CH209157A - Verfahren zur Herstellung von Waffeln. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Waffeln.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21B—BAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
- A21B5/00—Baking apparatus for special goods; Other baking apparatus
- A21B5/02—Apparatus for baking hollow articles, waffles, pastry, biscuits, or the like
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- Food Science & Technology (AREA)
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Description
Verfahren zur Herstellung -von Waffeln. Waffeln werden bekanntlich in der Art erzeugt, dass der Teig auf eine sogenannte Waffelzange oder eine sonstige Backvorrich- tung aufgegossen und sodann verbacken wird. Die auf diesem Wege hergestellten Waffeln werden in der Hauptsache zu -\Waf felschnitten verarbeitet, das sind Torten, die aus mehreren aufeinandergelegten Waffeln bestehen, zwischen denen sich irgendeine Fül lung, wie Schokolade oder dergleichen befin det und die in Portionen bestimmter Form geschnitten werden. Diese Waffelschnitten wurden, ebenso wie auch einzelne Waffeln oder andere Waffelbäckereien, die oben oder unten oder beiderseits als Deckblätter Waf feln aufweisen, nach Fertigstellung in grö sseren Mengen in Metallfolien, insbesondere Stanniol oder ein anderes Verpackungsmate rial eingehüllt und so in den Verkehr gesetzt. Dieser bisher geübte Vorgang hatte den Nachteil, dass die Waffeln bezw. die aus ihnen hergestellte Bäckerei, verhältnismässig rasch ihre Frische verloren, unter den Ein- wirkungen der Luft unansehnlich wurden und an Geschmack erheblich Einbusse erlit ten. Darüber hinaus bestand die Notwendig keit, dass bei Verabreichung einzelner Waf feln bezw. Waffelschnitten der Verkäufer die Ware mit der blossen Hand anfassen musste, was vom Publikum ebenso als un hygienisch empfunden wurde, wie der Um stand, dass auch der Konsument die Waffel bezw. Waffelschnitte beim Essen mit der blossen Hand zu halten genötigt war. All diesen Übelständen hilft die Erfin dung in einfacher und wirksamer Weise ab, ohne die Herstellungskosten wesentlich zu erhöhen. Gemäss der Erfindung werden Waffeln so hergestellt, dass der Teig mit einer zur Verwendung für Lebensmittel zulässigen Metallfolie versehen und sodann mit dieser gebacken wird. Praktisch wird dieses Ver fahren am zweckmässigsten in der Art aus geführt, dass auf die Backzange oder die sonstige Backunterlage zunächst die Metall- folie, beispielsweise ein Stanniolblatt, aufge legt, auf diese dann der Teig aufgebracht und das Backen durchgeführt wird. Selbstver ständlich kann auch, insbesondere bei Ver- ,vendung von Waffelzangen, der umgekehrte Vorgang gewählt werden, nämlich der Teig auf den untern Teil der Zange gegossen, das Stanniolblatt daraufgelegt, dann die Zange geschlossen und das Backen durchgeführt werden. Es könnte auch schliesslich der Teig auf eine Metallfolie aufgegossen, darauf eine zweite Folie gelegt und sodann das Backen begonnen werden. Durch dieses Verfahren wird bewirkt. dass sich die Metallfolie eng an das Backgut, die @raffel, anschmiegt und diese vor den Einflüssen der Luft dauernd sichert. DieMe- tallfolie kann vor dem Genuss mühelos abge löst werden. Die auf diese Weise hergestell ten Waffeln erhalten daher ihre Frische nahezu unbegrenzt und ermöglichen, als Deckblätter für Waffeltorten, insbesondere Waffelschnitten. oder sonstige Waffel bäckereien gebraucht, auch die Frischhaltung der Bäckerei selbst. Überdies werden die ge mäss der Erfindung hergestellten Waffeln und insbesondere 1Vaffelsehnitten, deren Deckblätter gemäss der Erfindung erzeugt: wurden, im Verkehr die ober Tähnten auf das Gebot der Hvgiene bezüglichen Nachteile nicht mehr aufweisen. Denn der Verkäufer wird nicht mehr die Waffel selbst anfassen müssen, sondern nur die sie schützende lMe- tallfolie, die der Konsument vor dem Genuss nach seinem Gutdünken ganz oder nur so weit ablösen kann, um die-'9Ta.ren auch selbst nicht mit der blossen Hand halten zu müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Waffeln, dadurch gekennzeichnet, dass der Teig mit einer zur Verwendung für Lebensmittel zu- lässigen Metallfolie versehen und sodann mit dieser gebacken wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Waffeln nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Teig auf eine zur Ver wendung für Lebensmittel zulässige Me tallfolie aufgebracht und sodann mit dieser gebacken wird. Verfahren zur Herstellung von Waffeln nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet., dass auf den Teig eine zur Ver wendung für Lebensmittel zulässige Me tallfolie aufgelegt und der Teig sodann zusammen mit dieser gebacken wird. 3.Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1 unter Verwendung der be kannten Waffelbackzangen, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den untern Teil der Backzange eine Metallfolie aufgelegt, auf diese der Teig aufgegossen, die Back zange. sodann geschlossen und das Backen durchgeführt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch ? unter Verwendung der be kannten Waffelbackzangen, dadurch ge kennzeichnet, dass der Teig auf den untern Teil der Waffelzange aufgegossen, dar auf eine 'Metallfolie gelegt. die Zange so dann geschlossen und das Backen durch geführt wird.Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und ? unter Verwen dung der bekannten Waffelbackzangen. dadurch gekennzeichnet, dass auf den un tern Teil der Zange eine Metallfolie ge legt, auf dieselbe der Teig aufgebracht, auf den Teig eine zweite Metallfolie ge legt, die Zange sodann geschlossen und das Backen durchgeführt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT209157X | 1937-07-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209157A true CH209157A (de) | 1940-03-31 |
Family
ID=3669662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209157D CH209157A (de) | 1937-07-12 | 1938-07-09 | Verfahren zur Herstellung von Waffeln. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209157A (de) |
-
1938
- 1938-07-09 CH CH209157D patent/CH209157A/de unknown
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