CH209279A - Selbsttätig sich reinigender Fahrzeug-Luftreifen. - Google Patents

Selbsttätig sich reinigender Fahrzeug-Luftreifen.

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CH209279A
CH209279A CH209279DA CH209279A CH 209279 A CH209279 A CH 209279A CH 209279D A CH209279D A CH 209279DA CH 209279 A CH209279 A CH 209279A
Authority
CH
Switzerland
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tire
ribs
rotation axis
pneumatic tire
tire according
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English (en)
Inventor
The Firestone Tire Rub Company
Original Assignee
Firestone Tire & Rubber Co
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Publication date
Application filed by Firestone Tire & Rubber Co filed Critical Firestone Tire & Rubber Co
Publication of CH209279A publication Critical patent/CH209279A/de

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C11/00—Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
    • B60C11/03—Tread patterns
    • B60C11/0311—Patterns comprising tread lugs arranged parallel or oblique to the axis of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


  Selbsttätig sich reinigender Fahrzeug-Luftreifen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  weitere Ausbildung des Luftreifens nach dem  Patentanspruch des     Hauptpatentes,    die darin  besteht, dass die Zugrippen an der Reifen  lauffläche so weit voneinander entfernt an  geordnet sind, dass sie sich nicht überlappen,  und ferner, dass jede dieser Zugrippen min  destens einen Teil aufweist, der parallel zur  Reifenumlaufsachse verläuft.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei  beispielsweise Ausführungsformen des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht.  



  Fig. 1 zeigt einen Traktor beim Pflügen  eines Reisfeldes mit nach der ersten Aus  führungsform ausgebildeten Reifen;  Fig. 2 ist, in grösserem Massstabe ge  zeichnet, eine perspektivische Ansicht eines  der in Fig. 1 gezeigten Reifens;  Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3  in Fig. 2;  Fig. 4 zeigt in Seitenansicht einen Teil  ausschnitt des in Fig. 2 gezeigten Reifens;    Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht       eines    die zweite Ausführungsform bildenden  Reifens;  Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie 6-6  in Fig. 5;       Fig.    7 zeigt in Seitenansicht einen Teil  ausschnitt des Reifens gemäss     Fig.    5.  



       Fig,    1 der Zeichnung zeigt einen Traktor  30 von gewöhnlicher Bauart, dessen Trieb  räder mit Luftreifen 31 versehen sind. Wie  aus dieser Figur hervorgeht, zieht der Trak  tor einen Pflug 32 durch ein Reisfeld, und  aus der Zeichnung ist die     Beschaffenheit    des  nassen, schlammigen Bodens, sowie die Wir  kung der Luftreiten beim Arbeiten unter  diesen Verhältnissen ersichtlich.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Reifen ist in  seinen Einzelheiten in     Fig.    2-4 dargestellt,  aus welchen ersichtlich ist, dass der Reifen  mantel im Vergleich zu seinem Durchmesser  einen grossen Querschnitt und verhältnis  mässig dünne Wandungen hat, da der Reifen  dazu bestimmt ist, als Ballonreifen mit ge-      ringem Luftdruck zu arbeiten. An der Lauf  fläche hat der Reifen eine längs des Um  fanges desselben angeordnete Reihe von ver  hältnismässig hohen, aufrechtstehende Zug  elemente bildenden Rippen 34, die sich von  einer Seitenfläche des Reifens zur andern  erstrecken.

   Jede Rippe 34 hat     einen    Mittel  teil, der in symmetrischer Weise senkrecht  zur Reifenmittelebene und somit parallel zur  Reifenumlaufsachse angeordnet und an jedem  Ende mit in Zusammenhang damit stehen  den Endteilen versehen ist, die unter einem  gewissen Winkel zur Reifenmittelebene ver  laufen und gegen die gleiche Seite des ge  nannten Mittelteils hin konvergieren. Die  Rippen 34 haben eine Höhe, die ungefähr  20 0/o der totalen Höhe des Reifenquerschnit  tes ausmacht. Bei den meisten Reifen wird  die Höhe oder Radialabmessung der Rippen  ungefähr 63 mm betragen.  



  Im Umfangssinne des     Reifens    sind die  Rippen in solchen Abständen voneinander  angeordnet, dass sich die benachbarten Rip  pen nicht überlappen und somit keine Taschen  bilden, in welchen sich Kot ansammeln kann.  Im Querschnitt verjüngt sich jede Rippe 34  von einer verhältnismässig breiten Basis bis  zu einem verhältnismässig schmalen, flachen  Grat, wodurch sich ein Profil ergibt, welches  das Herausziehen der Rippen aus dem  Schlamm, in welchem der Reifen arbeitet,  erleichtert.

   Der Reifen 31 wird so am Rad  montiert, dass er in der in Fig. 2 gezeigten  Pfeilrichtung abrollt, wenn der Traktor im  Vorwärtssinne fährt, wodurch die schrägen  Endteile der Rippen die Tendenz aufweisen,  den Schlamm seitwärts auseinander zu     drük-          ken,    um ihn vom Reifen zu entfernen und  nicht gegen den Mittelteil der Rippen zu  drücken, wie dies der Fall wäre, wenn die  Rippen entgegengesetzt gerichtet wären. Bei  Rückwärtsfahrt des Traktors wird sich bei  einer Umdrehung des Reifens an diesem eine  gewisse Menge Kot ansammeln; bei Vor  wärtsfahrt des Traktors indessen wird sich  der Reifen sofort wieder säubern.  



  Die Rippen 34 sind rauh und griffig, und  infolge ihrer pfeilförmigen Ausbildung bildet    jeder schräge Endteil der Rippen eine seit  liche Stütze für den Mittelteil dieser letz  teren, so dass die Rippen selbst schwerer  Beanspruchung standhalten können. Da der  Reifen nur mit geringem Druck aufgeblasen  ist, ergibt sich in der Berührungszone des  selben mit dein Boden eine beträchtliche  Durchbiegung, und diese Durchbiegung er  gibt eine ausreichende Relativbewegung zwi  schen benachbarten Rippen, um vor) diesen  den angesammelten Kot zu lockern.

   Infolge  seines     verhältnismässig    grossen Querschnitts  profils, seiner leichten Konstruktion und seines  geringen Luftdruckes besitzt der Reifen ein  Schwimmvermögen, welches ein tiefes Ein  sinken der Reifen in den Schlamm verhindert  und dieselben im wesentlichen auf der Ober  fläche hält, so dass für die Fortbewegung  des Traktors eine geringere Kraft erforder  lich ist. Die Reifen sind genügend nach  giebig, um ein leichtes Fahren sowohl auf  dem Feld, als auch auf hartem     Strassenbelag     zu erlauben.  



  Der Reifen gemäss Fig. 5-7 hat einen  Mantel 39, dessen Lauffläche mit einer Um  fangsreihe von im Abstand voneinander an  geordneten, diesmal winkelförmigen Rippen  40 versehen ist. Jede dieser Rippen erstreckt  sich etwas weiter als von einer Seitenfläche  des     Reifens    quer über dessen Lauffläche bis  zu deren Mitte, und alle Rippen sind so ver  setzt zueinander angeordnet, dass sie sich  abwechslungsweise von der einen und von  der andern Reifenseitenfläche erstrecken. Da  bei weist jede Rippe 40 einen Teil auf, der  parallel zur Reifenumlaufsachse verläuft und  an den sich ein schräg angeordneter Teil  anschliesst.

   Hier befindet sich aber der par  allel zur     Reifenumlaufsachse    verlaufende Teil  an der Krone des Reifens, während sich die  schrägen Teile von dort nach den Reifen  seitenflächen erstrecken. Die schrägen Teile  der Rippen auf der einen Seite der Reifen  mittelebene sind in bezug auf die schrägen  Teile der Rippen auf der andern Seite der       Reifenmittelebene    unter einem gewissen Win  kel angeordnet und aus diesem Grunde funk  tioniert der Reifen am besten, wenn er in      der in Fig. 5 angegebenen Pfeilrichtung läuft.  Beim Abrollen in dieser Richtung drücken  die Rippen den Kot seitlich weg vom Reifen,  wodurch ein Ansammeln von Kot zwischen  den Rippen verhindert wird.  



  Auch bei diesem letzten Reifen beträgt  die Höhe der Rippen ungefähr 20 % der  totalen Radialhöhe des Reifenquerschnittes,  und sämtliche Rippen sind im     Querschnitt     verjüngt, wodurch ein Herausziehen derselben  aus dem Schlamm erleichtert wird. Ferner  ist auch hier ein Überlappen der Rippen ver  mieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Luftreifen nach dein Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugrippen an der Reifenlauffläche so weit voneinander entfernt angeordnet sind, dass sie sich nicht überlappen, und ferner, dass jede dieser Zugrippen mindestens einen Teil aufweist, der parallel zur Reifenumlaufachse verläuft. UNTERANSPRÜCHE: 1. Luftreifen nach obigem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen im Grundriss dadurch winkelförmig aus gebildet sind, dass sich an den parallel zur Reifenumlaufsachse verlaufenden Teil auf einer Seite ein schräg zu letzterem angeordneter Teil anschliesst. 2.
    Luftreifen nach obigem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Zug rippe einen parallel zur Reifenumlaufsachse verlaufenden Zwischenteil aufweist, an dessen beide Enden sich schräg dazu an geordnete Teile anschliessen. 3. Luftreifen nach obigem Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die schräg angeordneten Teile bei allen Zugrippen gegen die gleiche Seite der Zwischenteile hin konvergieren.
CH209279D 1937-12-13 1937-12-13 Selbsttätig sich reinigender Fahrzeug-Luftreifen. CH209279A (de)

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