet. An den Seitenwänden 1 sind Anschläge 14 vorgesehen. Das Bettzeug ist im aufrechtstehenden Kasten in an sich bekannter Weise mittelst Gurten gehalten.
Die Verwendungsweise des dargestellten Möbels ist die folgende: Das Möbel, so wie es in Fig. 1 dargestellt ist, kann ohne wei teres als Sitzbank verwendet werden. Um nun dieselbe in ein Bett umzuwandeln, wird das Sitzbrett 9 angehoben und die vordern Teile 11 um die Scharniere 12 umgelegt, so dass sie an den Stützen 10 zur Anlage kom- rrren. Nunmehr kann der Kasten 2 um die Drehzapfen 3 verschwenkt werden, wobei die Stützen 10 zufolge ihrer Zusammenleg- barkeit ohne weiteres an der Stütze 13 vor bei kommen können.
Das Sitzbrett 9 legt sich schliesslich auf die Stütze 13 und der Kastenboden 4 auf das Sitzbrett 9, dies so bald der Kastenboden die horizontale Lage erreicht hat. Die das Bettzeug haltenden Gurten können nun ohne weiteres gelöst werden und Flügel 6 wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich, nach unten umgelegt.
Irgendeine weitere Sicherung ist nicht erforderlich. Die durch die Drehzapfen 3 definierte Drehachse ist derart angeordnet, dass das Bett, bezw. der Kasten 4 bei jeder Lage der das Bett benützenden Person voll kommen gesichert ist.
Soll das Möbel aus der Lage gemäss Fig. 2 in diejenige gemäss Fig. 1 übergeführt wer den, so wird das Bettzeug im Kasten 4 mit tels der in der Zeichnung nicht dargestellten, an sich bekannten Gurten gesichert, und Flügel 6 wieder heraufgeklappt. Dann wird der Kasten 2 vorne angehoben und um die Drehzapfen 3 verschwenkt, bis er auf die Anschläge 14 auftrifft. Diese verhindern ein Drehen nach hinten über die vertikale Lage hinaus. Schliesslich werden die Teile 11 in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht, so dass sie mit den, mit dem Kastenboden 4 fest verbundenen Teilen 10 in einer Ebene liegen und die Leiste 13 übergreifen.
Der Kasten 2 ist nun damit gegen Zurück schwenken in die horizontale Lage gesichert.
Gegengewichte und Federn sind durch sinngemässe Anordnung der Drehstellen 3 vermieden. j)ie Drehstellen \d sind so ange ordnet, dass in der Lage, gemäss Fig. 1, der Kasten infolge seines Eigengewichtes an der) Anschlägen 14 anliegt und nach Ein klappen der Teile 11 nur unter Aufwendung einer gewissen Kraft aus dieser Lage in die Lage gemäss Fig.2 verschwenkt werden kann. In dieser letzteren Lage sind die Dreh zapfen 3 in bezug auf den Bettkasten derart gelegen, dass das durch das Eigengewicht des Bettkastens samt Inhalt, in bezug auf die Drehstellen 3 gebildete Moment so gross ist, dass der Bettkasten in jedem Falle auf der Leiste 13 anliegt.
Die Drehzapfen 3 sind wie aus der Zeichnung ersichtlich, nahe dem Kastenboden 4 und näher beim untern (Fig. 1) Ende der Kastenseitenw ände angeordnet.
Das Möbel kann selbstverständlich anders als dargestellt ausgebildet sein. Es ist zum Beispiel möglich, dasselbe in Kombination mit irgendwelchen andern Möbeln, z. B. mit Schränken, Büchergestellen usw. zu verbinden.
Furniture that can be used as a bench and bed. The present invention relates to a piece of furniture which can be used both as a bench and as a bed. In contrast to known furniture of this type, neither springs nor counterweights are required in the inventive construction, respectively, to the bed. to secure the barque in its position. It is sufficient to swivel the bed box forming the bench backrest by 90 'to convert the furniture into a bed frame.
The drawing shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention. Fig. 1 shows a perspective view of the furniture from the front, when the same is used as seating furniture; Fig. 2 shows the same furniture in the (Ge use position as a bed; Fig. \ '3 is a cross section along line A-A of FIG.
The illustrated, ver reversible as a bench and bed has mutually parallel side walls 1, between which the bedding box 2 containing the bedding by means of pivot 3 is pivotably arranged. The axis of rotation formed by the pin 3, about which the box 2 is pivotable, runs parallel to the longitudinal direction of the bank BEZW. of the bed. When using the furniture as a bench (Fig. 1), the box 2 is vertical in such a way that the box bottom 4 serves as a backrest. The upper longitudinal wall 5 of the box 2 is constructed in two parts, with the wing 6 being able to be folded forward around the fixed part 8 by means of hinges 7.
At the bottom of the box 4, the seat board 9 of the barrels is arranged pivotably by means of hinges 8 '. It rests on supports 10 which are fixedly arranged on the box floor 4 and are designed in two parts. The front part 11 is pivotable by means of hinges 12 on the rear part secured in the box bottom and, as shown in FIG. 3, engages over the bar 13 which connects the two side walls 1 with each other by means of an appropriately shaped recess. Stops 14 are provided on the side walls 1. The bedding is held in the upright box in a manner known per se by means of straps.
The use of the furniture shown is as follows: The furniture, as shown in Fig. 1, can be used as a bench without wei teres. In order to convert the same into a bed, the seat board 9 is raised and the front parts 11 are folded around the hinges 12 so that they come to rest on the supports 10. The box 2 can now be pivoted about the pivot pin 3, with the supports 10 being able to come before the support 13 without further ado because of their collapsibility.
The seat board 9 finally lies on the support 13 and the box bottom 4 on the seat board 9, as soon as the box bottom has reached the horizontal position. The belts holding the bedding can now be easily released and wing 6 is folded down, as can be seen from FIG. 2.
No further backup is required. The axis of rotation defined by the pivot pin 3 is arranged such that the bed, respectively. the box 4 is fully secured in every position of the person using the bed.
If the furniture is transferred from the position according to FIG. 2 to that according to FIG. 1, the bedding in the box 4 is secured by means of the belts not shown in the drawing, known per se, and wing 6 is folded up again. The box 2 is then raised at the front and pivoted about the pivot 3 until it strikes the stops 14. These prevent turning backwards beyond the vertical position. Finally, the parts 11 are rotated back into their original position so that they lie in one plane with the parts 10 firmly connected to the box bottom 4 and overlap the bar 13.
The box 2 is now secured against pivoting back into the horizontal position.
Counterweights and springs are avoided by arranging the pivot points 3 accordingly. j) he pivot points \ d are arranged in such a way that in the position, according to FIG. 1, the box rests against the) stops 14 due to its own weight and after folding the parts 11 into the position only with the application of a certain force Can be pivoted position according to Fig.2. In this latter position, the pivot pins 3 are located in relation to the bed box in such a way that the moment formed by the dead weight of the bed box and its contents in relation to the pivot points 3 is so great that the bed box rests on the bar 13 in any case .
The pivot pins 3 are, as can be seen from the drawing, near the box bottom 4 and closer to the lower (Fig. 1) end of the box side walls.
The furniture can of course be designed differently than shown. It is for example possible to do the same in combination with any other furniture, e.g. B. to connect with cupboards, bookcases, etc.